
Die letzten roten Fabreste wurden vom Trevi-Brunnen entfernt.
Drei Tage nach einem „Farbanschlag" auf den Trevi- Brunnen hat die Stadt Rom am Montag die letzten roten Farbreste von dem Monument entfernt. Der Brunnen wurde weiträumig abgeriegelt, während Mitarbeiter der Stadt den weißen Marmor mit Schwämmen und Hochdruckreinigern säuberten.
Viele Touristen seien verwundert und enttäuscht gewesen, dass der Zugang zur „Fontana di Trevi" versperrt war, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.
Die Täter hatten am vergangenen Freitag einen mit roter Farbe gefüllten Plastikbehälter in das Wasser des Brunnens geworfen. Eine Gruppe mit dem Namen „Azione futurista 2007" (Futuristische Aktion) bekannte sich in einem Flugblatt zu der Tat und nahm dabei auch kritisch auf den „roten Teppich" des in Rom laufenden Filmfestivals Bezug. Bereits wenige Stunden später hatte die Stadt das gefärbte Wasser abgelassen und sauberes Wasser eingefüllt. Jedoch waren noch einige Überreste an dem pompösen Bauwerk zu sehen.
Die Polizei hat unterdessen einen 54-jährigen Rechtsextremisten gefasst, der am Freitag einen Farb-Anschlag auf den weltbekannten Brunnen verübt haben soll. Der Mann wurde dank der Videoaufnahmen einiger Touristen identifiziert. Sie hatten ihn gefilmt, während er roten Farbstoff in das Wasser des Monuments schüttete. Der Rechtsextremist Graziano Cecchini wurde nach Medienangaben vom Montag angezeigt. Er beteuerte seine Unschuld.
Quelle: stol.it
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