Solidarisch mit den Opfern des Wirbelsturms in Bangladesch

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Angesichts der verheerenden Naturkatastrophe in Bangladesch, die nach aktuellen Angaben 2.300 Tote gefordert hat, appellierte Papst Benedikt XVI. gestern, Sonntag, an die internationale Staatengemeinschaft, umgehend Hilfsmaßnahmen einzuleiten.

„In den vergangenen Tagen wurde der Süden von Bangladesch von einem schrecklichen Zyklon heimgesucht, der zahlreiche Menschen tötete und verletzte und schwere Zerstörung verursachte", erklärte der Heilige Vater vor über 50.000 Menschen auf dem Petersplatz.

Die Behörden der betroffenen Gebiete sprechen von mehreren tausend Verletzten und Millionen von obdachlosen und Not leidenden Menschen. Ein Sprecher des Roten Kreuzes gab an, mindestens 900.000 Familien hätten alles verloren.

„Während ich den Familien und der ganzen mir so teuren Nation mein tiefes Beileid bekunde, rufe ich zu internationaler Solidarität auf, wie sie bereits eingesetzt hat, um der unmittelbaren Not entgegenzutreten", bekräftigte Benedikt XVI.

Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Zyklons „Sidr" wird kontinuierlich nach oben korrigiert. Die Opferzahl werde vermutlich dramatisch steigen, wenn die Helfer erst einmal die entlegenen Inseln in dem Katastrophengebiet erreichen, erklärte die Hilfsorganisation „Roter Halbmond".

Helfer versuchten auch am Montag, zu entlegenen Dörfern vorzudringen, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. Wie Caritas Internationalis mitteilte, sind besonders die Gebiete um Barisal, Borguna, Pirozpur, Jhalokathi, Bhola, Luxmipur, Patualkhali, Bagerhat, Sathkhra, and Cox's Bazar betroffen.

„Ich ermutige dazu, keine Mühen zu scheuen, um diesen so hart geprüften Brüdern und Schwestern zu Hilfe zu eilen", betonte Papst Benedikt XVI. nach dem Angelus-Gebet.

Quelle: ZENIT

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