Taschendiebstähle boomen in Rom

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Carabinieri vor dem Kolosseum: Vor allem an viel besuchten Touristenorten wird viel gestohlen.

In Rom floriert das Geschäft der Taschendiebe. Jährlich werden in der "Ewigen Stadt" über 20.000 Menschen ihre Wertsachen entwendet. Täglich werden 40 Diebstähle gemeldet, die von schlauen Taschendieben verübt werden. Das Geschäft mit den Diebstählen beschert den Kriminellen über drei Millionen Euro pro Jahr, rechnet die Polizei in Rom. Kürzlich wurde ein japanischer Tourist um rund 5.000 Euro bestohlen. Nach Angaben der römischen Polizei sind täglich bis zu 1.000 Taschendiebe am Werk, die vor allem die Touristen in der Nähe der bekanntesten Monumente und in der U-Bahn bestehlen. Durchschnittlich bringt jeder Diebstahl 200 Euro ein.

Keine Festnahmen möglich

Geldbörsen, Kreditkarten, ausländische Währung, Scheckbücher und Handys landen in den Händen der Diebsbanden. Sie bestehen häufig aus Minderjährigen, die wegen der mangelnden Strafmündigkeit ihres Alters nicht hinter Gittern landen können. "Wir erwischen manchmal Kinder, sie kommen nach wenigen Stunden wieder frei", berichtete ein Polizist.

Neben den Touristen, die das Hauptziel der Diebe darstellen, geraten auch die Einwohner Roms immer häufiger ins Visier der Kriminellen. Immer mehr Römer versuchen deshalb, Fahrten mit der U-Bahn zu vermeiden. Banden von Jugendlichen nutzen das Gedränge am Bahnsteig aus, um die Fahrgäste zu bestehlen. Die Verwaltungsgesellschaft der U-Bahn setzt mittlerweile Aufseher ein, um die Zahl der Diebstähle in Schranken zu halten.

Quelle: Der Standard

urbin peter am 5. November 2006 um 16:30
Wir waren miet einer kleinen REisegruppe (2 Männer, 4 Frauen) über Allerheiligen in Rom. Beim ersten Einstieg in die Metro (Colloseum)wurde bereits die Geldbörse von einem der Männer gestohlen; muß wohl beim Gedränge beim Einsteigen gewesen sein. Für die Aufnahme bei der Polizei im Termini war dies eine lästige Angelegenheit. Dort trafen wir mehrere Leidensgenossen; eijner wurde beim Einstieg in die Metro von 2 Jugendlichen festgehalten, während die anderen 2 ihm die Geldbörse entwendeten. Zu guter Letzt wurde mir am letzten Tag, kurz bevor unserer Abreise in der Eisdiele Ghiotti (wo es lt. Führer das beste Eis Roms gibt) an der Kasse nach dem Bezahlen meine Geldbörse gestohlen. Den Leuten im Service hat dies überhaupt nicht interessiert. Glücklicherweise ging nur Bargeld und eine Kreditkarte an die Diebe. Also Fazit - WErtsachen nur direkt am Körper aufbewahren und vorallem beim Bezahlen an der Kasse die Geldbörsen oder das REstgeld nicht vor den Augen anderer zürückstecken, der Dieb beobachtet einen dabei.

   

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