
Im Zuge einer landesweiten Kampagne zur Kriminalitätsbekämpfung will die italienische Hauptstadt tausende in Lagern lebende Roma umsiedeln. Eine vom Präfekten von Rom, Achille Serra, mit Unterstützung von Bürgermeister Walter Veltroni eingesetzte Kommission soll prüfen, wo die neuen Siedlungen errichtet werden sollen. Das teilte das Büro Serras am Mittwoch mit. Eine der von den Behörden ins Auge gefassten Lösungen sieht die Errichtung von vier Siedlungen für die Roma am Stadtrand von Rom vor.
Etwa 7.000 Roma leben in mehreren Lagern über die ganze Stadt verteilt. Diese behelfsmäßigen Siedlungen bestehen zum Teil aus baufälligen Wohncontainern und Holzhütten ohne Toilette. Sie sind der Stadt seit langem ein Dorn im Auge. Da die Roma kaum Arbeit finden, schlagen sich viele mit Betteln und Diebstählen durchs Leben. Romakinder werden oftmals von kriminellen Banden an den Touristenorten der Stadt als Taschendiebe eingesetzt.
Quelle: Die Neue Epoche
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