Einträge "April 2008":

Dienstag, 29. April 2008

Rechtskandidat Alemanno wird Bürgermeister von Rom

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Gianni Alemanno ist in der Partei Volk der Freiheit (PDL) des künftigen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
  

Bei der Bürgermeisterwahl in Rom hat sich der rechtsgerichtete Kandidat Gianni Alemanno deutlich durchgesetzt. Der Kandidat der Partei Volk der Freiheit (PDL) des künftigen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kam laut Innenministerium auf 53,6 Prozent der Stimmen.

Sein Kontrahent Francesco Rutelli von der linksbürgerlichen Demokratischen Partei (PD) erreichte 46,3 Prozent - eine schwere Schlappe für die Demokratische Partei, die bereits die Parlamentswahl Mitte April verlor. Rutelli räumte seine Niederlage am Abend ein. Im ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl am 13. und 14. April hatte er mit 45,8 Prozent der Stimmen noch knapp fünf Prozentpunkte Vorsprung vor Alemanno.

Rutelli und nach ihm Walter Veltroni hatten die traditionell linke Hauptstadt Italiens seit 1993 regiert. Berlusconi hatte die Parlamentswahlen vor zwei Wochen aus der Opposition heraus gewonnen.

Anfang in postfaschistischen Parteien

Der ehemalige Landwirtschaftminister Alemanno hatte seine politische Karriere in postfaschistischen Parteien begonnen und war dann zu Berlusconi gestossen. Rutelli war bereits von 1993 bis 2001 Bürgermeister und hatte sich jetzt erneut um den Rathausposten beworben. Walter Veltroni, seit 2001 bis Anfang 2008 Bürgermeister, hatte das Amt aufgegeben und war als Spitzenkandidat der Linken in das Rennen gegen Berlusconi gegangen. Er unterlag dabei deutlich.

Quelle: Nachrichten.ch
Nachrichten.ch



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Montag, 28. April 2008

Cy Twombly: Meister der Krakel und Klekse

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Cy Twombly in seiner Cy Twombly Gallery in Houston vor dem Gemälde "Say Goodbye, Catullus, to the Shores of Asia Minor."

Für seine poetischen Bilder und schneeweißen Skulptur-Collagen aus Abfall ist der Amerikaner Cy Twombly weltberühmt. Am 25. April feierte der Wahl-Römer Rom seinen 80. Geburtstag - und denkt noch lange nicht ans Aufhören.

Für „sinnloses Gekritzel eines linkshändigen Kindes" hielt der Sammler Lothar Schirmer die Zeichnungen des jungen Cy Twomblys auf den ersten Blick. „Ich verstand nichts und kaufte trotzdem", erinnert sich der Münchner Kunstbuchverleger, der dem Amerikaner in Rom im zarten Alter von 19 verfallen ist. Heute nennt der 62-Jährige eine stattliche Anzahl von Twomblys sein Eigen - deren Wert hat sich seit den 60er-Jahren vertausendfacht.

Spätzünder im eigenen Land

Der introvertierte Südstaatler aus Virginia, Sohn eines Baseball-Profis, gehört heute zu den stillen Stars der Branche: Vor allem als lyrisch-abstrakter Maler mit einem ungeheuren Talent für mythische Chiffren und musikalisch-poetisches Gekritzel galt er lange Zeit als Geheimtipp. Insidern ist sein missglücktes Debüt in New York vor mehr als 40 Jahren noch in Erinnerung. 1964, zu den Hochzeiten der Pop-art, stellte Leo Castelli die kalligrafischen, stillen Bilder Twomblys aus.

Die Schau endete in einem Fiasko. Castelli verkaufte keine einzige Arbeit. Einige Jahre später, 1979, diesmal im Whitney Museum, wiederholte sich der Flop. Die Kritiker konnten mit der introvertierten Chiffren-Malerei des Poetikers wenig anfangen - zu europäisch, zu lyrisch, zu verschlüsselt mäkelten viele. Ironie der Kunstwelt: Drei Viertel der Werke, die im Whitney hingen, wurden 15 Jahre später ein paar Blocks weiter im MOMA als grandioser Erfolg gefeiert.

Liebe zu Italien und einer Italienerin

„Cy", der einstige Spitzname seines Vaters, blieb ihm als Vorname aus der alten Welt erhalten - er hat ihn seinem Sohn Cyrus Alessandro vererbt (der ist heute ebenfalls ein Künstler). Ansonsten hat der Amerikaner Cy Twombly im alten Europa eine neue Heimat gefunden. Seine Liebe zur antiken Kunst hatte ihn bereits 1952 nach Europa verschlagen. Zusammen mit seinem Freund Robert Rauschenberg bereiste er Nordafrika, Spanien und Italien. Nach dem College zog er nach Rom und fand seine große Liebe: die zur Antike unter dem flirrenden Licht südlicher Sonne und die zu einer italienischen Fürstin.

Seit seiner Hochzeit mit der Schwester Tatia des Barons Giorgio Franchetti lebt der Amerikaner fürstlich in Rom. Kunstmäzen Francchetti hatte bereits 1958 eine erste Ausstellung mit Twombly-Werken in Europa organisiert, die in Rom, Mailand und Venedig reißenden Absatz fanden. 130 Kilometer weiter südlich arbeitet Twombly in einem Haus in Gaeta. Vor unangemeldeten Besuchern flüchtet der scheue Maler dort gerne in die nahen Berge. Interviews gibt er so gut wie nie. Fast scheint es so, als spiegelten Twomblys nervöse Zeichenstriche sein lyrisches Temperament und seinen scheuen Charakter wider. Einige seiner Bilder heißen schlicht „Die Italiener", „Bucht von Neapel" oder nach den vier Jahreszeiten - so der Zyklus „Herbst", „Winter" und „Frühling" oder „Sommer".

Vom Maler zum Skulpteur und Fotografen

Etwas von seiner alten Heimat schwingt dann doch in seinen so europäisch wirkenden Schraffurbildern - oder zumindest das der amerikanischen Malerhelden der 50er-Jahre. Hie und da erinnern Twomblys Pinselstriche an das explosive Drippeln eines Jackson Pollock, an die expressiven Farbballungen eines Willem De Kooning oder die gewaltigen Gesten eines Franz Kline. Seit wenigen Jahren arbeitet der Meister der Leinwand an neuen schneeweißen Skulpturen - eigentlich bestehen die kleinen schlanken Gebilde aus Materialcollagen, die Twombly aus den Resten seines Ateliers zusammengefügt und in Gips getaucht hat. Manche von ihnen beschriftet der Künstler, manche wirken improvisiert und landen wie weiß lackiertes Strandgut dann doch im Museum.

Twomblys wandfüllende Gemälde fanden Einzug in so berühmte Sammlungen wie die des New Yorker Museum of Modern Art oder die Menil Collection in Houston, die dem Künstler sogar einen eigenen Anbau gewidmet hat. Eines dieser Großformate versetzte im vergangenen Jahr in Avignon eine Französin derart in Verzückung, dass diese die Leinwand spontan küsste - das lippenstiftverschmierte Gemälde musste für 4500 Euro restauriert werden, die Kunstfanatikerin wurde verhaftet. Twombly hängt prominent im Hamburger Bahnhof in Berlin und erhält bald einen eigenen Bereich im neuen Brandhorst-Museum in München - das neue Kunsthaus eröffnet im Frühjahr 2009 mit einer Twombly-Schau. Und ab 19. Juni startet die Londoner Tate Modern eine große Twombly-Retrospektive.

Quelle: Focus Online
FOCUS Online Nachrichten



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Freitag, 25. April 2008

Roms Stadtteil Trastevere

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Trastevere (von lat. trans Tiberim = jenseits des Tiber) ist der XIII. Rione (Stadtteil) von Rom. Er erstreckt sich vom südlichen Tiberknie bis zum Hügel Gianicolo auf dem westlichen Ufer des Tibers und gilt als das volkstümlichste Viertel der Stadt. Die richtige Betonung des Namens liegt lateinisch und italienisch auf der zweiten Silbe: Trans berim, Trastévere.

Überporportional viele alte Wohngebäude und enge Gassen machen diesen alten Stadtteil, der etwas entlegen vom historischen Stadtzentrum Roms auf der anderen Tiberseite liegt, zum pittoresken Magneten für Touristen und Fotografen. Sehr schöne alte Kirchengebäude wie Santa Maria in Trastevere, Santa Cecilia in Trastevere und San Francesco a Ripa sind dort zu finden. In Trastevere besteht zudem eine hohe Dichte an Gastronomiebetrieben und kulturellen Angeboten.

Sehr bekannt, und ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen zugleich, ist der Flohmarkt von Porta Portese, der den Namen von seinem Ausgangspunkt, der noch zu Trastevere gehörenden Porta Portese, hat. Er findet jeden Sonntag von den frühen Morgenstunden bis 14 Uhr statt.

Geschichte

Trastevere war eines der Arbeiterviertel im alten Rom. Es war das Viertel der Ausländer und Randgruppen. Zunächst lebten dort viele Juden, was sich darin äußerte, dass es hier einst zehn Synagogen gab. Auch die ersten Christen Roms siedelten hier. Einige der wichtigsten frühchristlichen Basiliken befinden sich in Trastevere.

Im Laufe der Geschichte blieb Trastevere das internationale Viertel Roms. Die Ausländer kamen in dieses Gebiet, da es billiger war als die anderen Stadtviertel. Manche nennen Trastevere auch das Dorf in der Stadt.

Während der Revolte in Rom 1849 gegen das Papsttum war Trastevere die Hochburg der Rebellen worauf die alteingesessenen Bewohner noch heute stolz sind.

Quelle: Wikipedia
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Geändert am 5. Mai 2008 um 17:08
Donnerstag, 24. April 2008

Die Villa Paganini

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Blick in den Park.

Die Villa Paganini (auch Villa Alberoni Paganini) ist ein Park in Rom in der Nähe der Via Nomentana gegenüber der Villa Torlonia.

Der Name geht auf einen der ehemaligen Besitzer, den Senator Roberto Paganini zurück. Er war zwar einer der (zeitweiligen) Besitzer des Park, die besondere Gestaltung der Parkanlagen ist jedoch mit dem Kardinal Giulio Alberoni verbunden.

Die Ursprünge des Parks reichen bis in das späte 15. Jahrhundert zurück. Kardinal Mariano Pierbenedetti da Camerino, Gouverneur Roms, beschloss, im damaligen Weingarten einen Brunnen bauen zu lassen. Nachfolgende Besitzer waren Benedetto Odescalchi (später Papst Innozenz XI.) und Kardinal Giulio Alberoni. Nach dem Tode Alberonis 1752 wurde der Park an Luigi Mirri verkauft und ging wenig später an Argentinerbrüder über und letztendlich im Jahr 1832 an die Jesuiten.

Nach zahlreichen weiteren Besitzerwechseln erwarb im Jahr 1890 der Senator Roberto Paganini den Park. Aufgrund des damals stark wachsenden Roms erfolgte eine Aufspaltung des Geländes in mehrere Grundstücke. 1913 gaben die Erben Paganinis den Park an den Grafen Enrico Lutzow ab. 1934 ging der Park in das Eigentum der Stadt Rom über.

Der Park wurde nach einer Sanierung 2004 wiedereröffnet.

Quelle: Wikipedia
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Mittwoch, 23. April 2008

Rom gibt Alitalia Gnadenfrist

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Italien zögert die Pleite der maroden Staatsairline Alitalia mit einer weiteren Geldspritze hinaus. Die scheidende Regierung unter Ministerpräsident Romano Prodi beschloss, 300 Mio. Euro in das Unternehmen zu pumpen, das täglich rund 1 Mio. Euro Verlust einfliegt.

Der künftige Ministerpräsident Silvio Berlusconi habe die Regierung gebeten, Alitalia einen größeren als den ursprünglich angepeilten Betrag zu leihen, um mehr Zeit für die Suche nach einem Käufer zu gewinnen, sagte Prodi am Dienstagabend nach einer Krisensitzung des Kabinetts. Zunächst war von einem Kredit von 100 bis 150 Mio. Euro die Rede gewesen.

Die alte Regierung vererbt mit dem Schritt ein industriepolitisches Desaster an die Nachfolger. Zuvor hatte die französisch-niederländische Fluglinie Air France-KLM endgültig Übernahmepläne für den Konkurrenten begraben, die als letzte Rettungsmöglichkeit galten. Unklar blieb zunächst, wie lange die Mittel reichen. Alitalias liquide Mittel beliefen sich Ende März auf nur noch knapp 200 Mio. Euro. "Bis Juni" braucht die Airline nach eigenen Angaben mindestens 750 Mio. Euro, um nicht Konkurs anmelden zu müssen.

"Es wird ein kurzfristiger Kredit", sagte Prodi. Finanzminister Tommaso Padoa-Schioppa räumte ein, ohne die Geldspritze wäre es zur Insolvenz gekommen. Der Regierung droht nun auch Ärger mit Brüssel. Die Europäische Kommission hatte bereits mitgeteilt, weitere staatliche Hilfen nicht zu genehmigen, weil sie gegen EU-Recht verstießen.

Berlusconi steht noch vor Beginn seiner Amtszeit im Mai vor einem Scherbenhaufen, den er im Wahlkampf selbst verursacht hat: Das Air-France-Angebot - das einzig vorliegende - hatte er als "arrogant" bezeichnet und eine "italienische Lösung" versprochen. Am späten Dienstagabend hatte Air France mitgeteilt, das im März vorgelegte Angebot sei "nicht mehr gültig". "Das ist wohl Alitalias Ende", sagte am Dienstag ein Alitalia-Manager der FTD. Luftfahrtexperte Edoardo Luini vom Analyseinstitut Il Nuovo Mercato sagte: "Eigentlich könnte so ein Darlehen nur gewährt werden, wenn die Gesellschaft privatisiert wäre und ein Käufer wartete. Ich glaube nicht, dass die EU das sonst akzeptieren wird." Der Staat ist mit 49,9 Prozent noch größter Alitalia-Anteilseigner.

Lufthansa als Profiteur?

Italienische Medien interpretierten vorsichtige Äußerungen als neues Interesse von alten Bekannten: So hatte Russlands Präsident Wladimir Putin nach einem Essen mit Berlusconi zwar seine Staatsairline Aeroflot beauftragt, ein Gebot zu erwägen. Das Unternehmen teilte jedoch lediglich mit, man warte auf eine Einladung zum Gespräch.

Auch die Bank Intesa Sanpaolo, die sich mit dem Regionalflieger und Lufthansa-Partner Air One für Alitalia interessiert hatte, äußerte sich zurückhaltend. "Es liegt nichts auf dem Tisch, und es ist zu früh zu sagen, ob da jemals etwas liegen wird", sagte Vorstandschef Corrado Passera. Die Lufthansa hatte trotz intensiver Werbung der Regierung Prodi nie für Alitalia geboten. Eine Unternehmenssprecherin sagte, die Haltung des Konzerns habe sich nicht geändert.

Die Lufthansa könnte Profiteur einer Alitalia-Pleite sein: Schon heute ist Italien größter Auslandsmarkt der Lufthansa in Europa. Mit der Tochter Air Dolomiti, der Schweizer Swiss Air und dem Code-Sharing-Partner Air One zieht die Lufthansa Kunden für Europa- und Interkontinentalflüge aus Italien ab. Der Mailänder Flughafenbetreiber SEA bestätigte, es habe schon Gespräche mit der Lufthansa über frei werdende Start- und Landegenehmigungen gegeben.

Auch mit der Billigairline Ryanair, die Interesse daran hatte, Malpensa zu einem Drehkreuz auszubauen, gab es bereits Gespräche. Sie und Konkurrent Easyjet sind beide stark in Italien vertreten.

Air France dagegen war bisher auf Alitalia angewiesen, um Passagiere aus Italien zu rekrutieren; die Airlines teilen Flugnummern und sind beide in der Allianz Skyteam vertreten. Aus Branchenkreisen verlautete, dass Air France auch deshalb das Risiko eines Gebots für Alitalia eingegangen war. "Es war klüger von Air France auszusteigen", sagte Analyst Jean Bruneau von der Bank Société Générale in Paris. Die Papiere von Air France schlossen am Dienstag mit einem Minus von knapp einem Prozent. Die Alitalia-Aktie wurde in Mailand vom Handel ausgesetzt, nachdem sie elf Prozent auf 0,55 Euro verloren hatte.

Quelle: FTD.de


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Geändert am 23. April 2008 um 12:54
Montag, 21. April 2008

Umgang mit kriminellen EU-Bürgern
bestimmt Wahlkampf in Rom


Gianni Alemanno und Francesco Rutelli.

Nach der Vergewaltigung einer Frau in der Nähe von Rom ist der Umgang mit kriminellen EU-Bürgern in den Mittelpunkt des Wahlkampfs um das Bürgermeisteramt in der italienischen Hauptstadt gerückt. Beide Kandidaten, der rechtskonservative Gianni Alemanno und der ehemalige Amtsinhaber Francesco Rutelli, forderten am Sonntag ein entschlossenes Vorgehen der Polizei. Nach der Vergewaltigung am Samstag wurde ein Rumäne festgenommen.

Bereits im vergangenen Jahr war über den Umgang mit kriminellen EU-Bürgern in Italien heftig diskutiert worden. Damals wurde ein Rumäne festgenommen, der die Frau eines italienischen Marine-Soldaten überfallen und getötet haben soll. Alemanno erklärte, seit damals sei nichts getan worden, um die Sicherheit der Römer zu verbessern. Er forderte «null Toleranz» für Kriminalität. Rutelli sagte, das Land müsse entschlossener und strenger mit denen umgehen, die Verbrechen verübten und die Rechte anderer verletzten.

Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt findet am 27. und 28. April statt. Sie war nötig geworden, weil keiner der Bewerber im ersten Wahlgang am 13. und 14. April mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte.

Quelle: PR-inisde
PR-inside.com



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Samstag, 19. April 2008

Unterwegs in Richtung Ewigkeit

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Bloß ein Weg nach Rom: Der Tiber. Im Hintergrund der Petersdom.

Links pfeift der Schnellzug vorbei, rechts dröhnt die Autobahn. Hoch oben auf grauen Betonstelzen nimmt die Autostrada del Sole den kürzesten Weg durch das Tibertal. Der Zug verkehrt mehrmals täglich auf der wichtigen Verbindungslinie zwischen Rom und Florenz. „Mythos Geschwindigkeit" steht in Riesenlettern auf den Waggons geschrieben. Als gingen ihn die beiden modernen Verkehrswege nichts an, breitet sich im Tal unten behäbig der Fluss aus. Auch er wurde einst von zahllosen Lastkähnen und Fischerbooten befahren, trotzdem hastet er nicht auf dem Weg zur Hauptstadt und von dort weiter bis zu seiner Mündung bei Fiumicino ins Tyrrhenische Meer.

Im Gegenteil, der Tiber lässt sich viel Zeit. In weiten Schleifen mäandert er durch das grün gewellte Hügelland, in das er sich im Lauf der Jahrtausende sein tiefes, von Gestrüpp und Schilf gesäumtes Bett gegraben hat. Auf dem Fluss bewegt sich ein einsamer Kajakfahrer. Sein Tourenboot schaukelt in den Wellen dahin, und auch er scheint es nicht besonders eilig zu haben. Denn selten macht er ein paar kurze Paddelschläge, viel öfter aber legt er sein Ruder quer über das Boot und lässt er sich von der starken Strömung tragen.

Auf einem Schotterweg über der Böschung treibt ein Hirte seine Schafherde vorbei. Dort, wo ein Trampelpfad zum Fluss herabführt, hat sich ein Angler einen Unterstand aus rohen Brettern gezimmert. Sonst sind hier kaum Zeichen aggressiver Naturbeherrschung zu sehen. Ohnehin ist die Aufmerksamkeit des Kanuten vollständig von den Reizen der ungewohnten Umgebung gefesselt: dem Spiel der Wellen und Strömungen, dem aufgeregten Schnattern der Wildenten und der wechselnden Färbung des Wassers, das je nach Hintergrund, Lichteinfall und Fließgeschwindigkeit zwischen einem schimmernden Moosgrün und einem satten Erdbraun changiert. Stoisch paddelt der Kanute immer weiter flussabwärts. Die Sonne steht hoch am Himmel, und die Luft ist mild. In den umliegenden Terrassenfeldern blühen die ersten Obstbäume.

Quelle: faz.net
FAZ.NET - ständig aktualisierte Nachrichten. Analysen, Dossiers, Audios und Videos



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Freitag, 18. April 2008

Bewegte Bilder aus dem Alten Rom

 http://www.adrianwerner.x.pl/2008/multiwinia.jpg

Pünktlich zum Deutschland-Start des Strategiespiels "Europa Universalis: Rome", welches jetzt zum Preis von 39,99 Euro in den Händlerregalen steht, hat pcgames.de nun ein neues Video zur Hardcore-Strategie online gestellt. Der mit musikalischem Pathos untermalte Trailer zeigt zahlreiche Karten und vermittelt bei der Gelegenheit auch einen Eindruck über den gestiegenen Bedienkomfort des jüngsten Paradox-Produktes.

Das neue Europa Universalis entführt den Spieler in den historischen Zeitabschnitt zwischen 280 und 27 vor Christus und beinhaltet zehn verschiedene Kulturen mit insgesamt 53 Fraktionen. Darunter vertreten sein werden neben den Römern u.a. auch Griechen, Kelten und Ägypter. Die Blütezeit des Römischen Reiches steht im Mittelpunkt des Geschehens. Behandelt werden vor allem die großen Ereignisse jener Epoche, beispielsweise die Punischen Kriege.

Die Hauptaufgabe des Spielers besteht wie in den Vorgängern darin, als Oberhaupt einer zuvor auserwählten Fraktion sein Land bzw. Volk zur bestimmenden Führungsmacht auszubauen und hierbei diplomatisches, militärisches und ökonomisches Geschick unter Beweis zu stellen. Im Vordergrund steht dabei die Eroberung des Mittelmeerraums und Europas. Neben dem umfangreichen Kampagnenteil wird es auch einen Multiplayer-Part für bis zu 32 Spielern und einen Koop-Modus geben. Optisch wird das Ganze auf 3D-Karten präsentiert. Der Handlungsverlauf ist nicht-linear, d.h. der Fortgang der Geschichte hängt vom Vorgehen des Spielers ab.

Neben den ersten drei Teilen von "Europa Universalis" hat Paradox in der Vergangenheit eine ganze Reihe vergleichbarer Games wie "Victoria" oder "Hearts of Iron" produziert. Die Spiele erfreuen sich bei Profi-Strategen, die es gern etwas komplexer möchten, größter Beliebtheit.

Zum Trailer >>>



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Donnerstag, 17. April 2008

Rutelli muss in Rom in die Stichwahl

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Francesco Rutelli.

Für den „Partito Democratico" nehmen die Enttäuschungen kein Ende. Nach der Wahlniederlage ihres Spitzenkandidaten Walter Veltroni bei den Parlamentswahlen könnte die Mitte-links-Allianz erstmals seit 15 Jahren auch die Führung Roms verlieren.

Bei den Kommunalwahlen in der Hauptstadt verfehlte der Mitte-links-Kandidat Francesco Rutelli den erhofften Wahlsieg im ersten Urnengang und muss in eine Stichwahl in zwei Wochen gehen.

Rutelli, Kulturminister in der Regierung Prodi, erhielt beim ersten Wahlgang am Sonntag und Montag 46 Prozent der Stimmen, was deutlich unter den Erwartungen lag.

Er war bereits zwischen 1993 und 2001 Bürgermeister der Hauptstadt gewesen und dann von Veltroni abgelöst worden. Die Mitte-links-Allianz meldete ein Rekordtief.

Rutellis Gegner Gianni Alemanno erhielt 40 Prozent der Stimmen und hofft jetzt bei den Stichwahlen dank der Unterstützung der gemäßigten Wählerschaft auf einen vor einigen Wochen noch nicht erhofften Wahlsieg.

Quelle: stol.it

„Eine Wahlniederlage in Rom nach 15 Jahren Mitte-links-Verwaltung wäre ein Trauma mit undenkbaren Folgen für die Linke, vor allem weil Walter Veltroni hier sein Ansehen aufgebaut hat", kommentierte die römische Tageszeitung „La Repubblica" am Mittwoch.

Kandidat Alemanno appellierte an die römische Wählerschaft. „Ich hoffe, dass sich auch die linksorientierte Wählerschaft für das Neue entscheiden und mich wählen wird", sagte der Rechtskandidat, Ex-Landwirtschaftsminister in der zweiten Regierung Berlusconi (2001-2006).

Alemanno hat in den vergangenen Wochen eine aggressive Wahlkampagne geführt, in dem er vor allem auf das Problem der zunehmenden Kriminalität und der illegalen Immigration in der 3,5-Millionen-Metropole gesetzt hat.



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Mittwoch, 16. April 2008

Festpreise für Taxis vom Flughafen in die Innenstadt

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Achtung: Von Roms Flughafen in die Innenstadt gibt es Festpreise.

Viele Rom-Reisende wissen das gar nicht: Die Stadtverwaltung hat schon im vergangenen Jahr Festpreis für Taxi-Fahrten von den Flughäfen in die Innenstadt vorgeschrieben. Danach kostet die Fahrt vom Flughafen Ciampino 30 Euro, vom Flughafen Fiumicino 40 Euro. Gespäckstücke sind in dem Preis inbegriffen. Bei mehr als 4 Personen muss man ein sogenanntes Großraumtaxi nehmen, das 12 Euro pro Person verlangt.

Reisende sollten sich auf keinen Fall in Diskussionen mit den Taxifahrern einlassen. Diese beahupten oft, Gepäcsktücke würden extra berechnet. Nicht selten kommt es vor, dass Leuten zwischen 50 und 80 Euro für die Fahrt abgenköpft werden. Es empiehlt sich, den abgezählten Betrag bereit zu halten und beim Aussteigen dem Fahrer in die Hand zu drücken.

Kommt es zu Problemen, sollte man sich als Fahrgast einfach die Taxinummer notieren, die auf der Tür am Rücksitz hinter dem Fahrer abgelesen werden kann und sich mit dem Problem an die Polizei wenden.

Die Preise sind wirklich offiziell festgelegt: In beiden Flughäfen finden sich Hinweistafeln mit den entsprechenden Informationen.

 

 



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Geändert am 16. April 2008 um 10:58
Dienstag, 15. April 2008

Rom: Berlusconi kehrt an die Macht zurück

Silvio Berlusconi 

In Italien hat Oppositionsführer Berlusconi die Parlamentswahlen mit deutlichem Vorsprung gewonnen.
Nach Auszählung fast aller Stimmen kommt der ehemalige Regierungschef mit seinem Mitte-Rechts-Bündnis auf gut 47 Prozent der Stimmen.

Sein Kontrahent Veltroni erzielt demnach mit seiner Demokratischen Partei rund 38 Prozent. Er gestand seine Niederlage ein. Damit kann der Medienunternehmer und Milliardär Berlusconi nach 1994 und 2001 zum dritten Mal Regierungschef in Italien werden. Er kündigte an, zusammen mit der Opposition an Reformen arbeiten zu wollen.

Quelle: SRonline
SR-online



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Geändert am 15. April 2008 um 09:49
Freitag, 11. April 2008

Auf den Spuren des Apostels Paulus

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Die Basilia St. Paul vor den Mauern.

Am 28. Juni wird Papst Benedikt XVI. in der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura (St. Paul vor den Mauern) das "Paulus-Jahr" feierlich eröffnen - ein Gedenkjahr für den großen Völkerapostel und biblischen Autor, der vor 2000 Jahren geboren wurde. In den Blick rücken damit historische Paulus-Orte wie seine kilikische Geburtsstadt Tarsus oder die von ihm gegründeten Christengemeinden in Griechenland. Spekuliert wird sogar, ob Benedikt XVI. eine Pilgerfahrt zu Stätten seines Wirkens unternehmen wird. Zentrum des "Paulus-Jahrs" bis zum 29. Juni 2009 wird aber fraglos Rom: Hier verbrachte der prägendste Theologe des Christentums laut Überlieferung seine letzten Lebensjahre, hier erlitt er in den sechziger Jahren des ersten Jahrhunderts das Martyrium und wurde begraben.

So etwas wie ein Auftakt zum Gedenkjahr war im Dezember 2006 die Freilegung des Paulus-Sarkophags in San Paolo fuori le Mura durch Archäologen. Kardinal Andrea Cordero Lanza di Montezemolo, Hausherr der Basilika, nahm den spektakulären Fund zum Anlass, San Paolo als Pilgerzentrum aufzuwerten - das zweite große Apostelgrab Roms neben dem Petrusgrab im Vatikan. Seither erlebte die Basilika an der Via Ostiense samt Museum und Souvenirladen zahlreiche Umbauten und Verschönerungen. Der Kardinal war es auch, der die Idee des Paulus-Jubiläums ins Spiel brachte.

Vorgesehen sind Symposien, Paulus-Lesungen, kulturelle Veranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen aber weniger Massen-Events als ein spirituelles Programm: Pilger sollen auf den Spuren des Heiligen Paulus durch Rom wandern können. Als besonderes Zeichen wird in den Kirchen eine "Paulus-Flamme" brennen.

Die längste, auf eine Woche veranschlagte Variante des Besichtigungs- und Pilgerwegs umfasst 16 Kirchen und Katakomben; wer nur zwei Tage Zeit hat, kann sich auf die fünf Haupt-Gedenkorte beschränken - die Kirche San Paolo alla Regola an der Stelle, wo Paulus in Hausarrest gehalten worden sein soll, der Ort seiner Gefangenschaft im Carcer Mamertinus am römischen Forum, die Stätte seiner Hinrichtung bei der Abtei Tre Fontane, sein Grab in San Paolo fuori le Mura und natürlich der Petersdom.

Auf die Mönche der Benediktinerabtei San Paolo fuori le Mura kommt jedenfalls ein arbeitsreiches Jahr zu: Ihrem Konvent obliegt auf ausdrücklichen Wunsch Benedikts XVI. die Pilgerbetreuung in der Basilika. Schon seit einer Neuordnung der Seelsorge durch einen Papst-Erlass 2005 stieg die Zahl der Gottesdienstbesucher nach Klosterangaben signifikant.

Im Detail noch offen, aber mit großen Erwartungen verbunden ist auch die ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen. Zum 100. Jahrestag dieser Initiative waren im vergangenen Jänner hochrangige Delegationen fast aller Kirchen zu einem Abendgebet mit dem Papst nach San Paolo fuori le Mura gekommen. Ferner wollen sich bei einem internationalen Kongress Experten mit Leben, Lehre, und Wirkungsgeschichte des Paulus befassen.

Offene Werkstatt

Als kulturelle Beiträge sind bisher drei große Konzerte in San Paolo geplant. Die Vatikanischen Museen restaurieren im Blick auf die 2000-Jahr-Feiern des Apostels zwei prominente frühchristliche Sarkophage von der Via Ostiense, den "Sarcofago Dogmatico" mit der frühesten bekannten Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit, und den ebenfalls reich ausgestalteten "Sarkophag der zwei Brüder". Besucher der päpstlichen Sammlungen können den Experten in einer Art offener Werkstatt noch bis Ende Mai direkt bei der Arbeit zusehen. Wer vom Vatikan aus einen eigenen Paulus-Brief verschicken will, kann ihn mit einer Paulus-Marke bekleben - die wird eigens für das Gedenkjahr von der päpstlichen Post aufgelegt.

Quelle: Wiener Zeitung.at



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Donnerstag, 10. April 2008

Insel Ponza: Urlauben wie die italienische Society

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Kleinod vor den Toren Roms: Die Insel Ponza vor der Küste der Region Latium ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse Italiens. Das acht Kilometer lange Eiland im Pontinischen Archipel gehört seit Langem zu den Lieblingszielen der Römer und Neapolitaner. Dort weiß man, was die Inseln vor der eigenen Haustür so anziehend macht: Glasklares Wasser, Buchten mit blendend weißen Tuffsteinklippen, freundliche Bewohner und - außerhalb der Hochsaison - wohltuende Ruhe.

Ganz anders im Juli und August: Dann mausert sich die Insel zu einem Hotspot der italienischen Society. „Vom Fußballstar Francesco Totti bis zur Schauspielerin Monika Bellucci kommen alle nach Ponza", sagt Luca Picone Chiodo, Italien-Produktmanager beim Reiseveranstalter FTI. Dieser hat die Insel im Sommer 2008 neu ins Programm genommen - als bislang einziger Veranstalter in Deutschland. „Ponza ist auf dem deutschen Markt noch das, was man einen wahren Gehheimtipp nennt. Ein guter Grund, uns als Italienspezialist mit der richtigen Spürnase für Trends dem Ziel anzunehmen", meint Luca Picone Chiodo.

Wohnen bei den Fendi-Schwestern Von der Ferienwohnung bis hin zum Luxushotel reicht die Palette der Unterkünfte aus Ponza - wie es sich für ein Ziel geziemt, das zwischen Jetset und Bodenständigkeit alles zu bieten hat. Eine besondere Adresse sind die beiden kleinen Gästehäuser Villa Laetitia und La Limonaia. Sie gehören den Schwestern des Modehauses Fendi. Die jeweils sechs Zimmer sind mit großer Liebe zum Detail eingerichtet. Bei FTI sind sie ab 46 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück buchbar. Eine Übernachtung in dem hoch über dem Meer auf einer Klippe gelegenen Vier-Sterne-Hotel Chiaia de Luna ist ab 68 Euro pro Nacht und Person buchbar.

Neben einer hohen VIP-Dichte bietet Ponza aber noch ganz andere Qualitäten: Das klare Wasser ist bei Tauchern und anderen Wassersportlern sehr beliebt. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten - vor allem im Frühsommer und Herbst, wenn die Macchia duftet und die Temperaturen angenehm sind. „Dolce Vita" heißt das Zauberwort, auch auf Ponza. Egal ob man als Naturfreund kommt oder auf der Suche nach dem sommerlichen Partytrubel.

Quelle: inar.de
Pressemeldungen: inar.de

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Geändert am 10. April 2008 um 00:50
Dienstag, 8. April 2008

Die Villa Medici

Die Villa Medici ist eine im 16. Jahrhundert gebaute Villa in Rom. Sie befindet sich an der Straße Viale della Trinità dei Monti auf dem Pincio-Hügel.

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Die Villa steht auf den Überresten der antiken Villa des Lucius Licinius Lucullus. Das Gebäude wurde in den Jahren 1564-1574 von Nanni di Baccio Bigio und, ab 1568, von Annibale Lippi gebaut. Ihren Namen erhielt sie 1576 von Kardinal Ferdinando I. de' Medici, der sie zu diesem Zeitpunkt für seine antike Sammlung erwarb. Im Jahr 1633 wurde dort Galileo Galilei interniert.

Seit 1803 beherbergt sie die der Académie des beaux-arts angeschlossene Académie de France à Rome (Französische Akademie in Rom), die 1666 von König Ludwig XIV. gegründet wurde.

Quelle: Wikipedia



Current mood: rom, ferienwohnung, italien, villa medici, zimmer, pension, hotel

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Montag, 7. April 2008

„Habt keine Angst“
 
Blick auf die Lateran-Basilika.

Für Rom-Touristen war es eine schlechte Woche. Zumindest, wenn sie die Lateran-Basilika besichtigen wollten. Dort wiesen Türsteher die Besucher an den Vormittagen schon an einer Absperrung 100 Meter vor dem Eingang ab: „Sie können nicht durch, hier tagt ein Kongress." Die Lateran-Basilika als schnöder Konferenzraum? Mitnichten. Die Kirche beherbergte den ersten Apostolischen Weltkongress zur Göttlichen Barmherzigkeit.

Von Mittwoch bis Sonntag standen Vorträge, Gebete und Arbeitsgruppen auf dem Programm. Teilnehmer waren etwa der russisch-orthodoxe Bischof Hilarion, Kardinal Philippe Barbarin von Lyon, Kurienkardinal Francis Arinze sowie der Krakauer Kardinal und ehemalige Papstsekretär Stanislaw Dziwisz. Sie sprachen über göttliche Barmherzigkeit im Alten und Neuen Testament, in der Feier der Liturgie, die Bedeutung des Themas im interreligiösen Dialog und die Rolle von Papst Johannes Paul II.

Der polnische Papst hatte die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes als Zentrum der christlichen Lehre besonders verbreitet und den ersten Sonntag nach Ostern als Barmherzigkeits-Sonntag proklamiert. Er stand damit gewissermaßen als Patron über dem Kongress. Schon an der Eingangstür begrüßte ein Bild des vor drei Jahren verstorbenen Papstes die Teilnehmer mit dem Schriftzug: „Habt keine Angst!" Und Papst Benedikt XVI. würdigte die Bedeutung seines Vorgängers für das Thema der göttlichen Barmherzigkeit bei einer Gedenkmesse am Mittwoch ebenso wie der Leiter des Kongresses, der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, in seiner Auftaktrede.

Erinnerung an Papst Johannes Paul II.
Die Erinnerung an Papst Johannes Paul II. sowie die theologischen Grundlegungen der hochrangigen Kirchenvertreter waren aber nur die eine Seite des Kongresses, der zugleich auch ein kirchliches Ereignis für die Stadt Rom war. Auf dem Abendprogramm standen ein missionarisches Open-Air-Festival sowie zwei Vorstellungen über biblische Texte.

Die Gemeinschaft „Cenacolo", die schon nach dem Eröffnungsvortrag von Kardinal Schönborn den Platz vor der Lateran-Basilika mit Musik und Tanz in einen Festplatz verwandelt hatte, präsentierte die Geschichte über den verlorenen Sohn; und die Gemeinschaft „Schalom" spielte die Erzählung vom barmherzigen Vater nach - auf einer großen Bühne auf der Piazza Navona, einem Platz im Herzen Roms. Die Bibel, an diesem Abend präsentiert als professionelles Musical mit Schauspiel und Gesang.

„Mich interessiert das Thema"
„WACOM" lautete dem Eventcharakter angemessen der griffige Titel des Kongresses - eine Kurzform des englischen Mottos „world apostolic congress on mercy". Die fünf Buchstaben, geschrieben in einen windmühlenartigen Kreis aus roten Flügeln, zierten Plakate und Informationsbroschüren, Mützen und Stoffrucksäcke.

Die Mischung aus stillem Gebet, theologischen Vorträgen und künstlerischer Umrahmung kam an bei den rund 3.000 Teilnehmern, die aus aller Welt nach Rom gekommen waren. „Mich interessiert das Thema", begründet etwa Matthew Hudgson aus dem australischen Perth sein Kommen. Eigens für die fünf Kongresstage hatte er einen 20-Stunden-Flug auf sich genommen. Bereut hat der 24-Jährige, der im Organisations-Team für den nächsten Weltjugendtag mitarbeitet, die Anreise nicht: „Wer weiß, wann es so etwas noch einmal gibt." Einen Termin für einen zweiten WACOM gibt es bisher noch nicht.

Quelle: Domradio
Domradio. Der gute Draht nach oben.



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Sonntag, 6. April 2008

Sebastiano del Piombo: Das unschlüssige Genie

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Sebastiano del Piombo: «Ritratto di Giovane Romana (Dorotea)», 1512.

Im römischen Museum Palazzo Venezia ist derzeit die erste, umfangreiche Retrospektive des venezianischen Renaissancemalers Sebastiano del Piombo zu sehen - in einer überzeugenden Ausstattung.

Sebastiano Luciani gen. del Piombo wurde 1485 in Venedig geboren. Am Firmament der leuchtenden Sterne der Renaissance hätte ihm ein Platz neben Michelangelo und Raffael gebührt. Doch kam es nicht dazu. Schon kurz nach seinem Tod 1547 geriet Sebastiano in Vergessenheit und musste bis heute auf eine Wiedergutmachung warten. Die widerfährt ihm nun in der herausragenden Retrospektive, die das römische Museum Palazzo Venezia ausgerichtet hat - in Zusammenarbeit mit der Berliner Gemäldegalerie, wo die Schau anschliessend zu sehen sein wird. Sebastiano del Piombo war kein verkanntes Genie, seine Zeitgenossen wussten ihn wohl zu schätzen. Nur war ihm auf dem Weg in den Olymp der Kunst ein «Fauxpas» unterlaufen. Er hatte seinem Mentor, Freund und «Vater» Michelangelo einen gutgemeinten Rat geben wollen: Er solle doch das Jüngste Gericht nicht in der Fresko-Technik, sondern in Öl malen, derweil Letzteres weitaus widerstandsfähiger und dauerhafter wäre. Sebastiano hatte die Öl-auf-Stein-Malerei damals perfektioniert, zumal ihm seine feste Anstellung im Vatikan seit 1531 als päpstlicher Siegelbewahrer (italienisch «piombatore» oder «Frate del Piombo», daher sein Künstlername) zwar weniger Zeit zu gigantischen Kunstwerken, aber genügend Musse zur Verfeinerung der Techniken liess.

Das Ende einer Freundschaft

Der Rat war für Sebastiano fatal, Michelangelo brach die über 20 Jahre alte Freundschaft und besiegelte damit das Ende von Ruf und Ruhm des venezianischen Malers. Die Episode ist vielsagend, nicht nur im Hinblick auf den stolzen, unnachgiebigen Charakter Michelangelos, sondern auch und vor allem bezüglich der wahren Problematik Sebastianos. Ihm fehlt nicht das Talent, sondern die Entschlossenheit zum Genie. Der Ungewissheit der brotlosen Kunst zog er die päpstliche Anstellung, der Unbedingtheit den Kompromiss vor, dem waghalsigen Unternehmen des Freskos den meditativen, korrigierbaren Ölauftrag oder, um es mit Michelangelo zu sagen, dem virilen Akt die weibische Pinselei. Dabei hatte Sebastianos Werdegang vielversprechend begonnen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere ging er in der Konfrontation mit Raffael, dessen «Transfiguration» er seine «Auferweckung des Lazarus» gegenüberstellte, als Sieger hervor. Das Meisterwerk von 1519 befindet sich heute in der Londoner National Gallery und kann aufgrund seiner Anfälligkeit nicht ausgeliehen werden.

Die Schau in Rom zeichnet aber trotz vielen Lücken mit 40 Gemälden und 20 grafischen Blättern die Parabel Sebastiano del Piombos vorbildlich ab. Angefangen bei der spektakulären Ausstattung, die einem besonderen stilistischen Merkmal des Malers gerecht wird: der Lichtführung. Das Licht scheint aus den Gemälden wie aus einer unerahnten Tiefe hervorzuleuchten, diffus und schillernd ist es voll melancholischer Poesie und Zurückhaltung. Es trifft nicht den Betrachter, sondern geleitet ihn zur introspektiven Anschauung. Theaterregisseur Luca Ronconi und Bühnenbildnerin Margherita Palli lassen die Gemälde aus Nischen hervorleuchten, die eine zweischichtige Wandverkleidung aus grünem Samt kreiert. Die Beleuchtung der Säle ist spärlich, so dass die Figuren, ob weltlich wie die Dorothea oder sakral wie die Madonna mit dem Schleier und die Maria der Pietà, wie leuchtende Himmelswesen aus der Dunkelheit hervortreten.

Ein Meister der Porträtkunst

Den Auftakt machen die Gemälde, mit denen Sebastiano noch zu Zeiten seiner venezianischen Lehrzeit bei Giovanni Bellini und Giorgione die Aufmerksamkeit des Bankiers des Papstes, Agostino Chigi, auf sich lenkte. Im Hochaltarbild für San Giovanni Crisostomo in Venedig mit der Figur des schreibenden Heiligen wird sichtbar, dass Sebastiano bemüht war, das venezianische Kolorit mit einer an Idealen der Antike orientierten Formgebung zu verbinden. Sebastianos Figuren sind monumental, statuarisch und dabei doch lebendig. Die Starre der oft im überlebensgrossen Massstab gemalten Gestalten kompensiert eine warme, lichtdurchflutete Farbgebung.

In Rom, wohin er Agostino Chigi 1511 zur Ausmalung der Villa Farnese folgte, wuchs die Schar seiner Bewunderer. Denn Sebastiano war ein Meister der Porträtkunst, der, ohne seinen Auftraggebern zu schmeicheln, sie zu erhöhen verstand. Andrea Doria, Kommandant der Flotte von Papst Clemens VII., schaut dem Betrachter mit fast vernichtendem, furchteinflössendem Blick entgegen. Im Porträt des Papstes (1526), das in Rom fehlt, in Berlin aber zu sehen sein wird, gelang Sebastiano die Apotheose der Vereinigung der plastischen, massiven Formgebung mit einem Kolorit, das in seiner fast abstrakten Transparenz den Blick in die Seele des Dargestellten freigibt. Die Gesichtszüge offenbaren im melancholischen Blick und den fest entschlossenen Lippen den Kontrast zwischen Entscheidungsmacht und Wankelmut des Papstes, der letztlich zum Bruch der Allianz mit Karl V. und 1527 zur Plünderung Roms führte. Der Papst floh in die Engelsburg und mit ihm Sebastiano. Die Bilder jener schrecklichen Ereignisse, die über 30 000 Opfer forderten, plagten den empfindsamen Maler. Er wandte sich immer mehr der Dichtkunst und der Musik zu und legte schliesslich die Kutte an, um als Siegelbewahrer in den Dienst der Kurie zu treten.

Sein letztes Gemälde, «Christus Kreuzträger», auf Schieferstein von 1537, das leider nicht ausgestellt, aber im Katalog nachzuschlagen ist, schliesst die Parabel: Das gewaltige, in senkrechter Achse gemalte Kreuz ist schwertähnlich auf die Schultern des Heilands gestützt, dessen aschfahles Gesicht sich mit existenziellem Leidensausdruck zur Seite wendet. Die Farbgebung ist erdfarben dunkel und dennoch von mysteriöser Transparenz und Helligkeit. Mit gutem Grund gilt das Gemälde und generell das spärliche Spätwerk des Malers als Vorläufer der Kunst der Gegenreformation und des Manierismus. Zehn Jahre später starb Sebastiano del Piombo in Rom im Alter von 62 Jahren. Neben seinen Gemälden hinterliess er Wandmalereien, etwa in der Chigi-Kapelle in Santa Maria del Popolo die Natività oder in San Pietro di Montorio die Geisselung, die bis heute, in Öl gemalt, nichts von ihrer Leuchtkraft eingebüsst haben.

Sebastiano del Piombo. Palazzo Venezia, Rom. Bis 18. Mai 2008. Vom 28. Juni bis 28. September in der Gemäldegalerie Berlin. Katalog (Federico Motta) € 45.-.  

Quelle: NZZ online
NZZ Online



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Samstag, 5. April 2008

Model strippt bei Halbfinaleinzug des AS Rom

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Sabrina Ferilli bei der Meisterfeier des AS Rom 2001 

Der AS Rom verlor das Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen Manchester United mit 2:0. Sabrina Ferilli will für die Wende einiges tun.

Sabrina Ferilli ist seit jehr AS Rom-Fan. Dem heißblütigen Model blutete das Herz, als sie sah, wie ihr Team zuhause mit 0:2 gegen Manchester United verlor. Damit die Mannschaft die Wende doch noch schafft, hat sie eine heiße Prämie angeboten: Schafft das Team noch die Wende und zieht ins Halbfinale der Champions League ein, strippt die dunkelhaarige Schönheit für die Mannschaft und die Fans.

Die Chance auf den sexy Anblick ist allerdings relativ gering. Schließlich spielt Manchester, allen voran die beiden Superstars Ronaldo und Rooney, derzeit wie von einem anderen Stern.

Quelle: oe24.at
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Freitag, 4. April 2008

Europäische Kulturtage in Karlsruhe im Zeichen Roms

 defaultAm Freitag, 4. April, beginnen die 19. "Europäischen Kulturtage", die dieses Jahr ganz im Zeichen der "Ewigen Stadt" Rom stehen. Eröffnet wird das Festival mit einer Ausstellung über das Materialbild im Italien der 1950er Jahre im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM).

Das Spektrum der "Europäischen Kulturtage" ist breit gefächert: Von Kunstausstellungen, literarischen Vorträgen und Symposien über barocke sowie moderne Musik und Mode bis hin zu Film und Theater soll für jeden Geschmack etwas geboten sein. Den Auftakt am Badischen Staatstheater bildet die Oper "Julius Cäsar" von Georg Friedrich Händel am kommenden Samstag, 5. April. Zahlreiche Gastspiele bereichern das vielfältige Programm aus Konzerten, Theater- und Ballettaufführungen. Auch die Stadt Karlsruhe als Veranstalter hat einiges zu bieten: Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte - im April werden Kulturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen.

ZAK-Symposium "Rom - die Ewige Stadt im Wandel"

Ab Sonntag, 6. April, ist die Ausstellung "Rom Bilder - Fotografien von Gerhard Assem" in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz zu sehen. Sie beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst und eröffnet dann anschließend in der Krypta. Auch die Universität Karlsruhe beteiligt sich an den "Kulturtagen": Zusammen mit dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK), dem ZKM und dem Badischen Staatstheater veranstaltet die Uni ein Symposium zum Thema "Rom - die Ewige Stadt im Wandel" vom 18. bis 20. April. Italienische und deutsche Vertreter aus Politik und Medien diskutieren dabei aktuelle Themen rund um Italien.

Das Symposium beginnt mit einem Festvortrag und anschließender Podiumsdiskussion, bei der es vor allem um die Medienlandschaft Italiens geht. Beim Abschlusspodium "Mafia, Recht und Auslegung" werden auch bekannte Persönlichkeiten teilnehmen; unter anderem der stellvertretende Generalbundesanwalt, Rainer Griesbaum, sowie der sizilianische Politiker und ehemalige Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando.

Und die "Kulturtage"-Trilogie endet

Die "Europäischen Kulturtage" fanden erstmals 1983 statt. Ihr Ziel ist es, europäische Länder, Städte und Regionen darzustellen, geschichtliche Epochen zu beschreiben sowie Sachthemen aufzuarbeiten. Bereits im Jahr 2003 entstand die Idee, die geistesgeschichtliche Trilogie der "drei Roms" darzustellen. Istanbul, das "zweite Rom" , und Moskau, das "dritte Rom", waren bereits in den vergangenen Jahren Gegenstand des Festivals.

Dieses Jahr endet nun also die Trilogie mit der Kulturmetropole Rom: "Alle Wege führen nach Rom, das Festival auch", so Kulturreferent Michael Heck. Im Mittelpunkt des Kulturfestivals stehen historische Zusammenhänge, geografische Brennpunkte und spannende Entwicklungsprozesse, die die verschiedenen Veranstaltungen des Programms verbinden.

Quelle: ka-news.de
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Geändert am 4. April 2008 um 09:22
Mittwoch, 2. April 2008

Erster "Weltkongress der Barmherzigkeit"

© Rupprecht@kathbild.at
In Rom findet der erste Weltkongress der Barmherzigkeit statt.

Drei Jahre nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. beginnt in Rom der erste Weltkongress der Barmherzigkeit. Kardinal Christoph Schönborn fungiert als Präsident dieser Tagung. Ihm ist es wichtig, dass die Botschaft der Barmherzigkeit in der Gesellschaft verinnerlicht werde.

Der erste "Apostolische Weltkongress über die Göttliche Barmherzigkeit" beginnt am Mittwoch, 2. April 2008, in Rom und dauert bis Sonntag, 6. April. Ziel ist es, die göttliche Barmherzigkeit als zentralen Kern der christlichen Botschaft deutlich zu machen. So könne der Frieden in der Welt und zwischen den Völkern und Religionen gefördert werden: "Das Thema der Barmherzigkeit Gottes ist ein urbiblisches Thema, das Evangelium selbst ist das schönste Zeugnis über Gottes Barmherzigkeit. Aber Papst Johannes Paul II. hat zu diesem Thema eine ganz besondere Beziehung gehabt.

"Auf Christus schauen"

Der Kongress, dessen Präsident der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn  ist, steht unter dem gleichen Motto wie der Österreich-Besuch von Benedikt XVI. im vergangenen Jahr: "Auf Christus schauen".

Den Auftakt des Weltkongresses bildet am Mittwoch eine Gedenkmesse zum dritten Todestag von Johannes Paul II. auf dem Petersplatz. Der Vorgänger des jetzigen Papstes hatte während seiner Amtszeit den ersten Sonntag nach Ostern als den "Tag der Göttlichen Barmherzigkeit" für die Weltkirche eingeführt. An den folgenden Tagen werden in der römischen Lateran-Basilika Vorträge und Gebete zum Thema stattfinden. Zudem sind auch in kleineren Kirchen sowie auf öffentlichen Plätzen wie etwa der berühmten Piazza Navona Veranstaltungen geplant.

Quelle: Stephánscom.at



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Dienstag, 1. April 2008

Roms Stadtteil Trastevere

 http://www.abcroma.com/S_Maria_trastevere_N.JPG
Santa Maria in Trastevere.

Trastevere (von lat. trans Tiberim = jenseits des Tiber) ist der XIII. Rione (Stadtteil) von Rom. Er erstreckt sich vom südlichen Tiberknie bis zum Hügel Gianicolo auf dem westlichen Ufer des Tibers und gilt als das volkstümlichste Viertel der Stadt. Die richtige Betonung des Namens liegt lateinisch und italienisch auf der zweiten Silbe: Trans Tíberim, Trasvere.

Überporportional viele alte Wohngebäude und enge Gassen machen diesen alten Stadtteil, der etwas entlegen vom historischen Stadtzentrum Roms auf der anderen Tiberseite liegt, zum pittoresken Magneten für Touristen und Fotografen. Sehr schöne alte Kirchengebäude wie San