Samstag, 22. März 2008
Tausende Pilger bei Kreuzweg in Rom

In strömendem Regen haben am Freitagabend zehntausende Gläubige am Kolosseum in Rom den traditionellen Kreuzweg verfolgt. Dabei vollzog Papst Benedikt XVI. die 14 Stationen von der Verurteilung Jesu zum Kreuzestod und zur Grablegung nach. Überraschend übernahm der Papst dabei nicht wie geplant das Kreuz an den letzten drei Stationen selbst, sondern ließ es sich erst am Ende bringen.
Der starke Regen und die Kälte hätten einige Änderungen im Programm des Kreuzweges gebracht, hieß es dazu in Rom. 2007 hatte Benedikt das Kreuz an zwei Stationen getragen.
In Anlehnung an die in der Bibel überlieferten Begegebenheiten wurden an jeder Station Texte zum Leidenweg Christi gelesen, die diesmal der Kardinal von Hongkong, Joseph Zen Ze-Kiun, geschrieben hatte. In den Mittelpunkt stellte der Intimkenner der chinesischen Kirche die Märtyrer des 21. Jahrhunderts. Die Kirche durchschreite dunkle Stunden der Verfolgung, so wandte sich der Kardinal gegen religiöse Verfolgung, fehlende Religionsfreiheit und von Staaten verübte Ungerechtigkeiten. "Es sind aber die Unschuldigen, die in Kommunion mit Christus, dem Unschuldigen, für die Sünden der Welt Sühne leisten", sagte Zen Ze-Kiun, ohne die schwierige Lage der Katholiken im kommunistischen China ausdrücklich zu erwähnen.
Der Kreuzweg wurde erneut in zahlreiche Länder live im Fernsehen übertragen. Am Samstag wollte der Papst vor Tausenden von Gläubigen die nächtliche Osterwache im Petersdom halten. Im Verlauf der Messe wird in der Vorhalle das Osterlicht als Symbol für die Auferstehung Jesu von den Toten entzündet und dann in den Petersdom gebracht. Am Sonntag gehen die Osterfeierlichkeiten mit der Ostermesse zu Ende. Dabei spricht Benedikt XVI., der im April 81 Jahre alt wird, den traditionellen Segen "Urbi et Orbi".
Quelle: Börse Online
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Papst bricht sein Schweigen zu Tibet

Papst Benedikt XVI. hat sich am Mittwoch erstmals zu den Unruhen in Tibet geäußert und zum Ende der Gewalt zwischen Chinesen und Tibetern aufgerufen. "Mit der Gewalt werden keine Probleme gelöst, sondern sie verschlimmern sich noch", sagte das katholische Kirchenoberhaupt vor Tausenden Gläubigen bei der Generalaudienz. Medien in Italien hatten in den vergangenen Tagen kritisiert, dass Benedikt am vergangenen Sonntag, dem Palmsonntag, dramatisch auf die Lage im Irak aufmerksam gemacht hatte, die blutigen Vorgänge in Tibet aber mit keinem Wort erwähnte.
Er verfolge mit "Trauer und Schmerz" die Nachrichten aus Tibet und das Leiden so vieler Menschen, erklärte der Papst. Alle Seiten sollten den Mut haben, den Weg des Dialogs und der Toleranz zu beschreiten, betonte er. Er bete für eine friedliche Lösung zwischen Chinesen und Tibetern.
Benedikt XVI. versucht seit vielen Monaten, die jahrzehntelangen Spannungen zwischen dem Vatikan und Peking beizulegen. In einem päpstlichen Schreiben an alle Katholiken in China hatte er im Juni vergangenen Jahres zu Dialog und Versöhnung aufgerufen. Seit dem Bruch der Kommunisten mit dem Vatikan 1951 ist die Kirche in China gespalten: Es gibt eine von Peking kontrollierte Staatskirche, die die Autorität Roms ablehnt. Ihr gehören nach offiziellen Angaben fünf Millionen Gläubige an. Zudem gibt es eine Rom-treue Untergrundkirche, die rund zehn Millionen Gläubige zählt. Diese Kirche leidet seit Jahren unter Verfolgungen.
Quelle: Kölnische Rundschau
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Geändert am 20. März 2008 um 09:59 Dienstag, 18. März 2008
Scharfe Sicherheitsmaßnahmen zu Ostern

Schärfste Sicherheitsmaßnahmen sind an Ostern geplant.
Das italienische Innenministerium plant in dieser Osterwoche schärfste Sicherheitsmaßnahmen, um Attentaten vorzubeugen. Die Exekutive kündigte strenge Sicherheitsvorkehrungen auf Flughäfen, Bahnhöfen und rund um den Vatikan an. "Wir können nicht auf unsere Freiheit verzichten. Wir müssen aber mit dem Bewusstsein leben, dass die Risiken für die Sicherheit groß sind", hieß es in Kreisen des italienischen Zivil-Geheimdienstes Sisde.
Nach Angaben italienischer Medien sollen Carabinieri und Polizisten in Rom und Mailand eingesetzt werden, um die U-Bahn-Stationen zu kontrollieren. Die Geheimdienste warnten auch vor Anschlägen auf Kirchen und Kunstwerke.
Der Vatikan verschärfte ebenfalls die Sicherheitsmaßnahmen zur Vorbeugung gegen Anschläge. Auch tagsüber sollen die Kontrollen auf dem Petersplatz verschärft werden. Die Zahl der Polizisten in Zivil, die den Platz bewachen, soll erhöht werden. Die Kontrollen an den Eingängen der Peterskirche anlässlich religiöser Zeremonien würden noch gründlicher sein, berichteten italienische Medien.
Quelle: derStandard
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Geändert am 1. April 2008 um 19:54 Freitag, 14. März 2008
Emma Marcegaglia: Die Frau aus Stahl
Für Italiens Industrieverband Confindustria ist es eine kleine Revolution: Mit der Industriellen Emma Marcegaglia rückt erstmals eine Frau an die Spitze und wird damit Nummer eins der italienischen Wirtschaft. Jetzt hat sie der mächtige Verband in Rom offiziell nominiert.
Als Kind hat sie einen Traum: Sie sieht sich einmal als Primaballerina auf einer großen Bühne. Doch der Traum geht nicht in Erfüllung. Stattdessen landet Emma Marcegaglia ganz woanders: in der Stahlindustrie. Und am heutigen Donnerstag feiert sie keine Ballett-, sondern eine andere Premiere: Der Rat der Confindustria wird sie offiziell zur einzigen Kandidatin für den Vorsitz des mächtigen italienischen Industrieverbandes küren. Die elegante 42-Jährige präsentiert sich in Rom den Delegierten. Ihrer Nominierung auf der Hauptversammlung im Mai steht dann nichts mehr im Weg.
Emma Marcegaglia, die im Vorstand des familieneigenen Stahlunternehmens Marcegaglia mitmischt, soll bei der Confindustria niemand Geringeren ablösen als den Fiat-Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo. Zum ersten Mal seit der Gründung im Jahr 1919 führt dann eine Frau den Verband, der in der italienischen Politik mitredet und so mächtig ist wie in Deutschland BDI und BDA zusammen.
„Ihre Nominierung ist eine kleine Revolution", sagt der Generaldirektor des Wirtschafts- und Sozialforschungsinstituts Censis, Giuseppe Roma, über die Kandidatur von Emma Marcegaglia, „es zeigt, dass die Wirtschaft das Thema Frauen ernst nimmt".
Aber nach einer Studie der Bocconi-Universität halten Frauen weniger als fünf Prozent der Vorstandsposten von börsennotierten Unternehmen in Italien. Ausnahmen sind meist Töchter von Unternehmern, die entweder keine Söhne haben oder ihren Söhnen den Job nicht zutrauen - wie Marina Berlusconi, Tochter von Silvio Berlusconis und Chefin des Fininvest-Imperiums.
„Das größte Hindernis der Frauen sind oft die Frauen selbst", sagt Emma Marcegaglia. Zu häufig bremsten Ängste und traditionelle Rollenbilder die Unternehmerinnen. Sie rät deshalb, „es zu probieren, an sich zu glauben; auch wenn es schwer ist, es ist die Mühe wert".
Dass die energische Frau die nötige Kompetenz für den Chefposten des Verbandes mitbringt, daran gibt es in Italiens Wirtschaft keine Zweifel. Das Wahlgremium hat bei seinen Vorgesprächen eine Zustimmung von 95 Prozent für Marcegaglia erhalten - ein Rekord. Deshalb gibt es ausnahmsweise keinen Gegenkandidaten. Zu den Befürwortern Marcegaglias gehören Größen wie die Nummer eins des Haushaltsgerätehersteller Indesit, Vittorio Merloni, und Fiat-Chef Sergio Marchionne. „Emma Marcegaglia ist sehr gut", lobt Marchionne, „und auch wenn es an sich nicht wichtig ist, dass es eine Frau ist, so ist es doch ermutigend."
Quelle: Handelsblatt
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Donnerstag, 13. März 2008
Flughafen Fiumicino wird erweitert

Der Flughafen Fiumicino wird erweitert.
Der römische Flughafen Fiumicino wird vergrößert: Am Mittwoch starteten die Bauarbeiten zu einem neuen Terminal, der ab 2012 auf rund 78.000 Quadratmetern Passagiere abfertigen soll.
Die Kosten für das Projekt betragen 195 Mio. Euro. Mit Hilfe des Terminals C soll die Zahl der Fluggäste innerhalb der nächsten zehn Jahre von derzeit 32 Millionen pro Jahr auf 50 Millionen gesteigert werden.
Der aus zwei Gebäuden bestehende Neubau werde für „eine größere Effizienz und Funktionalität des Flughafens sowie einen besseren Komfort der Passagiere sorgen", teilte der Airport-Betreiber AdR mit.
Quelle: stol.it
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Mittwoch, 12. März 2008
„Frauen Power“ auch im Vatikan

Die Tirolerin Astrid Haas ist neue Chefredakteurin der deutschen Ausgabe des „Osservatore Romano".
Bis Schweizer Gardistinnen im Vatikan salutieren, wird es noch dauern, doch beim „Osservatore Romano", der Vatikan-Zeitung hat erstmals eine Frau das Heft in die Hand genommen - zumindest in der deutschsprachigen Ausgabe, die wöchentlich erscheint. Die 54-jährige Astrid Haas ist die erste Frau in der 147-jährigen Geschichte des „Römischen Beobachters", die einer Ausgabe der in sieben Sprachen erscheinenden Zeitung vorsteht.
Die Berufung von Astrid Haas ist entweder nur konsequent, da die Tirolerin seit 1980 bei der deutschen Redaktion des „Osservatore" arbeitet und seit 2007 kommissarisch die Redaktion leitete. Oder aber es ist ein bewusstes Signal von Kardinal Tarcisio Bertone, des zweiten Mannes im Vatikan, der über die Zeitung wacht. Denn der Kardinal hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt: „Ich hoffe, weitere Signale setzen zu können, was die Anwesenheit von Laien betrifft, Männern wie insbesondere Frauen." „Frauen Power" im Vatikan? Pater Eberhard von Gemmingen, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von „Radio Vatikan", glaubt ja: „Kardinal Bertone scheint sich mit seinem Wunsch nach mehr Frauen durchzusetzen".
Astrid Haas findet man im Gebäude des Osservatore, natürlich auf Vatikangrund. Polnische, spanische, französische, portugiesische, englische und italienische Mitarbeiter tippen hier dicht an dicht, was der Papst zuletzt gesprochen oder gepredigt hat, und berichten auch über Weltkirche und Kultur. „Grüß Gott", sagt Astrid Haas, nicht weil es hier so Vorschrift wäre, sondern weil sie Tirolerin ist, von Steinach am Brenner. 1971 kam sie zum „Osservatore". Dessen Lektüre ist nicht immer vergnügungssteuerpflichtig, die Zeitung ist ungefähr das Gegenteil aller bunten Magazine in Bahnhofsbuchhandlungen. „Gott dürstet nach unserem Glauben", lautet etwa die Überschrift des Hauptartikels auf der ersten Seite, der Artikel beginnt mit „Liebe Brüder und Schwestern!" Es ist die Ansprache des Papstes. „Manche Texte des Papstes sind nicht leicht", gibt Astrid Haas zu, „aber sie lohnen sich." Astrid Haas sagt, sie habe ihren „Traumberuf" gefunden. Sie sitzt an der neuesten Ausgabe des „Osservatore". Auf ihrem Computermonitor ist ein Artikel in Bearbeitung: „...Rom im Herzen" steht da in der Überschrift, der erste Teil ist abgeschnitten. Der Papst hat das gesagt. Nach 30 Jahren will sich Astrid Haas dem nur anschließen - nur die Berge Tirols, die vermisst sie manchmal in Rom.
Quelle: Mittelbayerische
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Dienstag, 11. März 2008
Früher Papstresidenz, heute Museum: Villa Giulia
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Fassade der Villa Giulia.
Die Villa Giulia ist eine ehemals päpstliche Sommerresidenz im Norden Roms, die heute zum Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia umgewidmet ist.
Lage und Architektur
Sie steht in einem Bereich Roms, der als Vigna Vecchia bekannt ist und früher an die Stadtmauern angrenzte, einem Gebiet, das auf dem Abhang des Monte Parioli zum Tiber hin in der Nähe der Villa Borghese liegt. Die heutige Villa ist nur ein kleiner Teil des früheren Besitzes, der sich schließlich aus drei Gebäudekomplexen zusammensetzte. Hier ließ sich Papst Julius III. eine Sommerresidenz oder eine Villa Suburbana bauen.
Wie alle Landhäuser hatte auch die Villa Giulia einen Zugang zur Stadt hin (an der römischen Via Flaminia) und einen Garten hinter dem Haus. Die Villa selbst lag an der Schwelle zwischen der städtischen und der ländlichen Welt, eine im wesentlichen römische Konzeption, die später in jeder urbanen Kultur Westeuropas übernommen wurde. Das Casino (kleines Haus) wurde nach Plänen von Giacomo Barozzi da Vignola zwischen 1551 und 1553 gebaut. Auch Bartolomeo Ammanati, Giorgio Vasari und Michelangelo arbeiteten hier. Der Papst investierte große Geldsummen in die Ausstattung der Villa, die eines der besten Beispiele manieristischer Architektur ist.
Vignolas städtische Front des Gebäudes ist eine ockergelbe zweistöckige Fassade, bei dem jedem Geschoss der gleiche Wert gegeben wurde. Sie hat in ihrer Mitte einen reich detaillierten Torbogen, der sich in seiner Struktur im Obergeschoss fortsetzt, mit nur je zwei Fenstern rechts und links daneben.
Auf der Rückseite des Gebäudes ist Ammanatis große Loggia, von der aus man den ersten von drei Höfen überblickt und Zugang zum Garten und zum Zentralhof hat: zwei Marmortreppen führen in das Herz des Hauses, ein Nymphäum, um im Sommer die Mahlzeiten draußen einnehmen zu können. Die Struktur der gedeckten Loggien auf drei Ebenen, mit Marmorstatuen und Balustraden dekoriert, erstreckt sich um einen zentralen Brunnen, in dessen kühler Umgebung man, geschützt vor der sengenden Sonne, sich den ganzen Tag über aufhalten konnte. Dieser zentrale Brunnen, die Fontana dell'Acqua Vergine, ist ein Kunstwerk für sich, geplant und ausgeführt von Vasari und Ammanati, und zeigt Flussgötter und Karyatiden. Aus der gleichen Wasserquelle, die diesen Brunnen speist, wird auch der Trevi-Brunnen in Rom bedient.
Das Casino della Vigna (kleines Haus im Weingarten), wie es früher bezeichnet wurde, und seine Gärten wurden mitten in die Weinberge gesetzt. Die Teilnehmer an den päpstlichen Feierlichkeiten konnten sich an den Toren des Vatikans einschiffen, sie wurden den Tiber hinauf bis zur privaten Anlegestelle der Villa transportiert, Spaziergänge im Garten und Mahlzeiten im Nypheum schlossen sich an.
Nach Papst Julius' Tod beschlagnahmte sein Nachfolger Paul IV. den gesamten Besitz. Die Villa wurde aufgeteilt, das Hauptgebäude und Teile des Gartens wurden Eigentum der Camera Apostolica. Ein anderer Teil der Anlage wurde den Neffen des Papstes aus der Familie Borromeo überlassen.
1869 erfolgte eine Restaurierung auf Initiative des Papstes Pius IX. 1870 fiel der Besitz bei der Auflösung des Kirchenstaates an das Königreich Italien. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist hier das nationale Museum für etruskische Kunst untergebracht, das Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia.
Das Museum war 1889 mit dem Ziel gegründet worden, die römischen Antiquitäten aus dem Latium, dem südlichen Etrurien und Umbrien zu sammeln, sofern sie der etruskischen Kultur zuzurechnen sind. Ihre berühmtesten Exponate sind der Apollo von Veji und der fast lebensgroße Sarcofago degli Sposi, ein Begräbnismonument aus Terrakotta, auf dem sich Braut und Bräutigam zurücklehnen, als wären sie bei einem Festessen.
Seit 1947 findet im Nymphäum der Villa die Entscheidung über den Gewinner des Premio Strega, einem italienischen Literaturpreis, statt.
Quelle. Wikipedia![]()
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Montag, 10. März 2008
"Haus des Augustus" öffnet für Besucher

Im "Haus des Augustus" auf dem Palatin in Rom werden vier noch nie öffentlich gezeigte Säle erstmals für das Publikum geöffnet. Sie sind seit Montag (10. März) für Besucher zugänglich. Die in den 1970er Jahren wiederentdeckten Räumlichkeiten haben herrliche Fresken und sind viele Jahre lang restauriert worden.
Drei der Säle liegen im unteren Teil des Gebäudekomplexes, ein weiterer im ersten Stock. Es wird jeweils nur eine begrenzte Besucherzahl eingelassen, die von spezialisiertem Personal begleitet wird. Das "Domus Augusti" diente dem Kaiser Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.) als palastartiges Wohnhaus. Im Inneren befinden sich zahlreiche antike Wandgemälde.
Quelle: diePresse.com
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Geändert am 10. März 2008 um 10:31 Samstag, 8. März 2008
Freier Eintritt in allen staatlichen Museen Roms

Innenhof des Palazzo Altemps, ein Muss unter den Museen Roms.
Eine Woche lang gibt es in Rom kostenlos Kultur: Während der "Settimana culturale" vom 25. bis 31. März müssen Besucher von staatlichen Museen und archäologischen Ausgrabungsstätten keinen Eintritt zahlen. Während der Kulturwoche gibt es außerdem eine Reihe von Führungen, Konzerten und Ausstellungen. Häufig verlängern die Museen auch die Öffnungszeiten.
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Freitag, 7. März 2008
Rom treibt dank Kampf gegen Steuer-
Hinterziehung Milliarden Euro ein

Vincenzo Visco.
In den vergangenen zwei Jahren hat Italien dank eines verstärkten Kampfes gegen die Steuerhinterziehung 20 Mrd. Euro eingetrieben. Dies berichtete der stellvertretende Wirtschaftsminister Vincenzo Visco am Donnerstag in Rom.
In den ersten zwei Monaten dieses Jahres stiegen die Steuereinnahmen des italienischen Staates um 7,5 Prozent, sagte Visco, der sich über die Entwicklung im laufenden Jahr optimistisch zeigte.
Visco wies den Vorwurf der oppositionellen Mitte-rechts-Allianz um TV-Zaren Silvio Berlusconi zurück, die gestürzte Regierung Prodi habe in ihrer zweijährigen Amtszeit den Steuerdruck deutlich erhöht. „Das stimmt durchaus nicht. Die Steuern sind nicht erhöht worden", berichtete Visco.
Quelle: stol.it
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Geändert am 7. März 2008 um 14:04 Rom treibt dank Kampf gegen Steuerhinterziehung
20 Milliarden Euro ein
In den vergangenen zwei Jahren hat Italien dank eines verstärkten Kampfes gegen die Steuerhinterziehung 20 Mrd. Euro eingetrieben. Dies berichtete der stellvertretende Wirtschaftsminister Vincenzo Visco am Donnerstag in Rom.
In den ersten zwei Monaten dieses Jahres stiegen die Steuereinnahmen des italienischen Staates um 7,5 Prozent, sagte Visco, der sich über die Entwicklung im laufenden Jahr optimistisch zeigte.
Visco wies den Vorwurf der oppositionellen Mitte-rechts-Allianz um TV-Zaren Silvio Berlusconi zurück, die gestürzte Regierung Prodi habe in ihrer zweijährigen Amtszeit den Steuerdruck deutlich erhöht. „Das stimmt durchaus nicht. Die Steuern sind nicht erhöht worden", berichtete Visco.
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Donnerstag, 6. März 2008
Rom streitet über Normen für mehr Arbeitssicherheit

Nach dem tragischen Unfall in Molfetta, bei dem fünf Arbeiter ums Leben kamen, da sie giftige Schwefelstoffgase eingeatmet hatten, beklagt Italien einen weiteren tödlichen Arbeitsunfall.
Eine Million Arbeitsunfälle pro Jahr, bei denen ca. 1.000 Arbeiter ihr Leben verlieren, andere schwerverletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden: Das ist Italiens traurige Bilanz in Sachen Arbeitschronik vom vergangenen Jahr. Im Jahr 2006 soll es italienweit 928.000 Arbeitsunfälle gegeben haben, bei denen 1.341 Personen ihr Leben verloren, berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Ansa.
Neues Maßnahmendekret soll am Freitag beschlossen werden
Während die noch amtierende Regierung Prodi eine Überarbeitung der Gesetze verlangt, stemmt sich der Arbeitgeberverband heftig dagegen. Trotzdem, am Freitag, soll ein neues Maßnahmendekret über die Bühne gebracht werden.
Für die Industriellen sind die von der Regierung geplanten Sanktionen für Arbeitgeber, die in einigen Fällen bis zu zweijährige Gefängnisstrafen bei Verletzung der Arbeitsschutzvorschriften vorsehen, zu streng.
Das Mitte-rechts-Lager um Silvio Berlusconi will einer Verbesserung von Sicherheitsschulungen gegenüber schärferen Sanktionen den Vorzug geben. Die radikale Linke fordert dagegen die Regierung auf, sich nicht dem Veto der Arbeitgeber zu beugen und die Sanktionen verschärfen.
Für den Spitzenkandidaten der Mitte-Links-Formation „Partito Democratico" (PD) für die Parlamentswahlen im April, Walter Veltroni, handelt es sich bei dem von der Regierung geplanten Gesetzesdekret um einen wichtigen Schritt, da mehr als Tausend Tote pro Jahr bei Arbeitsunfällen in Italien nicht hinnehmbar seien.
Nach erfolgter Zustimmung im Ministerrat muss das Dekret noch die Parlamentsausschüsse sowie Staats-Regionen-Konferenz passieren.
Quelle: stol.it
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Geändert am 6. März 2008 um 13:11 Rom streitet über Normen für mehr Arbeitssicherheit
Nach dem tragischen Unfall in Molfetta, bei dem fünf Arbeiter ums Leben kamen, da sie giftige Schwefelstoffgase eingeatmet hatten, beklagt Italien einen weiteren tödlichen Arbeitsunfall.
Eine Million Arbeitsunfälle pro Jahr, bei denen ca. 1.000 Arbeiter ihr Leben verlieren, andere schwerverletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden: Das ist Italiens traurige Bilanz in Sachen Arbeitschronik vom vergangenen Jahr. Im Jahr 2006 soll es italienweit 928.000 Arbeitsunfälle gegeben haben, bei denen 1.341 Personen ihr Leben verloren, berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Ansa.
Neues Maßnahmendekret soll am Freitag beschlossen werden
Während die noch amtierende Regierung Prodi eine Überarbeitung der Gesetze verlangt, stemmt sich der Arbeitgeberverband heftig dagegen. Trotzdem, am Freitag, soll ein neues Maßnahmendekret über die Bühne gebracht werden.

Für die Industriellen sind die von der Regierung geplanten Sanktionen für Arbeitgeber, die in einigen Fällen bis zu zweijährige Gefängnisstrafen bei Verletzung der Arbeitsschutzvorschriften vorsehen, zu streng.
Das Mitte-rechts-Lager um Silvio Berlusconi will einer Verbesserung von Sicherheitsschulungen gegenüber schärferen Sanktionen den Vorzug geben. Die radikale Linke fordert dagegen die Regierung auf, sich nicht dem Veto der Arbeitgeber zu beugen und die Sanktionen verschärfen.
Für den Spitzenkandidaten der Mitte-Links-Formation „Partito Democratico" (PD) für die Parlamentswahlen im April, Walter Veltroni, handelt es sich bei dem von der Regierung geplanten Gesetzesdekret um einen wichtigen Schritt, da mehr als Tausend Tote pro Jahr bei Arbeitsunfällen in Italien nicht hinnehmbar seien.
Nach erfolgter Zustimmung im Ministerrat muss das Dekret noch die Parlamentsausschüsse sowie Staats-Regionen-Konferenz passieren.
Quelle: stol.it
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Dienstag, 4. März 2008
Rom ist eine Messe wert

Debanjan Roy, "India Shining I (Gandhi and the laptop)", 2007 (Courtesy: Aicon Gallery).
Nach Rom fuhr man bisher der Antike wegen. Das wird sich nun ändern. Die Ewige Stadt ist auf dem Weg zur zeitgenössischen Kunstmetropole. Am Sonntag ging die erste Messe für zeitgenössische Kunst "The Road to Contemporary Art" erfolgreich zu Ende.
Roberto Casiraghi, der 13 Jahre lang die Turiner "Artissima" leitete, hatte das richtige Gespür, als er sich auf das römische Abenteuer einließ. Als Schauplatz dienten nicht die üblichen Messestände, sondern vier im Zentrum gelegene historische Bauten. Rund 50 Galerien, vor allem italienische, nahmen an der Messe teil, darunter namhafte wie Massimo de Carlo, Giò Marconi und Massimo Minini.
Die drei Palazzi an der Piazza Colonna, nur wenige Schritte vom Sitz der italienischen Regierung entfernt, wurden von den Besuchern geradezu gestürmt. Dagegen gab es in den großen Säalen des mittelalterlichen Spitals Santo Spirito, nahe beim Vatikan, bei den Galeristen lange Gesichter. Trotz des perfekt organisierten Shuttle-Bus-Verkehrs blieb es hier ruhig. Im Palazzo Ferrajoli zeigten die Galeristen ihre Schätze in barock möblierten Räumen. Lia Rumma hatte Leuchtkästen (je 50 000 Euro) von Alfredo Jaar zwischen gerafften Vorhängen und vor einer dunkelrot-damastbespannten Wand installiert - und diese schon am ersten Tag alle verkauft.
Ein kleines, auf Leinwand gedrucktes Foto der grausamen Messalina, von Francesco Vezzoli mit Tränen bestickt, ging bei Giò Marconi für 90 000 Euro weg. Und der Turiner Galerist Tucci Russo ehrte mit einer kleinen Sonderschau seinen Lieblingskünstler Giuseppe Penone.
Auch die bisher verborgene Welt der römischen Sammler kam ans Licht: Es gab einen Champagner-Empfang in Anna Fendis Villa Laetizia und eine Mega-Party bei Bulgari. Im Palazzo Rospigliosi zeigten junge römische Sammler ihre Neuerwerbungen. Und am Freitag blieben sechzig Galerien bis nach Mitternacht geöffnet, und auch eine Reihe römischer Sammler erlaubte Gästen den Zutritt in ihrem Haus. In Turin, erzählte Casiraghi, habe er sieben Jahre gebraucht, um dieses Ergebnis zu erzielen. Starkritiker Achille Bonito Oliva richtete in den Diokletian-Thermen eine vielbewunderte Schau von Werken aus Privatsammlungen italienischer Galeristen ein. Die stilvolle Symbiose von Antike und Gegenwart überzeugte alle.
Gleichzeitig fand im marmornen Kongresspalast des faschistischen Stadtviertels EUR eine zweite Messe für zeitgenössische Kunst statt: Die "ARTEcontemporaneamodernaROMA". Das Projekt der Kunstkritikerin Daniela Salvioni hatte aber mit seinen klassischen Messeständen und der großen Zahl junger Galerien, die wenig Bemerkenswertes anboten, keine Chance. Die Besucher verliefen sich in den riesigen Räumen und wurden einsame Zeugen einer beeindruckenden Performance der französischen Künstlerin Marie Cool.
Quelle: art
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