Filmfest Rom: Erster Francis Ford Coppola-Film seit 10 Jahren

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defaultMit "Youth Without Youth", der Weltpremiere des neuen Films von US-Regisseur Francis Ford Coppola, startet das 2. Filmfest in Rom. Von 18. bis 27. Oktober werden 167 Filme gezeigt.

Erstmals nach zehn Jahren zeigt der amerikanische Filmemacher, bekannt durch die "Der Pate"-Triologie, wieder einen neuen Streifen, der auf einem Roman des rumänischen Autors und Religionswissenschaftlers Mircea Eliade beruht. Die Hauptrollen spielen Tim Roth, Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara. Die Handlung dreht sich um einen Professor, dessen Leben sich nach einem verhängnisvoll Ereignis in den dunklen Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ändert. Zur Flucht gezwungen wird er durch entlegene Gebiete in Rumänien, der Schweiz, Malta und Indien gejagt. 167 Filme und zahlreiche Uraufführungen. 

Regisseur Danis Tanovic Vorsitzender der Jury

167 Streifen, Dokumentare und Kurzfilme werden im Rahmen des Festivals aufgeführt. Der Regisseur Danis Tanovic führt den Vorsitz einer Jury, die sich aus fünfzig Zuschauern zusammensetzt. Im Hauptwettbewerb konkurrieren 14 Uraufführungen um den Preis für den besten Film (den "Goldenen Marc Aurel"), den Spezialpreis der Jury sowie den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin.

Zu den Uraufführungen zählt Sean Penns Film "Into the Wild" mit William Hurt und Vince Vaughn. Weltpremiere hat auch "Le Deuxieme souffle" des Franzosen Alain Corneua mit Daniel Auteuil und Monica Bellucci, sowie Susanne Biers "Things We Lost in Fire" mit Benicio Del Toro und Halle Berry. Gezeigt wird auch der jüngste Film von Robert Redford, "Lions for Lambs" mit Stars wie Meryl Streep und Tom Cruise. Weiteres Highlight: Regisseur Shekhar Kapur hat eine Fortsetzung des für sieben Oscars nominierten Dramas "Elizabeth" mit Cate Blanchett, Geoffrey Rush und Clive Owen gedreht, die ebenfalls in Rom gezeigt wird.

Keine Konkurrenz zu Venedig

Der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, bestritt erneut, dass Rom mit dem Filmfestival von Venedig konkurrieren wolle. "In Italien hat man oft vor Neuigkeiten Angst. Venedig hat dieses Jahr eine sehr schöne Ausgabe des Festivals erlebt. Es gibt keinen Krieg mit Venedig, sondern nur einen positiven Wettstreit, von der die Kultur und das Kino profitieren", sagte Veltroni.

Am Rande des Festivals sind jedoch mehrere Events geplant. Am 18. Oktober ist im römischen Teatro Sistina ein Konzert des Stardirigenten Lü Jia vorgesehen. Der Maestro wird das Orchester Santa Cecilia leiten. Aufgeführt werden Werke des Meisters italienischer Filmmusik, Ennio Morricone. Geplant ist der Auftritt von Andrea Bocelli. Die Starschauspielerin Sophia Loren wird zu Beginn des Festivals eine Auszeichnung für ihre Karriere erhalten.

Quelle: DiePresse.com

 

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