Immer mehr Minderjährige auf dem Straßenstrich

Kommentare: 0     Stars : 0

default

In Italien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl minderjähriger Ausländerinnen, die als Prostituierte tätig sind. "Bei der letzten Razzia waren 150 von 200 kontrollierten Straßenprostituierten minderjährig", berichtete der römische Polizeichef Achille Serra, der mit dem Bürgermeister der italienischen Hauptstadt, Walter Veltroni, eine Offensive gegen Prostitution in die Wege geleitet hat.

"In Rom sieht man Minderjährige, die sich mit Puppen in der Hand prostituieren. Das kann man nicht mehr ertragen. Sex mit Minderjährigen ist ein schweres Verbrechen", so Serra. Die Mädchen stammen mehrheitlich aus Rumänien und Albanien. Die Polizei ertappte in den vergangenen Monaten sogar Siebenjährige auf dem Strich. Eine minderjährige Prostituierte kann bis zu 20.000 Euro im Monat verdienen.

Ausnutzung von Prostituierten verboten

Polizeichef Serra will Videokameras einsetzen, die rund um die Uhr die Straßen filmen sollen, in denen die Mädchen mit Autofahrern verhandeln. Die Bilder sollen in die Polizeizentrale gehen, wo die Kennzeichen der Interessenten aufgenommen werden. Der Fahrzeughalter soll dann zur Kasse gebeten werden. Die Strafen würden in diesen Fällen wegen Verstoßes gegen das Haltverbot verhängt. Prostitution an sich ist in Italien nicht verboten, wohl aber die Ausnutzung von Prostituierten.

Bordelle öffnen

Bordelle wurden 1958 in Italien verboten. Heute ist die Mehrheit der ItalienerInnen dafür, die Freudenhäuser wieder zu öffnen. Neun Millionen Italiener gehen laut Studien regelmäßig oder fallweise zu Prostituierten.

Zwangsprostitution von Jungen und Mädchen

Indes werden Buben immer häufiger zur homosexuellen Prostitution ausgenutzt, und zwar hauptsächlich in Lokalen und Privatwohnungen. Vor allem junge Albaner, Nigerianer, Südamerikaner und Osteuropäer werden auf diese Art ausgebeutet. Im Steigen begriffen ist die Zahl minderjährigen Chinesinnen, die von brutalen Zuhältern in Bordellen zur Prostitution gezwungen werden, berichtete die Polizei.

Kein Schutz

Der Straßenstrich wird laut der Studie von kriminellen Organisationen kontrolliert. In Italien gibt es nach Schätzungen des Innenministeriums zirka 70.000 Prostituierte, die einen Jahresumsatz von 26 Milliarden Euro erwirtschaften. 80 Prozent der Kunden fordern Geschlechtsverkehr ohne Kondome. Zwölf Prozent der Prostituierten sind HIV-positiv.

Quelle: dieStandard.at

Eintrag kommentieren

Registrierte Nutzer können sich hier einloggen

Name:

E-Mail:

Homepage:



Sicherheits-Code (bitte aus obigem Bild entnehmen):

Kommentar eingeben:

   

Zurück zu den Einträgen

romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

Dieses Weblog soll alle möglichen Infos über Rom liefern - ohne An-
spruch auf Vollständigkeit: Aktuelle Nachrichten, Historisches, Kuli-
narisches, Hinwei-
se, wie man eine Ferienwohnung, ein Zimmer oder eine Pension findet und vieles mehr.
Links
Ferienwohnung Rom
Pension Rom
Romaculta
Einladung nach Rom
Ombelico
Die-Römer-Online
Roma Antiqua
Wikipedia
Lange-Weile