
Gianni Alemanno und Francesco Rutelli.
Nach der Vergewaltigung einer Frau in der Nähe von Rom ist der Umgang mit kriminellen EU-Bürgern in den Mittelpunkt des Wahlkampfs um das Bürgermeisteramt in der italienischen Hauptstadt gerückt. Beide Kandidaten, der rechtskonservative Gianni Alemanno und der ehemalige Amtsinhaber Francesco Rutelli, forderten am Sonntag ein entschlossenes Vorgehen der Polizei. Nach der Vergewaltigung am Samstag wurde ein Rumäne festgenommen.
Bereits im vergangenen Jahr war über den Umgang mit kriminellen EU-Bürgern in Italien heftig diskutiert worden. Damals wurde ein Rumäne festgenommen, der die Frau eines italienischen Marine-Soldaten überfallen und getötet haben soll. Alemanno erklärte, seit damals sei nichts getan worden, um die Sicherheit der Römer zu verbessern. Er forderte «null Toleranz» für Kriminalität. Rutelli sagte, das Land müsse entschlossener und strenger mit denen umgehen, die Verbrechen verübten und die Rechte anderer verletzten.
Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt findet am 27. und 28. April statt. Sie war nötig geworden, weil keiner der Bewerber im ersten Wahlgang am 13. und 14. April mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte.
Quelle: PR-inisde
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