Eine Wanderung im Caffarella-Tal

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Im Caffarella-Tal spiegelt sich die Kulturgeschichte Roms wider. Es ist Ort berühmter Mythen und Legenden. Das Tal wird vom Almone-Fluss durchzogen, dem "heiligen Fluss Roms", welcher mit der Gründung Roms in Verbindung gebracht wird, und aussergewöhnlich seit jeher reich an Quellen ist.

Das "Valle della Caffarella" genannte Tal liegt zwischen der Via Latina und der Via Appia Antica und erstreckt sich von der Aurelianischen Mauer bis zur Via dell' Almone. Noch heute zeigt es sich als eine Grünzone von besonderer landschaftlicher, archäologischer und ökologischer Bedeutung. Grüne Wiesen, Denkmäler, Gehöfte, kleine Waldstücke und Teiche bilden ein einzigartiges Gelände, das nicht nur für die Bewohner der benachbarten Viertel, sondern auch auf nationaler und für die Forschung auf internationaler Ebene einen unschätzbaren Wert darstellt.

Almone wichtigster Wasserlauf

Der wichtigste Wasserlauf ist der Almone, der von den Hängen der Albaner Berge, nach Durchquerung der Südwestcampagna durch die Caffarella fließt, bei der Via Appia Antica unter die Erde tritt und in den Sammelkanal in Richtung Kläranlage Rom Süd fließt (wogegen er früher auf der Höhe des Gasometers in den Tiber mündete). Die beiden Abhänge des Tals sind voneinander 300 bis 500 Meter entfernt, was auf eine geomorphologische Veränderung schließen läßt. Vermutlich trug der Almone während der Würm-Eiszeit von vor 80.000 bis 10.000 Jahren das Vulkanmaterial ab, indem er sich in ein Flußbett von fast 100 Meter Tiefe grub. Darauf begann der Fluß Sediment abzulagern und das Flußbett wieder anzufüllen, welches er selbst gegraben hatte. Schließlich wuschen die weiten Flußbiegungen die Uferhänge aus, so daß sich diese immer weiter bis zum heutigen Abstand voneinander entfernten.

Der Almone erhält heute Wasserzufuhr aus vielen Quellen. Etwa 15 treten im Caffarella-Ta an die Erdoberfläche, gespeist von einer unterirdischen Schicht. Der Wasserreichtum des Landstrichs kommt durch die unterschiedliche Durchlässigkeit zustande, die das vulkanische Erdreich besitzt und den Quellen auch die charakteristischen Mineralsalze liefert. Das bekannteste Beispiel ist sicherlich die Quelle der "Acqua Santa" mit Kohlensäuregehalt, der sie prickelnd macht und ihr einen säuerlichen Geschmack verleiht.

Die Wanderung:

* Länge: 3,7 Km

* Dauer: 2 Stunden

* Zugänglichkeit: Ja

*Verpflegung: Nein

* Service: Casale Ex Mulino

* Parkplatz: Largo Tacchi Venturi, Largo Galvaligi

* Bus und U-Bahn: 87, 118/ Metro A, Colli Albani

Ausführliche Informationen bei Romacivica >>>

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