
Obdachlose schlafen auf Matratzen und in Kartons zwischen den Ruinen des alten Roms im Forum Romanum.
Matratzen, Kartons, alte Schuhe: Viele Obdachlose schlafen zwischen Ruinen des alten Roms. Im Herzen der Ewigen Stadt, zwischen dem Kapitol, dem Forum Romanum und Piazza Venezia verbringen immer mehr Obdachlose ihre Nächte. Viele richten ihre Schlaflager zwischen den Ruinen der Fori Imperiali ein. „Die Schönheit der beleuchteten Monumenten verbirgt oft Situationen der Ausgrenzung und der Armut", warnte die römische Tageszeitung „Il Messaggero" am Dienstag.
Flaschen und Kartons bleiben zurück
Viele Obdachlose hinterlassen Flaschen und Kartons. Sie waschen sich in den Brunnen entlang der Fori Imperiali. „Das Zentrum von Rom ist zu einem großen Schlaflager für rund 7.000 Obdachlose geworden", so die Tageszeitung, die die Stadtverwaltung wegen mangelnder Kontrollen kritisierte.
Zahl der Obdachlosen steigt
Die Zahl der Obdachlosen ist in Rom steigend. Neben Clochards und illegalen Immigranten, schlafen oft auch ganze obdachlose Familien mit Kindern auf den Straßen. Die Caritas schlägt Alarm. Das Alter der Obdachlosen wird immer niedriger. Über 1.500 von ihnen sind minderjährig.
Immer mehr Italiener suchen karitative Hilfe
Sozialarbeiter haben es nicht länger nur mit Obdachlosen oder Arbeitslosen zu tun. Immer häufiger suchen auch ganz normale Italiener in karitativen Einrichtungen nach Hilfe. „Viele kommen nur so lange zurecht, bis etwas Unerwartetes passiert, sei es Krankheit oder die Geburt eines Kindes."
Quelle: OÖNachrichten
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