Eine MD-80.Zwei Flugzeuge sind am Donnerstag auf dem römischen Airport Fiumicino zusammengestossen und beschädigt worden. Die Maschinen seien auf dem Weg zum Rollfeld und noch mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Alle Passagiere kamen unverletzt davon, berichtete das italienische Fernsehen.
Beide Flugzeuge des Typs MD-80 wurden bei dem Zusammenstoss an den Flügeln beschädigt. Eine Maschine habe nach Turin, die andere nach Brüssel fliegen sollen. Die Flugsicherheitsbehörde habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Gründe für den Unfall zu klären.
Quelle: BAZ
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Geändert am 25. August 2006 um 20:50 Donnerstag, 24. August 2006
"Kampf um Rom" als DVD
Für den Oktober hat Universum Film die beiden Filme "Kampf um Rom" und "Kampf um Rom 2 - Der Verrat" im Rahmen einer "Kampf um Rom Collection" angekündigt. Die 1968/1969 gedrehten Filme entstanden unter der Regie von Robert Siodmak und zeigen u.a. Orson Welles und Laurence Harvey in den Hauptrollen.
Um 500 n. Christus ist das einst so mächtige Römische Weltreich zerbrochen: Im Osten herrscht Kaiser Justinian in Byzanz, im Westen hat Gotenkönig Theoderich Italien unterworfen. Als Theoderich in Ravenna stirbt, bricht zwischen seinen beiden Töchtern ein erbitterter Machtkampf aus. Cethegus, ein adeliger Römer im Dienst der Goten, sieht die Gunst der Stunde gekommen und beginnt ein geschicktes Ränkespiel: Er reist nach Byzanz, um Kaiser Justinian und dessen Gattin, die intrigante Theodora, zum Feldzug gegen die Ostgoten zu bewegen...
Kampf um Rom 2 - Der Verrat
Cethegus' Plan, Byzantiner und Ostgoten gegeneinander auszuspielen, geht auf: Nach blutigen Auseinandersetzungen führt Belisar die Byzantiner gegen Rom, wo sie den Goten in einer Entscheidungsschlacht vor den Toren Roms gegenüberstehen. Als Belisar fällt, muss sich seine Armee zurückziehen. Die neue, gewagte Kampfordnung der Ostgoten scheint aufzugehen und ihnen zum Sieg zu verhelfen. Doch der verräterische Römer Cethegus gibt sein Intrigenspiel noch nicht auf...
Titel: Kampf um Rom Collection (2 DVDs)
Termin: 30.10.2006 [Kauf-DVD]
Genre(s):Historie
Laufzeit: ca. 170 Minuten
Freigabe: ab 6 Jahren
Preis(e): EUR 19.99 [ Incinea ]
EUR 19.99 [ JPC ]
EUR 20.95 [ Amazon ]
EUR 28.99 [ World of Video ]
Termin: 30.10.2006 [Kauf-DVD]
Bildformat(e): Widescreen (1.66:1)
Tonformat(e): Dolby Digital 2.0 (Mono) in Deutsch
Untertitel: Keine Untertitel
Extras: Bonusmaterial: ca. 8 Min.
- Fotogalerie
- Stargalerie
- Original Kino-Trailer
- 5 Fotokarten
Quelle: Cinefacts
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Mittwoch, 23. August 2006
Touristen sollen Übernachtungsgeld zahlen
Für jeden Stern des Hotels, in dem sie sich einquartieren, wird ein Euro pro Nacht fällig, berichteten italienische Medien am 21. August.
Jugendherbergen und Pensionen für Senioren sollen davon ausgenommen werden. Rund 30 Millionen Euro könnte die Stadt Rom so jedes Jahr verdienen. Die Einnahmen sollen den Berichten zufolge für den Erhalt und die Säuberung des historischen Stadtkerns verwendet werden.
Zuerst muss allerdings der rechtliche Weg geebnet werden: Eine Rechtsnorm, die es den Kommunen erlaubt, ein Übernachtungsgeld zu erheben, muss zunächst verabschiedet werden. Frühere Vorschläge, eine Eintrittskarte für die Innenstadt oder Wegnutzungsgebühren einzuführen, waren wieder verworfen worden. Das Übernachtungsgeld orientiert sich an ähnlichen Modellen in London und Paris.
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Geändert am 23. August 2006 um 17:26 Dienstag, 22. August 2006
Circus Maximus wird restauriert
Die Besucher sollen erleben, wie der grösste Schauplatz der römischen Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe einst aussah. Um das Gelände aufzuwerten, soll die Via dei Cerchi, die am Circus entlang verläuft, demnächst Fussgängerzone werden. Es fehlten nur noch die letzten Genehmigungen, hiess es.
Derzeit sind auf der weitläufigen Rasenfläche des Circus nur Spuren der früheren Anlage zu erkennen. Ein wichtiges antikes Monument ist die Anlage schon längst nicht mehr - am Wochenende dient sie vor allem Joggern als Lauffläche. Zudem dient der Circus Maximus häufig als Ort für Konzerte und Massenveranstaltungen - so wurden hier die italienischen Fussballnationalspieler nach ihrem Sieg bei der Weltmeisterschaft von den Fans empfangen.
Quelle: Basler Zeitung
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Geändert am 22. August 2006 um 15:59 Montag, 21. August 2006
Islamisches Inserat sorgt für Aufregung
Ein ganzseitiges Inserat der "Union der islamischen Gemeinschaften in Italien" (UCOII) in verschiedenen Tageszeitungen, in dem "israelische Blutbäder" mit "nazistischen Blutbäder" gleichgesetzt werden, hat in Rom scharfe Reaktionen ausgelöst. Die katholische Tageszeitung "Avvenire" nannte das Inserat laut Kathpress eine Art Fehdehandschuh, "sowohl wegen des Sprachgebrauchs als auch, weil ein ungeheurer Schleier des Schweigens über die Verantwortung der 'Hisbollah' und ihrer Verbündeten gebreitet" werde.
In dem Inserat heißt es u.a. wörtlich: "Gestern nazistische Blutbäder, heute israelische Blutbäder." Weiter werden bekannte Orte NS-Gräueltaten in Italien wie Marzabotto oder die Fosse Ardeatine mit Gaza und dem Libanon gleichgesetzt.
Korrektur "verfälschter Informationen"
Der Präsident der UCOII, der seit 40 Jahren in Italien lebende syrische Arzt Mohammed Nour Dakhan, erklärte, seiner Organisation sei es darum gegangen, die "verfälschte Information" der Medien über den jüngsten Libanon-Krieg zu korrigieren. In dieser Information sei nicht mehr klar gewesen, "wer der Angeklagte und wer der Ankläger ist". Im Libanon hätten innerhalb von vier Wochen 1.000 Zivilisten den Tod gefunden, ein Fünftel der Bevölkerung sei ohne Obdach. Außerdem gehe aus auch vom Roten Kreuz bestätigten Krankenhausberichten aus den palästinensischen Gebieten hervor, dass die israelische Armee offensichtlich verbotene Waffen einsetze.
Die Union italienischer jüdischer Gemeinschaften hat den Inhalt des UCOII-Inserats "mit Empörung" zurückgewiesen. Der Versuch, "tragische Augenblicke der italienischen Geschichte und der kollektiven Erinnerung" zu instrumentalisieren, um haltlose Vergleiche mit der aktuellen Situation im Nahen Osten herzustellen, sei anzuprangern, sagte der Vorsitzende der Union, Renzo Gattegna.
Ablehnung bei Regierung und Opposition
In der italienischen Politik war die Ablehnung des UCOII-Inserats sowohl bei Regierung wie Opposition einhellig. Der Generalsekretär der Linksdemokraten (DS), Piero Fassino, bezeichnete die Bezugnahme auf die "nazistischen Blutbäder" als "schändlich"; es handle sich um einen absolut inakzeptablen Vergleich. Wortmeldungen wie das UCOII-Inserat würden nicht nur das Gedenken an den Holocaust mit Füßen treten, sondern auch offensichtlich extremistische Organisationen irreführend als Repräsentanten der Meinung der Moslems erscheinen lassen, stellte der Vizepräsident des Senats, Roberto Calderoli von der rechtspopulistischen Lega Nord, fest.
Quelle: Standard
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Geändert am 21. August 2006 um 17:05 Sonntag, 20. August 2006
Solare Baupflicht in Rom

Wer in Rom nach dem 29. September 2006 baut, ist per Gesetz verpflichtet 30 bis 70 Prozent seines Warmwasserbedarfs - je nach geographischer Lage und Bedarf - solar zu erzeugen.
Wer errichtet, die größer als 4000 Quadratmeter sind, muss Photovoltaikanlagen installieren. Auch die Stadt hat sich solare Baupflicht verordnet.
Bis Ende 2007 müssen öffentliche und private Gebäude 15 Prozent ihres Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien selbst erzeugen und - gegenüber früheren Bauvorschriften - 15 Prozent Energie einsparen.
Ab 2008 müssen bei allen neuen Bauten 30 Prozent Energie erneuerbar produziert werden. Auch Regenwassernutzung wird bei allen Neubauten vorgeschrieben.
Quelle: Sonnenseite
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Freitag, 18. August 2006
Lesung im Goethe-Institut:
Die Vermessung der Welt

Der Autor Daniel Kehlmann wird am Mittwoch, 13. September, 18.30 Uhr, im Auditorium des Goethe-Instituts Rom in der Via Savoia 1 aus seinem neuen Werk "Die Vermessung der Welt" lesen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.
Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren und lebt in Wien. Für seine Romane und Erzählungen, die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Konrad Adenauer Preis 2006. In Deutschland gilt er als einer der bedeutendsten Autoren der letzten 50 Jahre.
Quelle: Goethe-Institut Rom
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Geändert am 18. August 2006 um 16:29 Donnerstag, 17. August 2006
Urlaub in Rom mal anders

Am Lago Bracchiano.
Die Römer lieben ihre Stadt. Doch die italienischen Hauptstädter hegen für Lazio, die ländliche Umgebung der Millionenstadt mindestens die gleichen Gefühle. Rom und Lazio – das gehört nicht nur bei dem gleichnamigen Fußballclub zusammen.
So gewaltig, turbulent und verstopft sich Rom selbst präsentiert, so geruhsam und abgeschieden geht es zumeist in der Umgebung zu. Ein paar Kilometer aus Rom heraus und das schöne Leben beginnt. Aus gutem Grund haben die wohlhabenden Römer im grünen Umland zumeist einen Wochenendsitz. Das Idyll vor der Toren der Stadt beginnt im Süden in den Albaner Bergen. Kraterseen und geradezu pittoreske Städtchen prägen die eindrucksvolle Landschaft der Berglandschaft. Die Gegend hat als Ausflugsziel lange Tradition.
Bereits im antiken Rom flohen die Städter bei allzu großer Hitze in die Region an der südwestlichen Stadtgrenze. Auf den Vulkankegeln geht es hinauf bis zu einer Höhe von 949 Meter. Erst deutlich später zog es auch die Päpste hinaus aus dem zentral gelegen Vatikan. So wurde im 17. Jahrhundert in dem verträumten Örtchen Castel Gandolfo die päpstliche Sommerresidenz errichtet. Der weithin sichtbare Palast erhebt sich am Rand eines Vulkankraters, der direkt am Albaner See liegt. Kaum zu glauben: Der See hat eine maximale Tiefe von 170 Meter.
Castel Gandolfo ist jedoch nicht erst durch den heiligen Sommersitz bekannt geworden. Ebenso wie die noch bekannteren Ortschaften Frascati und Marino gehört Gandolfo zu den weithin bekannten Castelli Romani. Das sind insgesamt sieben Orte, die im Mittelalter als Schutz vor feindlichen Eindringlingen besonders gut gesichert waren. Besonders sehenswert zeigt sich der Weinort Frascati. Von hier aus hat man nicht nur einen grandiosen Blick auf die Anbauregion des bekannten Weißweines, sondern kann ebenfalls auf das zumeist dunstige Rom blicken. Die Bauwerke in Frascati sind sehenswert und zeugen bisweilen von beachtlichem Reichtum.
Von den Albaner Bergen ist es nicht mehr weit bis in die Cinecitta, die italienische Filmhauptstadt. Zwar nicht derart eindrucksvoll in Szene gesetzt wie die Universal Studios in Los Angeles hat man in der Filmstadt am Stadtrand von Rom jedoch immer wieder einmal die Möglichkeit hinter die Kulissen der Filmindustrie zu blicken. Castings und Shows gibt es täglich; jedoch ist die seit 1937 bestehende Cinecitta nur selten für Touristen geöffnet. Blockbuster wie "Cliffhanger", "Gangs of New York" oder "Der englische Patient" entstanden in Rom. Noch bekannter sind Historienfilme wie "Ben Hur", "Quo Vadis" oder "Cleopatra". Besonders sehenswert ist das mit 80 Meter Länge und 40 Meter Breite größte Filmstudio Europas.
Wer die Umgebung von Rom kennenlernen möchte, sollte sich für den Norden der Stadt besonders viel Zeit gönnen. Hier liegt die Campagna Romana, die nicht selten an die legendäre Toskana erinnert. Sanfte Hügel, kurvige Straßen und satte Farben – das gibt es auch in der Römer Lazio. Hier lebten vor den Römern in zahlreichen Siedlungen bereits die Etrusker. Bekannteste Stadt war damals Civita Castellana. Im Nordosten der Stadt erheben sich am Horizont die bis zu 1.300 Meter hohen Sabiner Berge. Sehenswert: der nach einem Erdbeben im Jahre 1942 weitgehend verlassene Ort Faleria und das grandiose Künstler-Örtchen Calcata, das auf einem Tuffsteinfelsen thront.
Bevor es schließlich wieder zurück in das heiße Herzen von Rom oder zur Küste geht, lohnt ein kurzer Abstecher zum Lago die Bracciano. Er ist einer der drei großen Vulkanseen, die sich nordwestlich von Rom aus der Landschaft erheben. Letztmalig war die Vulkanregion um die Seen vor rund 225.000 Jahren aktiv. Heute ist der Lago die Bracciano mit der mittelalterlichen Ortschaft Anguillara Sabazia ein beliebtes Urlaubs- und Wochenendziel.
Quelle: Lycos
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Geändert am 17. August 2006 um 16:09 Mittwoch, 16. August 2006
Die Piazza Navona

Die Piazza Navona in Rom ist ein Gesamtkunstwerk im Freien. Die Geschichte des Platzes ist zweitausend Jahre alt - und jede Epoche kann nachvollzogen werden. Hier findet man Zeugnisse aus Antike, Mittelalter und Neuzeit (Renaissance und Barock). Ein gezielter Besuch dieses atemberaubenden Platzes kann auch Stunden beanspruchen.
Wir möchten hier die Piazza Navona kurz skizzieren. Damit Sie wissen, was in Rom alles auf Sie zukommen wird - oder was Sie versäumt haben! Ein virtueller Stadtrundgang zur Piazza Navona.
Wir empfehlen einen chronologischen Zugang, der dem historischen Werdegang des Platzes gerecht wird. Am besten ist es, wenn man sich dem Platz von der Piazza delle Cinque Lune nähert. Nur von dort ist ein geschichtlicher Querschnitt nachvollziehbar. Die Piazza Navona liegt in der Tiberniederung, am Fuße der Hügel Quirinal, Esquilin und Kapitol. Der Tiber verlief bis zu Augustus Zeiten (kurz vor Christi) ohne einen festen Lauf. Nur der Truppenübungsplatz (das Marsfeld) war für Aufmärsche und Paraden vorgesehen, der Rest war den Überschwemmungen ausgeliefert.
Kaiser Domitian ließ hier um 86 n.Chr. sein Stadium errichten. Es handelte sich weder um eine Arena (Kampfplatz), noch um einen Zirkus (Rennbahn). Der falvische Kaiser wollte griechische Atlethen wetteifern lassen - seinen Mitbürgern zum Trotz, da die griechischen Spiele als unmoralisch betrachtet wurden.
Da als Stadium gedacht, fehlte auch die Spina um die die Quadrigen rannten, und die Carceres, die Startblocks der Pferde. Der Obelisk, der heute den Platz schmückt, ist irreführend: früher war das Areal völlig leer, die Musiker und Turner konnten sich frei bewegen. Der eigentliche Name müßte demnach "Stadium des Domitian" sein.
Das Mittelalter und die Renaissance haben die achsiale Längsausrichtung integriert. Die Fundamente der Häuser folgen den antiken Tribunen. So wurde eine städtebauliche Kontinuität garantiert, die bei ersten Blickfang sofort auffällt. Die Häuserreihen säumen das antike Stadion, wie einst die abgestufeten Zuschauerrampen.
Die Barockzeit brachte große Umwälzungen. Innozenz X. Pamphilj ließ sich hier 1644-50 seinen Familienpalast und die Hauskirche bauen, als Geschenk an seine Schwägerin Donna Olimpia Maidalchini gedacht. Wegen des schädlichen Einflusses auf den Papst, wurde sie vom Volk "Papessa" - die Päpstin- genannt. Der beauftragte Architekt Borromini ließ auch die Wasserleitung der Acqua Virgo vom Trevibrunnen zur Piazza Navona verlängert. So bekam der Platz neue Brunnen.
Gian Lorenzo Bernini schuf im Jahre 1648 - 51 einen der schönsten Brunnen des Barocks: der Vierströmebrunnen (Fontana dei Fiumi). Er gilt als überhöhte Anspielung auf die Hegemonie des Auftraggebers und seiner Dynastie. Die Flußgötter Nil, Ganges, Donau und Rio de la Plata säumen einen Felsenturm, der vom Wasserbecken emporragt. Darauf setzte er einen antiken Obelisken.
Die Piazza Navona ist um 1650 der Schauplatz eines erbitterten Wettkampfes zweier Architekten: der schweizer Borromini und der neapolitaner Bernini. Sie rangen um jeden päpstlichen Auftrag und scheuten keine miese Tricks, um die Aufmerksamkeit des Geldgebers zu erwecken. Der Verlierer, Borromini, nahm sich 1667 das Leben.
Francesco Borromini war um 1630 Berninis Assistent bei den Arbeiten für Urban VIII. Barberini. Als der Papst 1644 starb, kam Borromini in die Gunst des neuen Pamphilj-Papstes Innozenz X.
Gian Lorenzo Bernini fiel in eine schlimme Depression. Er rehabilitierte sich 1674 bei Innozenz X. mit einem gelungenen Silbermodell des Vierströmebrunnens. Die Piazza Navona diente bis ins 18.Jhdt. als Bühne für große Aufführungen, die aus Anlaß der verschiedenen Feste, Zerimonien oder Jahrestage veranstaltet wurden. Der Platz wurde auch geflutet und es wurden historische Naumachien (Seeschlachten) nachgestellt.
Gian Lorenzo Bernini war auch Theatermacher, Produzent und Schauspieler. Er revolutionierte durch seine Bühnenbilder und Stücke die Idee des barocken Theaters und der Theatralik. Hier ein Zitat aus Hermann Bauers "Barock" (1992, S.239): "Berühmt wurde auch 'Berninis Überschwemmung des Tibers' von 1638. Nachdem ein Jahr vorher der Tiber weit über die Ufer getreten war, gab das in der Folge auch den Stoff für das Theater ab. Boote schwammen da auf echtem Wasser, das schließlich auf die Zuschauer zuschwappte und erst im letzten Augenblick zurückgehalten wurde, Häuser stürzten in den Wassern ein und bedrohtend krachend die Zuschauer. Das Ganze trug viel zum Ruhme Berninis bei (...)"
Quelle: Romaculta
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Geändert am 16. August 2006 um 16:47 Dienstag, 15. August 2006
Die Blütezeit des kaiserlichen Rom

Im 2. Jahrhundert n.Chr., zwischen der Herrschaft Trajans und der von Septimius Serverus (193 -211 n.Chr.), erreichte die Stadt ihre größte Ausdehnung und auch ihre höchste Einwohnerzahl von ca. 1 Million Menschen. Mit den Kaisern Hadrian und Antoninus Pius erreichte die Bautätigkeit in Rom ihren Höhepunkt.
Das zeigte sich allerdings weniger in einzelnen Bauwerken als in der Errichtung großer Stadtviertel mit mehrgeschossigen Mietshäusern. Einen sehr guten Eindruck von damaligen Stadtaussehen kann man in Ostia gewinnen, denn die dort freigelegten Viertel stammen zum großen Teil aus dem 2. Jahrhundert. Herausragende Bauwerke aus der Zeit des Hadrian sind der im Jahr 125 umgebaute bzw.erbaute Pantheon, das Mausoleum des Hadrian (die heutige Engelsburg) sowie die Villa des Hadrian in Tibur (Tivoli). Antoninus Pius ließ mehrere große Bauwerke renovieren, unter anderem das Kolosseum, aber ihm werden nur zwei Neubauten zugeschrieben, der Tempel des Hadrian sowie der Tempel des Antoninus und der Faustina auf dem Forum Romanum.
Durch eine erneute Brandkatastrophe gegen Ende der Amtszeit des Commodus (180 - 192) im Jahre 191 wurden große Teile der Stadt verwüstet (so etwa auch das Heiligtum der Vesta). Auch Teile des Kaiserpalastes lagen in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau begann wahrscheinlich in den letzten Monaten der Regentschaft des Kaiser Commodus, wurde aber erst durch Septimius Serverus vollendet. Er ließ auch den Kaiserpalast auf dem Palatin erheblich erweitern und baute dabei über den Hang oberhalb des Circus Maximus hinaus. Noch heute sind die gigantischen Subkonstruktionen zu sehen.
Das berühmteste Bauwerk seiner Zeit ist allerdings der gleichnamige Triumphbogen auf dem Forum Romanum, den der Senat im Jahre 203 aus Anlaß seiner Siege in den Partherkriegen stiftete. Das eindrucksvollste Bauwerk aus der Zeit seines Nachfolgers Caracalla sind die gleichnamigen riesigen neuen Thermenanlagen. Sie gehören heute zu den vielleicht besterhaltenen kaiserlichen Bauten in Rom. Im Jahre 217 erlitt das Kolosseum starke Schäden durch einen Blitzschlag. Unter Kaiser Elagabal (218-222) wurde begonnen es erneut zu restaurieren. Abgeschlossen wurden die umfangreichen Arbeiten erst 238.
Quelle: Antikefan
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Geändert am 15. August 2006 um 20:56 Montag, 14. August 2006
Objektschutz wird verstärkt

Bahnhof Termini in Rom.
Nach Bekanntwerden der Anschlagspläne in Großbritannien hat Italien den Schutz vor Terrorangriffen verstärkt. Laut Medienberichten, werden neben Flughäfen, Bahnhöfen und Häfen auch die britischen und amerikanischen Botschaften und Konsulate besser geschützt. Als «sensible Objekte» gelten auch Eisenbahn- und Autotunnels sowie amerikanische und britische Geschäfte, Banken und Restaurants. Bei einer landesweiten Großrazzia im Islamistenmilieu wurden gestern 40 Menschen festgenommen.
Quelle: Yahoo
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Freitag, 11. August 2006
Streit um Hepatitis-Warnung

Die römischen Behörden haben dementiert, dass es einen ungewöhnlichen Hepatitis-A-Ausbruch gibt. Die Zahl der Kranken sei stabil. Das Berliner Tropeninstitut hatte zuvor Reisende zur Schutzimpfung aufgefordert, weil es in Rom eine Häufung der Hepatitis-A-Fälle gebe. Gelbsucht vom Typ Hepatitis-A könne durch infizierte Muscheln und Meeresfrüchte ausgelöst werden, teilte das Institut am Mittwoch mit.
Das Berliner Institut nannte keine Zahl der Erkrankten. «Der einzig wirklich sichere Schutz ist die Impfung», sagte ein Experte. Sich durch Verhaltensregeln vor einer Infektion durch verunreinigte Lebensmittel zu schützen, sei sehr schwer.
Viele Experten empfehlen die Impfung schon seit Jahren generell allen Mittelmeer-Urlaubern. Hepatitis A ist eine relativ milde Form der Leberentzündung, die nicht chronisch wird und zu keinen dauerhaften Schädigungen führt. Die Krankheit kann aber Wochen oder Monate dauern.
Quelle: Vitanet
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Donnerstag, 10. August 2006
Hepatitis-Fälle in Rom

Beispiel für Hepatitis A.
Wegen einer Häufung von Hepatitis-A-Fällen sollten Urlauber mit dem Reiseziel Rom ihren Impfschutz überprüfen. Das bestätigt das Tropeninstitut in Berlin. Von der Krankheit betroffen seien unter anderem die römischen Gemeinden Albano, Ciampino und Fiumicino zu der auch der internationale Flughafen von Rom gehört. Die Infektionsquelle ist laut Behördenangaben noch nicht bekannt. Experten vermuten, dass infizierte Lebensmittel wie Meeresfrüchte und Muscheln die Ursache sind.
Denn insbesondere nicht ausreichend gegarte Lebensmittel können die Leberentzündung übertragen. «Der einzig wirklich sichere Schutz ist die Impfung», sagt Sebastian Dieckmann vom Tropeninstitut in Berlin. Typisch für eine Infektion mit Hepatitis A sind neben Fieber, Übelkeit, allgemeiner Müdigkeit und Oberbauchbeschwerden die Gelbfärbung von Haut und Augen. Diese wird durch eine Funktionsstörung der infizierten Leber ausgelöst.
Allerdings tritt die Gelbsucht nur bei zwei Drittel der Infizierten in Erscheinung. Es gebe milde Verlaufsformen, die nicht als Hepatitis-A-Infektion identifiziert werden, sagt Dieckmann. In schweren Fällen kann eine Erkrankung zu einem längeren Krankenhausaufenthalt oder, vor allem bei älteren Menschen oder bei bestehenden Vorschäden an der Leber, zum Tod führen. Alle deutschen Tropeninstitute empfehlen deshalb bei Reisen nach Süd- und Osteuropa eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Mittwoch, 9. August 2006
Rom: Madonna gratuliert Hochzeits-Paar

Madonna und Guy Ritchie.
Madonna und ihr Ehemann Guy Ritchie scheinen zu wissen, was sich gehört. Die beiden verbrachten vor wenigen Tagen ein romantisches Abendessen in einem römischen Restaurant. Zeitgleich fand in dem Lokal eine Hochzeitsfeier statt.
Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, ließen es sich die Pop-Ikone und der Regisseur nicht nehmen, sich zu den Frischvermählten zu gesellen. Sie unterbrachen sogar extra ihr Dinner, um dem aus Wales stammenden Paar zu gratulieren und einen kleinen Plausch zu halten. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
Madonna und Guy Richtie wollen übrigens im Herbst noch einmal heiraten. Damit wollen die beiden mit allen Gerüchten, ihre Ehe sei gescheitert, aufräumen. Ein Insider sagte dazu: "Sie wollen der ganzen Welt zeigen, wie sehr sie miteinander verbunden sind." Die erneute Hochzeit soll dann angeblich auf ihrem Landsitz bei London stattfinden.
Madonna ist seit Dezember 2000 mit dem Regisseur Guy Ritchie verheiratet. In letzter Zeit kursierten Gerüchte, die beiden hätten sich auseinandergelebt und die Ehe sei gescheitert.
Quelle: Chart King
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Dienstag, 8. August 2006
Madonna in Rom am Kreuz

Madonna während ihres Konzerts in Rom.
Ungeachtet der Proteste der katholischen Kirche hat sich Popsängerin Madonna bei einem Konzert in Rom mit Dornenkrone am Kreuz gezeigt.
Rund 70 000 Fans verfolgten am Sonntagabend die umstrittene Kreuzigungsszene ihrer aktuellen "Confessions"-Tour in einem Stadion in nur rund anderthalb Kilometern Entfernung von der Vatikanstadt.
Vatikan: "Gotteslästerung"
Der Vatikan hatte die Idee einer Schein-Kreuzigung schon im Vorfeld als Gotteslästerung verurteilt. Die US-Sängerin steigerte ihre Provokation allerdings noch, indem sie Papst Benedikt XVI. einlud, sich das Konzert anzusehen. Auch weitere Elemente ihrer zweieinhalbstündigen Bühnenshow dürften für Kontroversen sorgen. So zeigte sie an einer Stelle Bilder des Papstes direkt nach denen des einstigen italienischen Diktators Benito Mussolini.
Jubel ebbte bei Kreuzigungszene ab
Anders als beim Rest des Konzerts ebbte der Jubel der Fans bei der Kreuzigungsszene indes ab. Einige der Besucher zeigten sich enttäuscht, dass Madonna angesichts der Nähe zum Vatikan nicht auf diesen Teil ihrer Show verzichtet hatte. "Die Kreuzigung war unnötig und provokativ", sagte etwa eine 39-jährige Römerin.
Madonnas Karriere ist wiederholt von Streit um die Verwendung religiöser Symbole begleitet worden. So bezeichneten Vertreter der katholischen Kirche das 1989 erschienene Video zu ihrem Lied "Like a Prayer" als gotteslästerlich. Darin brannten Kreuze, Statuen weinten Blut, und Madonna verführte einen schwarzen Jesus. 2004 gab es Kritik von Katholiken an Madonnas Glauben an die Kabbala, eine mystische jüdische Lehre.
Für Kontroversen dürfte die aktuelle Tournee der Sängerin auch im September in Moskau sorgen. Die russisch-orthodoxe Kirche rief ihre Gläubigen wegen der Kreuzigungsszene zum Boykott des Konzerts auf, wie die Nachrichtenagentur Interfax am Wochenende berichtete.
Quelle: Focus
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Montag, 7. August 2006
Das volkstümliche Rom:
Ghetto und Trastevere
Jüdisches Viertel im Ghetto.
Einen Blick in das Rom der kleinen Leute, aber auch auf antike Theater und Tempel sowie berühmte Frauenfiguren.
Unser Spaziergang beginnt im republikanischen Rom am Largo di Torre Argentina. Die vier ausgegrabenen Tempel bilden die größten Reste aus der republikanischen Epoche der Tiberstadt. Nur wenige Schritte weiter führt die Via Paganica von den echten Katzen zu kunstvollen Schildkröten. Die Tartarughe der Fontana delle Tartarughe setzte Bernini auf die elegante Brunnenanlage von Giacomo Della Porta, und handgefertigte Schildkröten in allen Variationen finden sich auf dem Modeschmuck bei Atalanta an der stimmungsvollen kleinen Piazza.
Jüdische Lebenswelt in Rom
Die Via della Reginella läßt noch immer gut die einstige Enge und Gedrängtheit des Ghettos erahnen. Sie führt auf die Via del Portico d' Ottavia, noch heute Zentrum des jüdischen Lebens in Rom. Lust auf jüdische Kost? Rund um die Via del Portico d'Ottavia finden Sie spezielle Kuchen und Restaurants mit Gerichten der jüdisch-römischen Kochtradition. Die Pasticceria Boccione bäckt noch original jüdische Spezialitäten, versuchen Sie die Carciofi alla giudìa bei Giggetto.
Trotz des langsamen Verfalls vieler sehenswerter Palazzi im Viertel - noch bewahrt das Ghetto etwas von seiner lebendigen, volkstümlichen Atmosphäre. Kommen Sie am Abend zum Essen in diese Gegend, und Sie werden am lauten, fröhlichen römischen Leben teilnehmen. Tagsüber bildet eine der malerischsten Ecken der Stadt ein gern fotografiertes Motiv: der mächtige Rest des einst 132 Meter langen und 110 Meter breiten Portico d' Ottavia. Kaiser Augustus restaurierte 27-23 v. Chr. den bereits im Jahr 146 v. Chr. angelegten Bogengang und widmete ihn seiner Schwester Ottavia. Heute dient er als Eingang zur Kirche Sant' Angelo in Pescheria, in der sich die Juden des Ghettos ab 1287 zwangsweise Predigten anhören mußten, um sie zu bekehren - erst 1847 wurden sie davon befreit! Hinter dem Portikus öffnet sich das nach dem Pompejus-Theater zweitgrößte im antiken Rom, das Teatro di Marcello. Cäsar ließ die 15 000 Zuschauer fassende Arena anlegen, Augustus weihte sie 13 v. Chr. dem Andenken seines Neffen Marcellus. An der Synagoge mit dem Museo Ebraico vorbei geht es über Roms älteste noch benutzte Brücke, den aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammenden Ponte Fabricio, auf die Tiberinsel. Auch der Ponte Cestio stammt noch aus römischen Zeiten und bringt Sie anschließend hinüber nach Trastevere.
Hier wurde in den letzten Jahren kräftig saniert, und so mancher Rechtsanwalt oder gutsituierte Arzt zog ein. Schlendern Sie ein wenig durch das Viertel und entdecken Sie das Dorf, das sich mitten in der Großstadt Rom verbirgt.
Charakteristischer Wochenmarkt
Vom Ponte Cestio führt ein kurzer Spaziergang zu einer der ältesten Basiliken des Viertels. Der hübsche Garten von Santa Cecilia lädt zu längerem Verweilen ein, bevor man die berühmte liegende Figur der Heiligen von Maderno in der Kirche bewundert. Über die weitläufige Piazza Mastai erreicht man die Hauptachse des Stadtteils, die Viale di Trastevere, und ein wenig weiter die Piazza di San Cosimato. Hier treffen sich die Einheimischen jeden Morgen auf dem charakteristischen Wochenmarkt.
Mit der Piazza Santa Maria in Trastevere öffnet sich am Ende der Via di San Cosimato der schönste Platz des Viertels. Die Mosaiken an der Fassade der ältesten Marienkirche Roms, Santa Maria in Trastevere, der leise sprudelnde Brunnen, die sanfte Nachtluft und ein guter Wein: So kommt das richtige Trastevere-Gefühl auf. Einen Einblick in die Welt der kleinen Leute, in das Rom des 18. und 19. Jahrhunderts gibt das interessante Museo in Trastevere (tgl. außer Mo 10-19.30 Uhr) an der nächsten einladenden Piazza Sant' Egidio. Wie wäre es danach mit einem Spaziergang im wunderschönen Botanischen Garten hinter dem Palazzo Corsini? Sie können hinauf auf den Gianicolo steigen, falls Sie allerdings bis zur Piazza Garibaldi wollen, müssen Sie den ganzen Weg außen um den Orto Botanico herumgehen.
Quelle: Merian
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 12. August 2006 um 01:06 Freitag, 4. August 2006
Proteste gegen Madonna-Konzert
Roms Priester laufen Sturm gegen das am Sonntag in Rom geplante Konzert von Popstar Madonna. Wie die Sängerin in ihren Konzerten das Kreuz und weitere christliche Symbole gebrauche, sei "respektlos, provokatorisch, geschmacklos und dumm".
Dies hiess es in der Stellungnahme einiger Priester. Sie reagierten somit auf Berichte, nach denen sich Madonna während ihres Auftritts im Olympiastadion in Rom symbolisch kreuzigen lassen wird. Sie soll auch mit einer Dornkrone auf dem Kopf auftreten.
Obwohl der Vatikan noch keine offizielle Stellung gegen Madonna bezogen hat, protestieren mehrere Geistliche gegen die amerikanische Sängerin. Der Kardinal von Ravenna, Ersilio Tonini sprach von einem Skandal, der von den Werbehändlern aufgebaut worden sei, um Geld zu machen.
«Madonnas Konzert ist pure Provokation, mit der die Sängerin Werbung machen will», sagte Pater Matteo Zucchi, Pfarrer der römischen Kirche Santa Maria in Trastevere. Kritik erntete Madonna auch vom Vizepräsidenten der jüdischen Gemeinschaft in Italien, Riccardo Pacifici.
Quelle: Basler Zeitung
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 4. August 2006 um 19:24 Donnerstag, 3. August 2006
42.000 Ministranten in Rom
Mit Gottesdiensten und Andachten in den Innenstadtkirchen Roms hat die internationale Ministrantenwallfahrt mit insgesamt 42.000 Teilnehmern am Dienstagvormittag ihr Programm aufgenommen. Ein grosser Teil stammt aus Deutschland, wo die Messdiener eine herausragende Säule der Jugendpastoral sind.
Nach gemeinsamen Andachten zogen die einzelnen Bistumsgruppen in einem Sternmarsch zum Vatikan. Viele Ministranten besuchten den Petersdom zu einem Gebet am Papstgrab Johannes Paul II. Erster Höhepunkt der Rom-Wallfahrt ist am Dienstagabend eine grosse Messe auf dem Petersplatz, den der Wiener Kardinal Christoph Schönborn zusammen mit dem deutschen Jugendbischof Franz-Josef Bode und weiteren Kirchenführern konzelebriert. Für den Mittwoch steht die Teilnahme an der Generalaudienz von Benedikt XVI. auf dem Programm. Dabei will sich der Papst mit einem eigenen Grusswort an die jugendlichen Teilnehmer richten.
Aus 17 Ländern sind in Rom die Ministranten zu einer internationalen Wallfahrt zusammengetroffen. Das grösste Kontingent mit 35.000 Jungen und Mädchen stellten die Messdiener aus Deutschland, doppelt so viele wie beim letzten Treffen vor fünf Jahren, sagte der deutsche Jugendbischof Franz-Josef Bode am Montag an einer Pressekonferenz. Die Begeisterungswelle des Weltjugendtags von Köln schlage sich hier nieder. Keine Statistenrolle Es sei jedoch bereits seit einigen Jahren bei Jugendlichen eine wachsende, spürbare Begeisterung für das Wallfahren zu registrieren, betonte Bode. Für die kirchliche Jugendpastoral in Deutschland seien Ministrantinnen und Ministranten eine herausragende Säule. Nach letzten Angaben machten 393.164 Kinder und Jugendliche am liturgischen Dienst mit – mit steigender Tendenz.
"Die Rom-Wallfahrt ist nicht ein plötzlicher Event, sondern Teil eines ständigen pastoralen Bemühens, junge Menschen über den Augenblick hinaus in ihrer spirituellen Biografie zu begleiten", unterstrich der Jugendbischof. Ministranten würden nicht zur Verschönerung von Gottesdiensten in einer Statistenrolle verzweckt. Zur Ministrantenpastoral gehörten neben liturgischer Bildung auch ein reges Gruppenleben sowie viele soziale und Freizeitaktivitäten. Veranstalter der in der Regel alle fünf Jahre stattfindenden Wallfahrt ist der 1960 gegründete Internationale Ministrantenbund (CIM). Dessen Vorsitz hat der Basler Weihbischof Martin Gächter inne.
Quelle: Kipa
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 4. August 2006 um 19:23 


