Einträge "März 2007":

Samstag, 31. März 2007

Bewaffnete Siebenjährige bedrohten Lehrerin

defaultAn Italiens Schulen eskaliert die Gewalt. Sechs Schüler einer römischen Volksschule, die von ihrer Lehrerin während der Pause mit einigen Küchenmessern ertappt worden waren, drohten der Frau mit Mord.

Die Siebenjährigen gingen auf sie los und drohten, sie mit den Messern zu verletzen. Auch immer mehr Fälle von gewalttätigen Pädagogen wurden dieser Tage bekannt. Eine römische Kindergärtnerin etwa fesselte „Quälgeister“ an Stühle.

Besorgt über die Gewaltwelle in italienischen Schulen zeigte sich Unterrichtsminister Giuseppe Fioroni. Sein Ministerium richtete eine Telefonhotline ein, bei der solche Fälle angezeigt werden können. Seit der Einrichtung der Servicenummer vor sechs Wochen gingen pro Tag 120 Anrufe ein.

In den vergangenen Tagen hatte eine Videoaufnahme von einem autistischen Jugendlichen in einer Turiner Schule für Aufregung gesorgt: Zu sehen ist, wie der Bursch von anderen Schülern geschlagen und gedemütigt wird. Die mit einem Handy gefilmte Aufnahme wurde auch von TV-Sendern ausgestrahlt.

In Messina erlitt eine Pädagogin in einem Gymnasium Verletzungen. Beim Überqueren des Schulhofes wurde die Englisch-Lehrerin von einer Mineralwasser-Flasche getroffen. Der Angreifer konnte nicht identifiziert werden. Die Frau wurde ins Spital gebracht.

Auch gewalttätige Pädagogen geraten zunehmend unter Beschuss. Aufsehen erregend war etwa der Fall einer Kindergärtnerin in Rom, die besonders lebhafte Kinder an Sessel gefesselt haben soll. Einigen Kleinen wurde angeblich der Mund mit Klebestreifen verklebt. Die Pädagogin wurde angezeigt, das Unterrichtsministerium ermittelt.

Vor einem Monat hatte eine genervte Mailänder Lehrerin ein unruhiges Schulkind mit einer Schere verletzt. „Ich schneide dir die Zunge ab, wenn du nicht still bist“, drohte die Frau dem siebenjährigen Ahmed. Daraufhin streckte der Bub seine Zunge heraus - die Lehrerin schnitt hinein. Die Verletzung musste genäht werden. Die Frau wurde von der Schulleitung und den Eltern des Siebenjährigen angezeigt. „Ich wollte das Kind nicht verletzen, es war nur ein Spiel“, rechtfertigte sie sich. Ihr droht nun die Entlassung. Der Bub will seit dem Vorfall nicht mehr in die Schule gehen.

Zur Verhinderung von Gewalt an Schulen hat die Regierung nun einen Plan angekündigt. Vier Millionen Euro will das Kabinett Prodi den Pflichtschulen zu diesem Zweck zur Verfügung stellen. Unter anderem sollen Sensibilisierungskampagnen für Pädagogen finanziert werden.

Quelle: Südtirol online



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Freitag, 30. März 2007

Zwölfteilige TV-Serie "Rom" bei RTL II
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Das Kolosseum.

Der Münchner Privatsender RTL II wird bald eine der bislang teuersten Fernseh-Serien der Welt ausstrahlen. Die zwölfteilige Verfilmung "Rom" vom Aufstieg und Fall des römischen Reichs, die den US-Abonnentensender HBO rund 100 Millionen Dollar (rund 75 Millionen Euro) kostete, werde von Juli an zu sehen sein, teilte der Sender am Donnerstag mit. Zuvor lief „Rom" bereits auf der deutschen Pay-TV-Plattform Premiere.

"Rom" erzählt die Geschichte des Römischen Reichs von Caesars Aufstieg an. In den Hauptrollen sind Kevin McKidd als Lucius Vorenus und Ray Stevenson als Titus Pullo zu sehen. Ciaràn Hinds ist Julius Caesar, James Purefoy spielt Marc Anton. Regisseur Michael Apted beschäftigte mehr als 3000 Statisten. Gedreht wurde in den Cinecittá- Studios bei Rom. Die Serie ist eine Co-Produktion von RAI, HBO, BBC (Großbritannien) und EOS Entertainment (Deutschland).

Quelle: Südtirol online

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Geändert am 30. März 2007 um 16:01
Donnerstag, 29. März 2007

Die Vatikanischen Gärten

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Die Gärten, die sich über rund 20 Hektar (200.000 Quadratmeter) erstrecken, bedecken hauptsächlich den Vatikanischen Hügel, der sich bis zu 60 Meter über den umliegenden Wohnvierteln der Stadt Rom erhebt. Sie werden im Norden, Süden und Westen von der Vatikanischen Mauer begrenzt.

Der Westen der Vatikanstadt zeichnet sich durch schroffe Geländeabfälle aus, die durch das poröse, ockerfarbene Tuffgestein verursacht werden.

Unter dem Gestein finden sich Quellen, die dem Papst in früheren Zeiten eine sichere Wasserversorgung garantierten und auch die subtropische, dichte Vegetation der Gärten unterstützen.

Ein großer Teil der Vatikanischen Gärten ist von Menschenhand gestaltet, weite Rasenflächen bedecken vor allem den flacheren Teil nahe dem Petersdom und der Vatikanischen Museen, aber auch gepflegte Beetanlagen, die vor allem während der Renaissance, als das Bedürfnis der Päpste nach höfischer und künstlerischer Repräsentation erstarkte und stärker noch im Barock, angelegt wurden, finden sich hier.

Das Gebiet zwischen der Leoninischen Mauer und dem Sitz der Vatikanischen Verwaltung ist das ursprünglichste der Gärten: dichter Waldbestand aus Pinien, Kiefern, Steineichen, Zypressen, Zedern und Palmen prägt das hügelige Gelände. Die Gärten werden von einem ausgedehnten Wegenetz durchzogen. Im westlichsten Teil der Vatikanstadt, auf einer Bastion der Vatikanischen Mauer, befindet sich der Vatikanische Heliport, der die Vatikanstadt mit den Internationalen Flughäfen Rom-Fiumicino und Rom-Ciampino verbindet.Die Vatikanischen Gärten stellen innerhalb der dicht besiedelten Stadt Rom ein natürliches Biotop und Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten dar, vor allem für Kleintiere und Vögel. Zu den wichtigsten Spezies zählen verschiedene Fledermaus-Arten, Nagetiere (Hamster, Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen), Vogelarten, darunter auch Papageien und Sittiche, sowie Reptilien (Eidechsen, Schlangen).

Weitere Informationen bei Wikipedia >>>

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Geändert am 9. April 2007 um 23:20
Mittwoch, 28. März 2007

Ein Hauch von Sezession-Geschichte in Rom

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Der Verband Italien-Österreich hat in Rom eine Ausstellung über die Sezession-Zeitschrift "Ver Sacrum" gestaltet. In den Sälen der Bibliothek Angelica in der Nähe der zentralen Piazza Navona ist die komplette Sammlung der Zeitschrift zu sehen, die in 120 Ausgaben vom Jänner 1898 bis 31. Dezember 1903 erschienen ist. Die Ausstellung ist bis 28. April offen.

Für "Ver Sacrum"“ arbeiteten bekannte Künstler wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka, die Bildhauer Anton Hanak und Fritz Wotruba, sowie die Architekten Otto Wagner und Adolf Loos und Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke, Ricarda Huch und Hermann Bahr. Die bedeutendste österreichische Zeitschrift des Jugendstils übte durch ihre Mischung von kunsttheoretischen Artikeln und praktischen Beispielen sowie durch Beiträge in- und ausländischer Schriftsteller und Dichter größten Einfluss auf das Kunstschaffen der Zeit um 1900 aus.

Die künstlerische Gestaltung besorgten Künstler der Wiener Sezession vielfach mit Originaldruckgraphiken, zahlreiche Hefte wiesen monographischen Charakter auf und machten so ein breiteres Publikum mit dem Werk einzelner für die Entwicklung der modernen Kunst wichtiger Künstler bekannt. Ab 1900 wurde "Ver Sacrum" als internes Informationsblatt nur noch für die Mitglieder der Wiener Sezession aufgelegt.

Quelle: Südtirol online



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Geändert am 28. März 2007 um 13:54
Dienstag, 27. März 2007

50 Jahre Vertrag vn Rom:
Neue Zwei-Euro-Münze

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Bitte, nicht erschrecken: Wer ab heute eine Zwei-Euro-Münze in seinem Geldbörsel findet, auf dem ein Buch, ein Stern und die Aufschrift "Vertrag von Rom - 50 Jahre" abgebildet sind, der kann diese ruhig ausgeben oder sammeln. Es handelt sich nämlich nicht um eine Fälschung, sondern um die neueste Euro-Ausgabe des Jahres 2007, auf dem auch die EU-Landkarte aktualisiert wurde.

Wie schon im Jahr 2005, als das Jubiläum "50 Jahre Staatsvertrag" die Rückseite der Zwei-Euro zierte, muss auch 2007 das Standard-Motiv mit Bertha von Suttner einem speziellen Anlass weichen. Mit dem Unterschied, dass es sich diesmal nicht um eine rein österreichische Ausgabe handelt, sondern um eine europaweite Gemeinschaftsaktion.

Die nationalen Seiten der Münzen zeigen den am 25. März 1957 von den sechs Gründungsmitgliedern unterzeichneten Vertrag, der vor allem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begründete, aus der später die Europäische Union wurde. Den Hintergrund bildet Michelangelos sternförmiges Bodenmosaik vom Capitols-Platz in Rom. Über dem Vertragswerk ist auf der Münze das Wort "Europa" in der jeweiligen Landessprache zu lesen. Oberhalb des Gesamtmotivs erscheinen der Ausgabeanlass, unterhalb das Ausgabeland in der jeweiligen Sprachfassung sowie die Jahreszahl 2007.

Außerdem tragen alle Zwei-Euro-Stücke bereits die neue gemeinsame Wertseite, die das um die Staaten Bulgarien und Rumänien erweiterte EU-Territorium als Landkarte zeigt. In Österreich und einigen anderen Ländern sind die modifizierten Kartendarstellungen sonst erst ab den Ausgaben 2008 vorgesehen. Die heimische Version der Jubiläumsausgabe wurde in einer Auflage von neun Millionen Stück geprägt.

Quelle: NETWORLD

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Geändert am 28. März 2007 um 13:55
Montag, 26. März 2007

Nach Sarli jetzt Gattinoni bestohlen
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Wenige Tage nach einem spektakulären Mode-Diebstahl im römischen Atelier von Stardesigner Fausto Sarli haben Unbekannte jetzt ein Geschäft des Modehauses Gattinoni leer geräumt. Wenige Meter von der Spanischen Treppe in Rom entfernt hätten die Banditen rund 200 Kleider gestohlen, darunter zahlreiche Pret-a-Porter- Kreationen, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Sonntag.

Unter dem Diebesgut seien auch ein Tailleur aus dem Jahr 1951, das einst Ingrid Bergman gehörte, sowie ein Kleid, das Lana Turner in dem Streifen "Imitation of Life" (1959) getragen hatte. Gattinoni-Chef Stefano Dominella erklärte, er sei bereit, «Lösegeld» zu zahlen, um die wertvollen Roben wiederzubekommen.

Unterdessen glauben Beobachter, dass es sich um die gleiche Bande handelt, die in der Nacht zum Freitag das Atelier Sarlis bestohlen hatten. Dort waren ebenfalls 200 Kleider geraubt worden, sogar die Schaufensterpuppen wurden entkleidet. "Das sind Diebstähle auf Bestellung", sagte ein Experte.

Quelle: Schwabmünchner Allgemeine

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Sonntag, 25. März 2007

Katholisches Jugendtreffen in Rom
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Die Jugendlichen nehmen an der Papstmesse teil.

Rund 300 junge Katholiken aus 90 Ländern kommen vom 28. März bis 1. April in der Nähe von Rom zum IX. Internationalen Jugend-Forum zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens, das der Päpstliche Laienrat organisiert, steht das christliche Zeugnis in der Arbeitswelt. In Vorträgen, Diskussionen und Gottesdiensten sprechen die Teilnehmer in Rocca di Papa über Veränderungen und neue Herausforderungen im Arbeitsleben durch die Globalisierung, teilte der Vatikan heute mit. Außerdem gehe es um die soziologischen und wirtschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre samt der Auswirkungen für Mobilität, Unsicherheit und Arbeitslosigkeit. Das internationale Jugendtreffen endet mit der Teilnahme an der Papstmesse am Palmsonntag auf dem Petersplatz.

Das Treffen wird organisiert vom Päpstlichen Laienrat. Zum Programm gehören Workshops, bei denen Jugendliche Erlebnisberichte aus der Arbeitswelt ihrer Heimatländer geben oder neue Ideen für mehr Menschlichkeit im Beruf entwickeln.

Quelle: Radio Vatikan

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Geändert am 25. März 2007 um 19:03
Samstag, 24. März 2007

Atelier von Fausto Sarli komplett leer geräumt
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Fausto Scarli mit Models.

Spektakulärer Modediebstahl in Rom: Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag das Atelier des neapolitanischen Stardesigners Fausto Sarli leer geräumt. Die Diebe hätten 200 Kreationen und Brautkleider der neuen Frühjahr-Sommer-Kollektion geraubt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Sogar die Schaufensterpuppen seien entkleidet worden.

Der Wert des Diebesgutes sei nicht abschätzbar, sagte Sarlis Assistent Alberto Terranova. Die Spurensicherung sei im Einsatz. Wie die Einbrecher das zwischen der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen liegende Atelier unbemerkt ausräumen konnten, war völlig unklar. "Dafür haben sie mindestens zwei Laster benötigt", hieß es.

Sarli ist seit über 50 Jahren einer der wichtigsten Vertreter der italienischen Schneiderkunst. Er hat Ateliers in Rom, Mailand und Neapel. Zu seinen Kundinnen zählten in der Vergangenheit unter anderem die Schauspielerinnen Liz Taylor, Grace Kelly und Audrey Hepburn sowie die Ballerina Carla Fracci.

Quelle: Südtirol online

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Freitag, 23. März 2007

"Müllmenschen" in Rom

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Nach Paris, Moskau und Kairo haben die "Müllmenschen" des Kölner Aktionskünstlers HA Schult nun auch in Rom Einzug gehalten. Viele Passanten fotografierten die 1000 Figuren.

Das Heer der aus Dosen und Schrott kreierten lebensgroßen Skulpturen ist in der Nacht zum Dienstag auf der Piazza del Popolo im Herzen Roms aufgebaut worden. Es erregte schon kurz danach die Aufmerksamkeit und Verwunderung der Römer. "Sie machen mir Angst", meinte eine Passantin. "Sie sehen aus wie ein Heer von Taliban-Kämpfern".


Viele Passanten fotografierten die 1000 Figuren mit dem Handy. Für einen älteren Herrn symbolisieren die Skulpturen die "Toten des Irakkrieges", vorbeiziehende Jugendliche fanden das Ganze schlicht "cool". An Müll und Konsumkritik - wie der Künstler - scheint beim Anblick des Werks zunächst kaum jemand zu denken. "Bald sind sie die berühmtesten Deutschen, berühmter als jeder Politiker", ließ sich HA Schult (67) bereits zuvor vernehmen. "Der Müll ist stärker als die Politik."

Seit 1999 verbreitet der Künstler mit seinen Müll-Truppen seine konsumkritische Botschaft rund um die Welt: Die „Trash People“ standen bereits an der Chinesischen Mauer, auf dem Roten Platz in Moskau und vor den Pyramiden in Ägypten. Im vergangenen Jahr lockte das Heer vor dem Kölner Dom rund eine Million Besucher an. Nach Rom soll die Installation nach Barcelona, New York und in die Antarktis weiterreisen. Die römische "Trash Truppe" ist bis zum 29. März zu sehen.

Quelle: Vorlarlberg online

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Geändert am 23. März 2007 um 16:34
Donnerstag, 22. März 2007

Entführter Journalist zurück in Rom
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Jubel am Flughafen in Rom: Daniele Mastrogiacomo ist wieder frei.

Der vor zwei Wochen von den Taliban in Afghanistan verschleppte italienische Journalist Daniele Mastrogiacomo ist nach Rom zurückgekehrt. Der 52-jähriger Reporter traf am späten Dienstagabend mit einer Militärmaschine aus Kabul auf dem römischen Flughafen Ciampino ein.

Er wurde auf dem Flugfeld von Ministerpräsident Romano Prodi, dem Chefredakteur seiner Zeitung La Repubblica sowie seiner Frau und seinen beiden Kindern empfangen.

In einem Gespräch mit dem Fernsehsender Repubblica TV sagte Mastrogiacomo, ihm gehe es gut. Während der Geiselhaft habe er zeitweise Todesangst gehabt. Seine Entführer hätten ihn immer wieder an Händen und Füßen gefesselt und ihn in "fünfzehn verschiedenen Kerkern" eingesperrt.

Mastrogiacomo war gemeinsam mit zwei afghanischen Mitarbeitern - seinem Dolmetscher und einem Fahrer - von Taliban entführt worden, als er von Kandahar in die ebenfalls im Süden gelegene Provinz Helmand reisen wollte.

Die Taliban hatten einige Tage später mit der Tötung Mastrogiacomos gedroht, falls die italienische Regierung nicht binnen einer Woche einen Zeitplan für den Abzug der 2000 italienischen Soldaten aus Afghanistan festlegen sollte.

Am Montag wurde Mastrogiacomo wenige Stunden nach Ablauf eines Ultimatums im Austausch gegen inhaftierte Taliban freigelassen. Sein Fahrer wurde umgebracht. Mastrogiacomos Dolmetscher soll noch in den Händen der Entführer sein. Die Umstände der Freilassung wurden von der US-Botschaft in Kabul, von Angehörigen afghanischer Geiseln sowie von Journalistenvereinigungen heftig kritisiert.

Quelle: sueddeutsche.de

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Geändert am 22. März 2007 um 16:46
Mittwoch, 21. März 2007

Apple Retail Store Rom soll am 31. März öffnen
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Am 31. März soll es soweit sein: Der erste kontinentaleuropäische Apple Retail Store eröffnet in Rom.

Das behauptet zumindest der Chef des neuen RomaEst Shopping Centres, in dem Apple bereits seit einiger Zeit an dem neuen Store arbeitet. Um 9 Uhr morgens, so berichtet die Seite setteb.it, soll der Apple-Store zusammen mit den meisen anderen Läden in dem neuen Einkaufszentrum seine Pforten öffnen. Kurz vorher sei mit der offiziellen Bestätigung von Apple zu rechnen.

Bereits vor über einem Jahr kamen erste Gerüchte über einen Retail Store in der italienischen Hauptstadt auf. Mittlerweile ist bekannt, dass Apple in naher Zukunft auch weitere europäische Länder abdecken möchte: Im März bestätigte Apples Finanzchef, dass "ein Dutzend" neuer Stores außerhalb der USA geplant seien. Offenbar soll Cupertinos Retail-Sparte als nächstes mit München und Zürich auf dem deutschsprachigen Markt Zuwachs bekommen.

Quelle: Macwelt

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Dienstag, 20. März 2007

15.000 beim Rom-Marathon
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Siegerin beim Damenwettbewerb: Souad Ait Salem aus Algerien.

Eine Läuferin aus Algerien sorgte überraschend für das Highlight beim Rom-Marathon, bei dem über 15.000 Teilnehmer registriert wurden. Souad Ait Salem gewann das Rennen in der Streckenrekordzeit von 2:25:08 Stunden. Sie verwies bei warmer Witterung die Kenianerin Hellen Kimutai (2:26:46) auf Rang zwei. Helena Javornik (Slowenien/2:28:53) und Lenah Cheruiyot (Kenia/2:29:43) belegten die nächsten Plätze.

Die 28-jährige Souad Ait Salem hatte sich bei Kilometer 35 von Hellen Kimutai abgesetzt. "Es war mein Ziel, hier 2:25 Stunden zu rennen und den Kursrekord zu brechen. Jetzt ist es mein Traum, in Osaka bei der WM eine Marathonmedaille zu gewinnen", erklärte Souad Ait Salem gegenüber der Internetseite www.iaaf.org. Ait Salem hatte im vergangenen Monat mit ihrem Sieg beim Halbmarathon in Rom in 70:29 Minuten auf sich aufmerksam gemacht. Nun verbesserte sie den erst ein Jahr alten Streckenrekord der Ukrainerin Tetyana Hladyr um 36 Sekunden.

Das Rennen der Männer gewann der Kenianer Elias Kosgei in 2:09:36 Stunden vor dem Spanier Jose Manuel Martinez (2:10:12) und Jonathan Kosgei (Kenia/2:10:25).

Quelle: SCC Running

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Geändert am 20. März 2007 um 13:53
Montag, 19. März 2007

Rom verbietet Handys in der Schule

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Die Nutzung von Handys ist in italienischen Klassenzimmern ab sofort verboten.

Die italienische Regierung hat die Nutzung von Handys im Klassenzimmer untersagt. Diese Regelung gilt sowohl für Schüler, als auch für Lehrer.


Die italienische Regierung hat ab sofort Handys im Klassenzimmer verboten. Während des Unterrichts müssen die Schüler ihre geliebten "telefonini" ausschalten. Ansonsten können die Lehrer ihnen die Geräte wegnehmen. Auch Lehrer dürfen ihre Mobiltelefone künftig nicht mehr eingeschaltet lassen.

Die Regierung reagierte damit auf eine Reihe von Skandalen. Schüler im süditalienischen Lecce etwa hatten eine Lehrerin im Unterricht sexuell belästigt, das mit dem Handy gefilmt und den Kurzstreifen ins Internet gestellt. Rund 90 Prozent der 14- bis 16-jährigen Schüler in Italien besitzen ein Handy. Auch in anderen europäischen Ländern wird über Handyverbote an Schulen diskutiert. In Bayern gibt es bereits ein solches Verbot.

Quelle: Xdial

 



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Geändert am 19. März 2007 um 14:08
Samstag, 17. März 2007

50 Jahre EU: Meisterwerke europäischer Kunst
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Im Qurinalpalst werden die Meisterwerke europäischer Kunst zu sehen sein.

Die Europäische Union stellt sich mit einer Kunst-Ausstellung im römischen Quirinalpalast vor. Vom 24. März bis 20. Mai sind Meisterwerke der europäischen Kunst aus den 27 europäischen Mitgliedsländern ausgestellt. Anlass der Schau ist der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der so genannten Römischen Verträge.

Jedes EU-Mitglied hat ein für sich bedeutungsvolles Meisterwerk ausgewählt. Die Exponate reichen vom 3. vorchristlichen Jahrtausend mit Mutter Erde aus Malta bis zu Kirkebys Gemälde "Prophezeiung über Venedig" von 1979 aus Dänemark. Zusätzlich zu den 27 Meisterwerken ist eine Vase, aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. mit der Darstellung des "Europaraubs" zu sehen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 23. März von Staatspräsident Giorgio Napolitano, EU-Kommissionspräsident Josè Manuel Barroso und von allen Parlamentspräsidenten und Kulturministern der EU-offiziell eröffnet.

Quelle: Südtirol online

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Geändert am 17. März 2007 um 13:45
Freitag, 16. März 2007

Das Theater des Marcellus

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Das Marcellustheater: vom Kapitol aus betrachtet.

Dieses einzige intakt gebliebene antike Theater Roms, wurde auf dem Gebiet vor dem Tempel des Apollo Sosiano errichtet, vermutlich an der Stelle, an der schon im republikanischen Zeitalter ein provisorisches Theater aufgebaut worden war.

Der Bau des Theaters wurde von Caesar in Auftrag gegeben und vorangetrieben.obwohl ihm wenig Zeit blieb und er vermutlich nur dazu kam, das Gelände freizuräumen, wobei auch ein Teil des vorhandenen Circus Flaminius zerstört wurde. Das Theater wurde von Augustus fertiggestellt, der es 13. oder 11. v. Chr. seinem Neffen und Erben Marcellus widmete, der schon zehn Jahre früher jung gestorben war.

Das Theater war mehr als 32 Meter hoch. Die Cavea (die ansteigenden Sitzreihen für die Zuschauer) mit einem Durchmesser von fast 130 Metern bot Platz für mehr als 15.000 Besucher. Im Mittelalter wurde das Theater von der Familie Savelli besetzt und später im 17. Jh., von der Familie Orsini.

Von diesem Theater, das später für den Bau des Kolosseums als Vorbild diente, kann man noch heute Teile der äußeren Rundmauer sehen, mit ihren eleganten dorischen und jonischen Arkaden in zwei Rängen, über denen sich das im 16. Jahrhundert von Baldassarre Peruzzi errichtete Palast der Savelli (später der Orsini) erhebt.

Der heutige Zustand ist die Folge der Abrissarbeiten, die zwischen 1926 und 1932 durchgeführt wurden.

Quelle: Die Römer Online

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Geändert am 16. März 2007 um 13:56
Donnerstag, 15. März 2007

Rekordandrang bei Papst-Audienz

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Schätzungsweise 40.000 Pilger haben am Mittwoch an der Audienz des Papstes teilgenommen, was eine neue Rekordzahl darstellt. Benedikt XVI. zeigte sich in guter Form und lächelnd.

Dank des schönen Wetters fand die Audienz wieder auf dem Petersplatz und nicht, wie in den vergangenen Monaten, in der Aula Nervi statt. Der Papst appellierte an die Einheit der Christen. "Wir müssen Gott um Hilfe bitten, um zur Einheit zurückzufinden. Er wird uns die Kraft geben, endlich von der Sünde befreit zu sein", sagte Benedikt XVI.


Am Dienstag war Benedikt XVI. erstmals mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Unterredung im Vatikan stand die Überwindung der Spannungen zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche. Über einen Russland-Besuch Benedikts sei allerdings nicht gesprochen worden, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi nach dem Treffen.

Das Moskauer Patriarchat beschuldigt die katholische Kirche, in Russland Gläubige abzuwerben (Proselytismus). 1997 war ein geplantes Treffen zwischen dem Moskauer Patriarchen Alexi II., dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und Papst Johannes Paul II. im niederösterreichischen Zisterzienserstift Heiligenkreuz geplatzt. Nach russischer Darstellung kam die Begegnung wegen der vatikanischen Ablehnung einer gemeinsamen Erklärung gegen den Proselytismus sowie wegen der Frage der mit Rom unierten Ostkirchen nicht zu Stande.

Quelle: Vorarlberg Online



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Geändert am 15. März 2007 um 14:29
Mittwoch, 14. März 2007

Putin zu Gast beim Papst

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Der russische Staatspräsident Wladimir Putin ist erstmals mit Papst Benedikt XVI. zusammengetroffen. Bei der rund 25-minütigen Audienz im Vatikan sei vor allem das Verhältnis zwischen der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche erörtert worden, teilte der Vatikan mit. Die Annäherung an die Orthodoxen gilt als eines der Hauptziele des deutschen Papstes.

Bereits sein Vorgänger Johannes Paul II. hatte lange darauf gehofft, Moskau zu besuchen. Eine solche Reise war bisher stets am Widerstand des russischen Patriarchen Alexej gescheitert.

Auch politische Themen, darunter die Lage im Nahen Osten, seien Thema des Treffens gewesen, erklärte der Vatikan. Zudem sprachen Putin und der katholische Kirchenführer über "die Probleme des Extremismus und der Intoleranz, die eine schwere Bedrohung für das zivile Zusammenleben zwischen den Nationen darstellen".

Putin und der katholische Kirchenführer unterhielten sich auf Deutsch - eine Sprache, die der russische Staatschef gut beherrscht. Nach Putins Besuchen bei Johannes Paul II. in den Jahren 2000 und 2003 war dies die erste Audienz bei Benedikt.

Am Nachmittag war Putin bereits zu Gesprächen mit dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano in den Quirinalspalast gekommen. Am Abend stand ein Treffen mit Ministerpräsident Romano Prodi an.

Unter anderem wollten die beiden Politiker über Energiepolitik beraten, denn auch Italien gehört zu den Ländern, die vom Import russischen Erdgases und Erdöls abhängen.

Am Mittwoch wollen Putin, Prodi sowie mehrere Minister beider Länder zu Regierungskonsultationen ins süditalienische Bari weiterreisen. Anschliessend wird der russische Staatschef nach Athen fliegen, wo er am Donnerstag an einem griechisch-russisch-bulgarischen Gipfel teilnimmt.

Quelle: Aargauer Zeitung

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Geändert am 14. März 2007 um 14:21
Dienstag, 13. März 2007

Jessica Simpson und John Mayer: Liebesurlaub in Rom
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Jessica Simpson und John Mayer verbringen einen Liebesurlaub in Rom. Die beiden kamen vor Kurzem in der italienischen Hauptstadt an. Laut amerikanischen Medienberichten gab das Pärchen sogar noch während des Fluges von New York nach Rom allen Mitreisenden Autogramme. Nach der Landung checkten Simpson und Mayer dann im Hotel "De Russie" ein. Hier kostet die Suite übrigens zweitausend Dollar pro Nacht. Später machte sich das Liebespaar dann zu einem Shoopingmarathon durch die Innenstadt von Rom auf.

Jessica Simpson und John Mayer sind seit einigen Wochen ein Paar. Die beiden zeigen sich immer wieder schwer verliebt in der Öffentlichkeit.

Quelle: die-news.de

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Montag, 12. März 2007

Seligsprechung von Johannes Paul II. rückt näher

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Schon bei der Beerdigung von Johannes Paul II. forderten die Massen eine rasche Heiligsprechung.

Die Diözese von Rom hat ihre Untersuchungen über das Leben und die Tugenden von Johannes Paul II. abgeschlossen und den verstorbenen Papst der Seligsprechung einen Schritt näher gebracht.

Jetzt liegt es am Vatikan, diese Untersuchungen fortzuführen, wie der römische Kardinal Camillo Ruini erklärte. Am zweiten Todestag des Vorgängers von Benedikt XVI. am 2. April soll das positive Ergebnis mit einer Messe in der Lateran-Basilika, dem formellen Amtssitz des Bischofs von Rom, gefeiert werden.

Da jeder Papst automatisch auch Bischof von Rom ist, oblag es dieser Diözese, die ersten Schritte für die Seligsprechung einzuleiten.

Beschleunigtes Vorgehen

Normalerweise kann dieser Prozess erst fünf Jahre nach dem Tode eines Menschen beginnen. Benedikt XVI. hob diese Frist jedoch auf. Daraufhin wurden einschlägige Untersuchungen auch in Krakau durchgeführt, wo der Verstorbene bis zu seiner Papstwahl 1978 Kardinal war.

Wunder muss anerkannt werden

Bis zur Seligsprechung seitens des neuen Papstes, der letzten Stufe vor der Heiligsprechung, könnten allerdings noch Jahre vergehen. Unter anderem muss bei diesem Prozess nachgewiesen werden, dass Johannes Paul in seinem Leben ein Wunder vollbrachte. Vor der Heiligsprechung muss dann ein weiteres Wunder anerkannt werden.

Quelle: SF Tagesschau

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Geändert am 14. März 2007 um 14:21
Sonntag, 11. März 2007

Zehntausende Paare ohne Trauschein fordern mehr Rechte
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In Rom haben zehntausende Menschen für die rechtliche Anerkennung von Lebenspartnerschaften ohne Trauschein demonstriert. Sie stellten sich damit hinter einen Gesetzesvorschlag der Regierung von Ministerpräsident Romano. Der Gesetzesentwurf soll unverheirateten Partnern künftig grössere Rechte einräumen.

Er sieht zwar keine Gleichstellung zwischen der Ehe und "faktischen Partnerschaften" vor, allerdings gewisse Rechte für unverheiratete hetero- und homosexuelle Partner. So sollen diese nach dem Tod ihres Lebenspartners etwa dessen Pension bekommen und dessen Mietvertrag übernehmen können. Die Veranstalter sprachen von mindestens 50 000 Teilnehmern, darunter auch drei Minister der Mitte-Links Regierung.

Der Linksabgeordnete Franco Grillini kritisierte nicht nur die italienischen Politiker, die sich gegen Homosexuellen-Rechte sperrten, sondern auch die katholische Kirche, die das Land in eine "klerikale Diktatur" zwinge.

Die Regierung hatte vor einem Monat nach langem Tauziehen einen Entwurf für ein Lebenspartnerschaftgesetz gebilligt. Danach sollen Schwule und Lesben erstmals die Möglichkeit erhalten, ihre Beziehung gesetzlich anerkennen zu lassen.

Derzeit berät der Justizausschuss des Senats über den Entwurf. Dort droht neuer Ärger: der Ausschussvorsitzende bezeichnete den Text bereits als "ungeeignet". Der Vatikan, der einen starken Einfluss auf die italienische Politik hat, lehnt die Regierungspläne strikt ab.

Quelle: Z!sch

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Freitag, 9. März 2007

Liebespaare ketten Schlösser an Laternen
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Um ihre ewige Liebe zu zeigen, ketten Roms Liebende Vorhängeschlösser an Laternen. Die Stadt schimpft - und kann sie nicht entsorgen.

Um ihre ewige Treue zur Schau zu stellen, greifen hunderte Liebespaare in Rom zu einem skurrilen Ritual: Sie ketten Vorhängeschlösser an die Laternenmasten auf einer antiken Brücke und werfen die Schlüssel in den Tiber. Die Stadtbehörden sorgen sich inzwischen schon, ob die Ponte Milvino dem Ansturm gewachsen ist. "Wir müssen die Würde der Brücke und zugleich diese schöne Praxis bewahren", sagte Stadtvertreter Marco Perina.

Schlüssel landen im Tiber

Einige Masten auf der nördlichen Tiber-Brücke sind schon wie Weihnachtsbäume behängt. Viele Paare haben ihre Namen oder kurze Botschaften auf den Vorhängeschlössern verewigt. Sie werfen die Schlüssel über die Schulter in den Fluss, um nicht zu sehen, wo diese landen. Neu ist das Ritual zwar nicht in Italien. Doch die Milvische Brücke ist besonders angesagt, seitdem sie Schauplatz zweier Bestseller-Liebesromane war.

Gebaut wurde die Brücke im zweiten Jahrhundert vor Christi. 312 nach Christi entschied sich auf ihr die Schlacht zwischen Kaiser Konstantin und seinem Mitkaiser Maxentius. Heute dient die 136 Meter lange und knapp neun Meter breite Ponte Milvio als Fußgängerbrücke in der Nähe des Olympiastadions nördlich des historischen Stadtzentrums.

Quelle: OE24

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Geändert am 9. März 2007 um 16:21
Donnerstag, 8. März 2007

Neues Sonnen-Kraftwerk für Deutsche Schule Rom

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Im Laufe der letzten Monate wurden im Rahmen der Export-Initiative "Erneuerbare Energien" auf repräsentativen deutschen Gebäuden im Ausland weitere Photovoltaik-Anlagen installiert. Diese dienen als Demonstrationsobjekte sowie zu Lehrzwecken und bilden den Ausgangspunkt für die Markterschließung im Ausland. Jüngstes Projekt ist das Sonnen-Kraftwerk auf der Deutschen Schule Rom, das von der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) initiiert wurde und von dem Photovoltaik-Systemhaus IBC Solar AG derzeit realisiert wird.

Mit dem Projektmanagement ist die dena vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWi) beauftragt. Die Anlage zählt zu den sogenannten "Leuchtturm-Projekten" zur öffentlichen Demonstration deutscher Solartechnik im Ausland. Diese sollen den Geschäftseintritt in attraktive Exportmärkte für heimische Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien vereinfachen, für ein positives Image sorgen sowie ein günstiges Investitionsklima schaffen.

Die Anlage wird voraussichtlich mit der Stromeinspeisung im zweiten Quartal 2007 starten. Im Mai wird das Projekt offiziell eingeweiht. Jedes der Leuchtturm-Projekte wird zu 47 Prozent vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Der zweite Teil des Projektvolumens wird von den beteiligten Unternehmen, in diesem Falle durch IBC Solar AG, Bad Staffelstein, finanziert. Gebaut wird für die renommierte Deutsche Schule in Rom eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage im Wert von etwa 100.000 Euro und mit einer Leistung von circa 23,38 kWp. Das Sonnenkraftwerk erzeugt pro Jahr etwa 32.000 Kilowattstunden (kWh). Die Anlage wird per Monitoring fern überwacht.

Quelle: CICweb

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 8. März 2007 um 18:13
Mittwoch, 7. März 2007

"Müllmenschen" kommen nach Rom
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Die Müllmenschen von HA Schult.

Nach Paris, Moskau und Kairo lässt der Kölner Aktionskünstler HA Schult sein Heer der "Müllmenschen" nun in Rom aufmarschieren. Die aus Dosen, Schrott und Abfall kreierten lebensgroßen Skulpturen sollen vom 20. bis 29. März auf der Piazza del Popolo im Herzen der Ewigen Stadt zu sehen sein, teilte der Künstler in Köln mit.


"Bald sind sie die berühmtesten Deutschen, berühmter als jeder Politiker" ließ sich HA Schult (67) vernehmen. "Der Müll ist stärker als die Politik." Ähnliche Aufmärsche der jeweils rund 1000 "Trash People» gab es unter anderem auf der Chinesischen Mauer, dem Roten Platz in Moskau, vor den ägyptischen Pyramiden und vor dem Kölner Dom.

Quelle: Schwäbische Zeitung online

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Dienstag, 6. März 2007

"Casa di Goethe" feiert Zehnjähriges


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Deutschlands einziges Museum im Ausland, die Casa di Goethe in der Via del Corso 18 unweit des Piazza del Popolo in Rom, feiert 10. Geburtstag. Der ehemalige Wohnsitz Goethes während seiner "Italienischen Reise" ist seit Mai 1997 Forschungs- und Dokumentationsstätte sowie Unterkunft für deutsche Stipendiaten in der italienischen Hauptstadt.

Als Jubiläumsausstellung soll dort im Frühjahr der Zeichnungs-Zyklus von Max Beckmann zu Goethes "Faust II" gezeigt werden. Dies teilte am Montag in Bonn der "Arbeitskreis selbstständiger Kulturinstitute"» (AsKI), ein Zusammenschluss von 37 Kultureinrichtungen, als Träger der Casa di Goethe mit.

Zu einem Festakt in Rom am 3. Mai wird auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann erwartet. Im Laufe der Jahre habe sich die restaurierte Wohnung des Klassikers zu einer lebendigen Begegnungsstätte zwischen Deutschen und Italienern entwickelt, sagte ein AsKI-Sprecher. Die Arbeit der Dokumentationsstätte wird aus Bundesmitteln, das Stipendiaten-Programm für Künstler, Autoren und Wissenschaftler von der DaimlerChrysler AG finanziert.

In den Räumen eines großzügigen Stadthauses in der Via del Corso war Goethe von 1786 bis 1788 Gast einer Künstler-Wohngemeinschaft bei dem Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein. Während dieser Zeit erhielt der Schriftsteller bedeutende Anregungen, die sein Lebenswerk nachhaltig geprägt haben.

Mit öffentlichen Verkehsmitteln erreicht man das Museum mit der U-Bahn Linie A, Haltestelle "Flaminio". Für Autofahrer ist das Parkaus Villa Borghese geeignet. Für Führung ist eine Voranmeldung erforderlich. Telefon: 06 32 650 412.

Das Museum ist täglich von 10 bis18 Uhr geöffnet und montags geschlossen.

www.casadigoethe.it

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.

 



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Geändert am 6. März 2007 um 15:38
Montag, 5. März 2007

"Das Unsagbare filmen": Filmwettbewerb in Rom

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Das in Rom angesiedelte Studienzentrum für Filmproduktion „Das Unsagbare filmen“ ("Centro Superior de Producción Cinematográfica ‚Filmar lo inefable‘") hat einen Filmwettbewerb ausgeschrieben, um jungen Filmemachern die Möglichkeit zu geben, sich am ersten Spielfilm dieser Einrichtung mit dem Titel "Amnestie" zu beteiligen.

CSPC widmet sich der Förderung neuer filmischer Ausdrucksformen mittels digitaler Technik. Insbesondere hat es sich zum Ziel gesetzt, die geistige Dimension des Menschen filmisch darzustellen, also "das Unsagbare zu filmen" ("filmar lo inefable").

Um am Wettbewerb teilzunehmen, ist es notwendig, sich einzuschreiben und die erforderlichen Materialien bis zum 5. März einzusenden (vgl.: Ausschreibung).

Die Sieger des Filmwettbewerbs werden noch in diesem Jahr in Guadalajara (Mexiko) bei den Dreharbeiten zu "Amnestie" dabei sein. Zu gewinnen ist unter anderem auch eine auf 1 Jahr befristete Anstellung als Professor des CSPC.

Nähere Informationen unter www.filmarloinefable.org.



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Sonntag, 4. März 2007

ZDF Expedition: Rom - Neros Wahn
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Nero (Michael Sheen) will das zerstörte Rom neu erbauen

Die Dokumentation "Neros Wahn" ist die zweite Folge der aufwändigen sechsteiligen Reihe "Rom", die das ZDF zusammen mit der BBC produziert hat. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem wahren Gesicht des römischen Kaisers Nero. In einerpackenden Spielhandlung entwirft der Autor und Regisseur Nick Murphy ein differenziertes Bild des Herrschers , fragt nach den Ursachen und beleuchtet das extravagante Leben des berühmt-berüchtigten Nero. Der Schauspieler Michael Sheen, auch bekannt als Tony Blair-Darsteller in "The Queen", brilliert in seiner Rolle als Nero. Er zeichnet mit seinem Spiel ein faszinierendes Psychogramm des Kaisers zwischen Genie und Wahnsinn.

Nach dem vernichtenden Brand Roms im Jahre 64 n. Chr. startet Nero ein Bauprogramm von bis dahin unbekannten Ausmaß. Rom soll die modernste und prächtigste Stadt aller Zeiten werden - der Mittelpunkt der Welt. Seine luxuriösen Projekte treiben Rom schließlich in den Ruin. An seinem eigenen Anspruch gescheitert, flieht der Kaiser in die Sphären von Kunst und Musik. Seinen sicheren Instinkt für reale Bedrohungen seiner Macht verliert er dabei allerdings nicht. Mit blutigen Willkürakten lässt er Verdächtige und Kritiker beseitigen. Dadurch verschärft sich die Lage im Reich gefährlich.

"Neros Wahn" ist ein aufwändig und zugleich sensibel inszeniertes Porträt des berühmt-berüchtigten Herrschers, ergänzt durch Interviews mit international bekannten Historikern, die den Nebel der Überlieferungen transparent und die Grenze zwischen Mythos und Wahrheit deutlich machen. In aufwändig nach historischen Quellen gestalteten Szenenbildern zeichnet die Dokumentation ein ungewöhnliches wie differenziertes Porträt einer zutiefst gespaltenen Herrscherpersönlichkeit.

Die Dokumentation "Rom - Neros Wahn" läuft am Sonntag, den 11. März, um 19.30 Uhr im ZDF.

Quelle: Ratgeberbox

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