Einträge "Dezember 2006":

Samstag, 30. Dezember 2006

Alitalia-Privatisierung: Rom
stellt harte Bedingungen

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Der Privatisierung der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat begonnen. Das italienische Wirtschaftsministerium setzt dabei Bedingungen, die die Übernahme erschweren. So müssen Interessenten von den offerierten 49,9 Prozent mindestens ein Paket von 30,1 Prozent übernehmen, was sie verpflichtet, den restlichen Aktionären ein Angebot zu machen.

Ausserdem soll der Erwerber den Erhalt der 18.000 Alitalia-Arbeitsplätze garantieren sowie die nationale Identität der Fluglinie erhalten. Europas größter Luftfahrtkonzern Air France-KLM hatte Ende November erklärt, er prüfe auf Anfrage Italiens eine Fusion. Die Lufthansa lehnte einen Einstieg bislang kategorisch ab. Die Bieterfrist läuft bis zum 29. Januar.

Quelle: Euronews



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Geändert am 8. Januar 2007 um 06:33
Freitag, 29. Dezember 2006

3,2 Millionen kamen 2006 zum Papst

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Etwa 3,2 Millionen Gläubige aus der ganzen Welt sind im Jahr 2006 zu Papst Benedikt XVI. nach Rom gekommen. Die meisten (1,3 Millionen) sahen das Oberhaupt der katholischen Kirche beim Sonntagsgebet auf dem Petersplatz, knapp ein Drittel kamen zur wöchentlichen Generalaudienz.

Der Rest erlebte Joseph Ratzinger bei besonderen Feiern und bei Privataudienzen, teilte der Vatikan jetzt mit.

Quelle: stol.it

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 1. Januar 2007 um 20:32
Donnerstag, 28. Dezember 2006

Weltliche Trauerfreier für Welby
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Der italienische Sterbehilfe-Verfechter Piergiorgio Welby, dessen Beatmungsgerät jüngst auf eigenen Wunsch abgeschaltet wurde, ist in einer "weltlichen Trauerfeier" beerdigt worden. Hunderte Menschen kamen zu der Zeremonie in Rom auf der Piazza San Giovanni Bosco.

Die katholische Kirche hatte eine religiöse Beerdigung abgelehnt. Sie begründete dies damit, dass Welbys Wunsch zu sterben der katholischen Doktrin widerspreche.

Welby liit an unheilbarem Muskelschwund und an einer völligen Lähmung. Der 60-jährige hatte zuvor einen Monate langen öffentlichen Kampf um seinen Tod geführt und damit eine leidenschaftliche Debatte über das Thema Sterbehilfe ausgelöst.

Quelle: Aargauer Zeitung


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Mittwoch, 27. Dezember 2006

Litwinenko-Informant Scaramella
in Rom verhaftet

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Der italienische "Sicherheitsberater" Mario Scaramella wurde jetzt wegen Waffenhandels festgenommen.

Der Kontaktmann des in London getöteten Kreml-Kritikers Alexander Litwinenko, der italienische "Sicherheitsberater" Mario Scaramella, ist in Rom inhaftiert und soll dort heute verhört werden. Ihm werden Waffenschmuggel und Geheimnisverrat vorgeworfen. Scaramella war auf dem Flughafen Neapel festgenommen worden, nachdem er mit einer Maschine aus London gelandet war.

Scaramella (36) hatte sich mit dem ehemaligen russischen Agenten Litwinenko am 1. November in einer Londoner Sushi-Bar getroffen, wo dieser von Unbekannten mit radioaktivem Polonium verseucht wurde. Drei Wochen später, am 23. November, starb Litwinenko. Auch Scaramella musste später wegen Kontaminierung in eine Londoner Klinik, hatte aber eine weitaus geringere Strahlendosis erhalten und konnte das Hospital Anfang Dezember verlassen.

Italienische Medien beschreiben Scaramella als "Schattenmann" im Zwielicht von Geheimdiensten, Kriminalität und Politik. Bereits in der Vergangenheit hatten die Behörden wegen Waffenhandels gegen ihn ermittelt. Warum er Kontakt zu Litwinenko hatte, ist ungeklärt.

Unterdessen hat der russische Oppositionspolitiker und ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow über seine Angst vor einem Giftmord gesprochen. "Die Angst vor Vergiftung ist ein Thema", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". "Keiner geht in Restaurants mit Leuten, die er nicht gut kennt, du isst nichts, was du nicht selbst kontrollieren kannst", sagte der 43-Jährige. Kasparow lässt sich durch Bodyguards "fast rund um die Uhr" schützen.

Quelle: Hamburger Abendblatt


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Dienstag, 26. Dezember 2006

Papst ruft zum Schutz der Kinder auf

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Papst Benedikt XVI.

Bei der Christmette hat der Papst auf das Leid missbrauchter Kinder hingewiesen. In seiner Weihnachtsbotschaft rief er auch zu Frieden in Nahost auf - und hofft auf eine baldige Reise nach Jerusalem.

Bei der jährlichen Christmette im Vatikan hat Papst Benedikt XVI. zur Hilfe für leidende und misshandelte Kinder aufgerufen. Er wies insbesondere auf das Schicksal von Kindersoldaten hin, aber auch von Kindern, die betteln müssten und denen weder Nahrung noch Liebe zuteil werde. «Das Kind von Bethlehem lenkt unseren Blick auf alle Kinder in der Welt, die leiden und misshandelt werden - die geborenen und die ungeborenen», sagte das Oberhaupt der Katholiken bei der Mitternachtsmesse am Heiligen Abend im Petersdom.


Zu der Mitternachtsmesse waren mehrere Tausend Gläubige gekommen, darunter viele Deutsche. Es ist das zweite Weihnachtsfest des deutschen Papstes seit seiner Wahl im April 2005. Viele Menschen verfolgten die Messe am frühen Montagmorgen auf Videoleinwänden vor der Peterskirche. Die Messe wurde von fast 50 Fernsehsendern in die ganze Welt übertragen.

Bei seiner Weihnachtsbotschaft wenige Stunden später auf dem Petersplatz rief er vor zehntausenden Gläubigen zu Frieden und Gerechtigkeit auf. Er spendete den traditionellen Segen Urbi et Orbi und fügte Weihnachtsgrüße in 62 Sprachen hinzu. Der Papst forderte außerdem eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Israelis und Palästinensern. Er betonte, er wolle gern bald ins Heilige Land reisen, um in Jerusalem zu beten, der «Heimat des Herzens» für Juden, Christen und Muslime.

Ausdrücklich nannte das Oberhaupt der Katholiken auch die angespannte Lage im Irak und im Libanon. Zur anhaltenden Gewalt im Irak sagte Benedikt: «Einen Appell richte ich an diejenigen, die das Schicksal des Irak in Händen haben, dass die grausame Gewalt, die das Land mit Blut überzieht, ein Ende nehme und einem jeden Bewohner ein normales Leben gewährleistet werde.»

Kirchen gegen Gleichgültigkeit

Auch die beiden großen Kirchen in Deutschland riefen zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit auf. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, sagte in seiner Predigt zur Christvesper im Berliner Dom, man dürfe nicht die Geburt des Kindes als wichtigstens Fest begehen und zugleich die Gleichgültigkeit gegenüber Kindern fortsetzen. Jesu Geburtsort in einem Stall sei zwar armselig gewesen, aber nicht das Niemandsland, in das heute bisweilen Kinder ausgesetzt würden, um buchstäblich zu verhungern oder zu verdursten, sagte der EKD-Ratschef.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, betonte, an Weihnachten gehe es um selbstlose Hingabe und Menschlichkeit, nicht um Geld und Macht.

Gebet in Gaza abgesagt


Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat indes in der traditionellen Mitternachtsmesse in der Geburtskirche von Bethlehem zum Frieden in Nahen Osten aufgerufen. Er forderte die Palästinenser auf, die Auseinandersetzungen zwischen der Fatah von Präsident Mahmud Abbas und der radikalislamischen Hamas von Ministerpräsident Ismail Hanija zu beenden.

In Anwesenheit von Abbas sagte Sabbah, die politischen Führer Israels, der Palästinenser und der internationalen Gemeinschaft sollten Maßnahmen ergreifen, um das «Zeitalter des Todes» zu beenden und ein «neues Zeitalter in der Geschichte des Heiligen Landes» beginnen.

Wegen der innerpalästinensischen Spannungen sagte die römisch- katholische Kirche in Gaza-Stadt das geplante Mitternachtsgebet ab. Unbekannte feuerten am Abend Schüsse auf das Haus der palästinensischen Außenministers Mahmud al-Sahar von der Hamas- Bewegung ab. Die Behörden gingen davon aus, das Aktivisten der rivalisierenden Fatah-Organisation hinter dem Angriff steckten.

Michel Sabbah ist der erste Palästinenser in dem 1099 nach der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter errichteten und 1889 vom Osmanischen Reich wieder akzeptierten Amt. Die meisten römischen Katholiken der Region sind Palästinenser und israelische Araber.

Quelle: Netzeitung



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Geändert am 27. Dezember 2006 um 22:46
Samstag, 23. Dezember 2006

Rom verliert Geduld mit Getty-Mueseum

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Die Statue der Aphrodite.

Der italienische Kulturminister und Vizepremier Francesco Rutelli ärgert sich derzeit wieder sehr über das renommierte Paul-Getty-Museum in Los Angeles. Das amerikanische Museum scheint die illegal erworbenen Kunstwerke immer noch nicht zurückgeben zu wollen. Das Gezerre um die wertvollen Kunstschätze geht weiter.

Noch vor etwa einem Monat hatte das Getty-Museum angekündigt, 26 der 52 umstrittenen Kunstwerke zurückgeben zu wollen. Das italienische Kulturministerium möchte allerdings alle Werke zurückbekommen. Konkret handelt es sich um weltberühmte Antiquitäten wie die Statue der Aphrodite aus einem griechischen Tempel in Morgantina auf Sizilien und die Bronzestatue eines jungen griechischen Athleten.

"Wir haben alle Dokumente, die belegen, dass die Werke gestohlen und illegal exportiert sowie anschließend vom Getty-Museum gekauft wurden", begründete Rutelli seine Verärgerung. "Monatelang haben wir mit großer Geduld verhandelt. Jetzt reicht es." Rutelli kündigte an, sein Ministerium werde mit einer "scharfen Reaktion" antworten.

"Ernste Konsequenzen" hatte Rutelli aber bereits im November angekündigt, da die Verhandlungen damals schon andauerten. Unter anderem erwähnte er ein "kulturelles Embargo" gegen die USA, was auch das Ende von Leihgaben von amerikanischen Museen zur Folge hätte.
Vor Journalisten in Rom gab sich Rutelli entschieden und konsequent: "Entweder es gibt jetzt eine Einigung und alle geforderten Kunstwerke werden an Italien zurückgegeben - oder unsere freundschaftlichen Beziehungen sind damit beendet."Marion True, ehemalige Kuratorin im Hause Getty wird in Rom seit über einem Jahr der Prozess gemacht. True habe jahrelang etruskische, römische und griechische Kunstwerke aus illegalen Ausgrabungen in Italien gekauft.

Quelle: Europolitan

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Geändert am 23. Dezember 2006 um 19:04
Freitag, 22. Dezember 2006

Politik am Krankenbett

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In weiten Kreisen Italiens ist Sterbehilfe, aktive wie passive, noch ein gesellschaftliches Tabu. Seit Wochen beschäftigt der Fall des seit Jahren an Muskeldystrophie leidenden, künstlich beatmeten Piergiorgio Welby die Öffentlichkeit. Was er führe, sei kein Leben, schrieb der 60-Jährige von seinem Krankenbett aus an Giorgio Napolitano, den Präsidenten der Republik. Leben sei wie eine Frau, von der man geliebt werde, wie der Wind im Haar oder ein abendlicher Bummel mit einem Freund. Zwar sei das Leben auch voller Schicksalsschläge, aber was ihm geblieben sei, könne man einfach nicht mehr als Leben bezeichnen. Seit einiger Zeit kann sich der wortgewandte und tiefsinnige Patient nur noch über Computer mitteilen.


Fatale Bezeichnung

Präsident Napolitano forderte das Parlament auf, zu prüfen, ob dem Problem unnützer Therapien auf gesetzlichem Wege beizukommen sei. Überall sind die parlamentarischen Wege lang, in Italien aber wurde die Frage von Beginn an durch maskierte ethische Einwände der Rechten und durch die Publicity-Sucht der Radikalen Partei, für die Welby tätig war, erstickt. Bedauernswerter Patient.

In edlem Wettstreit versuchen Mediziner, Juristen, Politiker und die Geistlichkeit seit September einander weiszumachen, dass das Problem nach ihrer Denkweise gelöst werden müsse. Das erste Problem liegt in der Bezeichnung für Welbys Verlangen, die Maschinen abzustellen; das Wort Euthanasie wurde dafür in Umgang gebracht. Der Begriff mag im Italienischen weniger belastet sein als etwa im Deutschen, aber dass unter dieser Überschrift nicht Sterbehilfe geleistet wurde, sondern Morde verübt wurden, weiss man auch in Rom. Damit war die öffentliche Diskussion in eine Richtung kanalisiert, aus der erst wieder ein Ausweg gefunden werden muss.

Ganzer Artikel >>>



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Geändert am 22. Dezember 2006 um 18:51
Donnerstag, 21. Dezember 2006

"Skandal" im Parlament: Schwulenpärchen
in Weihnachtskrippe

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Die Abgeordnetenkammer in Rom.

Die in Italien naturgemäß hitzige Diskussion um die Legalisierung zusammenlebender gleichgeschlechtlicher Paare hat durch eine Provokation der Radikalen Partei einen neuen Höhepunkt erfahren: Zwei Parlamentarier der Partei, die zum Regierungslager von Ministerpräsident Romano Prodi gehört, stellten am Mittwoch in die Krippe, die für Weihnachten in der Abgeordnetenkammer eingerichtet wurde, auch Figuren von einem homosexuellen und einem lesbischen Paar. Die beiden Paare umarmen sich. Unter der Krippe wurden Spruchbänder mit dem Slogan gestellt: "Homo-Ehen auch in Italien, so wie in Spanien."


"Vulgärer Angriff"


Heftige Reaktionen blieben nicht aus. Die konservative Partei Forza Italia um Oppositionschef Silvio Berlusconi sprach von einem "vulgären und unannehmbaren Angriff auf die Institutionen und auf ein religiöses Symbol". Die Partei forderte den Präsidenten der Abgeordnetenkammer Fausto Bertinotti auf, Maßnahmen gegen die beiden Parlamentarier der Radikalen Partei zu ergreifen.


Alleanza Nazionale sieht "Sakrileg"



Die rechte Alleanza Nazionale sprach gar von einer Geste, die ein Sakrileg darstelle und die alle italienischen Katholiken beleidige. "Vulägre und propagandistische Aktionen dieser Art sind ein Angriff auf ein heiliges Symbol des Christentums und der traditionellen Familie, wie die Krippe", sagte der Parlamentarier der AN, Antonio Mazzocchi.


Politische Diskussion


In Italien tobt derzeit ein heftiger Streit um die Legalisierung homosexueller und zusammenlebender Paare. Bis zum 31. Jänner will die Regierung die Vorlage eines entsprechenden Gesetzesentwurfs vorstellen. Damit würden erstmals in Italien auch homosexuelle Lebensgemeinschaften den Ehen rechtlich gleichgestellt. Scharfe Debatten haben bereits begonnen. Die rechtliche Gleichstellung schwuler oder lesbischer Paare ist in Italien nicht nur zwischen der Linken und der Rechten umstritten, sondern auch innerhalb von Prodis regierender Mitte-Links-Koalition.

Quelle: derStandard



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Geändert am 21. Dezember 2006 um 17:46
Mittwoch, 20. Dezember 2006

Der Mythos Maria Callas
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Das Leben der legendären Sängerin Maria Callas soll jetzt eine groß angelegte Ausstellung in Rom dokumentieren. Die Schau "Maria Callas, il mito continua" ("Maria Callas, der Mythos geht weiter") ist eine der ersten Veranstaltungen anlässlich des Todestages der Operndiva, der sich am 16. September 2007 zum 30. Mal jährt.

Zu sehen sind neben Opernroben, Schmuck, Taschen und Hüten auch private Fotos, Briefe, Audio- und Video-Aufnahmen sowie eine Reihe von Kochrezepten, die die Callas eigenhändig zu Papier gebracht hat. Die Schau ist noch bis zum 28. Januar 2007 im "Museo Nazionale degli Strumenti Musicali" in Rom zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 8.30 bis 19.30 Uhr; geschlossen am Montag, am 25. Dezember und am 1. Januar.

Weitere Informationen >>>


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Neros "Goldenes Haus" wird
wieder eröffnet

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Blick ins "Goldene Haus".


Das "Goldene Haus" des römischen Kaisers Nero (37 - 68 n.Chr.) in Rom wird nach einjährigen Restaurierungsarbeiten am 30. Januar wieder eröffnet. Das gab der italienische Kulturminister Francesco Rutelli bekannt.

Die weltberühmte Sehenswürdigkeit war vor einem Jahr geschlossen worden, weil Wasser in die Gewölbe eingedrungen war und die Sicherheit nicht mehr gewährt werden konnte. Das "Goldene Haus" war erst 1999 teilweise eröffnet worden. Es wurde bis zu seiner Schliessung täglich von etwa 10 000 Touristen besucht.

Das "Goldene Haus" ist einer der prunkvollsten Paläste der Antike. Nero hatte diese Kaiservilla nach einem Brand auf der Asche Roms in den Jahren 64 bis 68 errichten lassen. Er lebte allerdings nur etwa fünf Monate in der mit Gold, Edelsteinen und Elfenbein überzogenen Prachtanlage, ehe er mit 31 Jahren Selbstmord beging.

Quelle: Zentralschweiz online


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Dienstag, 19. Dezember 2006

Heilige Nacht in Rom im Fernsehen

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Die Mitternachtsmesse mit Papst Benedikt XVI. im Petersdom in Rom wird vom Südwestrundunk am 24. Dezember ab 23.55 Uhr live übertragen. Es wird die Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehns RAI übertragen.

In der Mitternachtsmesse in Sankt Peter in Rom wird Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mal als Oberhaupt der Katholischen Kirche das Fest der Geburt Jesu mit Gläubigen aus aller Welt feiern. Der Petersplatz erstrahlt in festlichem Glanz. Neben dem Obelisken wurde eine 33 Meter hohe Weißtanne aus einem Naturreservat in Kalabrien aufgestellt. Sie ist ein Geschenk des süditalienischen Dorfes Taverna und wurde zur Heiligen Nacht mit hunderten von
Lichtern geschmückt. Daneben eine riesige Krippe mit überlebensgroßen Figuren. Wie sie in diesem Jahr gestaltet ist, darauf sind nicht nur viele Touristen gespannt, die die Weihnachtstage in Rom verbringen.

Denn mit viel Liebe zum Detail werden die 2,50 Meter hohen Figuren des römischen Bildhauers Pietro Cantagalli jedes Jahr neu arrangiert, das Ambiente rund um den Stall von Bethlehem mit
aktuellen Bezügen und mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit phantasievoll gestaltet. Erst am Heiligen Abend wird die Krippe enthüllt und das Geheimnis gelüftet. Und so ist "das Krippenschauen" auf dem Petersplatz und die Feier der Christmette mit dem Papst auch für viele römische Familien am Heiligen Abend ein Ritual. In der Mitternachtsmesse in Sankt Peter in Rom wird Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mal als Oberhaupt der Katholischen Kirche das Fest der Geburt Jesu mit Gläubigen aus aller Welt feiern. Es kommentieren Pfarrer Erwin Albrecht und Andrea Kammhuber.

Quelle: Juraforum

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Geändert am 19. Dezember 2006 um 16:23
Montag, 18. Dezember 2006

Sterbehilfe-Klage zurückgewiesen
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Ein Zivilgericht in Rom hat die Forderung eines unheilbar kranken Mannes zurückgewiesen, der auf sein Recht zum Sterben geklagt hatte. Es gebe in Italien ein juristisches Vakuum zum Thema Sterbehilfe, begründeten die zuständigen Richter ihre Entscheidung. In dem Fall, der seit Monaten in Italien heftig diskutiert wird, geht es um einen Patienten, der seit Jahrzehnten an Muskelschwund leidet. Piergiorgio Welby ist mittlerweile gelähmt ans Krankenbett gefesselt und kann nur noch mit den Augen kommunizieren.

Quelle: Focus


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Freitag, 15. Dezember 2006

Ein Deutscher in Rom

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Inspiriert vom Blick auf die ewige Stadt: Heinz Beck, Küchenchef des auf einen der sieben Hügeln Roms gelegenen Restaurants La Pergola im Cavalieri Hilton.

Lange Jahre galt Heinz Beck als der bekannteste Deutsche in Rom. Doch seit dem 19. April 2005, als der weiße Rauch aus der Sixtinischen Kapelle emporstieg und die Wahl Joseph Ratzingers zum Papst Benedikt XVI. verkündete, muss sich der Küchenchef des La Pergola im Cavalieri Hilton wohl mit dem zweiten Rang begnügen. Die beiden sind sich nicht unbekannt, speiste das Kirchenoberhaupt doch zu seinen Kardinalszeiten häufiger beim besten Koch Roms. Und genoss von der herrlichen Terrasse im neunten Stock des auf einem der sieben Hügel der ewigen Stadt gelegenen Gourmet-Tempels den Blick auf den Vatikan.

Nicht bekannt ist, ob auch Joseph Ratzinger seinen Tisch bereits zwei bis drei Monate im Voraus reservieren musste, eine Wartezeit, die im La Pergola normal ist. Die knapp 60 Plätze sind Abend für Abend ausgebucht.

Das war nicht immer so. Als der Deutsche im Oktober 1994 aus dem Harlekin im Grand Hotel Esplanade Berlin als Executive Chef nach Rom ins Hilton wechselte, stand das seit den 60er Jahren existierende La Pergola nach wiederholten konzeptionellen Umgestaltungen kurz vor der Wiedereröffnung.

Zuvor hatte der heute 42-Jährige nach einer Ausbildung zum Küchenmeister an der Hotelfachschule Altötting/Alzgern unter anderem bereits als Chef de Partie im Tantris in München sowie als Souschef im Tristan auf Mallorca und bei Heinz Winkler in Aschau am Herd gestanden.

"Dass ich so lange hier in Rom bleiben werde, habe ich bei meinem Dienstantritt nicht vermutet", gesteht Beck, dem die Italiener im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz gewachsen sind: Beck ist mit einer Sizilianerin verheiratet. Er spricht fließend Italienisch – auch in der Küche die einzige Sprache.

Quelle: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung

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Geändert am 19. Dezember 2006 um 16:21
Donnerstag, 14. Dezember 2006

Panorama-Restaurant "Imàgo" eröffnet
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Schöne Aussicht vom Rooftop-Restaurant.

Das Rooftop Restaurant des Fünf Sterne Hotels Hassler eröffnet in neuem Kleid und unter neuem Namen "Imàgo". Das Gourmet-Restaurant im sechsten Stock des weltberühmten Hotels öffnete vor 50 Jahren als erstes Panorama-Restaurant der Stadt seine Pforten. "Imàgo" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Abbild, Vision. Dieses Motto findet sich überall im Restaurant wieder.

65 Gäste finden im "Imàgo" Platz. Das moderne Ambiente ist in den Farben Silber und Rot gehalten und von klaren Linien bestimmt. Über einen weißen Marmorboden gehen die Gäste zu ihren verspiegelten Speisetischen und genießen von dort aus den unvergleichlichen Panorama-Blick auf das historische Rom. Einen Blick können die Gäste durch ein kleines Fenster vom Speiseraum auch auf die Geschehnisse in der Küche werfen.

Auch wenn einige Neuerungen im "Imàgo" dem Puls der Zeit folgen, steht das Restaurant für eine Jahrzehnte lange Tradition. Seine unvergleichbare Lage am höchsten Punkt der Ewigen Stadt garantiert die Gästen nach wie vor eine einzigartige Aussicht durch die großen Glasfenster. Das Panorama erstreckt sich von der Spanischen Treppe bis hin zum Petersdom, vom Pantheon zum Kolosseum und vom Denkmal Victor Emmanuel II über die wundervollen Kirchen und Paläste der Hauptstadt Italiens.

Küchenchef Francesco Apreda zaubert mit außergewöhnlichen und innovativen Speisen spektakuläres Flair in das Panorama-Restaurant. Der 32 Jahre alte Italiener sammelte bereits Küchenerfahrungen in hoch dotierten Gourmetrestaurants in London und Japan, bevor er in sein Heimland zurückkehrte, um die Küche des Hotel Hassler zu revolutionieren. An seiner Seite stehen die Maitres Romano Rimoldi und Marco di Pasquale sowie der Sommelier Marco Amato.

Willkommen sind nicht nur die Gäste, die im Hotel Hassler übernachten, sondern auch all diejenigen, die den Wunsch verspüren, einen magischen Abend über der Ewigen Stadt zu verbringen.

Weitere Informationen und Reservierungen unter www.hotelhassler.com



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Geändert am 14. Dezember 2006 um 17:56
Mittwoch, 13. Dezember 2006

Ausstellung "Kirche und geistliche Renaissance Russlands"

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Museo del Corso.

In einem der zentralen Ausstellungssäle Roms, dem Museum del Corso in der via del Corso 320, hat am Dienstag die Ausstellung "Kirche und geistliche Renaissance Russlands" ihre Pforten geöffnet.

Wie RIA Novosti in der Pressestelle des Moskauer Patriarchats erfahren hat, hat der Patriarch von Moskau und ganz Russland, Alexi II., aus diesem Anlass eine Botschaft an die Veranstalter übermittelt, in der er die Hoffnung zum Ausdruck bringt, dass "die Ausstellung zu einem würdigen Höhepunkt im kulturellen und gesellschaftlichen Leben Italiens wird. Sie möge mit dem reichen geistlichen und kulturellem Erbe der Rechtgläubigkeit vertraut machen".

Initiiert vom Verlagsrat der Russisch-orthodoxen Kirche und finanziell von Wohltätern unterstützt, sei die Ausstellung berufen, nicht nur den Leidensweg der Orthodoxie im 20. Jahrhundert zu vermitteln, sondern auch ihre segensreiche Wiedergeburt in den letzten Jahren zu bezeugen, heißt es in der Botschaft.

Der Patriarch sieht die Aufgabe der Ausstellung in der Aufklärung und Erziehung der Menschen. Sie sei deshalb von so aktueller Bedeutung, weil die "entchristlichte Kultur" den Kult des Zwangs und der Gewalt sowie der sittlichen Grenzenlosigkeit verherrliche.

Die Ausstellungsexponate beruhen auf einzigartigen Fotodokumenten aus dem Archiv des Verlegerrates des Moskauer Patriarchats sowie von in- und ausländischen Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Zeitschriften. Ferner können Bücher, Ikonen und andere Gegenstände kirchlicher Kunst in Augenschein genommen werden. Antiquarische Stücke werden in Rom jedoch nicht ausgestellt.

"Besondere Wertgegenstände, die wir nach Rom mitgebracht haben, sind die informatorischen Unterlagen", unterstrich der Chef des Verlegerrates, Oberpriester Wladimir Silowjew.

Die Ausstellung war zum ersten Mal im Jahr 2005 in der Christi-Erlöser-Kathedrale in Moskau zu sehen. Im Februar 2006 wohnten etwa 3 000 Besucher ihrer Eröffnung im Pariser Hauptsitz der UNESCO bei. Bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung werden bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Kirchen und gesellschaftlichevia del Corso 320n Organisationen Russlands, Italiens und des Vatikans erwartet.

Die Ausstellung in der italienischen Hauptstadt ist dem Altarfest der Russisch-orthodoxen Kathedrale in Rom, die im Frühjahr zu Ehren der Großmärtyrerin Jekaterina geweiht worden war, gewidmet.

Quelle: RIA Novosti

Info:
Museo del Corso
via del Corso 320
Telefon +39 66 3895 746

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Geändert am 13. Dezember 2006 um 16:56
Dienstag, 12. Dezember 2006

Schweizer Militärfilm ausgezeichnet
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Szene aus dem Schweizer Armeefilm.

Erfolg für einen Schweizer Armeefilm: Beim Internationalen Militärfilmfestival in Rom gewann der Streifen "Chasch schwümme? - Die militärische Katastrophenhilfe" den Spezialpreis der Jury und wurde damit zum zweitbesten Film des Festivals gekürt.

Der Film dient der Einführung in die Thematik der militärischen Katastrophenhilfe und richtet sich an Rekruten aller Truppengattungen, Kaderanwärter in Kaderschulen, Kader im praktischen Dienst bis Stufe Zfhr, Mannschaft und Kader der zivilen Hilfs- und Rettungsorganisationen. Dabei werden sie über die Mittel und Möglichkeiten der militärischen Katastrophenhilfe im In- und Ausland sowie über deren gesetzlichen Grundlagen und Abläufe informiert.

Ein Journalist wird von einem weiblichen Kommunikationsoffizier mit einem guten Schuss Humor über den Ablauf der Bewältigung einer Katastrophe informiert. Er erlebt die Katastrophe hautnah. Sieht die Reaktionen und den Ablauf der beteiligten Instanzen. Ihm wird ein Szenario vorgestellt, in welchem eine Bewältigung der Katastrophe nur mit Bundeshilfe möglich ist. Es wird ihm der Instanzenweg vor Augen geführt, er sieht Einsatzmittel Stufe Gemeinde, Kanton und Bund und erlebt so das Zusammenwirken militärischer und ziviler Kräfte. Am Ende informiert man ihn über die humanitäre Hilfeleistungen der Armee.

Realisator des prämierten Filmes ist Christian Hensch, welcher sein Studium der Allgemeinen Geschichte und Publizistik abbrach, um in die Filmindustrie überzuwechseln und sein Jugendhobby zu seinem Beruf zu machen. Seit 1983 war er bei der Produktionsfirma Blackbox AG erst als Drehbuchautor, dann als Regisseur und Projektleiter für Corporate Videos zuständig. Seit 1999 ist Christian Hensch Mitinhaber seiner eigenen Produktionsfirma in Zürich, der Playground Media Productions AG. Rund 15 seiner Projekte sind an Wettbewerben im In- und Ausland bereits ausgezeichnet worden.

Quelle: VBS


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Montag, 11. Dezember 2006

Taschendiebstahl boomt

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Menschenmassen an der Spanischen Treppe.

ie Polizei in Rom steht vor einem großen Problem. Die italienischen Behörden gehen davon aus, das bis zu 1.000 Taschendiebe pro Tag am Werk sind, um den Touristen und auch einheimischen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jährlich werden in Rom bis zu 20.000 Taschendiebstähle (Pro Tag 40 Taschendiebstähle gemeldet.

Die Dunkelziffer müsste jedoch aufgrund verschiedenster Tatsachen um ein Vielfaches höher liegen. Die beliebtesten Betätigungsfelder, der überaus fleißigen Langfinger, sind natürlich die vielen Sehenswürdigkeit in der Stadt. Der römischen Polizei zufolge bringt ein Diebstahl rund 200 Euro pro "Griff".

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel gehören zu den dem Tätigkeitssfeld der eifrigen Taschendiebe. Die größten Probleme bereiten den Behörden jedoch die vielen minderjährigen Kinder, die eine Vielzahl von Taschendiebstählen in der ewigen Stadt begehen. Häufig handelt es sich um ganze "Kinder-Banden" die wegen mangelnder Strafmündigkeit ihres Alters nicht hinter Gittern landen können. Wie ein Pressesprecher der römischen Polizei mitteilte, kommen die Kinder nach wenigen Stunden wieder frei und "arbeiten" dann sofort weiter.

Da auch immer mehr Einheimische ins Visier der Taschendiebe gelangen, versuchen die Römer Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu meiden. Mittlerweile wurde aufgrund der großen Anzahl von Taschendiebstählen "Aufseher" eingesetzt, die wohl nur symbolischen Charakter inne haben. Im Rahmen der Abschreckung, um das objektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen macht die Maßnahme sicherlich Sinn. Um dem organisierten Taschendiebstahl in Rom jedoch wirkungsvoll entgegenzuwirken ist der langfristige Einsatz von speziell geschulten Fahndern unabwendbar und zwingend erforderlich.

Quelle: Taschendiebstahl.com



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Geändert am 11. Dezember 2006 um 16:58
Sonntag, 10. Dezember 2006

Italiener entdecken die Weihnachtsmärkte

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In Italien halten die Weihnachtsmärkte Einzug: Jedes Jahr nimmt das Interesse zu, berichten italienische Medien.

Während die "Mercatini di Natale" früher hauptsächlich in den Metropolen - wie auf Roms Piazza Navona - mit allerlei Klimbim und wenig traditionellem Handwerk abgehal­ten wurden, locken die Märkte jetzt auch in kleinen Dör­fern.

Insgesamt gibt es in diesem Jahr rund.15 000 Weihnachtsmärkte in ganz Italien, es wird mit rund 20 Millionen Besu­chern gerech­net. Von Verona aus startet gar jedes Woche­nende ein Zug mit dem klingenden Namen "Mercatino Express", der Interessenten zu den schönsten Märkten in Südtirol fährt. Und in Cesenatico an der Adria-Küste werden derzeit Krippen auf Fischerboo­ten ausgestellt und verkauft.

Quelle: Rhein-Zeitung

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Geändert am 10. Dezember 2006 um 19:25
Freitag, 8. Dezember 2006

Lollobrigida schäumt vor Wut
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Sie sagen vorerst Nein: Gina Lollobrigida und Javier Rigau Rifols.

Gina Lollobrigida ist außer sich vor Wut. Und die alte Dame des italienischen Films hält sich mit ihrem Ärger nicht zurück. "Alles Schuld dieser dummen Journalisten", schimpft sie in italienischen Medien. "Diese Paparazzi und all diese Typen, die nicht an unsere Liebe glauben und uns nicht vertrauen und ihm, immer wieder ihm, böse Absichten nachsagen!"

Erst im September hatten die 79-Jährige und ihr 34 Jahre jüngerer Verlobter Javier Rigau Rifols, mit dem sie angeblich bereits seit 22 liiert ist, angekündigt, ihre Liebe endlich öffentlich zu machen. Heiraten wolle man: Am 27. Januar in Rom. Das Hochzeitskleid sollte aus dem Atelier des römischen Jet-set-Schneiders Fausto Sarli kommen und das Ja-Wort wollten sich die beiden vor 400 gelandenen Prominenten in der mittelalterlichen Kirche Ara Coeli auf dem Kapitolshügel geben.

Doch daraus wird jetzt erstmal nichts: Der feurige spanische Unternehmer hat das Handtuch geworfen und ist untergetaucht. Er habe dem Druck der Medien nicht mehr standgehalten, hieß es in einer Mitteilung seines Anwalts.

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Donnerstag, 7. Dezember 2006

Grab des Apostels Paulus gefunden?

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Die Basilika San Paolo fuori le Mura.

Vatikanische Archäologen sind überzeugt, das Grab des Apostels Paulus wiedergefunden zu haben. Sie hatten in den vergangenen Jahren das traditionell verehrte Grab des Völkerapostels unter dem Altar der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura eingehend erforscht. Dabei waren sie etwa einen halben Meter unter einer antiken Marmor-Abdeckung mit der Inschrift "Pavlo Apostolo Mart" - "dem Apostel und Märtyrer Paulus gewidmet" - auf einen römischen Sarkophag gestoßen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen werden am kommenden Montag vorgestellt, berichtet die Kathpress.

Nach frühchristlicher Überlieferung starb Paulus um das Jahr 67 in Rom und wurde an der Via Ostiense an der Stelle der späteren Basilika bestattet. Kaiser Konstantin der Große errichtete dort um 324 an der Via Ostiense über einem schon vorhandenen Monument eine Basilika. Die genaue Kenntnis von dem antiken Grab ging durch mehrere Umbauten, Renovierungen und zuletzt den verheerenden Kirchenbrand von 1823 verloren.

Quelle: derStandard

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.

 



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Geändert am 7. Dezember 2006 um 17:06
Mittwoch, 6. Dezember 2006

Rom will mehr von Alitalia verkaufen
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Das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium hat am Dienstag mitgeteilt, dass die Regierung Prodi eine Beteiligung "von mindestens 30,1 Prozent" an Alitalia an private Investoren verkaufen wolle. Damit wären allfällige Käufer per Gesetz gezwungen, ein gleichwertiges öffentliches Barangebot für die übrigen Titel der Airline zu unterbreiten, die derzeit einen Börsenwert von insgesamt gut 1,3 Milliarden Euro aufweist und an welcher der Staat im Moment noch zu 49,9 Prozent beteiligt ist.

Die italienische Regierung will bis spätestens Weihnachten den von ihr geplanten Verkauf der Kontrollbeteiligung öffentlich ausschreiben. Wer sich ernsthaft dafür interessieren könnte, ist vorderhand noch offen. Dies umso mehr, als Alitalia nicht nur in der Verlustzone operiert, sondern die Regierung auch noch verschiedene Bedingungen zur "Wahrung des nationalen Interesses" stellen will.

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Dienstag, 5. Dezember 2006

Kardinal in Rom deutet mögliche
Lockerung des Zölibats an

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Die Frage des Priesterzölibats ist nach Ansicht von Kardinal Claudio Hummes kein unumstößliches Dogma, sondern könnte beizeiten erneut diskutiert werden. Italienische Zeitungen zitieren den neuen Leiter der Kongregation für den Klerus im Rom mit den Worten, das Zölibat sei kein Dogma der katholischen Kirche, sondern eine disziplinarische Regel. Die Kirche aber sei keine erstarrte Institution, sondern dem Wandel unterworfen und müsse sich auch immer wieder verändern.

Sollte es bezüglich des Zölibats Diskussionsbedarf geben, müsse darüber erneut gesprochen werden, sagte der Brasilianer. Bei seinem Amtsantritt am Montag betonte er allerdings, dass dieses Thema derzeit nicht auf der Tagesordnung der Kirche stehe.

Erst Mitte November hatte der Vatikan im Rahmen der Debatte über den exkommunizierten sambischen Erzbischof Emmanuel Milingo die Bedeutung des Zölibats bekräftigt. Milingo, der selbst verheiratet ist, hatte in den USA vier verheiratete Priester zu Bischöfen geweiht und war daraufhin aus der Kirche ausgeschlossen worden.

Quelle: Mittelbayerische

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Geändert am 5. Dezember 2006 um 16:56
Montag, 4. Dezember 2006

Rechte marschiert gegen Prodi

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Mit einer Grosskundgebung gegen die Regierung Prodi hat Silvio Berlusconi am Wochenende ein politisches Lebenszeichen von sich gegeben. Seine Mitte-Rechts-Koalition scheint jedoch am Ende. Am Ende der Kundgebung stimmte Berlusconi auf der Bühne in Rom einen Kinderreim an: "Chi non salta comunista è!" Und die rund 700 000 Demonstranten, die laut Polizei Berlusconis Ruf gefolgt waren, hüpften und skandierten begeistert: "Wer nicht hüpft, der ist Kommunist".

"Gegen das Regime, für die Freiheit", lautete das Motto der Demonstration, an der neben Berlusconis Forza Italia auch die Alleanza Nazionale von Gianfranco Fini und Umberto Bossis Lega Nord teilgenommen haben. Der Oppositionsführer liess keinen guten Faden an der Politik seines Nachfolgers: Er stellte Prodi als Lügner dar, dessen Politik sich gegen die Sparer, die Familie, die Schule, die Rentner und die Wirtschaft richte – kurz: gegen alle.

Dabei wirkte Berlusconi, der nach einem Kreislaufzusammenbruch erst am Mittwoch das Krankenhaus verlassen hatte, sichtlich erholt. Wie es um den Gesundheitszustand des Siebzigjährigen effektiv bestellt ist, ist jedoch unklar. Die Ärzte erklärten lediglich, dass sich Berlusconi künftig etwas mehr schonen müsse. Berlusconi hat in seiner Rede mehrfach auf seinen Zusammenbruch angespielt – wohl wissend, dass seine Wandlung vom "Löwen der Freiheit" zum "Märtyrer der Freiheit" seine Popularität nur noch erhöht.

Prodi reagierte gelassen. Demonstrationen gehörten zur Demokratie. Die unpopulären Entscheide seiner Regierung seien im Interesse aller Italiener – auch jener, die gegen ihn demonstrierten. In einigen Monaten würden sich die positiven Auswirkungen der Haushaltssanierung zeigen. Aussenminister Massimo D'Alema empfahl Berlusconi, seinen «Atem zu sparen, da Mitte-Links lange regieren werde».


In der Tat war die Kundgebung für Berlusconi trotz der grossen Teilnehmerzahl eher ein Pyrrhussieg. Denn am gleichen Wochenende hat sich wohl der endgültige Bruch seines Mitte-Rechts-Bündnisses vollzogen: In Palermo demonstrierte parallel zur Kundgebung in Rom die katholische UDC von Ex-Parlamentspräsident Pierferdinando Casini, in bewusster Abgrenzung von Berlusconi. "Nicht nur die Regierung muss sich ändern in Italien, sondern auch die Opposition", erklärte Casini in Palermo. Und auf Silvio Berlusconi persönlich gemünzt fügte er an: "Wir können Prodi nicht nur Slogans entgegenstellen."

Quelle: Tagblatt 



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Freitag, 1. Dezember 2006

Rom widmet Werk von Adolf Loos große Ausstellung
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Adolf Loos.

Rom widmet Adolf Loos (1870-1933) eine große Ausstellung in der Nationalen Galerie moderner Kunst. In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Historischen Institut in Rom und der Albertina in Wien stellt die Galleria Nazionale d'Arte Moderna von 7. Dezember bis 11. Februar 2007 eine umfassende Auswahl von Entwürfen und Bauten aus, die die Entwicklungsstufen von Loos' Arbeit nachvollziehen.

Die Ausstellungsstücke stammen zu einem guten Teil aus dem Loos-Archiv der Albertina und von anderen Wiener Museen und Leihgebern. In fünf Sektionen mit Entwürfen für Wettbewerbe, realisierten Bauten, Inneneinrichtungen und Gebrauchsgegenständen repräsentieren sie mehr als 40 Bauwerke. Insgesamt sind 190 Objekte ausgestellt, davon 66 eigenhändige Zeichnungen, viele weitere zeitgenössische Dokumente, 20 rekonstruierende Modelle, davon ein originales aus dem Archiv des Architekten, und 90 Abzüge von zeitgenössischen Fotografien.

Anhand der großen Sammlung häufig unpublizierter Fotografien im Archiv der Albertina werden die wichtigsten Etappen in der Biographie Adolf Loos' verfolgt. Die Auswahl umfasst Porträts, Titelblätter der wichtigsten Publikationen und Plakate für die zahllosen Vorträge, mit denen Loos die öffentliche Diskussion in Wien und in einigen anderen bedeutenden Städte Europas entzündete.

Vorgestellt werden auch drei Entwürfe, die für internationale Wettbewerbe ausgearbeitet, aber nie umgesetzt wurden. Es handelt sich um den berühmten Entwurf für den Chicago Tribune Tower sowie um jene für das Rathaus von Mexiko-Stadt und für das Grand Hotel Babylone in Nizza.

Quelle: Kleine Zeitung


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romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

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