Mittwoch, 31. Oktober 2007
Der Papst als Tourismusmagnet

Wegen Papst Benedikt kommen über drei Millionen Besucher jährlich nach Rom.
Mehr Pilger denn je strömen nach Rom. Der Grund: Der deutsche Papst Benedikt XVI. hat einen Reiseboom unter den Gläubigen aus aller Welt ausgelöst.
Wenige haben es erwartet, aber der deutsche Papst zieht mehr Pilger in die Ewige Stadt als sein kommunikationsfreudiger Vorgänger Johannes Paul II. Um nahezu ein Fünftel ist die Zahl der Pilger in den vergangenen drei Jahren hochgeschnellt - auf weit mehr als drei Millionen andächtige Zuhörer jährlich bei den Audienzen von Joseph Ratzinger auf dem Petersplatz. „Er wird nie sein wie Johannes Paul II.", so mögen noch viele am 19. April 2005 gedacht haben, als das neue Oberhaupt der Katholiken gewählt worden war. Doch der „deutsche Hirte", obwohl weniger charismatisch als sein Vorgänger, sorgt für Rekordmarken in Roms Pilgertourismus. Dazu tragen sowohl die Persönlichkeit Ratzingers wie der Zeitgeist bei.
Der Papst als Richtschnur für Werte
„Dass mehr Deutsche kommen, das war noch absehbar", sagen die Organisatoren katholischer Pilgerreisen wie Brevivet oder Unitalsi. „Aber Benedikt XVI. hat in der Tat die Herzen aller erwärmt", und das kommt schon etwas überraschend. Strömten bereits im ersten Jahr seines Pontifikats etwa 3,2 Millionen Gläubige zu den Audienzen des Papstes in Rom, so hörten ihm im zweiten Jahr knapp 3,4 Millionen Menschen zu. Verdreifacht hat sich 2006 der Ansturm auf die doppelstöckigen Busse der „Roma Cristiana"-Tour, die Bettenbelegung durch Pilger in römischen Hotels schnellte seit Ratzingers Wahl um ein Viertel hoch.
„Das hat niemand erwartet, dieser deutsche Papst erobert Tag für Tag mehr die größten Skeptiker", so zeigt sich auch der angesehene „Corriere della Sera" verblüfft über den Pilgerboom und die bemerkenswerte Popularität des deutschen Oberhirten. Und hat ein Bündel von Erklärungen parat. Im Zeitalter der Globalisierung sowie der geballten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ängste ist Ratzinger ein „Doktor der Kirche", eine Burg gegen Werteverfall sozusagen. Dieser Papst steht für feste Grundsätze und klare Worte - und das macht ihn mehr noch als seinen Vorgänger zum „Mann des Moments".
Der Papst reist weniger, dafür kommen mehr
„Das Phänomen ist aber vielschichtiger", erläutert Cesare Atuire vom Pilgerdienst Opera Romana Pellegrinaggi. „Das Pontifikat ist noch neu, außerdem reist dieser Papst weniger und lädt somit die Gläubigen ein, ihn in Rom zu besuchen." Nicht zuletzt scheinen die offenen Worte Benedikt XVI., selbst wenn er nicht so kontaktfreudig ist, dem Bedürfnis vieler Gläubiger zu entsprechen. „Als Johannes Paul II. am 2. April 2005 gestorben ist, haben wir noch befürchtet, keine Menschenmengen mit Gläubigen mehr auf dem Petersplatz zu sehen", räumt Brevivet-Chef Riccardo Bertoli im Gespräch mit der Mailänder Zeitung ein. Dann habe die „teutonische Kühle" menschlicher Wärme Platz gemacht. Der Funke ist übergesprungen, wie die Audienzen von „Papa Ratzinger" bezeugen.
Gläubige suchen Gewissheit in Zeiten starken Umbruchs, und nicht nur Christen wünschen sich einenSicherheitsanker. „Religions-Revival" nennen es viele, in Rom wird sogar Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer zitiert, der es so gesagt habe: „Religion is back". Religion ist wieder gefragt, beweisen die Massen auf dem Petersplatz.
Quelle: Focus online
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von: romehome in: Rom-Blog
Sharon Stone bei Benefiz-Auktion in Rom
An der amerikanischen Schauspielerin Sharon Stone (49) ist offenbar eine gute Auktionatorin verloren gegangen. Zumindest hat sie bei einer Benefiz-Versteigerung in Rom fast 900 000 Euro eingenommen.
Stone soll in Höchstform gewesen sein. Das berichtet das «People»-Magazin. Das Geld geht an eine Stiftung, die die Aids-Forschung weiter vorantreibt. Schmuck und zeitgenössische Kunst waren unter den Hammer gekommen. Mit ihren drei kleinen Söhnen Roan (7), Laird (2) und dem erst 17 Monate alten Quinn war der Hollywoodstar im übrigen den ganzen Tag über in Kontakt. Die Jungs waren zwar zu Hause in Los Angeles bei ihrer Tante, Sharons Schwester, geblieben, riefen ihre Mutter aber ständig an und schickten ihr SMS.
Quelle: Welt Online
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 21. November 2007 um 15:59 Montag, 29. Oktober 2007
Tod deutscher Reiseführerin in Rom
In Rom ist eine deutsche Reiseführerin in einem Hotel unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt inzwischen gegen einen Angestellten des Hauses. Laut Nachrichtenagentur Ansa geht es um den Verdacht der sexuellen Gewalt mit Todesfolge.
Demnach wollte die Frau vor den Annäherungsversuchen des Angestellten flüchten und könnte dann über ein Geländer in den Tod gesprungen sein. Die 33-Jährige war am Freitag in einem nur von Angestellten aufgesuchten Innenhof des Hotels gefunden worden.
Quelle: Welt Online
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von: romehome in: Rom-Blog
Massen-Seligsprechung im Vatikan für spanische Märtyrer
Zeremonie auf dem Petersplatz.
Die katholische Kirche hat 498 spanische Geistliche als Märtyrer selig gesprochen. Die Massen-Seligsprechung war die zahlenmäßig größte in der Kirchengeschichte. Über 40 000 Menschen strömten dazu auf den Petersdom in Rom. Die feierliche Zeremonie wurde vom portugiesischen Kardinal José Saraiva Martins geleitet. Papst Benedikt XVI. war bei der Feier ebenfalls anwesend. Bei den neuen Seligen handelt es sich um Märtyrer des spanischen Bürgerkriegs, die von linken Milizen getötet wurden.
Zu der Messe reisten aus Spanien mehrere tausend Pilger und fast alle Bischöfe an, doch insgesamt blieb die Zahl der Teilnehmer weit unter den Erwartungen. Die spanische katholische Kirche hatte Anfang Oktober die Teilnahme von einer Million Gläubigen in Aussicht gestellt. Die spanische Regierung war bei der Zeremonie durch Außenminister Miguel Angel Moratinos vertreten. Unter dem Pontifikat des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. waren bereits 471 spanische Katholiken selig gesprochen worden.
Seligsprechung durchaus umstritten
Opfer der Franco-Diktatur kritisierten die Seligsprechungen. Sie erinnerten an die Rolle der katholischen Kirche als Stütze des mit Hilfe von Hitler-Deutschland und dem faschistischen Italien an die Macht gelangten Franco und an die Hinrichtung zehntausender Gegner seines Regimes. In der US-Internet-Zeitung "National Catholic Reporter" hieß es, auch der Geistliche Gabino Olaso Zabala, der als Missionar auf den Philippinen an Folterungen beteiligt gewesen sein soll, stehe auf der Liste der "Märtyrer". Nach Angaben von Historikern starben im spanischen Bürgerkrieg mehr als eine halbe Million Menschen.
Der Generalsekretär der spanischen Bischofskonferenz, Juan Antonio Martínez, bestritt einen Zusammenhang zwischen der Veranstaltung und dem von der sozialistischen Regierung unter Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero geplanten Gesetz zur Rehabilitierung von Verfolgten der Franco-Diktatur. Das spanische Parlament wird das Gesetz voraussichtlich am Mittwoch gegen die Stimmen der konservativen Opposition beschließen. Zapateros Großvater, der im Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner kämpfte, wurde von Franco-Anhängern erschossen.
Quelle: stol.it
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Geändert am 29. Oktober 2007 um 10:31 Sonntag, 28. Oktober 2007
Filmfest Rom boomt – Konzert mit Ennio Morricone

Julie Taymor.
Die US-Regisseurin Julie Taymor („Frida") hat beim Filmfest in Rom Zuschauer und Kritik mit ihrem Musical-Film „Across the Universe" über die Hippie-Bewegung begeistert. 33 Hits der Beatles sind der Soundtrack eines Films über Jugendliche der 60er Jahre, ihre Träume und Schwierigkeiten.
Der Streifen ist aber keine nostalgische Suche nach der Vergangenheit: „Ich will der Jugend von heute die Energie und die Vitalität dieser Jahre, das Engagement in kollektiven Bewegungen und die Suche in sich selbst vorführen", sagte die Regisseurin.
„Across the Universe" kreist um die Erlebnisse Judes und seiner Freunde, den Geschwistern Lucy und Max. „Ich habe auf meine Erinnerungen dieser Jahre zurückgegriffen. Ich hatte ältere Geschwister, und in den 60er Jahren konnte ich sie im College, bei ihren Erfahrungen mit dem Militär und mit den Drogen beobachten. Der rebellische Geist dieser Epoche hat mich nie verlassen", sagte die Regisseurin.
Die zweite Ausgabe des Filmfests in Rom meldet inzwischen einen Zuschauerboom. 60.000 Karten wurden im Rahmen der Veranstaltung verkauft, die am morgigen Samstag zu Ende geht.
„Die Zuschauer machen den Unterschied zwischen dem Filmfest in Rom und Festivals wie Venedig, Cannes und Berlin. Das Filmfest in Rom lockt einen Strom von Menschen, vor allem Jugendlichen, die 15 Stunden pro Tag die Filme besuchen", erklärten die Organisatoren.
Der Sieger unter den 14 Filmen im Wettbewerb um den „Goldenen Marc Aurel" wird am Samstag verkündet. Vor der Preisverleihung ist ein großes Konzert von Ennio Morricone angesetzt.
Quelle: stol.it
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Freitag, 26. Oktober 2007
Rom feiert Sean Penns «In die Wildnis»

Regisseur Sean Penn (rechts) und sein Hauptdarsteller Emile Hirsch in Rom.
Riesenerfolg in Rom für Sean Penns neuen Film «In die Wildnis»: Mit seiner ersten Regiearbeit seit fünf Jahren ist dem Amerikaner eine wunderbare Hommage an die Natur und das Leben gelungen, die bereits als eines der Highlights beim zweiten Filmfest am Tiber gewertet wird.
Die Zuschauer dankten es dem Filmemacher mit minutenlangem Beifall. Acht Monate lang drehte der Oscar-Preisträger («Mystic River») mit seinen Protagonisten unter oft extremen Bedingungen in den Weiten Alaskas und der Wüste Arizonas. «Manchmal war es eiskalt, andere Male haben Mitglieder der Crew hingegen Hitzschläge erlitten», sagte Hauptdarsteller Emile Hirsch (22) nach der Europapremiere vor Journalisten.
Er spielt in dem Streifen Chris McCandless, einen jungen Mann aus wohlhabendem Elternhaus, der nach seinem College-Abschluss entscheidet, nach Alaska zu trampen. Der Streifen basiert auf einer wahren Geschichte. Der amerikanische Journalist und Schriftsteller Jon Krakauer war schon 1997 den Spuren von McCandless quer durch Amerika gefolgt und hatte das gleichnamige Buch «Into the wild» verfasst. Das Drehbuch für die Kino-Fassung schrieb Sean Penn. Der Kinostart in Deutschland ist für den 28. Februar 2008 geplant.
McCandless hatte 1992 all sein Geld verschenkt und änderte seinen Namen in «Alexander Supertramp». Dann brach er ohne Vorwarnung aus seiner privilegierten Existenz aus, um als Aussteiger Antworten auf die vielen Fragen des Lebens zu finden und «seine eigene Geschichte zu schreiben», wie es McCandless' Schwester in dem Film formuliert.
Unterwegs trifft er andere Aussteiger, Hippies und schräge Typen, die ihm jene Wärme geben, die er bei seinen Eltern stets vermisst hatte. Allerdings finden seine Abenteuerlust und seine Gier nach Einsamkeit und purem Leben zwei Jahre nach seinem Aufbruch ein jähes Ende. «Ich glaube, dass die Menschen in den USA und in der westlichen Welt zu abhängig vom Komfort sind und dass dies erhebliche Konsequenzen hat», erklärte Penn (47) in Rom. «Ich möchte den Jugendlichen zwar nicht sagen, dass sie sich verhalten sollen wie der Protagonist in meinem Film, aber sie sollten dennoch etwas tun, um ihre Herzen wieder schneller schlagen zu lassen.» Das Filmfest in Rom geht am kommenden Samstag zu Ende.
Quelle: WeltOnline
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Geändert am 26. Oktober 2007 um 11:51 Donnerstag, 25. Oktober 2007
Kevin Costner singt in Rom

Kevin Costner.
Hollywoodstar Kevin Costner (52) kommt jetzt in ungewohnter Rolle nach Rom: Am Donnerstag und Freitag wird der Schauspieler mit seiner Band "Kevin Costner & Modern West" im Teatro Brancaccio als Sänger auftreten, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.
Inzwischen soll er mit seinem Privatjet in der Ewigen Stadt eingetroffen sein - begleitet von Ehefrau Christine Baumgartner (33) und dem gemeinsamen Sohn Cayden Wyatt, der ein knappes halbes Jahr alt ist.
Costner hatte bereits in jungen Jahren Musik gemacht. Damals hiess die Band "Roving Boy" und trat bereit in der gleichen Besetzung auf wie heute mit John Coinman und Blair Forward. Wegen der Schauspielerei hatte der Star aus "Der mit dem Wolf tanzt" das Singen jedoch jahrelang an den Nagel gehängt. Jetzt ist er zurück - und nach den Auftritten in Rom ist am 30. Oktober auch noch ein Konzert in Istanbul geplant.
Quelle: zisch.ch
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Geändert am 25. Oktober 2007 um 10:31 Mittwoch, 24. Oktober 2007
Rom reinigt roten Trevi-Brunnen – Verdächtiger verhaftet

Die letzten roten Fabreste wurden vom Trevi-Brunnen entfernt.
Drei Tage nach einem „Farbanschlag" auf den Trevi- Brunnen hat die Stadt Rom am Montag die letzten roten Farbreste von dem Monument entfernt. Der Brunnen wurde weiträumig abgeriegelt, während Mitarbeiter der Stadt den weißen Marmor mit Schwämmen und Hochdruckreinigern säuberten.
Viele Touristen seien verwundert und enttäuscht gewesen, dass der Zugang zur „Fontana di Trevi" versperrt war, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.
Die Täter hatten am vergangenen Freitag einen mit roter Farbe gefüllten Plastikbehälter in das Wasser des Brunnens geworfen. Eine Gruppe mit dem Namen „Azione futurista 2007" (Futuristische Aktion) bekannte sich in einem Flugblatt zu der Tat und nahm dabei auch kritisch auf den „roten Teppich" des in Rom laufenden Filmfestivals Bezug. Bereits wenige Stunden später hatte die Stadt das gefärbte Wasser abgelassen und sauberes Wasser eingefüllt. Jedoch waren noch einige Überreste an dem pompösen Bauwerk zu sehen.
Die Polizei hat unterdessen einen 54-jährigen Rechtsextremisten gefasst, der am Freitag einen Farb-Anschlag auf den weltbekannten Brunnen verübt haben soll. Der Mann wurde dank der Videoaufnahmen einiger Touristen identifiziert. Sie hatten ihn gefilmt, während er roten Farbstoff in das Wasser des Monuments schüttete. Der Rechtsextremist Graziano Cecchini wurde nach Medienangaben vom Montag angezeigt. Er beteuerte seine Unschuld.
Quelle: stol.it
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Großer Beifall Coppolas Film „Youth Without Youth“
Francis Ford Coppola.
Großen Beifall gab es von Zuschauern und Kritikern am Samstag bei der Premiere des neuen Streifens von US-Regisseur Francis Ford Coppola beim Filmfestival in Rom. „Youth Without Youth", Coppolas erster Film nach „The Rainmaker" (1998) basiert auf einem Roman des rumänischen Autors und Religionswissenschafters Mircea Eliade. In den Hauptrollen der italienisch-französisch-rumänische Koproduktion glänzen Tim Roth und Bruno Ganz.
Im Film geht es um einen alten Universitätsprofessor, Dominic Matei, der einen schrecklichen Unfall überlebt und danach entdeckt, unglaublich verjüngt zu sein. Seine physische Verjüngung verbindet sich mit einer außerordentlichen intellektuellen Entwicklung - ein Phänomen, das die Aufmerksamkeit einiger mit dem Nazi-Regime verbundenen Wissenschafter weckt. Matei muss flüchten, um seine Arbeit beenden zu können - doch ausgerechnet diese brignt seine große verlorene Liebe in Gefahr.
Neben Coppola hat auch die in Rom für ihre Karriere ausgezeichnete Schauspielerin Sophia Loren für Aufsehen gesorgt. Bei einem Treffen mit ihren Fans im Musikauditorium in Rom gab die Diva ihre Rivalität mit der US-Schauspielerin Meryl Streep zu. „Was hatte Meryl Streep mit den 'Brücken von Madison County' zu tun? Die Hauptrolle war Francesca, eine Frau italienischer Abstammung. Im Film hat mich Meryl Streep nachgeahmt. Ich habe sie gehasst", sagte Loren.
Meryl Streep ist in Rom im jüngsten Film von Robert Redford, „Lions For Lambs", an der Seite von Tom Cruise zu sehen. Weltpremiere feiern beim Festival auch Susanne Biers „Things We Lost In Fire" mit Benicio Del Toro und Halle Berry und Sean Penns Film „Into The Wild" mit William Hurt und Vince Vaughn. Im Wettbewerb rittern 14 Werke um den Preis für den besten Film (den „Goldenen Marc Aurel"), den Spezialpreis der Jury sowie die Auszeichnungen für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin. Außerhalb des Wettbewerbs sind u.a. „Bevor The Devil Knows You're Dead" von Sidney Lumet und „L'abbuffata" des italienischen Regisseurs Mimmo Calopresti mit Gerard Depardieu und Valeria Bruni Tedeschi zu sehen.
Quelle: stol it
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Geändert am 25. Oktober 2007 um 10:34 Montag, 22. Oktober 2007
Alexandra Maria Lara in Rom

Ihre Augen glitzern im Blitzlichtgewitter der Fotografen, sie strahlt über das ganze Gesicht: Schauspielerin Alexandra Maria Lara wird beim Filmfest in Rom auf dem Roten Teppich gefeiert. Zu recht: Schließlich spielt sie im neuen Film von Star-Regisseur Francis Ford Coppola die weibliche Hauptrolle.
Es ist nicht der erste ausländische Film, in dem sie mitspielt, wohl aber einer der wichtigsten. An der Seite von Tim Roth spielt sie in Francis Ford Coppolas "Youth without Youth". Die Handlung dreht sich um einen Professor (dargestellt von Bruno Ganz, der in "Der Untergang" den Hitler spielte), dessen Leben sich nach einem verhängnisvoll Ereignis in den dunklen Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ändert. Zur Flucht gezwungen, wird durch entlegene Gebiete in Rumänien, der Schweiz, Malta und Indien gejagt.
Alexandra Maria Lara - die in Rumänien geborene und derzeit in Berlin lebende Schauspieler hat es in die Liga der internationalen Filmstars geschafft. Denn im Januar wird noch ein Film in die deutschen Kinos kommen, in dem sie in einer Reihe mit ausländischen Stars spielt: "Control: The Ian Curtis Film" heißt der Film, der sich dem Leben des ehemaligen Joy-Division-Sängers widmet.
Alexandra Maria Lara - als Traudl Junge sorgte sie in "Der Untergang" für Aufregung, nun hat sie es in die Reihe der wenigen deutschen Stars geschafft, die auch im Ausland erfolg haben.
Quelle: RP.online
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Metro-Haltestelle Manzoni wieder geöffnet

Wieder zugänglich: Haltestelle "Manzoni".
Nach mehr als einem Jahr Raparaturarbeiten ist jetzt die Metro-Haltestelle "Manzoni" der Linie A in der Nähe des Kolosseums wieder eröffnet worden.
Die Haltestelle wurde sehr schon renoviert und ist jetzt viel heller und freundlicher. Notwendig geworden waren die Arbeiten in erster Linie, um den Brandschutz zu verbessern.
Von der Haltestelle "Manzoni" kann man zu Fuß sehr gut die Kirchen Santa Maria Maggiore, San Giovanni und die Heilige Treppe erreichen.
Die Metro-Linie A verbindet die Haltestellen Agnanina in der Nähe des Flughafens Ciampino und den Vatikan.
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Rom: Die ewig junge Stadt

Mamma mia, warum warst du keine Römerin? Das fragt man sich auch nach dem hundertsten Besuch am Tiber. Die Stadt war, ist und bleibt der urbane Inbegriff der Leichtigkeit des Seins. Jugend - das heisst Roma!
Wer schon tagsüber über den Elan der Römer staunt, wird es erst recht nach Sonnenuntergang tun. Chic gestylt und energiegeladen laufen die Bewohner der Ewigen Stadt nach Sonnenuntergang zur Höchstform auf. Römisches Nachtleben spielt sich fast ganzjährig hauptsächlich im Freien ab. Wenn's auf dem Campo dei Fiori dunkel wird, steigt in den lauen Sommernächten der Lärmpegel der beliebten Bars und Weinstuben in ungeahnte Höhen. Rund um die Statue von Giordano Bruno wird unter Roms Jugend bis in die Morgenstunden geflirtet, getrunken und zuweilen auch laut gestritten - sehr zum Ärgernis der Anwohner.
Wer den Abend ruhiger ausklingen lassen möchte, kehrt auf der Piazza del Popolo oder auf der Piazza Navona ein. Von rauschenden Brunnen, quirligen Plätzen und beeindruckenden Monumenten lassen sich die von Kindesbeinen an die Prachtkulisse gewöhnten Römer nicht beeindrucken. Die meisten verweilen nur kurz an einem Ort und ziehen weiter auf die Bühnen der Nacht.
Man flaniert durch die Altstadt, schleckt ein Eis und nimmt an der Theke einen Drink. Die gemütliche Weinbar, die Enoteca, genießt in Rom eine lange Tradition. Die Römer treffen sich nach der Arbeit auf ein Glas Wein, das mit köstlichen „stuzzichini" - feinen Häppchen mit Prosciutto, Käse, Bruschette - serviert wird. An Wochenenden ziehen Nachtschwärmer in das Vergnügungsviertel Testaccio, einen ehemaligen Arbeiterbezirk, der nach dem Abendessen zu neuem Leben erwacht.
"Wanted in Rome"
Scharen von jungen Römern drängen in die Tanztempel rund um den Monte Testaccio. Preiswerter und auch unter der Woche gut bevölkert sind die Kneipen im Studentenviertel San Lorenzo. Wer am Abend Kultur sucht, hat nicht nur während der Estate Romana die Qual der Wahl unter Tanz-, Theater- und Musikveranstaltungen. Einen guten Überblick über das kulturelle Leben in der Stadt bietet das mittwochs erscheinende Wochenmagazin „Roma c'è" im handlichen Taschenformat und einer englischen Rubrik sowie die Donnerstagsbeilage „TrovaRoma" der Tageszeitung „La Repubblica". Stadtgeschichten samt Veranstaltungskalender liefert vierzehntägig das englischsprachige Magazin „Wanted in Rome".
Wohnzimmer mit Aussicht
Wer an der charmanten Piazza della Pietra das Lokal „Salotto 42" betritt, fragt sich erstmal: Ist es ein gemütliches Wohnzimmer, eine schicke Bar oder eine kunstsinnige Buchhandlung? Ein bisschen von allem. Nur wenige Gehminuten von Pantheon und Parlament entfernt, trinkt und plaudert man inmitten sorgfältig ausgewählter Antiquitäten, mit Blick auf den nächtlich beleuchteten Hadrianstempel. Die Besitzer Damiano Mazzarella und seine schwedische Frau Malin Perrson haben ein einzigartiges Ambiente geschaffen: Ohrensessel aus den Fünfzigerjahren, wertvolle Lampen aus Murano, Marmorsäulen und Art Nouveau-Brokat. Geschmacksicherheit beweist der Schmuck- und Antiquitätensammler nicht nur bei der Einrichtung, sondern auch bei der Philosophie des Lokals.
Signore Mazzarella veranstaltet kulturelle Events, Buch- und Katalogpräsentationen, Kurzfilm-Festivals und lädt Künstler zu Diskussionsrunden. Model Malin Persson sieht die Bar als erweiterte Wohnung, die sie zweifellos den Laufstegen von Chanel, Dior oder Valentino vorzieht. Das Ehepaar ließ sich bei Aufenthalten in New York und Paris inspirieren. Mit ihrem neuen Konzept wollten sie der als provinziell kritisierten Ewigen Stadt etwas kosmopolitisches Flair einhauchen. Ein Anspruch, der von den zahlreichen Besuchern goutiert wird.
Promis im Cafe des Friedens
Prominente aus Showbusiness, Sport und Politik zählen, nur einen kleinen Spaziergang weiter, auch im Antico Caffè della Pace zur Stammklientel. Selten ist das Erbe des glamourösen Roms der Fünfzigerjahre noch so deutlich zu spüren wie im schönsten Abendcafé der Stadt. Üppige Blumenarrangements mit Rosen und Lilien, eine alte silberne Kaffeemaschine, goldgerahmte Spiegel, dunkles Holz und rote Samtsofas schaffen Atmosphäre. Die schicke Bohème, die in den teuren Palazzi rund um die Piazza Navona wohnt, gönnt sich hier auf dem Nachhauseweg gerne noch einen Drink. Auch Touristen suchen auf ihren nächtlichen Streifzügen das Traditionslokal auf und genießen bei Kerzenlicht nicht nur den Blick auf den schönsten Tresen, sondern auch den teuersten Cappuccino der Metropole. Im Sommer ist jeder Platz unter dem wild wuchernden Wein im Freien heiß umkämpft.
Wer vom Nachtschwärmen hungrig geworden ist, stärkt sich bei Delikatessen aus der Schauküche der Obikà Mozzarella Bar. Warum sollte man Mozzarella nur auf der Pizza oder zu Tomaten und Basilikum genießen, dachten sich der Neapolitaner Silvio Ursini und der Römer Andrea Corsetti. Kurzerhand beschlossen sie, der Spezialität ihrer Heimat mehr Platz einzuräumen. Sie nützten die Marktlücke und eröffneten gemeinsam die erste Mozzarella-Bar Europas. Obikà ist kein exotischer Name, sondern kommt aus dem neapolitanischen Dialekt - es bedeutet so viel wie „Da ist es".
Gemeint ist die weiße, kugelrunde Köstlichkeit aus Süditalien, die im Lokal den Ton angibt. Der Käse wird aus Büffelmilch hergestellt und enthält doppelt so viel Fett wie sein Pendant aus Kuhmilch, ist dafür aber vitaminreicher. Da Büffel nur knapp ein Drittel so viel Milch wie Kühe geben, ist die Produktion von Mozzarella di Bufala aufwendiger und kostspieliger.
Die beiden Japan-Fans ließen sich von Sushi Bars inspirieren und übertrugen das Konzept auf italienische Leckerbissen. In der offenen Schauküche wird nur das Beste aus den italienischen Regionen zubereitet: von Büffelmozzarella aus Kampanien, Prosciutto di Sauris aus dem Friaul, bis zum Tonno affumicato aus Sizilien. Pasta,
Biosalate und andere kleine Gerichte vervollständigen die Karte. Die zwei Freunde setzen die Slow Food-Philosophie in ihrem Lokal gekonnt um. Ausschließlich frische Produkte aus lokaler Produktion und von hervorragender Qualität kommen auf den Tisch.
Die riesige Freiluftarena für Nachtschwärmer am Campo dei Fiori verwandelt sich tagsüber in ein Shopping-Paradies. Zur Stärkung für die Einkaufstour empfiehlt sich ein Espresso im nahen Caffé Farnese, mit Terrasse auf der gleichnamigen Piazza und einer großen Auswahl an Cornetti und Tramezzini. Gleich um die Ecke duftet es aus der ältesten Bäckerei Roms verführerisch nach frischem Brot. Zur Spezialität von Il Forno zählt die knusprige Pizza bianca oder al rosmarino.
Schuhe mit persönlicher Note. Die kleinen Läden mit Schuhen, Kleidung und Geschenken in den Seitenstraßen rund um den Markt laden zum Stöbern ein. Die Via dei Baullari hält für Leute auf der Suche nach ausgefallener Mode gleich zwei Überraschungen bereit. Bei Loco gibt's Schuhe mit persönlicher Note, in Form ungewöhnlicher Materialien, Schnitte und Absätze.
Ein paar Häuser weiter lockt die geschmackvolle Vitrine von Baullà mit originellen Einzelstücken wie Röcken aus vietnamesischen Seidenstoffen oder weichen Samtpantoffeln aus dem Friaul. Sehr begehrt sind die exquisiten Ledertaschen. Stilistin Teresa schneidert auf Wunsch binnen weniger Tage auch nach Maß.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Campo, neben dem Cinema Farnese beginnt die preiswerte Einkaufsstraße Via dei Giubbonari. Inmitten der Billigboutiquen heben sich Läden wie Posto Italiano ab, mit einer kleinen, aber feinen Auswahl an italienischem Schuhwerk für sie und ihn. Am Ende der Gasse fällt in der Schuhboutique Alberto bei der Fülle an schicken Modellen die Wahl schwer. Auffallend bunt und fantasievoll präsentieren sich die Seidenkreationen von Angelo di Nepi: blütenbestickte Blusen, Röcke und Hosen, die alle mit einer roten Pfefferschote, Firmensymbol und Qualitätssiegel für „Made in Italy", versehen sind.
David Mayer entwirft eine sehr ansprechende, klassisch-moderne Herrenkollektion für Junge und Junggebliebene. Auf dem Weg von einer Umkleidekabine zur nächsten lohnt eine kulinarische Pause bei Roscioli. Küchenchef Paolo serviert zum Gläschen Wein Gaumenkitzel wie apulische Fusilli, feine Käse und Prosciutto, von denen Feinschmecker noch lange schwärmen.
Infos: Ital. Fremdenverkehrsamt
E.N.I.T, Kärntner Ring 4, 1010 Wien, Tel. 01/505 16 39 12
Quelle: DiePresse.com
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Samstag, 20. Oktober 2007
Rom ehrt Sophia Loren

Sophia Loren ist in Rom für ihr Lebenswerk geehrt worden.
Die italienische Filmdiva Sophia Loren (73) ist in Rom mit dem «Acting Award» für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der Preis wurde der Schauspielerin im Rahmen des zweiten römischen Filmfestivals bei der Eröffnungszeremonie überreicht.
(sda/dpa) «Dies ist das erste Mal, dass ich in Italien eine Ehrung für meine Karriere erhalte, womit viele Jahre harter Arbeit prämiert werden», sagte sie.
Im «Teatro Sistina» feierten die Gäste die Schauspielerin mit Ovationen. Zu der Eröffnungsgala hatte sich viel italiensche Prominenz aus Musik, Politik und Film eingefunden. Der blinde Startenor Andrea Bocelli sang Arien aus «Rigoletto», «Tosca» und «Der Troubadour».
Quelle: NZZ
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Geändert am 20. Oktober 2007 um 01:32 Donnerstag, 18. Oktober 2007
Willis hetzt Leibwächter auf Fotografen
Wenig heldenhaftes Verhalten legte der "Stirb Langsam"-Held in Rom an den Tag.
Beim Filmfestival in Rom wollte ein Paparazzo den US Star fotografieren, als er mit einer junger Frau turtelte. Der war dagegen.
US-Filmstar Bruce Willis, derzeit anlässlich der Eröffnung des Filmfests am Donnerstagabend in Rom zu Gast, hat sich aus der Ruhe bringen lassen. Als er von einem Fotografen "geblitzt" wurde, während er mit einer jungen Frau in einem Restaurant in der Ewigen Stadt flirtete, soll Willis seinen Leibwächtern befohlen haben, den "Paparazzo" zu verscheuchen.
Klage
Der bekannte Fotograf Rino Barillari wurde den Angaben zufolge geschlagen, sein Fotoapparat schwer beschädigt. Barillari konnte aber die Speicherkarte mit den Bildern retten. Die Fotos des Schauspielers mit seiner Begleiterin wurden am Mittwoch von der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" veröffentlicht. Der Fotograf reichte Klage gegen Willis wegen angeblich erlittener Verletzungen ein.
Quelle: Kurier
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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Die Vatikanischen Gärten
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Blick auf die Vatikanischen Gärten.
Die Vatikanischen Gärten umfassen mehr als die Hälfte der 44 ha des Staatsgebietes der Vatikanstadt. Sie befinden sich im Westen des Kirchenstaates und beherbergen mehrere Gebäude desselben.
Die Gärten, die sich über rund 20 ha (200.000 m²) erstrecken, bedecken hauptsächlich den Vatikanischen Hügel, der sich bis zu 60 m über den umliegenden Wohnvierteln der Stadt Rom erhebt. Sie werden im Norden, Süden und Westen von der Vatikanischen Mauer begrenzt.
Der Westen der Vatikanstadt zeichnet sich durch schroffe Geländeabfälle aus, die durch das poröse, ockerfarbene Tuffgestein verursacht werden.
Unter dem Gestein finden sich Quellen, die dem Papst in früheren Zeiten eine sichere Wasserversorgung garantierten und auch die subtropische, dichte Vegetation der Gärten unterstützen.
Ein großer Teil der Vatikanischen Gärten ist von Menschenhand gestaltet, weite Rasenflächen bedecken vor allem den flacheren Teil nahe dem Petersdom und der Vatikanischen Museen, aber auch gepflegte Beetanlagen, die vor allem während der Renaissance, als das Bedürfnis der Päpste nach höfischer und künstlerischer Repräsentation erstarkte und stärker noch im Barock, angelegt wurden, finden sich hier.
Das Gebiet zwischen der Leoninischen Mauer und dem Sitz der Vatikanischen Verwaltung ist das ursprünglichste der Gärten: dichter Waldbestand aus Pinien, Kiefern, Steineichen, Zypressen, Zedern und Palmen prägt das hügelige Gelände. Die Gärten werden von einem ausgedehnten Wegenetz durchzogen. Im westlichsten Teil der Vatikanstadt, auf einer Bastion der Vatikanischen Mauer, befindet sich der Vatikanische Heliport, der die Vatikanstadt mit den Internationalen Flughäfen Rom-Fiumicino und Rom-Ciampino verbindet.
Tierwelt
Die Vatikanischen Gärten stellen innerhalb der dicht besiedelten Stadt Rom ein natürliches Biotop und Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten dar, vor allem für Kleintiere und Vögel. Zu den wichtigsten Spezies zählen verschiedene Fledermaus-Arten, Nagetiere (Hamster, Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen), Vogelarten, darunter auch Papageien und Sittiche, sowie Reptilien (Eidechsen, Schlangen).
Geschichte
Gärten auf den Vatikanhügeln wurden erstmals unter Papst Nikolaus III. erwähnt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurden dort wie in einem Klostergarten medizinische Gewächse gezogen. Aber auch andere Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse gediehen in diesem "hortus conclusus" und im äußersten Norden, nahe der heutigen Vatikanischen Pinakothek, kann man noch heute den mittelalterlichen Hühnerhof erkennen. Die Vatikanstadt war zwar nie Selbstversorger, doch hatte man stets Wert auf eine gewisse Autarkie gelegt, weshalb es nahe der Sixtinischen Kapelle bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eine funktionierende Bäckerei gab, die das in den Vatikanischen Gärten angebaute Getreide verarbeitete.
Im Spätmittelalter verloren die Gärten jedoch ihre wirtschaftliche Funktion, bis der Vatikan nach dem Exil der Päpste in Avignon um 1420 als Residenz wieder Bedeutung erlangte. Innozenz VIII. zeigte Ende des 15. Jahrhunderts auffallendes Interesse an den Grünflächen - nun jedoch um sich zu erholen und Ruhe zu finden. Er ließ sich ab 1485 ein für Rom typisches Belvedere, einen luftigen Hochsitz über den Dächern der Stadt, auf der höchsten Nordostspitze der Leoninischen Stadt errichten, um die bessere Luft, den weiten Ausblick auf die Albaner Berge bis zum Monte Soracte und die Ruhe von den Amtsgeschäften zu genießen. Das mit einer großen Loggia versehene Gebäude wurde von Andrea Mantegna, Pinturiccio und Pier Matteo d´Amelia mit Fresken ausgemalt, diese jedoch bei Umbauten im 18. Jahrhundert größtenteils entfernt. Heute ist der Belvedere-Palast Teil der Vatikanischen Museen.
Pius IV. zeigte 1559 ausgeprägtes Interesse an den Gärten: Er legte im Nordteil einen dekorativen Renaissance-Garten an, in dessen Zentrum er ein Landhaus, die Casina, errichten ließ, die von Pirro Ligorio im manieristischen Stil gestaltet wurde.
Neben zahlreichen weiteren Ausgestaltungen der Gärten während der Renaissance errichtete Papst Gregor XIII. ab 1578 den Turm der Winde, der als Sternwarte für die astronomischen Grundlagen seiner Kalenderreform diente.
Eine bedeutende Neuerung für die Vatikanischen Gärten war das Heranführen von Frischwasser aus dem 40 Kilometer entfernten Braccianosee, das seit 1607 etliche von Niederländern gestaltete Wasserspiele und rauschende Brunnen speiste.
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Grünflächen mehr und mehr zu botanischen Zwecken genutzt. Clemens XI. bemühte sich um die Anpflanzung botanischer Raritäten, die in dem subtropischen Klima gut gedeihen.
Mit der zunehmenden Beliebtheit der englischen Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert wurden auch weite Flächen der Vatikanischen Gärten, etwa ab 1850, nach diesen Vorlagen gestaltet.
Pius IX. und Leo XIII., die sich aufgrund der politischen Spannungen mit dem neuen Königreich Italien ab 1871 und dem damit einhergehenden Zusammenbruch der vatikanischen Souveränität zunehmend als Gefangene fühlten, ließen den Gärten umfassende Pflege und Gestaltung zukommen.
Leo XIII. gründete 1888 den Vatikanischen Tierpark, in dem sich anfänglich vor allem Volieren mit Singvögeln befanden. Nachdem der Primas von Afrika dem Pontifex anlässlich dessen Priesterjubiläums Gazellen Strauße und Pelikane geschenkt hatte, wurden jedoch weitere Gehege für diese angelegt.
1890 ließ er auf den Höhen im zentralen Teil der Gärten eine Sommerresidenz errichten, die er selbst als "mein kleines Castel Gandolfo", in Bezug auf die Päpstliche Sommerresidenz am Albaner See, bezeichnete.
Nach den Lateranverträgen von 1929 beauftragte Pius XI., auch um die wieder errungene Souveränität der Vatikanstadt zu demonstrieren, den Architekten Giuseppe Momo mit dem Bau verschiedener Gebäude im monumental-kühlen Stil der Mussolini-Ära, die jedoch eine weitere Verstädterung der Vatikanischen Gärten bewirkten. Es entstanden das Gouvernatoratsgebäude, der Vatikanische Bahnhof und das Äthiopische Kolleg.
Der nächste Eingriff in die Gärten erfolgte 1971, als Paul VI. die von Pier Luigi Nervi entworfene Päpstliche Audienzhalle im Südosten der Vatikanstadt eröffnete. Unter Paul VI. wurde 1976 auch der Vatikanische Heliport erbaut, der seither die Vatikanstadt vor allem mit dem Internationalen Flughafen Ciampino und der Sommerresidenz Castel Gandolfo verbindet.
Brunnen der Vatikanischen Gärten
Vor allem während der Renaissance und des Barock entstanden zahlreiche kunstvolle Brunnen in den Gärten, die den künstlerischen Repräsentationsbedarf der Päpste spiegeln:
- Adlerbrunnen
- Brunnen und Wasserspiele der Casina Pius´ IV.
- Sakramentsbrunnen
- Galeerenbrunnen (liegt ausserhalb der Vatikanischen Gärten, am Piazzale della Galera in der Vatikanstadt)
Gebäude in den Vatikanischen Gärten
- Leoninische Mauer
- Sendezentrale Marconi
- der Johannesturm
- das Äthiopische Kolleg
- das Gouvernatoratsgebäude
- Kirche Santo Stefano degli Abissini
- Direktion Radio Vatikan
- der Vatikanische Bahnhof
- der Vatikanische Gerichtshof
- Casina
- Päpstliche Akademie der Wissenschaften
- Kutschenpavillon
- Haus des Erzpriesters
- Palazzo San Carlo
- Gallinaro-Turm
- Turm der Winde
Quelle: Wikidpeda
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 17. Oktober 2007 um 10:51 Dienstag, 16. Oktober 2007
Vetroni Chef der neuen Deomkratischen Partei

Walter Vetroni.
Der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, ist mit über 75 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden der neuen Mitte-Links-Partei "Partito Democratico" gewählt worden.
Die Partei ist ein Zusammenschluss der Linksdemokraten und der Zentrumsbewegung Margherita. Sie soll die überaus starke Zersplitterung der Parteienlandschaft stoppen und Romano Prodis Regierung stützen. Veltroni sagte: "Der Regierung kann nichts besseres passieren, als dass sie von einer starken demokratischen Partei unterstützt wird. Romano und ich haben beide an diese Partei geglaubt." Etwa 3,3 Millionen Italiener beteiligten sich am Sonntag an dem Urnengang, mit dem die neue Partei aus der Taufe gehoben wurde.
»10:25 »Kommentieren »0 TrackBack(s) »Eintrag versenden
von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 16. Oktober 2007 um 10:26 Montag, 15. Oktober 2007
Kundgebung für mehr Sicherheit in Rom

Ginafranco Fini.
Tausende Menschen haben am Samstag im Zentrum von Rom für mehr Sicherheit und gegen die zunehmende Kriminalität demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich am Kolosseum. Organisiert wurde die Kundgebung von der rechten Oppositionspartei Alleanza Nazionale (AN), dessn Parteichef Gianfranco Fini den Protestzug anführte.
„Die Italiener fühlen sich in ihren eigenen Städten unsicher. Daher wächst die politische Verdrossenheit und den Unmut den Parteien gegenüber. Die AN will zur Partei der Sicherheit in Italien aufrücken", kommentierte Fini.
Die AN will Druck auf die Regierung Prodi zur Verabschiedung eines Maßnahmenpakets zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit. Innenminister Giuliano Amato kündigte diese Woche die zusätzliche Einsetzung einiger Tausender Polizisten zur Sicherung der Ordnung in den Städten an. Administratives Personal soll für operative Funktionen eingesetzt werden.
Man müsse verhindern, dass die Opposition allein das Thema Sicherheit vorantreibe, heißt es in römischen Regierungskreisen. Der Inhalt eines Gesetzprojekts, mit dem die Regierung gegen Klein- und Großkriminalität vorgehen will, wird dieser Tage von Ministerpräsident Romano Prodi mit den Bürgermeistern der größten italienischen Städte diskutiert.
Das Sicherheitspaket sieht unter anderem vor, dass Mitgliedern von Kriminellenbanden, die Minderjährige zum Betteln ausnutzen, bis zu vier Jahren Haft drohen. Eltern, die ihre Kinder zum Betteln ausnutzen, verlieren das Fürsorgerecht. Straßenhändlern, die Plagiatprodukte verkaufen, drohten Strafen bis zu 6.000 Euro. Herstellern gefälschter Waren drohen bis zu sechs Jahren Haft.
Quelle: stol.it
»10:31 »Kommentieren »0 TrackBack(s) »Eintrag versenden
von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 15. Oktober 2007 um 10:33 Freitag, 12. Oktober 2007
Jeder zehnte Drogenkonsument ist minderjährig
In Rom wächst die Sorge wegen des sinkenden Alters der Suchtgiftabhängigen. Jeder zehnte Drogenkonsument in der italienischen Hauptstadt ist minderjährig, geht aus einem Bericht der römischen Polizei hervor.
Der erste Joint wird oft schon sehr früh geraucht. „Viele Jugendliche berichten, dass sie mit zehn Jahren mit Joints begonnen und dann andere Arten von Drogen genommen haben", sagte ein Experte nach Abgaben der in Rom erscheinenden Tageszeitung „Il Messaggero" am Montag.
Jährlich werden 320 Minderjährige wegen Drogenkonsums angezeigt. 90 Prozent der Personen, die von der Polizei mit Suchtgift erwischt werden, sind Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren. „Immer häufiger kommt der gleichzeitige Konsum verschiedener Substanzen vor: Kokain und Heroin und Haschisch. Drogen sind oft mit starkem Alkoholkonsum verbunden", betonte Polizeichef Vittorio Tomasone.
Drogenkonsum hat in Rom vor allem wegen sinkender Preise zugenommen. Oft werden zu anderen Substanzen noch Ecstasy-
Vor allem der starke Suchtgiftkonsum von Jugendlichen sorgt für Debatten. Innenminister Giuliano Amato hatte vor wenigen Monaten mit dem Vorschlag, Anti-
Quelle: Vorarlberg online
»12:46 »Kommentieren »0 TrackBack(s) »Eintrag versenden
von: romehome in: Rom-Blog
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Probleme mit Rumänen

Rumänen schlagen sich in Rom häufig als Bauarbeiter durch.
Zwei Drittel der seit Beginn des Jahres in Rom verhafteten Kriminellen sind rumänische Staatsbürger. Der Bürgermeister Roms hat nun den Rumänen in seiner Stadt den Kampf angesagt. Das italienische Parlament diskutiert über die Wiedereinführung der Visa-Pflicht.
Der rumänische Politiker Bogdan Chirieac ist empört: "Die Obsession einiger italienischer Politiker und der Presse, Rumänen mit Kriminellen gleichzusetzen, entspricht in keiner Weise dem Geist und den Werten der EU. Derzeit leben ein bis zwei Millionen Rumänen in Italien - die Mehrheit davon arbeitet schwer, um sich und ihre Familie zu ernähren. Die Zeitungen auf der Halbinsel sind voll von Berichten über rumänische Zigeuner, die entsetzliche Verbrechen begehen sollen.. Aber das Problem ist nicht durch Verurteilungen und Massenausweisungen nach Staatszugehörigkeit zu lösen."
Seit am 1.1.2002 die Visumspflicht für rumänische Staatsbüger abgeschafft wurde, seien die rumänischen Roma zu einem gesamteuropäischen Problem geworden."
Quelle: Courier.international
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Geändert am 11. Oktober 2007 um 11:17 Mittwoch, 10. Oktober 2007
Große Canova-Schau in Galleria Borghese
Canovas "Venere Italica" aus der Galleria Palatina von Florenz.
Rom ehrt den Bildhauer Antonio Canova anlässlich seines 250. Geburtstags mit einer großen Ausstellung in der Galleria Borghese. "Canova und die siegende Venus" ist der Titel der Schau, die die engen Beziehungen zwischen Canova, dem Prinzen und Auftraggeber Camillo Borghese und der Familie Bonaparte beleuchtet.
Über 50 Werke aus den großen Museen der Welt sind im Rahmen der Schau ausgestellt, die vom 18. Oktober bis zum 3. Februar 2008 zu sehen ist. Dabei steht das Thema der Venus stets im Vordergrund. Attraktion der Ausstellung ist die Statue Paolina Bonaparte.
Ausgestellt wird auch Canovas Skulptur der "Drei Grazien" aus dem Eremitage-Museum von Sankt Petersburg, die Naiade aus dem Metropolitan Museum von New York, die Schlafende Nymphe aus dem Victoria & Albert Museum von London, die Venus aus der Leeds City Art Gallery und die "Venere Italica" aus der Galleria Palatina von Florenz. Zu den Attraktionen zählt außerdem die Sitzfigur der Leopoldine Esterházy von Antonio Canova aus den Fürstlich Esterházy'schen Sammlungen in Eisenstadt in Österreich.
Quelle: DiePresse.com
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