Freitag, 30. November 2007
Luciano Pavarotti im Wachsfigurenmuseum von Rom

Zum Gedenken an den Anfang September gestorbenen Luciano Pavarotti will das Wachsfigurenmuseum von Rom dem Opernstar jetzt eine eigene Skulptur widmen. Seine Wachsfigur soll zusammen mit der des Rockmusikers Zucchero (52) aufgestellt werden.
So will das Museum an einen legendären Auftritt der beiden Sänger erinnern, die 1992 bei der Benefiz-Gala «Pavarotti and Friends» das Stück «Miserere» im Duett sangen. Die beiden Statuen würden in der Weihnachtszeit der Öffentlichkeit präsentiert, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. «Big Luciano» war vor knapp drei Monaten im Alter von 71 Jahren einem Krebsleiden erlegen.
Quelle: Allgäuer Zeitung
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Geändert am 30. November 2007 um 13:21 Donnerstag, 29. November 2007
Spontaner Streik der Taxifahrer blockiert Strassen

Hunderte von Taxifahrern haben am Mittwoch in Rom mit einem spontanen Streik den Verkehr in der Innenstadt behindert. Sie versammelten sich rund um die Piazza Venezia, wodurch die Strassen der Umgebung völlig blockiert wurden.
Auf den Bahnhöfen und Flughäfen von Rom warteten Reisende vergeblich auf ein Taxi. Die Fahrer protestierten mit ihrem Ausstand auf Pläne der Stadtverwaltung, 500 weitere Taxi-Lizenzen auszugeben. Der Präfekt der italienischen Hauptstadt, Carlo Mosca, teilte in einer Erklärung mit, es gebe noch keine Entscheidung, und die Stadtverwaltung sei zu Verhandlungen mit der Taxifahrergewerkschaft bereit.
Quelle: Basler Zeitung
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Mittwoch, 28. November 2007
Nördlich von Rom soll Flughafen für Billigflieger entstehen
Nördlich von Rom soll ein neuer Flughafen für Billig-Airlines gebaut werden: Er solle in der Stadt Viterbo knapp hundert Kilometer nördlich der italienischen Hauptstadt entstehen, teilte die italienische Regierung mit. Auf dem Flughafen, der vornehmlich von privaten Investoren gebaut werden soll, sollen bis zum Jahr 2020 zwischen sechs und acht Millionen Passagiere jährlich abgefertigt werden. Damit würden die beiden römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino entlastet werden.
Der Flughafen von Viterbo soll vor allem für Billigflieger reserviert sein. Damit würden Billigflieger ähnlich wie in vielen anderen europäischen Städten in einem nahe gelegenen kleineren Ort starten und landen.
Quelle: AFP
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Geändert am 28. November 2007 um 16:10 Dienstag, 27. November 2007
Rewe baut Geschäft in Italien aus

Der Lebensnmittelkonzern Rewe drückt in Italien auf das Gaspedal. Nach einer Restrukturierungsphase, die erfolgreich beendet ist, setzt Europas viertgrösste Supermarktkette auf Expansion in Richtung Süden. Rewe Italia hat die Übernahme der Gesellschaft "La Centrale Lazio Spa" (Sitz: Rom) angekündigt, die in Mittelitalien eine Supermarktkette mit der Marke "Mart" vertreibt.
"La Centrale Lazio Spa" , die einen Jahresumsatz von 40 Mio. Euro meldet, ist vor allem in den mitteilitalienischen Regionen Latium und Abruzzen präsent. Von dort aus will Rewe Italia auch immer stärker in den süditalienischen Regionen wachsen. "Nach der Umstrukturierungsphase mit der aktiven Unterstützung des deutschen Mutterkonzerns hat Rewe Italia eine neue Entwicklungsphase begonnen", sagte der Geschäftsführer von Rewe Italien, Francesco Rivolta.
Rewe segelt mit den Marken Billa, Standa und Penny in Italien auf Erfolgskurs: Bis Ende 2007 wird mit einem Jahresumsatz von 1,2 Mrd. Euro gerechnet. Rewe besitzt seit 2001 die Gruppe Standa, die 125 Supermärkte in ganz Italien betreibt.
Rewe Italien wird neben dem Geschäft in Österreich und in acht CEE-Ländern von Rewe Austria geleitet. Der dafür zuständige Vorstand in Österreich ist seit Mai 2007 Lionel Souque.
Quelle: derStandard.at
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Montag, 26. November 2007
Chef der Verkehrspolizei beim Falschparken erwischt – Gefeuert

Harte Strafe für Roms Polizeichef.
Giovanni Catanzaro, er ist ranghöchster Verkehrspolizist in Rom, - gewesen, weil er falsch parkte und sich auch noch erwischen ließ. Seinen roten Alfa Romea Brera hatte er im Zentrum der antiken Stadt, mitten im absoluten Halteverbot nahe der Spanischen Treppe geparkt und war in ein Restaurant gegangen. Das berichtet die italienische Tageszeitung „Il Messaggero".
In der italienischen Hauptstadt gibt es eine Reihe von Parkverbotszonen in den vielen engen Gassen mit Kopfsteinpflaster. Doch Falschparken - oft auf Fußwegen und Zebrastreifen - ist alltäglich. "Il Messaggero" schreibt, dass Autos mit Behindertenausweis aber praktisch nie abgeschleppt werden, egal wo sie abgestellt wurden.
Quelle: DRCS ONLINE
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Freitag, 23. November 2007
Rund um Rom siedeln Armut und Not
Blick auf die Ponte Milvio.
Er gilt als gefährlichster Radweg Roms: Vor wenigen Tagen sperrte ihn die Polizei mit gelben Plastikbändern ab, nun knattern Motorradstreifen entlang. Zehn Kilometer führt der Weg, von der Ponte Milvio, der Brücke der Verliebten, bis zu den Barackensiedlungen am Stadtrand. Er geht durchs Grün, entlang des Tiber, über freies Feld, aber vor allem entlang der Barackensiedlungen, den Favelas von Rom.
Wilde Siedlungen
Seit Monaten wuchern um Rom in der Folge einer planlosen Einwanderungspolitik wilde Siedlungen. Ein Grund: Im Gegensatz etwa zu Deutschland hatte Italien nach dem 1. Januar 2007 für rumänische Bürger sofort die Freizügigkeit eingeführt, weshalb ihnen die Einreise nicht grundsätzlich verweigert werden kann. Und weil die Beziehungen zu Italien eng und die Sprachen verwandt sind und weil ohnehin schon viele Rumänen in Rom arbeiteten, sind seit dem 1. Januar rund weitere 50 000 Rumänen allein nach Rom eingewandert. Tausende von ihnen arbeiten tagsüber auf dem Bau, schlafen nachts in Bretterbuden versteckt im Gebüsch des Tiberufers.
Unter der Stadtumgehungsstraße, rechts vom Radweg, kommt die erste Barackensiedlung in Sicht: Wild gezimmerte Holzbaracken, Sperrmüll liegt herum, ein Schotterweg. Zwei Männer kommen heraus. Ja, sie seien beide Rumänen, sagen sie in gutem Italienisch, sie sind in diesem Frühjahr gekommen. Sie arbeiten auf dem Bau und schicken die Hälfte des Geldes nach Hause. Etwas weiter sind noch andere Leute, eine Frau, viele Kinder, sie sortieren Holz, das eben ein Kipplaster abgeladen hat. Überall ist Matsch und Müll.
Silvana Gogevicz, als Tochter von Einwanderern in Mailand geboren, spricht fließend Italienisch und gibt zu, dass viele aus ihrer Familie stehlen. Vor einem Jahr zeigte die 26-Jährige die Stadt an, da ihre Familie seit acht Jahren auf eine Sozialwohnung wartet. In diesem Jahr verklagte sie Italien beim Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung.
Klage wegen Diskriminierung
Es regnet, das Lager steht unter Wasser, es sieht aus wie in einem Slum. 15 Minuten wären es von hier bis zur Piazza Navona. Vom Radweg aus überblickt man das Lager, sieht die provisorischen Dächer, die Autos, Wohnwagen, Satellitenschüsseln, welche mit abgezweigtem Strom betrieben werden. "Die Rumänen müssen unsere Regeln akzeptieren, aber damit der Wille wächst, müssen wir mehr tun", meint Staatssekretärin Christina De Luca. Dass viele der Rumänen im Land wie Silvana inzwischen die italienische Staatsbürgerschaft besitzen, ist den meisten Römern dabei aber fremd.
Quelle: Mannheimer Morgen![]()
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Donnerstag, 22. November 2007
Rom sagt Hooligans den Kampf an

In Italien reagiert man nun offenbar doch endlich auf das seit Jahren schwelende Hooligan-Problem. Am Wochenende wurden neun "Fans" wegen Krawallen in Genua festgenommen. Auch die Ausschreitungen in Rom nach dem Tod von Lazio-Fan Gabriele Sandri werden wohl harte Strafen nach sich ziehen. Die Ultras kontern mit Streik.
Bei den neun Verhafteten in Genua handelt es sich um verdächtige Gewalttäter, die sich beim Derby zwischen Sampdoria und FC Genua zu schweren Krawallen hinreißen ließen, bei denen mehrere Tifosi und Polizisten verletzt worden waren. Außerdem wurden bei 13 weiteren Verdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt. Ob dabei belastendes Material gefunden wurde, ist noch nicht bekannt. Es scheint jedenfalls klar: Nach den Vorfällen der vergangenen Tage bleibt in Italien kein Stein auf dem anderen.
Aktion Scharf
Den gewalttätigen Ultras soll mit aller Schärfe begegnet werden - ähnlich der Situation in den späten 80er Jahren in England, als die Stadien ebenfalls von Hooligans dominiert wurden. In Rom sind die Ermittlungen über den Angriff auf eine Polizeikaserne in vollem Gang. Sechs Personen wurden bereits ausgeforscht, weitere sollen in den nächsten Tagen folgen. Diese Krawalle waren ausgebrochen, nachdem Lazio-Fan Gabriele Sandri auf einer Autobahnraststätte von einem Polizisten erschossen worden war. Gegen den Polizisten läuft ein Verfahren wegen Mordes.
Terroristische Handlungen?
Die festgenommenen Hooligans könnten wegen der in Italien üblichen Verstrickungen zwischen Ultras und Politik wegen terroristischen Handlungen vor Gericht gezerrt werden. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge seien die Angriffe auf die Polizeikaserne in höchst organisiertem Ausmaß geschehen - die Polizei spricht sogar von "militärischer Präzision", vermutlich unterstützt von einer gemeinsamen Ideologie und rechtsextremen Slogans.
Erstes Urteil gesprochen
In Mailand wurde am Dienstag der erste Krawallmacher nach dem Tod von Gabriele Sandri verurteilt. Gegen den Inter-Tifoso, der sich an den Angriffen gegen die Polizei vor dem Giuseppe-Meazza-Stadion, wo das Spiel gegen Lazio Rom stattfinden hätte sollen, beteiligt hatte, wurde eine Geldstrafe von 8.000 Euro verhängt. Zudem darf er zwei Jahre lang kein italienisches Stadion mehr betreten und muss in den kommenden acht Monaten jedes Wochenende auf einer Polizeistation persönlich vorstellig werden.
Protest der Tifosi
Die italienischen Ultras sind ob der härteren Gangart gegenüber ihren Aktionen freilich wenig begeistert. Weil am kommenden Spieltag sechs der zehn angesetzten Serie-A-Spiel vor gesperrten Fan-Kurven stattfinden werden, kündigten die Fans Protestaktionen an. Sie warnen vor einer "Kriminalisierung der Tifosi" und planen eine gemeinsame Kundgebung in Rom. Die Aktionen könnten sich bis hin zum Streik ausweiten.
Quelle: nachrichten.at![]()
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Mittwoch, 21. November 2007
Forscher wollen Höhle von Romulus und Remus gefunden haben
Archäologen melden einen sensationellen Fund: 16 Meter tief in Roms Palatin-Hügel haben sie eine sagenumwobene Grotte entdeckt. Die frühen Römer sollen sie als jene Höhle verehrt haben, in der die Stadtgründer Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt wurden.
Renommierte Archäologen tun sich meist schwer mit schwärmerischen Äußerungen. Doch den Fund der Höhle in Rom kommentierte Andrea Carandini geradezu überschwänglich: "Das ist eine der großartigsten Entdeckungen, die jemals gemacht wurden", sagte der Professor der La-Sapienza-Universität in Rom. Es handele sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Höhle, die von den ersten Römern als Kinderstube von Romulus und Remus verehrt worden sei.
Dass Carandini die Entdeckung erfreut zur Kenntnis nimmt, mag wenig überraschen - der Archäologe gilt als Verfechter der These, dass in Roms Gründungsmythos eine gehörige Portion Wahrheit steckt und Romulus tatsächlich der Gründer der Stadt war. Das hat Carandini mitunter den Vorwurf eingebracht, Mythos und Historie auf unzulässige Art zu vermischen.
Tatsache ist aber, dass die Archäologen nun rund 16 Meter tief im Innern des Palatin-Hügels die mit Muscheln und Marmor geschmückte Höhle entdeckt haben. Die Forscher haben sie in den vergangenen zwei Jahren mit Endoskopen und Lasern vermessen, weil sie fürchteten, sie werde bei Ausgrabungen weiter Schaden nehmen. Die Höhe werde auf acht Meter und der Durchmesser auf 7,5 Meter geschätzt, sagte Giorgio Croci, einer der beteiligten Ingenieure. Bei weiteren Ausgrabungen soll demnächst nach dem Eingang zu der heiligen Stätte gesucht werden.
In antiken Texten ist von der Grotte als "Lupercale" die Rede - mit Blick auf "lupa", die lateinische Bezeichnung für Wölfin. Der Legende nach säugte das Tier Romulus und Remus, Söhne des Kriegsgottes Mars, die zuvor in einem Korb auf dem Tiber ausgesetzt worden waren. Romulus soll 753 vor Christus die Stadt Rom gegründet und nach einem tödlichen Streit mit seinem Bruder als erster Herrscher den Thron bestiegen haben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE![]()
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Geändert am 21. November 2007 um 18:01 Dienstag, 20. November 2007
Berlusconi versucht Comeback mit neuer Partei

Laut Berlusconi wird seine neue Partei «im Zentrum des politischen Geschehens» stehen.
Italiens ehemaliger Regierungschef Silvio Berlusconi hat offiziell die Gründung einer neuen Partei angekündigt. Mit der neuen Partei hofft Berlusconi auf eine Rückkehr an die Macht nach der Niederlage bei den Parlamentswahlen im April 2000.
In der neuen Formation mit dem eher sperrigen Namen «Partei des Volkes der Freiheiten» (Partito del Popolo delle Libertà) werde seine alte Partei Forza Italia aufgehen, sagte der 71-Jährige.
Die konstituierende Sitzung der neuen Partei wird am 2. Dezember in Rom stattfinden, kündigte Berlusconi in einem Interview mit der Turiner Tageszeitung «La Stampa» an. «Alle Italiener wollen diese Partei», sagte Berlusconi. Er habe mehr als sieben Millionen Unterschriften gesammelt, um seine Forderung nach vorgezogenen Parlamentswahlen zu untermauern.
Auch Alleingang möglich
Seine neue Partei basiere auf diesen sieben Millionen gegen Prodi gesammelten Unterschriften, und wenn die anderen Partner seines Oppositionsbündnisses (die rechte Alleanza Nazionale, die christdemokratische UDC und die rechts-föderalistische Lega Nord) nicht mitmachten, werde die neue Partei eben alleine weitergehen, sagte Berlusconi.
Fini will sich nicht anschliessen
Berlusconis Pläne sorgen indes in der oppositionellen Mitte-rechts-Allianz nicht nur für Begeisterung, sondern auch für harte Kritik. Die rechtsgerichtete Alleanza Nazionale (AN) um Ex-Aussenminister Gianfranco Fini will sich der neuen Berlusconi-Partei nicht anschliessen. Er sei jedoch bereit, über eine engere Zusammenarbeit in einem neuen Mitte-rechts-Block zu reden, erklärte Parteichef Fini.
Fini nannte den Zeitpunkt sowie die Art und Weise von Berlusconis Ankündigung «unangemessen». Damit sei Verwirrung geschaffen worden, die sich negativ auf die politischen Ziele auswirken könnte. Berlusconi hat allerdings schon seit Jahren die Absicht bekundet, eine neue konservative Partei zu gründen, die ein Sammelbecken für alle Mitte-rechts-Parteien Italiens werden solle.
Kritik von Verbündeten
Berlusconi steht als Oppositionsführer bei vielen Verbündeten aus dem rechten Parteienlager in der Kritik, weil es ihm vergangene Woche nicht gelungen war, bei der Abstimmung über das Budget 2008 die Regierung von Ministerpräsident Romano Prodi zu stürzen.
Prodi gewann die für den Fortbestand seiner Regierung ausschlaggebende Senatsabstimmung denkbar knapp, aber immerhin mit 161 gegen 157 Stimmen. Zuvor hatte das Regierungsbündnis mehrere Niederlagen bei Abstimmungen zur Haushaltsgesetzgebung erlitten, weil Senatoren aus dem eigenen Lager ausgeschert waren.
Berlusconi, der bis zur Parlamentswahl 2006 als Ministerpräsident amtierte, hatte vor der Abstimmung mehrfach den Sturz der Regierung Prodi angekündigt.
Quelle: Schweizer Fernsehen
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Montag, 19. November 2007
Solidarisch mit den Opfern des Wirbelsturms in Bangladesch

Angesichts der verheerenden Naturkatastrophe in Bangladesch, die nach aktuellen Angaben 2.300 Tote gefordert hat, appellierte Papst Benedikt XVI. gestern, Sonntag, an die internationale Staatengemeinschaft, umgehend Hilfsmaßnahmen einzuleiten.
„In den vergangenen Tagen wurde der Süden von Bangladesch von einem schrecklichen Zyklon heimgesucht, der zahlreiche Menschen tötete und verletzte und schwere Zerstörung verursachte", erklärte der Heilige Vater vor über 50.000 Menschen auf dem Petersplatz.
Die Behörden der betroffenen Gebiete sprechen von mehreren tausend Verletzten und Millionen von obdachlosen und Not leidenden Menschen. Ein Sprecher des Roten Kreuzes gab an, mindestens 900.000 Familien hätten alles verloren.
„Während ich den Familien und der ganzen mir so teuren Nation mein tiefes Beileid bekunde, rufe ich zu internationaler Solidarität auf, wie sie bereits eingesetzt hat, um der unmittelbaren Not entgegenzutreten", bekräftigte Benedikt XVI.
Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Zyklons „Sidr" wird kontinuierlich nach oben korrigiert. Die Opferzahl werde vermutlich dramatisch steigen, wenn die Helfer erst einmal die entlegenen Inseln in dem Katastrophengebiet erreichen, erklärte die Hilfsorganisation „Roter Halbmond".
Helfer versuchten auch am Montag, zu entlegenen Dörfern vorzudringen, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. Wie Caritas Internationalis mitteilte, sind besonders die Gebiete um Barisal, Borguna, Pirozpur, Jhalokathi, Bhola, Luxmipur, Patualkhali, Bagerhat, Sathkhra, and Cox's Bazar betroffen.
„Ich ermutige dazu, keine Mühen zu scheuen, um diesen so hart geprüften Brüdern und Schwestern zu Hilfe zu eilen", betonte Papst Benedikt XVI. nach dem Angelus-Gebet.
Quelle: ZENIT
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Samstag, 17. November 2007
Die Ewige Stadt und ihr dunkler Schatten

Eigentlich besteht Rom aus zwei parallelen Städten: Zur einen gehören funkelnde Farben, klassische und moderne Formen, Verkehr, Himmel und Sonnenuntergänge, Kathedralen und einzigartige Monumente, Passanten in Bewegung und Schwärme von neugierigen oder trägen Touristen. Autos, Motorräder und Busse. Die andere, neben und unter der ersten, ist aus Kartonschachteln gemacht, aus angehäuften Wolldecken, aus Löchern, Grotten, Überdachungen und Brücken, bevölkert von kunterbunt zusammengewürfelten Menschen, die sich an Hausecken und Kircheneingängen anlehnen oder jahraus, jahrein mit einem Lappen und einem Schwamm in der Hand an Strassenkreuzungen stehen. Diese zweite Stadt mit ihrer Zweitbevölkerung stellt der blendenden Schönheit der ersten, ihrer unverschämten Erscheinung, das Paradox der eigenen Unsichtbarkeit entgegen. Oder besser: Ihre Strukturen, jene Hütten und jene reihenweisen Lagerstätten, sind wie ihre Bewohner zwar offensichtlich und konkret hier vor uns, als Stachel in unserem Bewusstsein, der an etwas Unangenehmes, Beunruhigendes gemahnt, aber von diesen zufälligen Wohngelegenheiten, vom Leben in ihnen und von der Vorgeschichte dieses Lebens sickert nichts durch, mischt sich nichts wirklich mit der Vorstellung, welche die Römer von sich und der Welt haben.
Das verhält sich so, bis aus der Unsichtbarkeit, die dicht ist wie eine Mauer, etwas Furchtbares, Gewalttätiges hervorbricht, etwas, das wohlgemerkt zutiefst mit der menschlichen Geschichte und der menschlichen Eigenart zu tun hat, sogar mit uns Italienern, diesen tüchtigen Leuten, wie es Laura Pariani in ihrem neuen Buch «Dio non ama i bambini» (Gott liebt die Kinder nicht) eindrücklich erzählt.
Dank einem Verbrechen an der Stadtperipherie - der Vergewaltigung einer Frau, die in der Folge davon gestorben ist - rückt also das Rom des «Zigeuners» («zingari» nennt man hier abschätzig die osteuropäischen Roma) Nicolae Romulus Mailat, ihres mutmasslichen Mörders, aus dem Dunkeln hervor, jenes Rom der Baracken und Elendsquartiere, das wir höchstens punktuell wahrnehmen und immer nur, wenn wir belästigt werden von Bettlern, Autofensterputzern oder Dieben. Diese verschwimmen, obwohl es sich um eine Minderheit handelt, in nebelhaften Verallgemeinerungen (alle Rumänen - oder Roma oder Albaner - stehlen, stinken, stechen um sich). Jedes auffällige Gesicht, jeder zerlumpte Aufzug, jede Fremdsprache scheint etwas Kriminelles zu verbergen. Ein ganzes Volk wird aufsummiert zum Synonym von Gefahr und Verbrechen.
Klar: Die kürzliche Aufnahme Rumäniens in die EU ermöglicht all seinen Bürgern, sich frei in den anderen Mitgliedsländern zu bewegen (und in Italien sogar zu arbeiten), wovon auch Halunken profitieren. Doch die Mehrzahl dieser Migranten suchen einen Weg, bemühen sich, den Zustand prekärer Armut gegen würdigere Lebensbedingungen einzutauschen. Sie leben in Reichweite des Lichtes und eines Daseins, das ihnen traumhaft vorkommt, doch sie verbleiben im Dunkeln, unsichtbar und schäbig. Nur wenige Dutzend Meter trennen ihre mehr schlecht als recht zusammengepappten Kartonsiedlungen von den schicken Mehrfamilienhäusern der Marine-Funktionäre wie jenem, wo die vor kurzem überfallene Frau wohnte. Dieser Überfall scheint den Damm niedergerissen zu haben zwischen den beiden so nah benachbarten, aber sich gegenseitig so unbekannten Sphären, den Damm einer Toleranz, die freilich eher «Ertragen» bedeutete als geistige Offenheit.
Natürlich verfügte Rom immer und verfügt noch über Grosszügigkeit und starke, breite Schultern: Die Römer haben im Lauf von zweitausend Jahren einiges mitgemacht; aus der Hornhaut, die sie sich zulegten, bildeten sie ihren desillusionierten und auch grossmütigen Charakter dessen, der im Grunde weiss, dass alles weitergeht und nichts sich ändert. Genauer betrachtet, überlebten in dieser Ewigen Stadt bis vorgestern, bis in die 1980er Jahre, Bruchbuden-Vororte, die nicht viel anders aussahen als jene der heutigen Unsichtbaren, nur wurden sie von Italienern bewohnt, von im Krieg oder während der faschistischen Demolierungen des Centro Storico Evakuierten. In solch ärmlichen, elenden Vorstädten, entstanden zwischen den Mietskasernen Ostias und Monteverdes, in den Häuschen des Pigneto, welche heute, neu aufgemöbelt, von Künstlern bewohnt werden, sah Pasolini einst jene Menschlichkeit sich verlieren, die als seine Atemluft emporgestiegen war aus dem lebendigen Verfall. Was er in der Zukunft kommen sah, ist nun unsere Gegenwart.
Rom hat einiges durchgemacht, erträgt momentan aber das Sichtbarwerden der Welle von verzweifelt hier Gestrandeten schlecht. In einer Welt, welche die Erinnerung an unsere eigene zum Teil mühevolle und umwegreiche Herkunft gern wegwischt, täuschen Bilder eines glänzenden, gierigen, künstlichen Wohlstands, der mit Zähnen und Krallen verteidigt werden muss, über sie hinweg. Indessen: Wir müssen uns auf die Seite der Schwachen stellen, und wenn die Verzweifelten sich mit Blut beflecken, ist es unumgänglich, zu unterscheiden zwischen Übeltätern und Opfern. Rom darf nicht vergessen.
Quelle: NZZ ONLINE
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Freitag, 16. November 2007
ZDF dreht neue Krimiserie in Rom
Der Himmel ist bewölkt, das nasse, glitschige Kopfsteinpflaster glänzt dunkel. Da stürzt aus dem efeubewachsenen Café direkt hinter der Piazza Navona im Zentrum von Rom plötzlich ein Priester in schwarzer Soutane.
Er springt auf sein Moped und düst in den engen Gassen davon. In der Ewigen Stadt im Schatten des Vatikans kann das schon mal vorkommen, sollte man meinen, aber die vorbeiziehende Touristen-Gruppe aus Deutschland reibt sich trotzdem die Augen, manch einer zückt schon die Digitalkamera: "War das nicht unser Dr. Kleist, der da eben aus der Bar gerast kam?"
Sie irren sich nicht: Francis Fulton-Smith, der als charmanter Hauptdarsteller der ARD-Serie "Familie Dr. Kleist" das deutsche Publikum eroberte, spielt in der neuen Krimi-Reihe "Das fünfte Gebot", die das ZDF noch bis zum 5. Dezember in Rom und München dreht, einen Sonderbeauftragten des Papstes: Pater Simon Castell. Sein Counterpart in der Serie ist die blonde LKA-Ermittlerin Marie Blank aus München, gespielt von Christine Döhring. Die beiden ungleichen Ermittler - sie allein erziehende, moderne Mutter, er zölibatärer Priester mit Agentenstatus und Spezialausbildung - werden dort eingesetzt, wo das fünfte Gebot gebrochen wird: "Du sollst nicht töten".
Der fußballbegeisterte Priester wird mitten in der Spielübertragung aus seiner Lieblingskneipe "Café della Pace" (Café des Friedens) in den Vatikan gerufen, um bei der Aufklärung eines besonders komplizierten Mordfalles zu helfen: Ein auf christliche Reliquien spezialisierter Professor ist im Karlsgraben südlich von Nürnberg tot aufgefunden worden. "Und wo immer weltweit Morde geschehen, die die Kirche betreffen, muss ich sofort hin, als Geheimagent des Vatikan", erklärt Fulton-Smith. Die Rolle des gut aussehenden Priesters mit dem Sonderstatus gefällt dem 41-jährigen sehr: "Ich bin nicht der gemütliche, joviale Pater Brown, sondern sozusagen ein James Bond des Papstes, mit Pilotenschein und Moped. Und das ist bisher im deutschen Fernsehen noch nicht dagewesen."
Die Dreharbeiten im chaotischen Rom sind nicht unkompliziert. Immer wieder stören ein unerwünschter Gassenhund, eine italienische "Mamma" mit nach Pizza schreiendem Kind oder ein hupendes "Motorino" die Aufnahmen, aber die Truppe unter der Regie von Ulrich Zrenner bleibt aufgeräumt. "Es ist grandios, hier zu arbeiten. Ich liebe das", kommentiert Fulton-Smith strahlend in einer kurzen Mittagspause. Natürlich gebe es viele Probleme mit dem Verkehr, dem Parken oder etwa der Absperrung des Drehortes, "aber das Lebensgefühl in Rom ist einfach unbeschreiblich".
Neben spannender Unterhaltung will die Serie zudem etwas Know-how über Kirchengeschichte und Christentum vermitteln. Der ehemalige "Dr. Kleist" bringt es für sich so auf den Punkt: "Nach dem 11. September hat sich bei mir und vielleicht auch bei vielen anderen die Sehnsucht eingeschlichen, mehr über den eigenen Kultur- und Glaubenskreis zu lernen, um wieder zu wissen, wo wir eigentlich herkommen." Trotzdem seien die Folgen aber "70 Prozent Krimi". Die ersten vier Teile von "Das fünfte Gebot" sollen 2008 gesendet werden, ein genauer Termin steht aber bis jetzt noch nicht fest.
Quelle: Sat+Kabel
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Geändert am 21. November 2007 um 17:58 Donnerstag, 15. November 2007
Trauerfeier für toten Lazio-Fan: Tausende nehmen Abschied

In einer bewegenden Trauerfeier haben Tausende von Menschen aus ganz Italien in Rom Abschied von dem am Sonntag getöteten Fußball-Fan genommen. Gabriele Sandri war am vergangenen Sonntag von einem Polizisten erschossen worden. Um nach den Gewalt-Exzessen in der Nacht darauf die Menge nicht noch mehr zu provozieren, hatte sich die Polizei im Hintergrund gehalten. Der italienische Innenminister Giuliano Amato warnte die Fans kurz vor der Beerdigung des 26-jährigen Lazio-Fans vor neuen Gewalttaten.
Aus ganz Italien waren Fan-Clubs zahlreicher Vereine für die Feier in die Hauptstadt gereist. Schon am Mittwochmorgen zogen sie schweigend durch die Straßen zur Kirche St. Pius X. Dort nahmen dann neben Infrastruktur-Minister Antonio Di Pietro und dem römischen Bürgermeister Walter Veltroni auch Vertreter des Fußballverbands, des Nationalen Olympischen Komitees sowie fast die gesamte Mannschaft von Lazio Rom an dem Trauergottesdienst teil. Veltroni umarmte die trauernden Eltern und den Bruder des Toten.
Überfülltes Gotteshaus
Die Zeremonie in der überfüllten Kirche begann mit einem lang anhaltenden Beifall, als der Sarg bei regnerischem Wetter den Kirchplatz erreichte. Berge von Kränzen und Gestecken türmten sich in der Kirche. Das Gotteshaus, das 900 Sitzplätze hat, war mit 2.000 Fans, Freunden des Toten und Offizielle überfüllt. Tausende blieben vor dem Kirchenportal.
In der Kirche herrschte Stille. in seiner Predigt appellierte Pfarrer Paolo Tammi an die Fußballfans, auf Gewalt zu verzichten. "Sicher gibt es im Fußball Krankes, für Gabriele war er aber ein Stück Leben. Gabriele war nicht gewalttätig, er war sanft und friedvoll", sagte der Pfarrer vor den Trauergästen.
Neue Festnahmen
Während der bei Arezzo erschossene Fan in Rom zu Grabe getragen wurde, liefen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Bis zum Mittwoch nahm die Polizei 22 Randalierer fest. Unterdessen zeichnete sich immer deutlicher ab, dass der Polizist einen gezielten Schuss auf das Auto abgegeben hat, in dem der 26-jährige Römer getötet worden war. "Noch wird wegen fahrlässiger Tötung gegen den Polizisten ermittelt, das kann aber sehr schnell auch auf Totschlag ausgeweitet werden", sagte Arezzos Polizeichef Vincenzo Giacobbe.
Für die Fans dagegen ist der Polizist, der weiterhin beteuert, nicht gezielt geschossen zu haben, ein Mörder. "Du wirst sterben", schmierten Unbekannte in Rom auf Häuserwände. Im Internet kursieren Rache-Aufrufe: "Hundert von Ihnen für einen von uns", ist zu lesen.
Die Fußballprofis wehren sich mittlerweile immer stärker gegen die Randalierer. "Wir wollen keine Kriminellen mehr im Stadion", richtete die gesamte Mannschaft von Atalanta Bergamo einen offenen Brief an die Randalierer, die am Sonntag das Spiel gegen den AC Mailand zum Abbruch gebracht hatten.
Vorbild Deutschland
Auch Nationalmannschafts-Kapitän Fabio Cannavaro forderte die echten Fans, Verbände und Politik zur Gegenwehr auf: "Tut sofort etwas, sonst sind die Stars weg ins Ausland!" Der für Real Madrid spielende Weltmeister zeigte sich aber auch selbstkritisch: "Wir sind auch Schuld, weil es mit gewissen Fans zu viel Kumpanei gibt."
Er räumte ein, dass der Umgang von Fußballern und Clubs mit den organisierten Fans in Italien weitaus schlechter funktioniert als beispielsweise in Deutschland, wo die Clubs seit langem erfolgreich mit Fanbeauftragten arbeiten.
In einer bewegenden Trauerfeier haben Tausende von Menschen aus ganz Italien in Rom Abschied von dem am Sonntag getöteten Fußball-Fan genommen. Gabriele Sandri war am vergangenen Sonntag von einem Polizisten erschossen worden. Um nach den Gewalt-Exzessen in der Nacht darauf die Menge nicht noch mehr zu provozieren, hatte sich die Polizei im Hintergrund gehalten. Der italienische Innenminister Giuliano Amato warnte die Fans kurz vor der Beerdigung des 26-jährigen Lazio-Fans vor neuen Gewalttaten.
Quelle: n-tv
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Mittwoch, 14. November 2007
Minderjährige Buben auf Strich in Rom

In Rom nimmt die männliche Straßenprostitution zu. Sie betrifft vor allem minderjährige Ausländer, die das Geld zum Überleben brauchen.
Nach Angaben des italienischen Schwulenverbands Arcigay wurden in den vergangenen drei Monaten 1.000 Jugendliche gemeldet, die auf den Strich gehen. 150 davon sind minderjährig. Minderjährige treiben sich in Parks, auf Straßen und Plätzen der Ewigen Stadt auf der Suche nach Freiern herum. Sie verdienen dabei rund 200 Euro pro Nacht. "Viele Jugendliche kann man auch ein Wochenende oder eine Woche lang mieten", berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica".
Quelle: die Presse.com
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Dienstag, 13. November 2007
20. Weltenergiekongress in Rom eröffnet
Unter dem Eindruck immer weiter steigender Ölpreise hat in Rom der 20. Weltenergiekongress begonnen. In seiner Eröffnungsrede forderte Italiens Regierungschef Romano Prodi intensivere Anstrengungen zur Entwicklung einer Atomenergie "einer neuen Generation", sauberer Kohleverarbeitung sowie im Bereich der Erneuerbaren Energien. Der rasante Anstieg der Ölpreise, die sich sich im Lauf des Jahres 2007 verdoppelt hätten, bedrohe die Wachstumschancen der Weltwirtschaft. Gleichzeitig gebe es eine "Welt des Hungers, die auch Energie benötigt".
1,6 Milliarden Menschen auf der Welt wüssten nicht einmal, was Energie bedeute, sagte Prodi. "Die Welt ist hungrig nach Energie", betonte der italienische Regierungschef mit Blick auf die Staaten, deren Wirtschaft sich in den kommenden Jahren stark entwickeln dürfte. Er rief vor allem die Industriestaaten auf, durch das Fördern sparsamer Autos einen Beitrag zum Kraftstoffsparen zu leisten.
Auf dem bis Donnerstag dauernden Kongress beraten bis zum Donnerstag zahlreiche Vertreter großer Unternehmen und politischer Institutionen über die Zukunft der Energieversorgung.
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Montag, 5. November 2007
Ex- Offizier läuft in der Nähe von Rom Amok
| Im italienischen Guidona in der Nähe von Rom ist am Samstagabend ein ehemaliger Offizier der italienischen Armee Amok gelaufen. Er stellte sich auf den Balkon seines Hauses und knallte wahllos Passanten und wildem Geschrei ab. „Ich hasse euch alle" soll der Mann gerufen haben. | ||
Bewaffnet mit einer Pistole und einem Gewehr schoss der 52jährige erbarmungslos auf die ahnungslosen Passanten. Er tötete dabei einen 55jährigen Mann und verletzte acht Personen, davon zwei schwer. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Polizist. Zunächst war die Rede von sechs Verletzten, doch die Nachrichtenagentur Ansa korrigierte die Opferzahl. Quelle: DCRS | ||
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Sonntag, 4. November 2007
Gewaltspirale: Rumänen in Rom angegriffen

Gerade erst hat die italienische Regierung ein Dekret verabschiedet, nach dem kriminelle EU-Bürger sofort ausgewiesen werden können. Jetzt droht eine Eskalation - mit Vergeltungsschlägen und Selbstjustiz.
Nach einem tödlichen Überfall auf eine Italienerin haben Vermummte in Rom nun mit Schlagstöcken und Messern drei Rumänen attackiert. Bei dem Angriff wurde am Freitagabend einer der Rumänen schwer verletzt, berichtete die Polizei. Die Behörden gingen von einem Vergeltungsschlag für den Tod einer 47-jährigen Italienerin aus, die überfallen, misshandelt und tödlich verletzt worden war. Dringend tatverdächtig ist ein junger Rumäne. In Italien wächst jetzt die Angst vor zunehmenden ausländerfeindlichen Übergriffen.
Die drei Rumänen wurden von sieben bis acht Männern auf einem Parkplatz in der italienischen Hauptstadt angegriffen: "Das hatten wir befürchtet", zitierte die Zeitung "La Repubblica" den Präfekten Carlo Mosca. "Es scheint eine geplante Aktion gewesen zu sein." In den vergangenen Tagen habe sich ein Klima des Hasses entwickelt.
Werte des zivilen Zusammenlebens stehen auf dem Spiel
Mosca warnte: "Niemand darf Selbstjustiz üben, wer auf diese Weise gegen das Gesetz verstößt wird festgenommen und angezeigt." Der römische Bürgermeister Walter Veltroni richtete einen Appell an die Bürger, die Werte des zivilen Zusammenlebens nicht zu vergessen. Mehrere Politiker betonten, dass Gewalt mit Gesetzen und nicht mit Rassismus bekämpft werden müsse.
Nach dem Überfall auf die Frau hatte die italienische Regierung als sofortige Reaktion ein Dekret verabschiedet, nach dem kriminelle EU-Bürger ab sofort aus Italien ausgewiesen werden können. Das Opfer wird heute in Rom beigesetzt, an der Trauerfeier nehmen mehrere Spitzenpolitiker teil. Gleichzeitig begannen Polizeieinheiten damit, eine Barackensiedlung von Sinti und Roma zu räumen, in der der tatverdächtige Rumäne lebte.
Quelle: Die Zeit
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von: romehome in: Rom-Blog
Samstag, 3. November 2007
Aurelianische Mauer teilweise eingestürzt

Ein sechs Meter breites Stück der Aurelianischen Stadtmauer von Rom ist nach tagelangen heftigen Regenfällen eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand, doch wurden ohnehin geplante Reparaturarbeiten an dem historischen Bauwerk damit dringlicher denn je, wie Paola Virgili von der zuständischen Behörde der Stadtverwaltung am Freitag mitteilte.
Man werde das defekte Segment nahe des Hauptbahnhofs Roma Termini jetzt erst einmal abstützen und dann in einigen Monaten mit der Restauration beginnen. Die antike Mauer, die Kaiser Aurelian im dritten Jahrhundert gegen die sogenannten Barbaren errichten ließ, verläuft mit ihren Wehrtürmen und Stadttoren auf einer Strecke von mehr als 17 Kilometern um die italienische Hauptstadt.
Der jetzt eingestürzte Abschnitt ist bereits eine Rekonstruktion aus dem 16. Jahrhundert. Rund 350 Meter in diesem Bereich galten schon seit längerem als einsturzgefährdet und sollten laut Virgili vom kommenden Montag an ohnehin repariert werden. Dafür seien zwei Millionen Euro eingeplant worden.
Quelle: PR-inside
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Geändert am 3. November 2007 um 11:54 Freitag, 2. November 2007
Rom lässt EU-Bürger abschieben
Ein neues Gesetz erlaubt es, EU-Bürger sofort aus Italien abzuschieben, wenn Sie brutale Gewalttaten begehen.
Ein 24-jähriger Roma aus Rumänien hatte eine 57-Jährige überfallen, vergewaltigt und das bewusstlose Opfer über eine Böschung geworfen. Wenige Stunden nach beginn der Sitzung genehmigte der Ministerrat ein Gesetzesdekret, das den Präfekten die sofortige Abschiebung von EU-Bürgern erlaubt.
Roms Bürgermeister Walter Veltroni hatte Premier Prodi zu sofortigen Maßnahmen aufgefordert. Veltroni forderte ein Einschreiten der EU: "Es ist untragbar, dass ein Land einfach die Schleusen öffnet und einen Staat ohne jede Kontrolle mit Immigranten überflutet." Rom sei bis vor kurzem die sicherste Großstadt Europas gewesen, sagte Veltroni. "Wir sind nicht weiter bereit, die brutalen Gewalttaten der Rumänen zu dulden."
In den Statistiken liegen Rumänen bei Gewaltverbrechen und Zuhälterei an der Spitze. Die Rumänen stellen in Italien mit fast 600.000 Immigranten den größten Ausländeranteil.
Quelle: derStandard.at
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Donnerstag, 1. November 2007
Roms Filmpreis geht an US-Drama

Jason Reitman.
Das amerikanische Teenager-Drama "Juno" des aus Montreal stammenden Regisseurs Jason Reitman ist mit dem "Goldenen Marc Aurel" des Filmfestes in der "Ewigen Stadt" ausgezeichnet worden. Der Film des Kanadiers erzählt die Geschichte der 16-jährigen Juno (Ellen Page) aus Minnesota, die schwanger wird und an dieser Herausforderung wächst.
Ein Spezialpreis ging an den iranischen Regisseur Abolfazl Jalili für "Hafez". Die Schweiz ging am Filmfest nicht ganz leer aus: Der Genfer Regisseur Laurent Negre erhielt für sein Spielfilmprojekt "Buttano" in der Sektion "New Cinema Network" eine lobende Erwähnung.
Quelle: news.search.ch
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