Einträge "Oktober 2006":

Dienstag, 31. Oktober 2006

Papst prangert pädophile Priester an
default

Papst Benedikt XVI. hat am Wochenende erstmals mit drastischen Worten Fälle von Kindesmissbrauch durch katholische Pfarrer verurteilt und als „ungeheuerliche Verbrechen“ gebrandmarkt. Anlass dieser scharfen Positionsnahme war der Besuch der irischen Bischöfe beim Papst in Rom. In Irland waren in den vergangen Jahren wiederholt Fälle von Kindesmissbrauch durch Kirchenbedienstete bekannt geworden.

"Das wichtigste ist, die Wahrheit über das, was passiert ist, herauszufinden und jeden erdenklichen Schritt zu unternehmen, dass so etwas nicht noch einmal passiert", sagte Benedikt zu den Bischöfen. Wenn Kleriker durch sexuellen Missbrauch auffielen, sei dies "höchst tragisch". Es sei die wichtigste Aufgabe der Bischöfe, das Vertrauen in die Kirche wiederherzustellen.

In Italien wurde die scharfe Verurteilung mit Erstaunen und Zustimmung aufgenommen: "Ohrfeige von Ratzinger", kommentierte die Turiner Tageszeitung "La Stampa". "So offen und direkt hat er sich noch nie zu diesem Thema geäußert", meinte Vatikan-Beobachterin Angela Ambrogetti am Sonntag. Allerdings gibt es kaum ein Thema, das Benedikt persönlich derart weh tut: "Herzzerreißend" nannte der Papst die Missbrauchsfälle vor den irischen Bischöfen.

Bislang hatte der Papst sich nicht derart offen geäußert. Möglicherweise fehlte bislang der Anlass: Die US-Bischöfe, die sich seit langem schweren Vorwürfen gegen ihre Kirche wegen Missbrauchs von Kindern ausgesetzt sehen, hatten bislang noch keinen turnusmäßigen Besuch beim Papst.

Quelle: Merkur Online


Current mood: Alles klar

»23:39     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Montag, 30. Oktober 2006

Prodi Opfer illegaler Spionage

default
Romano Prodi.

Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi ist nun auch Opfer illegaler Spionage geworden. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa drangen Mitarbeiter des italienischen Zolls sowie der Finanzpolizei insgesamt 128 Mal unrechtmäßig in die Steuerdateien Prodis ein. Auch die Konten seiner Ehefrau seien ausspioniert worden, hieß es.

Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio sagte, das sei nicht der erste Spionagefall im Land. Man müsse begreifen, dass der Regierungschef über einen längeren Zeitraum Opfer eines Angriffs gewesen sei, das sei unverantwortlich. Die Staatsanwaltschaft Mailand soll nun nach einer Anzeige des Wirtschaftsministeriums Ermittlungen aufgenommen haben. Gegen Prodi liege aber nichts vor. Seit seinem Amtsbeginn im Mai hat Prodi sieben Mal die Vertrauensfrage gestellt. Für diesen Donnerstag stand im Abgeordnetenhaus wieder eine solche Abstimmung auf der Tagesordnung.

Quelle: Euronews



Current mood: Fies

»21:13     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 30. Oktober 2006 um 21:14
Freitag, 27. Oktober 2006

Rom verbietet Verkauf von Getränken auf Hauptplätzen
default
Kein Getränkeverkauf mehr am Campo di Firori.


Zur Eindämmung ausufernder nächtlicher Feiern von Jugendlichen in der Innenstadt von Rom planen die Behörden jetzt ein Verkaufverbot für Getränke in Dosen und Flaschen. Es soll von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten und die bekannten Lokalviertel Trastevere und San Lorenzo sowie den historischen Platz Campo dei Fiori betreffen. Wer auf der Straße ein Bier oder Cola genießen will, muss dann aus einem Plastikbecher trinken. Nur Milch soll von dem Verbot ausgenommen sein.

In jüngster Zeit war es zu häufig Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei auf dem Campo dei Fiori gekommen, einem beliebten Treffpunkt in Rom. Der Platz, auf dem sich allabendlich hunderte Jugendliche einfinden, wird von zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars gesäumt.

Die Initiative der Stadtverwaltung löste heftigen Widerstand unter den Barbesitzern der Innenstadt aus, die Einnahmenverluste befürchten. Die Anrainer begrüßten dagegen die Maßnahme. Seit Jahren protestieren sie gegen die Invasion durch Touristenmassen.

Quelle: Kleine Zeitung



Current mood: Alles klar

»22:42     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 27. Oktober 2006 um 22:43
Donnerstag, 26. Oktober 2006

Erste europäische Bibliothek in Rom
default
Goethe-Institut in Rom.

In Rom ist am Dienstagabend die erste europäische Bibliothek eingeweiht worden. Sie wurde in den Räumlichkeiten des Goethe Instituts in der italienischen Hauptstadt eingerichtet und ist dank des Beitrags mehrerer ausländischer Kulturinstituten, darunter das Österreichische Kulturforum, entstanden.

Am Projekt beteiligten sich auch die Botschaften Frankreichs, der Schweiz, der Niederlanden, das British Council und das spanische Cervantes-Institut. 10.000 Bücher befinden sich in der Bibliothek, die unter anderem Werke europäischer Literatur, Kinderbücher und Zeitungssammlungen in mehreren Sprachen anbietet.

Das Goethe-Institut lieferte über 4.000 Bücher. "Wir bieten nicht nur eine neue umfangreiche Bibliothek in mehreren Sprachen, sondern auch Platz für Konferenzen oder Filmaufführungen", sagte das für Kulturfragen zuständige Mitglied des römischen Stadtrats, Gianni Borgna.

Ziel der neuen Bibliothek ist, die europäische Kultur und die verschiedenen Sprachen zu fördern. "Wir wollen zum Aufbau einer wahren europäischen Identität beitragen, die bei vielen Bürgern immer noch zu schwach ist", so Borgna.

Quelle: Kleine Zeitung

Current mood: Alles klar

»22:23     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Mittwoch, 25. Oktober 2006

Fotoausstellung in Rom feiert
Kino der 50er bis 80er Jahre

default
Sam Shaw und Marilyn Monroe 1954.

Eine große Fotoschau im römischen Bahnhof Stazione Termini feiert jetzt das internationale Kino von den 50ern bis zu den 80ern. Die Ausstellung "Den Sternen nahe - Kinostars in Termini" vereint 180 Aufnahmen von Diven und Schauspielern, die Filmgeschichte geschrieben haben.

Unter anderem sind Arbeiten des Fotografen Sam Shaw zu sehen, der das weltberühmte Porträt Marlon Brandos für den Film "Endstation Sehnsucht" und zahlreiche sinnliche Fotos von Marilyn Monroe aufgenommen hat. Die Ausstellung bleibt bis zum 10. Dezember geöffnet.

Quelle: ORF

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



Current mood: Alles klar

»21:22     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 25. Oktober 2006 um 21:24
Dienstag, 24. Oktober 2006

Caesar IV - Das alte Rom blüht neu auf


Das grundsätzliche Spielprinzip von Caesar IV ist Veteranen der Reihe natürlich bekannt: Als Statthalter Roms obliegt es dem Spieler, in den Provinzen Städte zu errichten; je erfolgreicher diese Aufgabe verfolgt wird, desto schneller warten neue Aufgaben in anderen Provinzen und damit verbunden Ruhm und politischer Aufstieg - bis einem dann früher oder später Rom selbst zu Füßen liegt.


Insgesamt drei Kampagnen gilt es erfolgreich zu absolvieren, wobei jeweils eine andere Epoche des Römischen Reiches abgebildet wird. Zudem bestimmt der Spieler selbst, ob er sich eher wirtschaftlich oder militärisch auszeichnen will; wer sich also nicht mit dem Zurückschlagen von Barbarenhorden beschäftigen, sondern voll und ganz auf die eigenen Warenkreisläufe konzentrieren möchte, kann dies ungehindert tun.


Um Missionen innerhalb der Kampagnen erfolgreich zu absolvieren, muss die eigene Stadt meist bestimmte Werte in diversen Kategorien erfüllen - etwa bei der Einwohnerzahl oder in den Bereichen Kultur, Sicherheit und Reichtum. Und so wird von Anfang an fleißig gebaut: Von Straßen und Aquädukten über Mietskasernen bis hin zu Theatern, diversen Produktionsstätten und Märkten sind die Möglichkeiten sehr vielseitig. Schade nur, dass die Bedienung manchmal etwas zu hakelig ausgefallen ist; das Anlegen von Wegen oder das Platzieren von Gebäuden artet manchmal doch in wenig begeisternde Fummelarbeit aus.

Weiter bei golem.de >>>



»21:55     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 24. Oktober 2006 um 22:01
Montag, 23. Oktober 2006

Russischer Film gewinnt Filmfestival in Rom

 

Kirill Serebrennikov.

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov ist beim ersten Filmfestival in Rom mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet worden. Der 1969 geborene Künstler, der als einer der wichtigsten Theaterregisseure seiner Heimat gilt, erhielt den Marc-Aurel-Preis zum Abschluss des Festivals für seinen Streifen "Playing the Victim". Der Film ist eine moderne Adaption von William Shakespeares "Hamlet".

Der Preis wurde von einer 50-köpfigen Publikumsjury unter Vorsitz des italienischen Regisseurs Ettore Scola verliehen. Das Festival von Rom wird in Italien vielfach als Konkurrenzveranstaltung zur Biennale von Venedig gesehen, die seit Jahren unter mangelnder Finanzausstattung leidet.

Als bester männlicher Darsteller wurde in Rom der italienische Schauspieler Giorgio Colangeli für seine Hauptrolle in "L'Aria salata" von Alessandro Angelini geehrt. Die armenische Künstlerin Ariane Ascaride bekam den Preis für die beste weibliche Hauptrolle in "Le Voyage en Arménie" von Robert Guédiguian. Der britische Streifen "This is England" von Shane Meadows bekam den Spezialpreis der Jury. Deutsche Beiträge waren nicht unter den 16 Wettbewerbsfilmen. Allerdings liefen mehrere deutsche Filme, unter anderem "Offset" von Didi Danquart und "The Big Sellout" von Florian Opitz.

Festival im Zeichen des PublikumsDas Festival von Rom stand, im Gegensatz zu Venedig, im Zeichen des Publikums. Zehntausende Römer kauften sich Karten und konnten die Festivalfilme miterleben. Ausgewählte "Laien" saßen in der Jury und entschieden über die Preise.

Auch mehrere Hollywoodstars wie Nicole Kidman, Harrison Ford und Leonardo DiCaprio kamen nach Rom. Während das Festival mit dem neuen römischen Kongresszentrum eine gute Infrastruktur bieten konnte und zugleich über zehn Millionen Euro an Sponsorengeldern verfügte, wird in Venedig seit langem über veraltete Säle und schlechte technische Ausstattung geklagt. Venedig ist das weltweit älteste Filmfestival und gilt neben Berlin und Cannes als weltweit wichtigstes.

Quelle: Tagesschau

 

 

 

 



»21:40     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Freitag, 20. Oktober 2006

Lollobrigida heiratet wieder
default

ina Lollobrigida (79), italienische Filmdiva mit Hang zu jungen Männern, will heiraten. Ihr Auserwählter ist der 34 Jahre jüngere Spanier Javier Rigau Rifols. "Javier ist leidenschaftlich wie alle Spanier. Und das hat mich verzaubert", sagte die "Lollo", die heute als Fotografin und Bildhauerin tätig ist. Eigenen Angaben zufolge ist das Paar bereits seit 22 Jahren liiert; damals hatte es sich in Monte Carlo kennen gelernt. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen, schwärmte die Schauspielerin. Die kirchliche Hochzeit soll wahrscheinlich im Dezember gefeiert werden, berichtete die Zeitung "La Stampa". Die in Rom lebende Gina Lollobrigida ist bereits seit über zwanzig Jahren mit dem Spanier liiert.


Rigau Rifols (45), ein Unternehmer, habe "Gina Nazionale" einen Verlobungsring mit einem 36-Karat-Smaragd geschenkt, schrieb die spanische Zeitung "Hola!"."Ich hatte schon immer eine Schwäche für junge Männer", gestand Lollobrigida. Sie war in erster Ehe von 1949 bis 1971 mit dem Arzt Milko Skofic verheiratet, der später ihr Agent wurde. Lollobrigida feierte vor allem in den 50er und 60er Jahren als vollbusiger Männerschwarm Erfolge. Insgesamt drehte sie mehr als 60 Filme. Unvergessen ist die Italienerin in ihrer Rolle als schöne Zigeunerin Esmeralda an der Seite von Anthony Quinn in Jean Delannoys Hugo-Verfilmung "Der Glöckner von Notre-Dame" (1956).

Quelle: Nachrichten.ch



Current mood: Grinsend

»22:10     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Donnerstag, 19. Oktober 2006

Internationales Festival der Kirchenmusik in Rom
default

Wiener Sängerknaben.

Urlauber in Rom können beim 5.Internationalen Festival der Kirchenmusik hochkarätigen Chören lauschen, teilt die Italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) in Frankfurt mit.

Vom 15. bis zum 19. November treten unter anderem der Domchor von Speyer, der Chor des Salzburger Doms und die Wiener Sängerknaben vor das Publikum, Zum Auftakt am 15. November singt der Chor des Petersdoms zur Vesper. Auf dem Programm stehen gregorianische Gesänge. Informationen: Fondazione pro Musica e Arte Sacra, Oranienstraße 11, 65604 Elz (Tel.: 06431/95 61 14).

Quelle: Stimme



Current mood: Alles klar

»21:44     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 19. Oktober 2006 um 21:45
Mittwoch, 18. Oktober 2006

Alt und ineffizient: Die U-Bahn in Rom
default

Alt, ineffizient, schmutzig und allzu oft auch gefährlich: Die U-Bahn der italienischen Hauptstadt ist ein Problem und eine Qual für die Tausenden Römer, die täglich damit fahren müssen. Die Metropolitana di Roma (kurz: Metro) besteht aus den einander unter dem Hauptbahnhof kreuzenden Linien A und B, die zusammen nur 38 Kilometer lang sind.

Pläne der Stadtverwaltung, das U-Bahn-Netz zu erweitern, gehen nur schleppend voran. 1955 wurde die erste Linie in Betrieb genommen. Die Strecke führte zunächst von vom Bahnhof nach Laurentina im Süden der Stadt und stellt den Südast der heutigen Linie B dar. Der Abschnitt hat eine Länge von elf Kilometern, von denen sechs Kilometer in offener Bauweise errichtet wurden. 1990 wurde die Linie B um acht Kilometer bis Rebibbia in Richtung Nordosten verlängert. Die Linie A nahm 1980 den Betrieb zwischen Anagnina im Südosten und Ottaviano im Nordwesten, nahe der Vatikanstadt, auf und ist 14,5 Kilometer lang. Die Strecke verläuft mit Ausnahme einer Brücke über den Tiber unterirdisch.

Finanzierungsschwierigkeiten

1999 erfolgte die Inbetriebnahme des ersten Teils einer 4,5 km langen Verlängerung im Westen. Die übrigen drei Stationen bis Battistini wurden anlässlich des Jubiläumsjahres 2000 eröffnet. Durch die vielen archäologischen Überreste im Untergrund der Stadt haben sich die Metrobauarbeiten immer über viele Jahre hingezogen. Dieses Problem konnte ein wenig abgeschwächt werden, da die neueren Streckenabschnitte in größerer Tiefe angelegt wurden, so dass sich die Beeinträchtigungen der archäologisch relevanten Erdschichten auf die Zugänge zu den Stationen beschränken.

Ebenso trugen jedoch auch Finanzierungsschwierigkeiten und komplizierte Planungsprozesse bis in die Gegenwart zur Langsamkeit des Netzausbaus bei. Der östliche Teil der 17,8 Kilometer langen Lokalbahnlinie nach Pantano wird derzeit umgebaut, um in die zukünftige Linie C der Metropolitana integriert zu werden. Ein neuer unterirdischer Abschnitt wird seit April 2006 durch die Altstadt und weiter über den Vatikan nach Norden gebaut. Die vollautomatisch betriebene Linie C wird 30 Kilometer lang sein, 35 Stationen haben und frühestens 2010 eröffnet werden.

Modernisierung geplant

Trotz des kümmerlichen Netzes ist die U-Bahn ein Plus für das chaotisches Verkehrssystem von Rom. Sie ist im Gegensatz zu den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln recht pünktlich und zuverlässig. Trotzdem sind Proteste der Passagiere wegen der schmutzigen und veralteten Stationen, wo Taschendiebe rund um die Uhr ihr Unwesen treiben, an der Tagesordnung.

Auch vor Unfällen hat der Präsident der Metrogesellschaft, Stefano Bianchi, erst dieser Tage gewarnt. "Einige Züge verkehren seit 1989 und 25 davon sind 1,5 Millionen Kilometer gefahren. Kein Wunder, dass sich seit Mitte 2005 die Zahl der Zwischenfälle verdoppelt hat", sagte Bianchi. Die kommunale Gesellschaft plant in den kommenden drei Jahren Investitionen von 94 Millionen Euro zur Modernisierung der Züge.

Quelle: Der Standard

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



Current mood: Skeptisch

»22:58     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 18. Oktober 2006 um 23:00
Mittwoch, 18. Oktober 2006

Zwei Tote und fünf Schwerstverletzte
bei U-Bahn-Kollision in Rom

default





 


U-Bahn-Kollision in Rom.

Bei einer Kollision von zwei U-Bahn-Zügen im Zentrum von Rom sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten ist der Fahrer einer der zwei U-Bahn-Züge. Er soll nach ersten Augenzeugenberichten ein Haltesignal missachtet haben.

Ferner kam eine 30-jährige Frau beim Unglück in der Station Vittorio Emmanuele II. ums Leben, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Fünf Personen seien sehr schwer verletzt worden. Dutzende weitere erlitten leichtere Verletzungen.

Ein Zeuge berichtete, dass nach dem Zusammenstoss Trägerbalken der Station eingestürzt seien. "Etwa ein Viertel des ersten Wagens des Zuges, mit dem ich gefahren bin, ist völlig zerstört", sagte ein Mann im Fernsehen. Ein anderer sagte: "Das ganze Licht ging aus, es war fürchterlich."

Das Unglück ereignete sich gegen 9.30 Uhr während des morgendlichen Berufsverkehrs. Ein U-Bahn-Zug fuhr auf einen stehenden Zug auf. Augenzeugen berichteten, der Zug sei zu früh losgefahren. Die Ampel sei noch auf rot gewesen.

Die gesamte Umgebung rund um die Unfallstelle im Herzen der italienischen Hauptstadt wurde abgeriegelt, Polizisten bewachten die Eingänge zur U-Bahn-Station.

Die Metro-Linie A in der italienischen Hauptstadt wurde nach dem Unglück geschlossen. Das führte zu chaotischen Verhältnissen im Bahnhof Termini, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Quelle: Bluewin



Current mood: Traurig

»02:20     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 18. Oktober 2006 um 02:21

Bombentest in Rom

Wenig erfreut: Silvio Berlusconi.
Berlusconi.

Regierungschef Prodi will Italiens TV-Markt umstrukturieren. Medienmogul Berlusconi schäumt schon, dabei wäre er nicht der einzige Betroffene.

Außer sich war Silvio Berlusconi am Donnerstag der Vorwoche, kaum hatte er von dem Regierungsentwurf für ein neues Mediengesetz Kenntnis genommen. Was Ministerpräsident Romano Prodi da vorhabe, sei "ein Akt des Banditentums", schäumte der Oppositionsführer. Und wie immer wusste man nicht so genau, ob er nun als Chef der Partei Forza Italia sprach oder als größter TV-Unternehmer und reichster Mann des Landes. Berlusconi ist nun mal beides - und da wird jede gesetzliche Intervention in der TV-Landschaft Italiens natürlich zum politischen Angriff auf seine Person und gleichermaßen zum "Attentat gegen die Demokratie".

Die nämlich sei in höchster Gefahr, so der wütende TV-Politiker, "wenn die Regierung den Oppositionsführer in seinem Eigentum und in seinen Firmen zu treffen sucht". Sicher ist: Das von Prodi gewollte Mediengesetz würde Berlusconi beileibe nicht enteignen und ihm auch nicht die Spitzenstellung auf dem Fernsehmarkt streitig machen. Aber ein wenig einschränken müsste sich sein Unternehmen Mediaset schon. Denn wenn es nach der Regierung geht, ist es mit dem De-facto-Duopol zwischen der Staatsanstalt RAI und der Mediaset demnächst vorbei. Die beiden halten mit ihren je drei nationalen Programmen über 90 Prozent der Einschaltquoten ebenso wie der TV-Werbeeinnahmen.

In Zukunft dagegen soll jeder Anbieter maximal zwei Programme terrestrisch-analog ausstrahlen dürfen - ab 2009 könnten RAI und die Mediaset je ein Programm nur mehr digital-terrestrisch senden. So sollen die nötigen analogen Frequenzen für Konkurrenz auf dem Free-TV-Markt Italiens entstehen.

Das wäre eine echte Revolution - eine Revolution, an der seit über zehn Jahren das Parlament ebenso wie das Verfassungsgericht gescheitert sind. Schon 1994 hatte das Gericht verfügt, dass Berlusconi einen seiner Sender nur noch über Satellit ausstrahlen dürfe, das von den Mitte-links-Parteien daraufhin verabschiedete Mediengesetz hatte diese Weisung übernommen. Doch dieses Gesetz hatte Berlusconi eine lange Übergangsfrist gelassen, ein weiteres Urteil legte fest, dass spätestens Ende 2003 mit der terrestrisch-analogen Ausstrahlung eines der drei Berlusconi-Programme Schluss sein müsse.

Als es so weit war, war der TV-Privatmonopolist zugleich Regierungschef. Das von seiner Koalition Anfang 2004 gebilligte Gesetz warf alle bisherigen Entscheidungen über den Haufen und erlaubte ihm auf ewig seine drei Sender. Mehr noch: Die Grenzen bei den Werbeeinnahmen wurden weiter gelockert. Dafür erfand das Gesetz extra das "integretierte System der Kommunikation". In diesem "System" wurde einfach alle Ausgaben im Kommunikationsbereich addiert: Werbeeinnahmen in allen Medien, aber auch Verkauf von Konzert- und Kinokarten oder von CDs. Aus diesem Superkuchen durfte sich Berlusconi allein eine dicke Scheibe von 20 Prozent schneiden. Sein Konzern jubelte damals, das rechte Mediengesetz bringe neue Werbeerträge für Mediaset in Höhe von etwa einer Milliarde Euro.

Auch damit will der von der Mitte-links-Koalition vorgelegte Gesetzentwurf Schluss machen. In Zukunft werden bei den Konzentrationsgrenzen allein die TV-Werbeeinahmen kalkuliert; jeder Anbieter darf maximal 45 Prozent kassieren. Das klingt nicht besonders harsch, wäre aber für Berlusconi ein herber Verlust: Er streicht mit seiner Mediaset bisher 66 Prozent ein. Deshalb ist diese Norm für ihn unmittelbar viel brisanter als die mögliche Verbannung eines seiner Programme ins digital-terrestrische Fernsehen.

Aber noch ist das Gesetz nicht verabschiedet, und das Rechtsbündnis baut schon an den Barrikaden. Roberto Calderoli von der Lega Nord donnerte, in Rom herrschten Zustände wie im nordkoreanischen Pjöngjang und "eine Stimme der Opposition" solle jetzt mundtot gemacht werden - dabei hatte Berlusconi doch immer behauptet, er nutze seine Sender nicht für politische Zwecke. Und der Forza-Italia-Koordinator Sandro Bondi kündigte heftigen, jedoch "gewaltfreien" Widerstand an. Mehr als auf die Wirkung eigener Hungerstreiks hofft die Berlusconi-Truppe auf die Probleme der Regierung mit nur einer Stimme Mehrheit im Senat.

Quelle: TAZ



Current mood: Alles klar

»23:59     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 18. Oktober 2006 um 00:00
Montag, 16. Oktober 2006

Gillo Pontecorvo gestorben

Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo ist in der Nacht auf heute in der römischen Poliklinik Gemelli gestorben. Pontecorvo, der im November 87 Jahre alt geworden wäre, war seit längerer Zeit schwer krank.

Pontecorvos größter Beitrag zur Filmgeschichte ist das ergreifende Kriegsdrama "Schlacht um Algier" von 1966, dessen realistische Darstellung der historischen Ereignisse es so authentisch machte, dass viele Zuschauer den Film für eine Dokumentation hielten.

Der Film gewann zwei Goldene Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig und erhielt zwei Nominierungen bei den Academy Awards, darunter für Pontecorvo als bester Regisseur.

Zwei Jahre später setzte er mit "Queimada - Insel des Schreckens" einen weiteren Höhepunkt, doch obwohl der Film mit Marlon Brando in der Hauptrolle Aufmerksamkeit erregte, wurde er nicht annähernd so berühmt und erfolgreich wie sein Vorgänger. Pontecorvo war von 1992 bis 1996 Leiter der Filmfestspiele von Venedig.

Quelle: ORF



Current mood: Traurig

»22:56     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Montag, 16. Oktober 2006

Nicole Kidman eröffnet Filmfestival von Rom


Current mood: Grinsend

»01:50     »Kommentieren     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 16. Oktober 2006 um 01:49
Donnerstag, 5. Oktober 2006

Interaktiver Stadtplan von Rom


Einen tollen interaktiven Stadtplan von Rom gibt es bei Hot Maps. Man muß lediglich den Namen einer Straße eingeben und schon erscheint blitzschnell der entsprechende Kartenausschnitt. Da es sich um eine interaktive Anwendung handelt, kann man auch wunderbar Kartenausschnitte vergrößern oder verkleinern.

Quelle: Zum Stadtplan

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.

Current mood: Alles klar

»22:30     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 5. Oktober 2006 um 22:32
Mittwoch, 4. Oktober 2006

Neues Filmfestival in Rom: Die Wölfin belauert den Löwen


Current mood: Grinsend

»21:43     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog


Montag, 2. Oktober 2006

Baker-Doku über "Dritten Mann" in Rom prämiert


»21:58     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)     »Eintrag versenden    

von: romehome    in: Rom-Blog





romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

Dieses Weblog soll alle möglichen Infos über Rom liefern - ohne An-
spruch auf Vollständigkeit: Aktuelle Nachrichten, Historisches, Kuli-
narisches, Hinwei-
se, wie man eine Ferienwohnung, ein Zimmer oder eine Pension findet und vieles mehr.
Links
Ferienwohnung Rom
Pension Rom
Romaculta
Einladung nach Rom
Ombelico
Die-Römer-Online
Roma Antiqua
Wikipedia
Lange-Weile