Freitag, 1. Dezember 2006
Die Villa Farnesina

Die Villa Farnesin (auch Villa della Farnesina oder kurz Farnesina genannt) wurde 1508 bis 1511 von Baldassare Peruzzi im römischen Stadtteil Trastevere für den toskanischen Bankier Agostino Chigi erbaut. 1534 wurde sie von Kardinal Alessandro Farnese erworben und erhielt ihren heutigen Namen.
Das zweigeschossige Gebäude besitzt einen U-förmigen Grundriss, der sich zum Garten hin mit einer ebenerdigen, fünfbogigen Loggia öffnet. Diese diente als Bühne für die vom Bauherrn veranstalteten Feste und Theaterspiele. Die von toskanischen Pilastern gegliederten Fassaden werden nach oben durch ein weit ausladendes Kranzgesims über einem umlaufenden Puttenfries abgeschlossen. Die Räume sind mit zahlreichen Fresken ausgeschmückt, in der Loggia, die durch gemalte Scheinarchitektur als Laube gestaltet ist, befindet sich der Zyklus Die Geschichte von Amor und Psyche von Raffael und seinen Schülern (Raffaellino del Colle, Giovanni Francesco Penni, Giulio Romano und Giovanni da Udine). In einem an die Loggia anschließenden Raum befindet sich Raffaels Fresko Triumph der Galatea. Im Obergeschoss wurde ein Saal von Peruzzi unter anderem mit einem gemalten Blick auf Trastevere ausgemalt. Im Nebenraum befindet sich Sodomas Fresko Die Hochzeit Alexanders des Großen mit Roxane. Als weiterer Künstler war u. a. Sebastiano del Piombo mit dem Bild des Polyphem an der Ausgestaltung der Farnesina beteiligt.
Hier befindet sich auch das Gabinetto dei Disegni e delle Stampe, die staatliche grafische Sammlung, während die Accademia dei Lincei, der als eines der ersten Mitglieder Galileo Galilei angehörte, im gegenüberliegenden Palazzo Corsini untergebracht ist.
Villa Farnesina ist außerdem die Bezeichnung für ein Haus, das um 20 v. Chr. am Palatin in Rom entstand und als Wohnsitz für Marcus Vipsanius Agrippa und Julia diente. Die Wandmalerei zeigt – wie auch die Casa di Livia – eine Mischform zwischen 2. Stil/Architekturstil und 3. Stil/Kandelaberstil der Römischen Wandmalerei. Die Malereien zeigen ein mythologisches Mittelbild auf weißem Grund, das von roten Feldern umgeben ist. Im Vordergrund wurden Säulen und andere architektonisch Elemente als Scheinarchitektur aufgetragen.
Quelle: Wikipedia
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Geändert am 1. Dezember 2006 um 01:48 Mittwoch, 29. November 2006
Rom applaudiert Gergijew

Valeri Gergijew.
Ein berauschender Erfolg waren in Rom die Konzerte des Volkskünstlers Russlands, Valeri Gergijew. Sie fanden im Rahmen des Musikfestivals "Von Rom bis Sankt Petersburg" statt, das in diesem Jahr dem 100. Geburtstag Dmitri Schostakowitschs gewidmet war.
Zehn Tage lang fanden im "Auditorium", dem wichtigsten Konzertkomplex der Ewigen Stadt, unter Gergijews Stabführung Konzerte des Orchesters und von Solisten der Oper des Mariinski-Theaters aus Sankt Petersburg sowie von Chor und Orchester der Italienischen Musikakademie "Santa Cecilia" statt.
"Das war ein richtiges weltweites Projekt. Mehr noch: Hier in Rom habe ich eines der wichtigsten Projekte meines Lebens vollendet. Praktisch ist es mir gelungen, all das Bedeutendste von Schostakowitsch darzubieten: seine Sinfonien, Konzerte, Opern und Ballette. Am Mariinski-Theater werden gegenwärtig alle Opern von Dmitri Schostakowitsch und all seine Ballette gegeben, vor kurzem fand die Premiere des ,Goldenen Zeitalters' statt. In New York haben wir in diesem Jahr erstmalig den vollen Zyklus der 15 Sinfonien von Schostakowitsch gespielt, wobei ich drei davon zum ersten Male dirigiert habe", sagte der künstlerische Leiter und Direktor des Mariinski-Theaters in einem Interview für RIA Novosti.
Das anspruchsvolle italienische Publikum machte sich hoch interessiert mit der Konzertaufführung von Schostakowitschs unvollendeter Oper "Die Spieler" bekannt, doch zum zentralen Ereignis des Festivals wurde zweifellos Mussorgskis "Boris Godunow". Gergiew bot die große russische Oper zuerst in der Originalversion des Komponisten von 1869 und am Tag darauf in der Orchesterbearbeitung von Schostakowitsch dar.
Den Ausklang des Festivals bildete die berühmte Siebente ("Leningrader") Sinfonie Schostakowitschs. Gespielt vom einem großen Orchester, das sich aus dem des Mariinski-Theaters und dem der Akademie "Santa Cecilia" zusammensetzte, steigerte sich die Aufführung zu einem vollen Triumph. Nach den Konzerten applaudierte das Publikum noch lange und ließ den russischen Meister noch lange nicht gehen.
"Die Interpretationen Gergijews und des Mariinski-Theaters sind vorzüglich, intensiv, unübertroffen. Ganz gerecht wurden sie mit einem stürmischen Beifall quittiert. Das Festival endete mit der bewunderungswürdigen Siebenten (,Leningrader') Sinfonie Schostakowitschs. Ein triumphaler Erfolg", schrieb am Montag die Zeitung "La Repubblica" (Rom).
"In diesem Jubiläumsjahr habe ich Schostakowitschs Werke in der ganzen Welt gespielt: in London, Stockholm, Wien, New York, Tokio, Paris, vor allem aber natürlich in Moskau und Sankt Petersburg" sagte Valeri Gergijew.
"Ich will auch weiter die Werke unserer großen Komponisten im Ausland propagieren. Schostakowitsch nimmt in dieser Reihe einen Sonderplatz ein. Man kann ohne Übertreibung sagen: Die dem 100. Geburtstag von Schostakowitsch gewidmeten Konzerte haben sich zu einem wahren Triumph der russischen Kultur gestaltet. Und das ist ein Verdienst von Schostakowitsch. Er lebt fort und ist auch weiterhin von seinem Land nicht zu trennen", betonte der Meister.
Quelle: Ria Novosti
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Geändert am 29. November 2006 um 21:52 Dienstag, 28. November 2006
FAO verlegt Europa-Sitz von Rom nach Budapest

Der FAO-Hauptsitz in Rom.
Die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) verlegt ihren Europa-Sitz von Rom nach Budapest. Das berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Montag. Der Beschluss wurde bei einem FAO-Treffen am Samstag in Rom gefasst.
Zusätzlich will die UNO-Organisation auch ihre Dienstleistungsstruktur ändern und ein Servicecenter in der ungarischen Hauptstadt errichten, sagte der ungarische Staatssekretär für Landwirtschaft und regionale Entwicklung, Fülöp Benedek.
Der Sitz in Budapest wird künftig für 42 europäische und 20 zentralasiatische Staaten zuständig sein. Ihr erstes Europa-Büro eröffnete die FAO 1961 in Genf. 1970 wurde der Sitz nach Rom verlegt. In den 70er- und 80er Jahren konzentrierte sich die UNO-Organisation auf Informationsaustausch zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und die Entwicklung des Agrarsektors sowie des ländlichen Raumes.
Die FAO beschäftigt sich in Europa vorwiegend mit den Themen Lebensmittelsicherheit, Bekämpfung von Armut im ländlichen Raum und Nachhaltigkeit beim Angebot von Lebensmitteln und Wissenstransfer.
Quelle: stol.it
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Geändert am 28. November 2006 um 21:27 Montag, 27. November 2006
Balzan-Preis für Musikwissenschafter

Ludwig Fischer.
Der deutsche Musikwissenschafter Professor Dr. Ludwig Finscher ist in Rom mit dem renommierten Balzan-Preis ausgezeichnet worden. Finscher (76) wurde für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Geschichte der abendländischen Musik seit 1600 geehrt. Der im niedersächsischen Wolfsbüttel lebende Musikwissenschafter habe unter anderem Maßstäbe mit der Neuausgabe der Enzyklopädie "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" gesetzt, deren Herausgeber er seit 1988 ist, hieß es. Die mit je einer Million Schweizer Franken (640.000 Euro) dotierte Auszeichnung gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen, kulturellen und humanitären Ehrungen weltweit.
"Über diese unerwartete und ungewöhnliche Ehrung freue ich mich sehr. Sie gibt mir die Gelegenheit, mit einem neuen Forschungsprojekt zu beginnen", sagte Finscher in seiner Dankesrede. "Ich freue mich aber auch stellvertretend für die Musikgeschichtsschreibung insgesamt, die zum ersten Mal mit diesem gewichtigen Preis gewürdigt wird." Bis zu seiner Emeritierung 1995 hatte Finscher auch einen Lehrstuhl an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne.
Weitere Preisträger
Der Deutsche erhielt den Preis vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano. Weitere Preisträger waren der Brite Quentin Skinner für Geschichte und Theorie des politischen Denkens, der Italiener Paolo de Bernardis und der Amerikaner Andrew Lange für Beobachtende Astronomie und Astrophysik und die Amerikaner Elliot M. Meyerowitz und Chris R. Somerville für Molekulargenetik der Pflanzen.
Für die jährlichen Auszeichnungen legt die Balzan-Stiftung die Fachgebiete stets neu fest. So sollen die Ehrungen auch Wissenschaftlern aus sonst weniger beachteten Disziplinen zugute kommen. Die Hälfte des Preisgelds ist für Projekte von Nachwuchswissenschaftlern auf dem jeweiligen Fachgebiet bestimmt, die der Preisträger aussucht. Seit 1961 erhielten 106 Wissenschaftler und Organisationen einen Balzan-Preis.
Quelle: derStandard
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Geändert am 27. November 2006 um 22:14 Montag, 27. November 2006
Römische Zerstreuungen

Totenverbrennung.
Die Piazza Navona: Fehlanzeige. Das antike Forum: keine Chance. Das Kapitol – da kann man heiraten wie Joschka Fischer, aber sich dort begraben lassen, das geht nicht.
Aber was anderes geht jetzt in Rom: Seit dieser Woche darf die Asche von Toten frei verstreut werden. Irgendwo im Grünen, in Privatgärten, im Tiber, im Meer – wo immer der Verblichene dies wollte. Die Angehörigen müssen den frommen Akt lediglich "abseits von bewohnten Zentren, von Badestränden und Tätigkeiten am Ufer" vornehmen. Eine amtliche Begleitung durch städtische Funktionäre ist nicht notwendig. Kommerzielle Privatfriedhöfe bleiben verboten.
"Seit langem", sagt Roms Dezernentin für Sozialpolitik, Raffaela Milano, "bereiten wir uns darauf vor, den Bürgern diesen Service anzubieten. Jetzt endlich ist auch die Gesetzgebung so weit." 72 Euro soll die neue Art der Beerdigung kosten. Die Anträge können bei der AMA bestellt werden, bei der städtischen Müllabfuhr; sie ist in Rom auch für das Bestattungswesen zuständig.
Schon vor einem Jahr hat die AMA in einem ihrer Friedhöfe einen „Garten der Erinnerung“ eingerichtet. Umrahmt von 200 schwarzen Zypressen und mit idyllischer Aussicht auf die blauen Sabiner Berge können Angehörige dort ihren "caro defunto", ihren "teuren Toten", ausstreuen. Ein System von Wasserläufen, so teilt die AMA mit, gebe die Asche dann "der Natur zurück".
5500 Römer haben sich im vergangenen Jahr verbrennen lassen, in der ersten Hälfte 2006 waren es bereits 4600. Da kommt also noch einiges auf die städtischen Gärten, Grünanlagen und Wiesen zu – zumal nun auch ältere Asche verstreut werden darf. Nachweisbar muss nur sein, dass der Verstorbene sich das so gewünscht hat.
Die neue Regelung gilt auch für Romfans aus aller Welt, die sich mit ihrer Verstreuung in der Ewigen Stadt einen Lebenstraum erfüllen wollen. Nur die Gebühren und die Fristen erhöhen sich: Dreißig Tage könne es bei importierter Asche schon dauern, bis die Bürokratie ihren finalen Segen zur Freilandbestattung gebe, teilt die AMA mit.
Die offiziellen Friedhöfe bleiben weiterhin den regulär gemeldeten Städtern und allenfalls Familienangehörigen vorbehalten – außer, man stirbt direkt in Rom.
Strengere Regeln gelten innerhalb der vatikanischen Mauern: Wer dort ein Grab oder eine Urnennische auf dem winzigen "Deutschen Friedhof" finden will, dem "Campo Santo Teutonico", der muss in Rom wohnen und Mitglied der "Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes" sein. Einfach beitreten aber reicht nicht: Fleißiger Gottesdienstbesuch gehört dazu. Und über die Aufnahme wird erst nach einem Probejahr entschieden.
Quelle: Tagesspiegel
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Sonntag, 26. November 2006
Auditorium in Rom wird zum magischen "Weihnachtsdorf"

Das von Stararchitekt Renzo Piano entworfene Auditorium in Rom verwandelt sich in diesem Jahr zu Weihnachten erstmals in ein magisches Dorf.
Hauptattraktion ist ein künstlicher "Zauberwald" aus beleuchteten Tannen, der rings um die Konzertsäle angelegt wurde. Dort können die Besucher ihren Spaziergang mit heißen Kastanien, Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und sonstigen Weihnachtsleckereien versüßen. Auch eine Eisbahn wurde angelegt - eine Rarität in der Ewigen Stadt, wo Schnee und Eis eine Seltenheit sind.
Im Inneren gibt es etwas für die kleineren Gäste: "La Biblioteca del Nord" heißt die Konstruktion, die wie ein gewaltiges Nest aus Zweigen und Blättern aussieht. Hier werden Weihnachtsgeschichten und -märchen vorgelesen und Bräuche aus aller Welt vorgestellt. Außerdem können Kinder an einem extra dafür eingerichteten "offiziellen" Postamt ihre Briefe an den Weihnachtsmann aufgeben.
Quelle: Neu-Ulmer Zeitung
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Freitag, 24. November 2006
Getty-Museum gibt Rom einige Werke zurück

Um solche antike Kunstschätze geht es im Streit zwischen dem Museum und Rom.
Mit Enttäuschung und Empörung hat Italien auf die Ankündigung des Getty-Museums in Los Angeles reagiert, lediglich etwa die Hälfte der illegal erworbenen Kunstschätze an die Regierung in Rom zurückzugeben.
Das römische Kulturministerium meinte in dem seit Jahren dauernden Streit, man könne nur mit "Überraschung und Enttäuschung" auf das Angebot reagieren. Die römische Zeitung "La Repubblica" sprach von einer "Ohrfeige".
Wichtigste Kunstschätze fehlen
Italien ist besonders empört darüber, dass die beiden wichtigsten antiken Werke nicht auf der Rückgabeliste stehen. Es handle sich dabei um die weltberühmte Statue der Aphrodite aus einem griechischen Tempel in Morgantina auf Sizilien und die Bronzestatue eines jungen griechischen Athleten.
Werke aus illegalen Grabungen
Das Getty-Museum will 26 von den umstrittenen 52 antiken Kunstschätzen zurückgeben. Der Streit um die übrigen Stücke konnte nicht geklärt werden, heisst es in US-Medienberichten.
In Rom läuft seit rund einem Jahr ein Prozess gegen die ehemalige Kuratorin des Getty-Museums, Marion True. True hat nach Ansicht der Staatsanwaltschaft über Jahrzehnte hinweg römische, etruskische und griechische Stücke erworben, obwohl sie gewusst habe, dass diese aus illegalen Grabungen stammten.
Quelle SF
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Rom: Problem um Kunstzentrum von Zaha Hadid

Das neue Kunstmuseum entsteht an der Stelle der alten Kaserne in Rom.
Finanzierungsprobleme gefährden das neue Zentrum für zeitgenössische Kunst in Rom, das die aus dem Irak stammende Stararchitektin Zaha Hadid geplant hat. Jetzt stellt die Regierung Geld zur Verfügung
Knapp ein Viertel des Museums, dessen Bau im März 2003 begonnen wurde, sei bereits fertig gestellt. Aber die noch von der Regierung Berlusconi beschlossenen Kürzungen im Kulturbereich gefährdeten das Projekt, ein Baustopp drohte.
Bisher wurden 20 Millionen Euro für das Museum ausgegeben, notwendig sind mindestens weitere 60 Millionen Euro. Die Regierung stellt im Rahmen des Haushaltsgesetzes 2007 24 Millionen Euro zur Verfügung, um einen Baustopp beim neuen Zentrum für zeitgenössische Kunst in Rom zu vermeiden.
Hadids neues Museum soll zu einer Belebung des kulturellen Angebots in Rom beitragen. Das Ausstellungsgelände für die Kunst des 21. Jahrhunderts, auch MAX-XI genannt, wird an Stelle einer ehemaligen Kaserne im nördlichen Teil von Rom errichtet.
Quelle: News.ch
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Freitag, 24. November 2006
Rom stellt Low-Cost-Lösungen vor

Schuhe, Kleider und Reisen: Die Philosophie des billigen Lebens breitet sich immer mehr aus, die Umsetzung lässt sich erlernen.
In Rom beginnt am Donnerstag die erste europäische Messe über Low Cost-Konsum. Bis Sonntag werden Workshop, Seminare und Treffen zum Thema des billigen Konsums organisiert, bei der interessante Ratschläge über Sparen gegeben werden, ohne jedoch auf Lebensqualität verzichten zu müssen. Billig (zwei Euro) ist auch der Eintrittspreis für die Messe, die Low Cost-Lösungen in allen Bereichen vorschlägt, von der Kleidung über das Auto bis zu Reisen und Möbeln.
"Low Cost ist heute eine Lebensphilosophie, die immer breitere Schichten der Bevölkerung betrifft. Der Low Cost-Konsument ist eine vielfältige Persönlichkeit, die nicht an den Begriff der Marken um jeden Preis gebunden ist. Der Low Cost-Konsument verzichtet auf das Überflüssige und entscheidet sich für Produkte, die seine Lebensqualität verbessern können", betonte der Organisator der Veranstaltung, Andrea Cinosi.
"Der Low Cost Konsum ermöglicht, an Kaufkraft zu gewinnen und in der heutigen Zeit besser zu leben", erklärte Cinosi. Die Low Cost-Wirtschaft mache bereits eine beträchtliche Quote des Bruttoinlandsprodukts aus. "Der Trend zum Low Cost-Leben wächst auf rasante Weise in ganz Europa. In Italien hat sich die Philosophie des billigen Lebens wegen des Teuro-Effekts nach der Einführung der europäischen Devise verbreitet, hat jedoch in allen Bereichen des Handels und der Dienstleistungen Fuß gefasst", so Cinosi.
Quelle: derStandard.at
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Geändert am 24. November 2006 um 22:41 Reiseverzögerungen: Streikwelle betrifft Rom

Wer in den kommenden Wochen eine Reise nach Italien plant, sollte sich auf Streiks einstellen. Vor allem Fluggäste werden mit Verzögerungen in der Hauptstadt Rom zu rechnen haben.
Vor allem im Dezember dürfte es im Personenbeförderungsverkehr heiß hergehen: Für den 1. Dezember haben die Lotsen auf Mailands Flughafen einen Streik angekündigt. Das Bordpersonal der Alitalia wird am 15. Dezember 24 Stunden lang die Arbeit niederlegen. Die Fluggesellschaft kämpft gegen die Pleite. Die italienische Regierung, die noch Mehrheitsaktionärin des Unternehmens ist, arbeitet an einem Rettungsplan und an einer internationalen Allianz, um Alitalia aus der Dauerkrise zu holen.
Auch die italienischen Bahnen sind von der Streikwelle betroffen. Die Gewerkschaften haben ab dem 2. Dezember (21 Uhr) eine 24-stündige Arbeitsniederlegung der Eisenbahner angekündigt. Der Protest richtet sich gegen Jobstreichungen.
Quelle: derStandard.at
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Mittwoch, 22. November 2006
Bombendrohung legt Flughafen lahm

Flughafen Ciampino.
Der kleinere der beiden Flughäfen von Rom, Ciampino, ist am Dienstag komplett lahm gelegt gewesen: Nach einer Bombendrohung wurden Starts und Landungen für rund eine Stunde abgesagt. Sprengstoffspezialisten fanden jedoch keinerlei Bomben oder explosive Materialen.
HB ROM. Ein anonymer Anrufer hatte vor einer Bombe in einem Frachtflugzeug gewarnt, berichtete das staatliche italienische Fernsehen. Mehrere Flüge wurden auf den römischen Flughafen Leonardo da Vinci oder nach Pescara umgeleitet.
Ciampino ist der kleinere Flughafen der italienischen Hauptstadt, auf dem vor allem Billiggesellschaften und Charterflüge verkehren.
Quelle: Handelsblatt
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Geändert am 22. November 2006 um 22:21
Dienstag, 21. November 2006
Kampf gegen die Mafia

Mafia-Mord.
Richter, Sicherheitsvertreter und Repräsentanten der Zivilgesellschaft haben sich in Rom auf den Kampf gegen die Mafia eingeschworen. Die 2500 Teilnehmer des Anti-Mafia-Forums einigten sich auf eine Reihe von Vorschlägen, die am Montag dem Parlament vorgelegt werden sollen. Unter anderem fordern sie eine unabhängige Behörde, die die Finanzquellen der Mafia kontrollieren und trockenlegen soll.
Der Kampf gegen die Mafia müsse "nationale Priorität" haben, hieß es in dem am Sonntag veröffentlichten Aufruf.
Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi hatte am Freitag die italienische Gesellschaft zur Geschlossenheit im Kampf gegen die Mafia aufgerufen. Gesetzlosigkeit sei das größte Hindernis für das Wirtschaftswachstum in Süditalien, sagte Prodi. Die Anti-Mafia-Organisation Liberia hatte zu dem dreitägigen Forum geladen.
Quelle: RP-Online
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Montag, 20. November 2006
Prunkhochzeit im Mord-Schloss

Eigentlich gab es nichts zu sehen. Und das lag nicht nur am Nebel, der sich über Bracciano bei Rom gelegt hatte. Tom Cruise (44) und Katie Holmes (27) feierten ihre Hochzeit so abgeschirmt, dass die Fans enttäuscht heimgingen. Als die Gäste hinter abgedunkelten Scheiben in die Trutzburg Odescalchi fuhren, konnte man die Superstars John Travolta, Jennifer Lopez oder Brooke Shields nur erahnen. Nur Will Smith und Jim Carrey zeigten sich.
Irgendwie hatte die Fete etwas von einem Hollywoodfilm, und ins düstere Szenario passt auch die Legende des "Liebesfluchs", der auf den Gemäuern lasten soll. Denn 1576 wurde Isabella de Medici von ihrem Mann mit einem Seidenband erdrosselt, weil sie ihm untreu war - in dem Schlafgemach, in dem Katie sich in ihr Armani-Hochzeitskleid hüllte. Zumindest das erste Ehejahr sollte bei "Tom-Kat" ohne Seitensprung verlaufen: Laut Vertrag muss der fünf Millionen Dollar zahlen, der im ersten Ehejahr einen Seitensprung begeht.
Davon unbelastet feierten die 150 geladenen Gäste prunkvoll mit Hummer, Risotto mit weißen Trüffeln und fünfstöckiger Hochzeitstorte. Beleuchtet wurde alles von 6000 Kerzen und zu guter Letzt gab´s ein Feuerwerk. Das versank aber hinter dicken Nebelschwaden.
Quelle: Allgemeine Zeitung
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Samstag, 18. November 2006
"Kapitolinische Wölfin" stammt aus Mittelalter

Die weltberühmte Bronzestatue der "Kapitolinischen Wölfin" in Rom stammt nach Meinung einer italienischen Kunstexpertin nicht aus der Antike, sondern aus dem Mittelalter.
Die Skulptur, die im Museum auf dem römischen Kapitol zu sehen ist, sei mit einer Gießtechnik geschaffen worden, die es erst seit dem Mittelalter gebe. Das habe die italienische Kunsthistorikerin Anna Maria Carruba bei jüngsten Restaurierungsarbeiten festgestellt.
Allerdings habe es bereits zuvor immer wieder Spekulationen über das Entstehungsdatum der vermeintlich etruskischen "römischen Wölfin" gegeben, schrieb der Superintendent für die archäologischen Kunstschätze der Stadt Rom, Adriano La Regina, in der Zeitung "La Repubblica" weiter.
Die Statue ist eines der Wahrzeichen Roms. Das Standbild zeigt die Wölfin, wie sie Romulus und Remus säugt, nach Überlieferung die beiden Gründer der Ewigen Stadt.
Nach der Erkenntnis von Carruba wurde das Bronzestandbild der "Wölfin" in einem einzigen Guss geschaffen. Dagegen hätten die Künstler der Antike und die etruskischen Meister die Skulpturen in mehreren Teilen gegossen. Bereits seit längerem war bekannt, dass die beiden Figuren Romulus und Remus erst im 15. Jahrhundert zur "Wölfin" hinzugefügt wurden.
Quelle: ORF
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Tom Cruise-Hochzeit sorgt für Wirbel in Rom

Tom Cruise und Katie Holmes.
Bürgermeisterin Patrizia Riccioni kann sich freuen: Denn das Gerücht scheint Realität zu werden, dass Tom Cruise seiner Katie in Bracciano, rund 40 Kilometer nördlich von Rom, das lang ersehnte Ja-Wort geben wird. Seitdem grassiert in dem Städtchen mit rund 16 000 Einwohnern das Hollywoodfieber.
Mit einem Ansturm von Schaulustigen rechnet Riccioni für Samstag, dem mutmaßlichen Tag der Trauung, die in den italienischen Zeitungen längst als "Hochzeit des Jahres" gefeiert wird. Das mittelalterliche Schloss Odescalchi - angeblich Schauplatz des Events - sei bereits seit einigen Tagen nicht mehr für Besucher zugänglich.
"Eine offizielle Bestätigung, dass sie hier heiraten, gibt es noch nicht, aber wir sind vorbereitet", versichert Bürgermeisterin Riccioni im ddp-Gespräch. Am Samstag würden eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So sollten die Straßen rund um das Schloss, das idyllisch an einem See liegt, und die Zugänge zu dem beeindruckenden Bau gesperrt bleiben, kündigt sie an.
Natürlich hoffe sie, dass sich sämtliche Spekulationen bewahrheiten und die Hochzeit tatsächlich in Bracciano stattfindet: "Es wäre eine große Ehre und eine wunderbare Werbung für uns, unter all den möglichen Orten auf der Welt ausgewählt worden zu sein", betont Riccioni. Fernsehteams aus der ganzen Welt seien bereits in der Stadt. Und leicht werde es wohl auch nicht, die Neugierigen abzuhalten.
Cruise und seine Verlobte sind am Montag mit Töchterchen Suri (7 Monate), den beiden Adoptivkindern des Schauspielers, Isabella und Connor, und einer mehrköpfigen Entourage in einem Privatjet in der Ewigen Stadt eingetroffen. Seitdem logieren sie italienischen Medienberichten zufolge in einem Luxushotel an der Spanischen Treppe. Ausharrende Fans und Touristen konnten bislang allerdings noch keinen Blick auf das Paar erhaschen.
Weitere Informationen >>>
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Geändert am 18. November 2006 um 09:38 Mittwoch, 15. November 2006
Festival sakraler Musik beginnt in Rom

In Rom beginnt am Mittoch, 15, November, die fünfte Ausgabe des Festivals sakraler Musik, das bis 19. November in der italienischen Hauptstadt geplant ist und heuer ganz im Zeichen Mozarts steht. Höhepunkt des Festivals ist dieses Jahr der am Sonntag im Petersdom geplante Auftritt der Wiener Philharmoniker und der Wiener Sängerknaben mit der Krönungsmesse KV 317. Dirigiert wird das Orchester von Leopold Hager.
Das Festival beginnt am Mittwoch im Petersdom, wo eine Messe mit gregorianischer Musik und Gesängen unter der Leitung von Pablo Colino in Begleitung des Chors der Cappella Giulia zelebriert wird. Die Cappella Giulia ist die Musikkapelle des Petersdoms, ein Interpret und Bezugspunkt der Jahrhunderte währenden Tradition der gregorianischen Gesänge.
Gemeinsam mit den Einnahmen des Festivals fördern die Stiftung "Fondazione Pro Musica e Arte Sacra" und DaimlerChrysler Italia bedeutende Restaurationsarbeiten zum Schutz und zur Aufwertung der italienischen Kultur- und Kunstgüter.
Quelle: Kleine Zeitung
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Dienstag, 14. November 2006
Opernuraufführung von Sergio Rendine in Rom

Sergio Rendine.
Am Wochenende wurde im römischen Opernhaus das neue Werk "De Profundis" des italienischen Komponisten Sergio Rendine uraufgeführt. Eine Uraufführung, die - wie bei allen neuen Werken Rendines - höchst unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen hat.
Schon immer hat Sergio Rendine mit seinen Werken höchst unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen: Den einen ist er ein Greuel, weil er die Prinzipien der atonalen Musik verrate. Den anderen ist er musikalischer Held, stellt sich Rendine doch entschieden gegen die atonale Musik und plädiert für etwas ganz Neues.
Die Bühne ist ein Friedhof. Die einzelnen Gräber sind nur schwach erleuchtet. Vor einigen Grabmälern sitzen oder liegen Personen, allesamt in grau und schwarz gekleidet. Ein Kind, der junge Mozart, treibt sich auf diesem Friedhof herum, und ein Chor aus drei Männern und drei Frauen beschwört mit einer Art Klagelitanei Mozarts Liebe zu seiner Mutter und seine Hassliebe zu seinem Vater herauf.
Sergio Rendines neue Komposition "De Profundis - Secretum Theophili" ist ein mystisches Werk - eine Hommage der ganz besonderen Art. "De Profundis" erinnert daran, dass sich Mozart am liebsten Johannes Chrysostomus Wolfangus Theophilus Amadeus nannte. In Rendines Werk - eine szenischen Kantate in einem Akt - wird der Salzburger als ewiges und von Gott ganz besonders geliebtes Kind präsentiert.
Rendine ist Italiens sicherlich wichtigster neomelodischer Komponist. Sein neues Werk beweist es. Der 52-jährige Neapolitaner ist ein erklärter Gegner der Darmstädter Schule und der Zwölftonmusik; und wird daher von nicht wenigen seiner zeitgenössischen Kollegen angefeindet - auch deshalb, weil seine überaus melodische Musik bei einem breiten Publikum ankommt und innerhalb der römischen Kirche viel Zuspruch findet. Rendine spielte Klavier und komponierte bereits mit fünf Jahren, doch sein Vater machte dem Wunderkind-Dasein ein schnelles Ende. Sergio sollte ohne den Komplex eines "enfant prodige" seinen Weg zur Musik finden.
Weitere Infos: >>>
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Geändert am 15. November 2006 um 02:34 Montag, 13. November 2006
Cicero: Der letzte Republikaner

Titelseite des Imperium.
"Er entstammte nicht einer der bedeutenden Adelsfamilien. Hinter ihm stand nicht, wie bei Pompeius oder Caesar, eine mächtige Armee. Er verfügte nicht wie Crassus über ein gewaltiges Vermögen, das ihm den Weg ebnete. Er hatte nur eines – seine Stimme. Und mit der schieren Kraft seines Willens machte er aus dieser die berühmteste Stimme der Welt."
Die Rede ist von Cicero: Als Politiker wie als Philosoph ist dieser Gegenspieler Caesars und letzte Republikaner des alten Rom eine der großen historischen Gestalten - bis heute berühmt als Verkörperung klassischer stoischer "Römertugend", der Verbindung von Moral und Politik.
Robert Harris' "Imperium" (Heyne Verlag, München 2006, 480 S., 19,95 Euro) ist ein historischer Roman. Aber im Unterschied zu den bisherigen Werken des 49-jährigen britischen Ex-Journalisten, der mit "Fatherland", "Enigma", "Aurora" und "Pompeji" bereits vier Weltbestseller schrieb, die allesamt historische Vorgänge zum Ausgangspunkt oder Hintergrund nehmen, hat sich Harris diesmal einem Charakter aus der ersten Reihe der Geschichte zugewandt: So ist "Imperium" auch eine genau recherchierte, mit vielen hochinteressanten und überraschenden Details gespickte Biographie von Marcus Tullius Cicero (-).
Wer hätte zum Beispiel gewusst, dass Cicero gern Kichererbsen aß, dass der glänzende Redner zu Beginn seiner Laufbahn stotterte, und seinen Stil erst durch ein Rhetorikstudium auf Rhodos entwickelte?
Muss man das wissen? In einem Roman schon. Harris hat eine ganz erstaunliche Gabe, die Welt von vor über 2000 Jahren plastisch werden zu lassen. Noch mehr als für den Alltag des alten Rom gilt das für die Politik, die komplizierten Abläufe der Ämterverteilung und der ständigen Wahlen. Nie langweilt dies, denn der Autor schreibt gut und spannend. Dafür hat er sich einen Kunstgriff einfallen lassen: Ähnlich wie Ranke-Graves "Ich Claudius, Kaiser und Gott" oder Yourcenars "Ich zähmte die Wölfin" hat das Buch nämlich die Form einer - natürlich fiktiven - Quelle aus erster Hand.
Erzähler ist Tiro, Ciceros Haussklave und Privatsekretär. Der ist nicht nur eine historisch verbürgte Gestalt und der Erfinder der ersten Kurzschrift der Welt - durch sie wurden auch mündliche Zeugnisse Ciceros und Senatsdebatten aufgezeichnet und der Nachwelt überliefert, sondern er schrieb tatsächlich einen umfangreichen, leider verschollenen, Bericht über Ciceros Leben. So ist "Imperium" ein rasanter politischer Thriller in Form eines Augenzeugenberichts, in dessen Zentrum der steile Aufstieg eines Außenseiters steht. Harris behandelt darin allerdings nur die ersten 15 Jahre von Ciceros Karriere. Die kommenden 20 Jahre sollen in zwei weiteren Bänden erzählt werden.
Seine wirkliche Sprengkraft, die es von den allermeisten anderen Unterhaltungsromanen absetzt, erhält das Buch allerdings dadurch, dass dieses spannende Portrait des alten Rom unverhohlen auf die Gegenwart zielt. Die späte Römische Republik war eine Zeit der permanenten Krise, des Bürgerkriegs und des Machtkampfs. Eine großes Polit-Drama. Im Zentrum steht ein Weltreich, dass sich und seine Werte modernisieren und neu definieren musste. Die Parallelen zum Westen liegen auf der Hand. "Roms 9/11" war "der Angriff der Seeräuber auf die konsularische Flotte im Jahr 67".
Damals hätte das Weltreich nicht die richtige Antwort gefunden, am Ende stand die Niederlage des Musterrepublikaners Cicero und der Verlust der republikanischen Freiheiten in der Diktatur Caesars.
Quelle: Netzeitung
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Geändert am 13. November 2006 um 22:01
Freitag, 10. November 2006
Papst posiert für Kalender

Titelblatt des Kalenders 2007.
Papst Benedikt XVI. gibt's nun auch als Kalender, und das in zahlreichen Posen. Das Werk dient selbstverständlich wohltätigen Zwecken.
rstmals gibt es einen Papst auch im Kalenderformat. Zu Gunsten wohltätiger Zwecke hat sich Benedikt XVI. in diversen Posen ablichten lassen. Der Jahreskalender wird von der italienischen Wochenzeitschrift "Famiglia Cristiana" veröffentlicht.
Zu sehen sind 14 exklusive Fotos aus der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo. Fotograf Giancarlo Giuliani hat den 79-Jährigen etwa beim Spaziergang, an seinem Schreibtisch oder bei der Lektüre abgelichtet. Pro Kalender geht ein Euro an das Nazareth-Kinderdorf in Ruanda, wie der Verlag mitteilte. Benedikt hat das Projekt selbst ausgewählt.
Quelle: Netzeitung
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Geändert am 10. November 2006 um 21:31 Freitag, 10. November 2006
Cruise und Holmes heiraten nahe Rom
Tom Cruise und Katie Holmes wollen sich endlich das Jawort geben - allerdings nun doch nicht in der Villa von George Clooney. Das Schauspielerpaar Tom Cruise und Katie Holmes will sich einem Zeitungsbericht zufolge Mitte November in einem Schloss in der Nähe von Rom das Jawort geben.
Der "Mission Impossible"-Star Cruise habe sich entschieden, nun doch nicht am Comer See in der Villa von George Clooney oder am Garda-See zu heiraten, wie zunächst spekuliert worden war. Stattdessen sei die Wahl auf das 1485 fertig gestellte Castello Odescalchi in Bracciano gefallen, rund 30 Kilometer nördlich von Rom, berichtete die Zeitung "Il Messaggero".
Das Paar werde am 16. November in dem mittelitalienischen Örtchen eine große Party mit berühmten Schauspielerkollegen feiern, bevor am 17. November die katholische Trauung stattfinden soll. Am 19. November würden sich Holmes und Cruise schließlich vor einem Priester der Scientology-Organisation das Jawort geben, der der Ex-Mann von Nicole Kidman seit Jahren angehört, hieß es. Braut und Bräutigam würden für den großen Tag vom italienischen Stardesigner Giorgio Armani eingekleidet. Das Bankett beinhalte italienische Spezialitäten und Weine. Eine Quelle für die Angaben wurde nicht genannt.
In dem majestätischen Schloss hoch über dem See in Bracciano hatten 1998 auch Italo-Popstar Eros Ramazzotti und die Schweizerin Michelle Hunziker geheiratet. Für Holmes, Star der Serie "Dawson Creek", ist es die erste Hochzeit, nachdem sie im März 2005 ihre Verlobung mit dem Schauspieler Chris Klein aufgelöst hatte. Im vergangenen April wurde Homes' und Cruise' Töchterchen Suri geboren.
Quelle: Heilbronner Stimme
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Geändert am 10. November 2006 um 02:55 Mittwoch, 8. November 2006
Dino Zoff in Rom ausgeraubt

Dino Zoff.
Das ehemalige Torwart-Idol Dino Zoff (64) ist von Banditen ausgeraubt worden. Bei dem Überfall sei der frühere Nationalcoach leicht verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Montag.
Vier maskierte Männer hätten sich Zoff in seiner Garage in Rom genähert, als er am späten Abend zusammen mit seiner Frau sein Auto auslud. Die Diebe zwangen Zoff auf den Boden und traten ihm ins Gesicht. Anschließend ließen sich Bargeld in Höhe von 1.000 Euro sowie Uhren und Handys geben. "Dino Nazionale" habe darauf verzichtet, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen, hieß es. Zoff war als Torwart 1982 mit der Nationalmannschaft Weltmeister geworden.
Quelle: Südtirol Online
»21:34 »Kommentieren »Eintrag versenden
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Geändert am 10. November 2006 um 02:48 Dienstag, 7. November 2006
Sieger des größten Schülerwettbewerbs
in Rom ausgezeichnet

Dieter Zetsche.
Beim Symposium des Mondialogo School Contest, dem größten weltweiten Schülerwettbewerb von UNESCO und DaimlerChrysler, wurden am Montagabend während eines internationalen Festakts die Sieger bekannt gegeben. Über 35.000 Schüler aus 138 Nationen hatten sich um eine Auszeichnung bei dem Wettbewerb beworben, der das Ziel hat, den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu fördern. Eine hochkarätige internationale Jury wählte schließlich die Gewinner aus. Während des Mondialogo Symposiums vom 4. bis 7. November in Rom treffen Vertreter der 50 besten Partnerteams aus 37 Ländern zum ersten Mal persönlich aufeinander und diskutieren in Workshops und Kolloquien über die Bedeutung des interkulturellen Austauschs.
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von DaimlerChrysler und Schirmherr von Mondialogo, sagte: "DaimlerChrysler ist stolz darauf, Initiator von Mondialogo zu sein. Die Initiative fördert interkulturelles Lernen und bereitet junge Menschen auf das Leben und Arbeiten in einer globalisierten Welt vor. Alle Schulen, die am Mondialogo School Contest teilgenommen haben, sind Gewinner, denn der inspirierende Dialog mit Menschen aus anderen Kulturen ist eine Erfahrung fürs Leben."
Den ersten Platz belegt das Partnerteam aus Indonesien und Italien, das die Jury mit seiner Projektarbeit zur Ausbildung von Müll sammelnden Kindern aus Indonesien überzeugte: Das Team hat mit Spendengeldern eine Schule eingerichtet, in der 100 Kinder aus Jakarta jeden Abend zwei Stunden kostenlosen Unterricht bekommen. Als Anerkennung für ihr Engagement wurde der Siegerpaarung ein Geldpreis für ihre Schulen überreicht.
Den zweiten Platz belegt das Partnerteam Japan-Türkei mit einem Projekt zum nachhaltigen Schutz des Weltkulturerbes. Dazu entwickelten die Jugendlichen beider Länder ein interkulturelles Lernspiel, das sich unter anderem mit Rettungsplänen bei Naturkatastrophen befasst.
Den dritten Preis teilen sich das Partnerteam Kongo-Polen und das Team Tschechien-Argentinien. Kongo-Polen begeisterte die Jury mit einem bewegenden Magazin über das Leben der Kinder in den Herkunftsländern, während Tschechien-Argentinien mit einer Video-Reportage über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Alltags und einer 'Magic-Box' zum Entdecken der tschechischen Kultur überzeugen konnte.
Eine Auszeichnung für besonders intensiven Dialog erhielt das Team Iran-USA mit einem Projekt zur Wasserversorgung: Obwohl die direkte Kommunikation zwischen beiden Ländern erschwert ist, schaffte es das Partnerteam über Umwege und Vermittlung aus Bolivien und Pakistan, den Dialog herzustellen und das Projekt voranzutreiben.
Eine weitere Auszeichnung für herausragende Kreativität ging an das Partnerteam Rumänien-Jemen. Das Team errichtete eine interkulturelle Modellstadt, die die architektonischen Eigenheiten beider Kulturen und der christlichen und muslimischen Religionen in einem gemeinsamen Heimatort vereint.
Auch das Partnerteam Südafrika-Australien erhält eine besondere Auszeichnung für sein Projekt zur AIDS-Aufklärung.
Die beim Mondialogo School Contest gemeldeten Teilnehmer kamen aus 138 Nationen und waren im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die Mehrzahl der Projektgruppen kommt aus Europa und Nordamerika (37 Prozent), gefolgt von Afrika (24 Prozent), Asien/Pazifik (24 Prozent), Lateinamerika/Karibik (24 Prozent)) sowie den Arabischen Staaten (4 Prozent).
Ziel des 2003 von DaimlerChrysler und UNESCO initiierten globalen Wettbewerbs ist der Dialog zwischen Schülern verschiedener kultureller Herkunft, die über Kontinente hinweg an einem gemeinsamen Projekt arbeiten.
Dadurch sollen sich Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen Menschen verschiedener Kultur, Religion und Sprache entwickeln.
Neben dem "School Contest", der nach 2004 bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, umfasst Mondialogo als gemeinsame Initiative von DaimlerChrysler und UNESCO den "Mondialogo Engineering Award", ein Ingenieurswettbewerb zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Industrieund Entwicklungsländern sowie ein fünfsprachiges Internetportal mit interkulturellem Magazin.
Botschafter der Initiative sind der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho und sein schwedischer Kollege Henning Mankell.
Quelle: Businessportal 24
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Geändert am 7. November 2006 um 22:38
Montag, 6. November 2006
Protest gegen befristete Arbeit
In Rom haben am Wochenende zehntausende Menschen gegen die zunehmende Umwandlung von festen Arbeitsplätzen in befristete Stellen demonstriert. Zu dem Protestmarsch hatten Verbraucherverbände und unabhängige Initiativgruppen aufgerufen. Unter den Teilnehmern waren auch kommunistische und grüne Politiker aus der Regierungskoalition von Ministerpräsident Romano Prodi. Nach Angaben der Veranstalter nahmen über 100'000 Menschen an dem Marsch durch die Innenstadt teil.
Die Demonstration richteten sich vor allem gegen das unter der Regierung von Silvio Berlusconi vor zwei Jahren verabschiedete Arbeitsrecht, das den Kündigungsschutz aushöhle und die Umwandlung von festen Arbeitsplätze mit Sozialversicherung in befristete Jobs begünstige. In vielen dieser Jobs würden Mini-Löhne bezahlt, von denen man nicht leben könne, meinten Demonstranten.
Quelle: Basler Zeitung Online
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Freitag, 3. November 2006
Kulinarische Spezialitäten Roms
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Typische Pizza.
Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche mit ihrer Vielfältigkeit; von der jüdischen Küche zur Zubereitung von Schalentieren über Spezialitäten aus Latium bis hin zu ausgezeichneten Fischgerichten.
Typische Gerichte der römischen Küche sind die „coda alla vaccinara“, Schwänze junger Rinder in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten gekocht, die „pajata“, Kalbsmagen mit Tomatensoße, das „abbacchio alla scottadito“ (Milchlammkotteletts), oder die „trippa alla romana“ (Kutteln in Tomaten-Minzsoße), die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Schmackhaft sind auch die Supplì al Telefono, frittierte Reisklößchen gefüllt mit Mozzarella, gefüllte Zucchiniblüten und Bruschette geröstete Brotscheiben mit Öl und Knoblauch oder auch in vielen anderen Varianten, beispielsweise mit Tomaten. Eine weitere römische Spezialität sind verschiedene Zubereitungsarten von jungen Artischocken, beispielsweise „alla Romana“ mit Knoblauch und Minze im Ofen gedünstet oder fritiert „alla Giudia“, und aus der jüdisch-römischen Küche kommt das beliebte Baccalà, frittierte Kabeljaufilets, die oft als Imbiss zwischendurch gegessen werden.
Auch zwei der berühmtesten Nudelgerichte kommen aus Rom, die „bucatini (dickere Spaghetti mit einem Loch) all’amatriciana“, mit Bauchspeck in der Tomatensoße, und die „spaghetti alla carbonara“, die der Legende nach in der Besatzungszeit für amerikanische Soldaten als Ersatz für deren typisches Frühstück mit Speck und Ei erfunden wurden.
Quelle: Wikipedia
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Freitag, 3. November 2006
Transvestit verwirrt Parlamentarier

Die Abgeordnete Vladimir Luxuria in Rom.
Die Wahl der Damentoilette eines kommunistischen Abgeordneten im römischen Parlament hat für Aufregung gesorgt und erheblichen Medienwirbel in Italien ausgelöst.
Die ehemalige Drag-Queen Vladimir Luxuria, die sich selbst als "Transgender" bezeichnet, was übergeschlechtlich bedeutet, hatte laut Medienberichten das Damen-WC im Hohen Haus aufgesucht. An dieser Entscheidung des kommunistischen Abgeordneten habe wiederum eine Kollegin aus dem rechten Lager von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi Anstoß genommen. "Du bist ein Mann", habe diese gesagt. "Du kannst hier nicht hin."
Berichte in seriösen Zeitungen Zwar konnte Luxuria seit Zusammentritt der Abgeordnetenkammer im Mai bisher unbehelligt aufs stille Örtchen gehen, dennoch berichteten italienische Zeitungen jetzt in breiter Aufmachung über den "Vorfall". Darunter auch seriöse Blätter: "Krieg der Toiletten", schrieb "La Repubblica" auf der ersten Seite. Akribisch sammelte das als liberal geltende Blatt Pro- und Contra-Stimmen über die Klo-Frage und veröffentlichte eine detaillierte Zeichnung über die verschiedenen Örtlichkeiten im Hohen Haus. Doch es gab auch kritische Stimmen: "Wie im Zirkus", kommentierte eine Politikerin die jüngste parlamentarische Aufregung.
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Geändert am 6. November 2006 um 22:32 Donnerstag, 2. November 2006
Mussolinis Erben wollen Sarg des "Duce" nach Rom überführen
Die Erben des faschistischen Diktators Benito Mussolini wollen den Sarg des "Duce" von seinem Heimatort Predappio in der norditalienischen Region Emilia Romagna nach Rom überführen lassen. Darauf drängt Carla Piccini, Witwe des im Februar verstorbenen Sohn Mussolinis, Romano.
"Benito verdient es, in Rom zu ruhen", wurde Piccini von der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Dienstag zitiert. Ein endgültiger Beschluss der Familie Mussolini soll bei einem Treffen vor einem Notar Mitte November beschlossen werden. Nicht alle Mitglieder der Familie sind mit der Überführung des Sarges nach Rom einverstanden, wo Mussolini seine fragwürdigen politischen Triumphe erlebt hat.
Die Ortschaft Predappio unweit von Rimini, in der Mussolini 1883 zur Welt gekommen war, bangt nun um die vielen Nostalgiker des Faschismus, die jährlich zum Grab des Duce pilgern. Zahlreiche Souvenirläden, Hotels und Restaurants sind rund um das Grab und um die Villa Carpena entstanden, in der Mussolini geboren wurde. Mehrere Bürger Predappios drängen die Gemeinde, auf ihre Kosten das renovierungsbedürftige Mussolini-Grab zu restaurieren. Auf diese Weise könne man die Familie davon abringen, den Sarg nach Rom zu überführen.
Am vergangenen Samstag besuchten mehrere hundert Alt- und Neofaschisten den Geburtsort des Diktators und gedachten des 84. Jahrestags des Marsches auf Rom. Am 28. Oktober 1922 hatte der damalige Faschistenführer Mussolini die Regierungsgewalt in Rom an sich gerissen.
"Duce"-Gedenken in Gottestdiensten
In Gottesdiensten wurde am Samstag des "Duce" (Führer) und seiner Frau gedacht. Auch das in ein Museum umgewandelte Geburtshaus Mussolinis wurde von Nostalgikern des Faschismus besucht. In diesem Haus, das seit 1944 versperrt war und erst im Februar 2001 wieder geöffnet wurde, war Mussolini als Sohn eines sozialistisch gesinnten Schmiedes zur Welt gekommen. Im Museum sind vor allem Bilder, Dokumente und Briefe des Duce zu sehen.
Quelle: Der Standard
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Geändert am 3. November 2006 um 07:41