
Rettungskräfte untersuchen den Unfallort in Fiumicino unweit von Rom.
Fünf Frauen sind am Dienstag in der Nähe von Rom ums Leben gekommen, als ein Auto in eine Bushaltestelle raste. Der Fahrer hatte offensichtlich die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in die wartende Menschenmenge gerast.
Der Unfall ereignete sich in Fiumicino etwa 30 Kilometer westlich von Rom. Er löste eine Massenkarambolage mit acht weiteren Fahrzeugen aus, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Insgesamt habe es sich um drei Frontalzusammenstöße hintereinander gehandelt, teilte die Polizei mit. Die Opfer seien zwischen 13 und 37 Jahre alt. Ums Leben kamen unteren anderem eine Rumänin mit ihren beiden Töchtern. Acht Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
«Eine Tragödie dieser Art war absehbar», kritisierten Anwohner nach dem Unfall. Auf der Straße und einer gefährlichen Kreuzung sei es bereits mehrfach zu Zusammenstößen gekommen, zuletzt vor einer Woche. Vor allem «verwechselten» Autofahrer das zwei Kilometer lange Straßenstück, auf dem sich der Unfall ereignete, mit einer Rennstrecke.
Quelle: Financial Times Deutschland
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