
Julie Taymor.
Die US-Regisseurin Julie Taymor („Frida") hat beim Filmfest in Rom Zuschauer und Kritik mit ihrem Musical-Film „Across the Universe" über die Hippie-Bewegung begeistert. 33 Hits der Beatles sind der Soundtrack eines Films über Jugendliche der 60er Jahre, ihre Träume und Schwierigkeiten.
Der Streifen ist aber keine nostalgische Suche nach der Vergangenheit: „Ich will der Jugend von heute die Energie und die Vitalität dieser Jahre, das Engagement in kollektiven Bewegungen und die Suche in sich selbst vorführen", sagte die Regisseurin.
„Across the Universe" kreist um die Erlebnisse Judes und seiner Freunde, den Geschwistern Lucy und Max. „Ich habe auf meine Erinnerungen dieser Jahre zurückgegriffen. Ich hatte ältere Geschwister, und in den 60er Jahren konnte ich sie im College, bei ihren Erfahrungen mit dem Militär und mit den Drogen beobachten. Der rebellische Geist dieser Epoche hat mich nie verlassen", sagte die Regisseurin.
Die zweite Ausgabe des Filmfests in Rom meldet inzwischen einen Zuschauerboom. 60.000 Karten wurden im Rahmen der Veranstaltung verkauft, die am morgigen Samstag zu Ende geht.
„Die Zuschauer machen den Unterschied zwischen dem Filmfest in Rom und Festivals wie Venedig, Cannes und Berlin. Das Filmfest in Rom lockt einen Strom von Menschen, vor allem Jugendlichen, die 15 Stunden pro Tag die Filme besuchen", erklärten die Organisatoren.
Der Sieger unter den 14 Filmen im Wettbewerb um den „Goldenen Marc Aurel" wird am Samstag verkündet. Vor der Preisverleihung ist ein großes Konzert von Ennio Morricone angesetzt.
Quelle: stol.it
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