
Seit langer Zeit ist es Brauch, mit dem Rücken zum Becken stehend, Münzen in den berühmten Trevi-Brunnen in Rom zu werfen. Bei dieser karitativen Tätigkeit kann man sich etwas wünschen - ohne Erfüllungs-Garantie.
In einem Jahr läppert sich da allerhand zusammen, worüber die Caritas sehr erfreut ist, die alle zwölf Monate rund 600.000 Euro aus dem erfrischenden Nass fischen und mit dem Geld soziale Projekte unterstützen kann.
Die Geldfischer stoßen aber immer öfter auch auf Gegenstände, die mit dem Münzwurf nichts mehr zu tun haben. Zum Beispiel auf Telefonwertkarten und sogar auf Zahnprothesen. Ob diese Stücke an unpassender Stelle entsorgt oder von gut aufgelegten Stadtbummlern verloren wurden, darüber lassen sich nur Vermutungen anstellen.
Anita Ekberg, die einst im Film „LaDolce Vita" im Brunnen badete, hätte damals noch keine „Brücke" gebraucht.
Quelle: OÖNachrichten![]()
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