
Gegen die Neueröffnung einer Mosche im Multkult-Stadtviertel Esquilino gibt es seit Monaten immer wieder Proteste.
In Italien tobt seit Monaten eine hitzige Debatte über die Eröffnung neuer Moscheen. Rechtsparteien fordern einen generellen Baustopp. In Rom ist ein heftiger Protest gegen die geplante Eröffnung einer Moschee im zentralen und multikulturellen Stadtviertel Esquilino entflammt. Die Moschee soll in der Nähe der Basilika von Santa Maria Maggiore entstehen.
Nach heftigen Polemiken hat auch der linke Bürgermeister von Bologna die Baugenehmigung für eine neue Moschee zurückgezogen. Sergio Cofferati kündigte eine Anhörung der betroffenen Bevölkerung und der Bezirksräte an.
Gegen den Bau der 6000 Quadratmeter großen Moschee im bolognesischen Stadtviertel San Donato hatten neben den Bewohnern auch die Kurie und die Lega Nord protestiert, deren Spitzenvertreter Calderoli damit gedroht hatte, "eine Sau über den vorgesehenen Baugrund zu treiben." Die Lega Nord wertete die Entscheidung des Bürgermeisters als Erfolg ihrer Proteste. Cofferati erklärte, die Stadtverwaltung wolle am umstrittenen Bau einer Moschee festhalten. Nun ist aber mit einer beträchtlichen Reduzierung des Projekts zu rechnen.
Quelle: derStandard.at
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