Einträge "Juli 2006":

Dienstag, 1. August 2006

Billy Joel und Bryan Adams in Rom
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Die Pop- und Rockgrößen Billy Joel (l) und Bryan Adams werden gemeinsam in Rom auftreten.

Vor dem römischen Kolosseum treffen sich am heutigen Montag zwei Superstars der Pop- und Rockgeschichte zum musikalischen Hauptereignis des Sommers: «Piano Man» Billy Joel (57) und der Kanadier Bryan Adams (46) wollen vor Hunderttausenden Fans ein kostenloses Konzert geben.

Insgesamt zehn Mega-Leinwände wurden auf der Straße vor den Kaiserforen installiert, um den Besuchern eine gute Sicht auf das Konzert zu ermöglichen. Die Stadt Rom will zudem gratis Wasserflaschen verteilen, um die Fans vor Hitzschlägen zu bewahren.

Zunächst wird Bryan Adams eine Stunde lang seine bekanntesten Lieder von «Summer Of 69» bis «Run To You» singen, bevor Billy Joel erstmals nach elf Jahren wieder ein Konzert in Italien gibt. Er habe seine bekanntesten Stücke von «Innocent Man» über «New York State Of Mind» und «Scenes From An Italian Restaurant» bis hin zu «Piano Man» im Gepäck, hieß es. Am Ende des dreistündigen Events wollen die beiden Stars dann gemeinsam vor das Publikum treten und einen Hit der Beatles oder der Rolling Stones im Duett singen.

Quelle: Merkur Online

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Geändert am 7. August 2006 um 17:09
Freitag, 28. Juli 2006

Doppelblitz trifft berühmte Kirche

Gerade erst war die Restaurierung abgeschlossen, jetzt muss die Kirche oberhalb der Spanischen Treppe in Rom erneut saniert werden. Schuld daran sind zwei Blitze.

Die römische Kirche "Trinità dei Monti" oberhalb der Spanischen Treppe ist nach einer fast zweijährigen Rundum- Restaurierung von zwei Blitzschlägen beschädigt worden. Die Arbeiter hätten gerade erst die Baugerüste abgebaut, als die Blitze in den linken Glockenturm krachten, berichtete die Zeitung "Corriere della Sera" am Donnerstag.

Zuvor war das prächtige Gotteshaus für mehrere Millionen Euro 19 Monate lang renoviert und neu verputzt worden. Nun muss es erneut saniert werden. Die Blitze haben laut Zeitung zu erheblichen Schäden geführt. Kleinere Teile des Putzes drohen nun herabzustürzen, so dass die Straße vor der Kirche gesperrt wurde.

Die "Santa Trinità dei Monti" (Die Heilige Dreifaltigkeit vom Berge) wurde zwischen 1503 und 1587 neben einem seit 1494 bestehenden Kloster errichtet. Der Auftraggeber war Ludwig XII. von Frankreich, der damals in Italien weilte. Die markante Kirche mit den zwei Türmen gilt heute als ein Wahrzeichen Roms.

Quelle: Netzeitung



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Geändert am 28. Juli 2006 um 21:32
Donnerstag, 27. Juli 2006

Rom erbauen auf dem Handy
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Publisher CDV gab heute bekannt, dass es eine Handy-Version von Die Römer geben wird.
Ab dem ersten August dürfen Sie sich als Städteplaner aus 22 verschiedenen Bauwerken Ihre römische Siedlung zusammenstellen. Außerdem sorgen die 14 Produktionsketten und zufällig generierte Levels für Abwechslung.

Das Handyspiel Die Römer gibt's bei führenden Netzbetreibern und Portalen für alle gängigen Handymodelle im Angebot. Für Einsteiger hält das Spiel auch fünf Tutorial-Levels parat.

Spiel-Info:

Name: Die Römer
Genre: Aufbau-Strategie
Entwickler: Haemimont Games
Publisher: CDV Software Entertainment AG (DE)
Webseite: http://www.die-roemer.com
Preis:40 Euro

Quelle: PC Games Online



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Geändert am 27. Juli 2006 um 15:25
Mittwoch, 26. Juli 2006


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Die Schweizergarde im Vatikan hat während ihres 500-Jahr-Jubiläums die Massen in den Bann gezogen: Über 30 000 Besucher sahen innerhalb weniger Monate die Ausstellung über die kleinste Armee der Welt.

Kommandant Elmar Mäder zog denn auch eine positive Bilanz zu den Feierlichkeiten. Den grössten Eindruck habe bei ihm die Vereidigung der 33 neuen Gardisten hinterlassen, der am 6. Mai auf dem Petersplatz knapp 30 000 Zuschauer beigewohnt hatten, sagte Mäder am Dienstag in Rom vor den Medien.

Das 500-Jahr-Jubiläum endete mit einer Pilgerreise nach Tours, wo der Heilige Martin begraben ist, der Patron der Schweizergarde. Am 11. November öffnet dann in Naters VS noch das "zentrum garde", ein Museum in der ehemaligen Militärfestung, seine Tore.

Die Walliser Familien, speziell diejenigen in Naters, haben in den letzten 181 Jahren am meisten Söhne als Söldner zum Papst nach Rom ziehen lassen. Sie halten eine Tradition am Leben, die am 21. Januar 1506 begonnen hat.

An jenem Tag erreichten rund 150 eidgenössische "Gwardiknechte" die Mauern der Ewigen Stadt, nachdem sie dem Hilferuf des Papstes gefolgt waren. Am nächsten Tag stellten sie sich ihrem neuen Arbeitgeber vor, dem Renaissance-Fürsten und Papst Julius II. della Rovere. Der 22. Januar 1506 gilt deshalb als Gründungsdatum der Garde.

Quelle: Basler Zeitung



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Geändert am 27. Juli 2006 um 01:03
Dienstag, 25. Juli 2006

Verkehrsberuhigung und Kollaps in Rom
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Taxis quetschen sich durch enge Straßen. Am Straßenrand eines der Hauptverkehrsprobleme Roms: motorisierte Zweiräder.

Es sind Schulferien, Rom wird - langsam, langsam - stiller mit jedem Tag. Um der Entwicklung nachzuhelfen, hat die Stadtverwaltung einen weiteren Schritt gegen die Autos unternommen: Für sie bleibt San Lorenzo, das modische Kneipen- und Ausgeh-Viertel, diesen Sommer an vier Abenden der Woche gesperrt. Voriges Jahr waren es nur zwei Nächte, Freitag und Samstag. Aber im letzten Jahr sind die Nachtfahrverbote ja überhaupt erst erfunden worden - im historischen Zentrum und im Flanierviertel Trastevere. Anders, sagten sich die Stadtgewaltigen, werde man des Lärms, der Luftverschmutzung, der Dauerstaus und des undurchdringlichen Dschungels von Überall-Parkern nicht mehr Herr.

Bar- und Restaurantbetreiber tobten zwar zuerst - "Ein geschlossenes Rom ist ein totes Rom!" - und sperrten ihre Toiletten fürs Laufpublikum. Doch dieses Jahr halten sich die Proteste sehr in Grenzen. Eine Idee greift offenbar um sich - schon deshalb, weil es, wie üblich, eine typisch römische Lösung gibt: Motorisierte Zweiräder sind von allen Sperren ausgenommen.

Seit etwa acht Jahren arbeitet die Stadt Rom daran, wenigstens die Altstadt möglichst autofrei zu bekommen. Den Anstoß hat Papst Johannes Paul II. gegeben, als er für 2000 ein heiliges, ein "großes Jubiläumsjahr" ausrief. Schnell war klar, dass mit mindestens 25 Millionen Pilgertouristen gerechnet werden musste, und Rom reformierte sein Verkehrswesen.

Genehmigung gegen Geld

Seither ist die historische Innenstadt um die Piazza Navona, das Pantheon, das Kolosseum und die Spanische Treppe herum jeden Wochentag zwischen 6.30 und 18 Uhr eine einzige "zona a traffico limitato", eine "verkehrsberuhigte Zone".

An 22 "Toren" wachen Videokameras darüber, dass nur der hineinfährt, der entweder in der Innenstadt wohnt - das sind immerhin mehr als 85. 000 Menschen -, dort arbeitet oder / und sich eine Genehmigung gekauft hat. Die Jahresgebühr liegt zwischen 32,70 Euro (für Handwerker und Lieferanten) und 324,49 Euro für anderweitig Berufstätige. Den Höchstbetrag zahlen auch Bewohner der Innenstadt, wenn sie mehr als zwei Autokennzeichen pro Familie anmelden wollen; ansonsten kommen sie mit Stempelmarken für 19,78 Euro pro Lizenz davon. Bis zu 40 Prozent indes spart jeder, der sich ein Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr kauft.

"Motorini" sind zum Problem geworden

Kostenlos und zeitlich unbegrenzt bewegen sich hingegen die motorisierten Zweiräder. Sie sind zu Roms eigentlichem Problem geworden. Zwar sind die Autostaus aus dem Stadtkern weitgehend verschwunden, zeitgleich aber ist die Zahl der "Motorini" in die Höhe geschnellt. Die meisten von ihnen - mindestens zwei Drittel - genügen beim Ausstoß von Abgasen keinerlei EU-Norm. Deshalb und wegen ihrer schieren Masse - 650 000 sind in Rom registriert - gehören Zweiräder neben den kleinen Diesel-Lieferwagen zu den schlimmsten Luftverschmutzern der Stadt. Roms Feinstaubwerte liegen chronisch weit jenseits all dessen, was die EU erlaubt.

So setzt sich die Statistik des italienischen Umweltdachverbandes Legambiente aus recht widersprüchlichen Elementen zusammen: Rom hat mit fast sieben Quadratkilometer "Autofreiheit", Tendenz wachsend, die unbestritten größte verkehrsberuhigte Zone Italiens. Nirgendwo auch, vom Sonderfall Venedig abgesehen, wird so viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wie hier. Mit 77 Autos pro hundert Einwohner weist Rom aber gleichzeitig die größte Autodichte des Landes auf. Mit der Masse ihrer "Motorini" verteidigt Italiens Hauptstadt gar den Spitzenplatz in der "Motorisierungsdichte" generell.

Tagtäglich wird auch die elektronische Überwachungstechnik heftig attackiert: Von den 2,1 Millionen Bußgeldbescheiden, die Roms Stadtpolizei im Jahr ausstellt, entfällt die Hälfte auf "Verletzung der verkehrsberuhigten Zonen". Jüngst wurde ein Autofahrer geschnappt, der monatelang mit schwarzem Klebeband die Ziffern auf seinem Kennzeichen so verändert hatte, dass die Videokameras seine Einfahrt für erlaubt hielten. Und gleich außerhalb der Innenstadt tobt der Verkehr, schranken- und grenzenlos - stärker denn je.

Aber da wird den Stadtgewaltigen schon etwas einfallen. Der Umweltverband Legambiente setzt Bürgermeister Walter Veltroni und seine Mitte-Links-Mannschaft in Sachen Umweltgesinnung und -programm auf den ersten Platz in Italien, punktgleich mit Südtirols Hauptstadt Bozen. So "nordisch", so mitteleuropäisch war Rom noch nie.

Als Märchen übrigens bezeichnet man bei der Stadtverwaltung, was jeder Bürger tagtäglich und buchstäblich am eigenen Leib spürt: Dass die Touristenbusse nun, nach Einführung der Citymaut auch für sie, Kosten sparen wollen und ihre Fahrgäste kurzerhand auf die ohnedies überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel umladen. Die Tagestarife für Touristenbusse seien, so heißt es auf dem Kapitol, mit 15 bis maximal 170 Euro so schrecklich hoch nicht; Sankt Peter und den Vatikan gebe es gratis, und überhaupt sei das wachsende Gedränge darauf zurückzuführen, dass noch nie so viele Touristen nach Rom gekommen seien wie jetzt. Und das sei doch eine überaus positive Bilanz.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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Geändert am 25. Juli 2006 um 16:23
Montag, 24. Juli 2006

Ugo Attardi 83-jährig gestorben
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Ugo Attardi.

Ugo Attardi, einer der vielseitigsten italienischen Künstler, ist tot. Er sei in der Nacht zum Freitag im Alter von 83 Jahren in Rom gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Als Maler, Bildhauer und Schriftsteller hatte sich Attardi weit über die Grenzen Italiens hinaus einen Namen gemacht. In der Nähe von Genua geboren und in Palermo aufgewachsen, gründete er 1945 unter anderem gemeinsam mit Consagra und Guttuso die "Forma 1" - die erste italienische Gruppe abstrakter Künstler in der Nachkriegszeit. Später widmete er sich seinem persönlichen Malstil, einem existenzialistischen Expressionismus.

Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahm er mehrmals an der Kunstbiennale in Venedig teil. In den größten italienischen Museen wurden ihm Einzelausstellungen gewidmet. Seit den 70er Jahren entdeckte Attardi nach einer Spanien-Reise die Klassiker für sich und widmete sich historischen Studien. In diesen Jahren schrieb er auch seinen Roman "L'erede selvaggio" (Der wilde Erbe).

Skulpturen von Attardi sind heute unter anderem in New York, Buenos Aires und Malta zu sehen, wo eine Staue des Eneas den Hafen von La Valletta ziert. "Die italienische Kultur verliert einen großen Künstler, einen Maler und einen originellen Bildhauer, der dazu beigetragen hat, die italienische Kunst in der Welt bekannt zu machen", sagte Kulturminister Francesco Rutelli.

Quelle: Der Standard



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Samstag, 22. Juli 2006

Rom mit dem Boot
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Tourvisa, Via Marghera 32 (Telefon +39 06 446 34 81) bietet eine eineinhalbstündige Bootsrundfahrt von der Brücke Ponte Umberto 1 (Piazza Navona) zur Ponte Duca d'Aosta an. Die Boote fahren mittwochs, freitags, samstags und sonntags zu verschiedenen Zeiten ab - je nach Wetterlage. Die klimatisierte Tiber II segelt am Vatikan vorbei, am Castel Sant'Angelo und unter den Brücken Roms. Die Rundfahrt dauert etwa eine Stunde und 40 Minuten.

Weitere Informationen in englischer Sprache bei Tourvisa.



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Geändert am 20. Juli 2006 um 16:10
Freitag, 21. Juli 2006

Algen-Alarm im Meer
rund um Rom

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Strandpromenade von Ostia nahe Rom.

Hitzegeplagte Italiener und Touristen rund um Rom finden jetzt nicht einmal mehr im Wasser Abkühlung.

Wegen Algen-Alarms und zahlreicher Bakterien im Meer wurde an mehreren Stränden rund um die italienische Haupstadt ein Badeverbot verhängt. Darunter seien die Strände in Fregene, Focene und Santa Marinella, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Donnerstag. Grund für das schleimige, schaumige Wasser: Die hohen Temperaturen.

In Fregene sei das Meer derzeit 28 Grad warm, in Ostia bereits 26,6 Grad - vier bis fünf Grad mehr als für diese Jahreszeit normal. «Die Temperatur ist unser Hauptanhaltspunkt, um die Wasserqualität abschätzen zu können», sagte Umweltexperte Lorenzo Parlati. Urlaubern drohten in dem Algen-Wasser Hautkrankheiten und Allergien. Bis Anfang August sollen die Temperaturen des Thyrrenischen Meeres rund um Rom noch weiter steigen.

Quelle: nachrichten.ch



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Geändert am 21. Juli 2006 um 20:02
Donnerstag, 20. Juli 2006

Rom vor Ministranten-Invasion
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Papst Papst Benedikt XVI. erwartet die Ministranten zur General-Audienz.

Rund 35.000 Ministrantinnen und Ministranten aus fast allen deutschen Bistümern nehmen an der Internationalen Ministrantenwallfahrt teil, die am 1. und 2. August in Rom stattfindet. Damit hat sich die Teilnehmerzahl aus Deutschland im Vergleich zur letzten Romwallfahrt der Messdiener im Jahr 2001 mehr als verdoppelt.

Die deutschen Jugendlichen stellen das größte Länderkontingent bei der Pilgerfahrt, zu der über 40.000 Mädchen und Jungen aus 17 Nationen erwartet werden und die unter dem Motto "Spiritus vivificat - Der Geist macht lebendig" steht. Zu den Höhepunkten der Ministrantenwallfahrt gehört das internationale Programm am 1. und 2. August auf dem Petersplatz. Viele Bistümer bieten an den Tagen vor und nach diesem Treffen eigene diözesane Programme in und um Rom an.

Dreizehn Bischöfe und Weihbischöfe aus Deutschland begleiten Pilgergruppen aus ihren Bistümern. Am 1. August feiern die Teilnehmer um 19.00 Uhr einen internationalen Gottesdienst mit Christoph Kardinal Schönborn OP, Erzbischof von Wien, auf dem Petersplatz. Neben dem Vorsitzenden der Jugendkommission der Deut­schen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), werden weitere deutsche Bischöfe bei dieser Heiligen Messe konzelebrieren. Am 2. August findet um 10 Uhr eine Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz statt. Zehntausende Jungen und Mädchen werden bei diesen Anlässen den Petersplatz mit ihren farbigen Pilgertüchern in ein buntes Tüchermeer verwandeln.

Veranstalter der in der Regel alle fünf Jahre stattfindenden Internationalen Ministrantenwallfahrt ist der internationale Ministrantenbund CIM (Coetus Internationalis Ministrantium), ein freiwilliger Zusammenschluss Ehren- und Hauptamtlicher aus der europäischen Ministrantenpastoral, der seit 1960 besteht.

Quelle: Kath.net



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Geändert am 20. Juli 2006 um 15:18
Mittwoch, 19. Juli 2006

Chef des Geheimdiensts unter Verdacht
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Nicola Pollari.

Seit Tagen wurde darüber gemunkelt, nun ist es offiziell: Auch gegen den Direktor von Italiens Militärgeheimdienst Sismi, Nicola Pollari, laufen Ermittlungen wegen Entführung im Zusammenhang mit dem mysteriösen Verschwinden des Mailänder Imams Abu Omar vor drei Jahren. Vier Stunden lang wurde Pollari am Samstag verhört. Wusste er von der Entführung, hat er sie gedeckt oder selbst angeordnet? Die Verdachtsmomente gegen Pollari verstärkten sich seit der sensationellen Verhaftung seines Vizes. Der soll seinem Chef die volle Verantwortung zugeschoben haben und befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Europarlament und Europarat hatten monatelang das illegale Gestrüpp der CIA in einer Sonderkommission untersucht. Sollte es eine Mitwisserschaft, Duldung oder gar Komplizenschaft einzelner europäischer Staaten gegeben haben, würde dies bei eindeutiger Beweislage laut EU-Recht streng sanktioniert werden. Die Mailänder Staatsanwaltschaft sah dies ebenso. Armando Spataro, Chefankläger in Terrorismusangelegenheiten der Mailänder Staatsanwaltschaft, blieb dem illegalen Treiben der CIA auf den Fersen. Während die US-Agenten in ganz Europa anscheinend ungehindert schalteten und walteten, begingen sie in Italien einen großen Fehler. Laut Anklage entführten am 17. Februar 2003 26 CIA-Leute mit Hilfe des italienischen Militärgeheimdienstes am helllichten Tag mitten in Mailand den Imam der Stadt. Spataro hatte Abu Omar schon lange vorher im Visier; die Aktion der CIA schnappte ihm einen Verdächtigen unter der Nase weg. Es folgten einige Monate intensiver Recherchen und Spataro erhob Anklage wegen eines schweren Falls von Entführung gegen zuerst 22 und schließlich 26 CIA-Agenten. Die spektaluläre Verhaftung des Vizegeheimdienstchefs und einiger anderer Personen im Dunstkreis des Dienste folgten.

Armando Spataro hat damit offensichtlich in ein Wespennest gestochen und steht seitdem massiv unter Beschuss. Der frühere Staatspräsident Francesco Cossiga will ihn wegen Verrats von Staatsgeheimnissen anklagen lassen und wirft ihm vor, durch seine Arbeit Al Qaida zu unterstützen. Die Anwälte des Geheimdienstchefs zitieren zur Entlastung ihres Mandanten einen Brief an die Regierung, aus dem hervorgehen soll, dass diese über die bevorstehende Entführung Abu Omars informiert war. Damals war Silvio Berlusconi Premier, der vor wenigen Tagen beteuert hatte, er habe von der Zusammenarbeit von Sismi und CIA nichts gewusst. Drohend fügte er hinzu: "Jeder, der den Geheimdienst angreift, ist ein Terrorist." Doch exakt er selbst könnte demnächst zum Verhör gebeten werden.

Quelle: Tagesspiegel online



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Dienstag, 18. Juli 2006

Kinderbuch: Das alte Rom

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Wenn man an das historische Rom denkt, assoziiert man alte römische Städte, verwinkelte, dunkle Gassen und antike Bauwerke wie beispielsweise das Kolloseum, das Amphitheater, das Pantheon und die Badeanlagen. In diesem Buch geht es um das alte Römische Reich, von der Entstehung über seine Entwicklung bis hin zum Untergang und was heute noch vom Römischen Reich übrig ist.

Zunächst bestand das, was später mal Rom wurde, nur aus ein paar kleinen Dörfern auf den berühmten sieben Hügeln in der Nähe des Flusses Tiber. Um die eigentliche Entstehung Roms ranken sich viele Legenden und die bekannteste von Romulus und Remus wird auch hier dargestellt. Nach der Gründungszeit hatten viele verschiedene Kaiser die Macht über das Reich. Rom entwickelte sich zu einem unglaublichen Imperium. Kriege waren auf den Eroberungszügen keine Seltenheit.

Alle Dinge, die auch im Geschichtsunterricht eine tragende Rolle spielen, werden hier behandelt. Aber es geht darüber hinaus auch um das tägliche Leben der Römer. So wird unter anderem erklärt, welche Götter die Römer verehrten, dass sich die Hausgötter um die Bewohner und die Vorräte kümmerten und welche Opfergaben die Römer dafür gebracht haben.
Auch das Haus eines reichen Römers hatte so einiges zu bieten und wurde entsprechend eingerichtet.

Über das Leben der Sklaven und die Rechte der Frauen bringt man Aufschlussreiches in Erfahrung, aber auch über alltägliche Dinge wie Waschen und Essen werden interessante Details erzählt.

Das Buch ist dabei übersichtlich in Kapitel unterteilt, wobei sich jedes Kapitel über mehrere Seiten erstreckt. Die Informationen werden in Satzform vermittelt, sind verständlich und lassen sich gut lesen. Positiv ist, dass die lateinischen Fachbegriffe in den Text eingebaut sind und auch erklärt sind. Dazu ist das Buch toll gestaltet und schön ausgestattet. Es gibt Bilder, Zeichnungen, Gemälde, Abbildungen von Mosaiken, Fotos von Skulpturen, Münzen und Alltagsgegenständen, die das ganze Buch sehr anschaulich und interessant machen. Gedruckt wurde auf verschiedenfarbiges Papier, was sehr edel aussieht und besonders die Fotos sehr schön zur Geltung bringt.
Toll ist außerdem, dass bei den Zeichnungen und Fotos sehr auf Details geachtet wurde. Dazu gibt es zu jedem Bild eine Erklärung in Satzform.
Außerdem gibt es eine Zeittafel über die römischen Kaiser, eine Übersicht zu den Göttern, anderen Berühmtheiten und zum Thema Baukunst. Ferner gibt es ein Glossar, in dem Fachbegriffe von A wie „Ädil" bis Z wie „Zenturie" erklärt werden.

Mit 16,90 Euro steht das Buch auch in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Peter Ackroyd
Die Geschichte der Welt
Das alte Rom
Dorling Kindersley, Starnberg
144 Seiten, gebunden, 16,90 Euro
ISBN 3-8310-0805-1

Quelle: Literatur.de



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Montag, 17. Juli 2006

Taxi-Fahrer streiken wieder
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Taxis in Rom.

Wer mit dem Flugzeug in Rom landet, hat Probleme, ein Taxi zu bekommen. Die Fahrer protestieren dagegen, dass es künftig leichter eine Taxi-Lizenz geben soll.

Die Taxifahrer am römischen Flughafen Leonardo da Vinci streiken. Am Wochenende weigerten sich viele Fahrer, Fluggäste in die Stadt zu fahren.
Die Proteste der Fahrer dauern mit Unterbrechungen seit etwa zehn Tagen an. Ähnliche Probleme gibt es laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa in Neapel, Genua und Mailand.

Die Taxifahrer brachten den Verkehr in Rom mehrfach zum Stillstand, für Montag kündigten sie neue Proteste mit Blockaden an.


Protest gegen Regierung

Die Taxifahrer kämpfen mit dem Streik gegen geplante Liberalisierungs-Maßnahmen der neuen italienischen Regierung. Demnach soll es einfacher werden, eine Taxilizenz zu bekommen. Ministerpräsident Romano Prodi sagte, er werde nicht nachgeben. Es gebe aber Verhandlungen zwischen Regierung und Taxi-Innungen.

Probleme gab es in den Hafenstädten, wo viele Urlauber mit Schiffen und Autofähren in die Ferien starten wollen. Auch in Mailand gab es Behinderungen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Die wilden Streiks drohen in den nächsten Tagen weiterzugehen.

Quelle: Netzeitung



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Freitag, 14. Juli 2006

Wim Wenders: Fotos
vom Planeten Erde

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Wim Wenders.

Wim Wenders, der Fotograf: Eine Ausstellung in den "Scuderie del Quirinale" in Rom zeigt 61 grossformatige Landschaftsaufnahmen des deutschen Regisseurs. Diese entstanden bei Dreharbeiten in aller Welt.

Die Überreste der Kolonialarchitektur auf Kuba, trostlose Motels in Texas, australische Weiten und ein Stadion in Dortmund nach einem Konzert der "Toten Hosen".

Wenders fängt den Moment - und auch wenn auf seinen Bildern keine Menschen zu sehen sind, "so zeigen die Fotos doch ihre Spuren", sagte der 59-jährige Filmemacher ("Bis ans Ende der Welt") bei der Ausstellungseröffnung.

Ein ganzer Saal ist den Attentaten auf das World Trade Center und dem Ground Zero gewidmet. Wandgrosse Bilder scheinen den Betrachter in sich hineinzuziehen, in das ganze Drama und die Trauer der Anschläge.

"Fotografien sind keine gefrorenen Momente, sondern sie öffnen Türen in die Zeit, die kein Film jemals darstellen könnte", erklärte Wenders, dessen Werk "Buena Vista Social Club" im Jahr 2000 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm eine Oscar-Nominierung erhielt.

Sein fotografisches Credo brachte der gebürtige Düsseldorfer jetzt so auf den Punkt: "Wenn ich mit dem Fotoapparat durch die Gegend ziehe, dann suche ich nicht die Orte, sondern es ist, als würden die Orte mich rufen, um mir ihre Geschichten zu erzählen." Die Schau "Wim Wenders. Bilder vom Planeten Erde" ist bis zum 27. August zu sehen.

Quelle: Zisch.ch

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Geändert am 14. Juli 2006 um 16:22
Donnerstag, 13. Juli 2006

Hakenkreuze und Schmierereien

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Verurteilt die Tag: Innenminister Giuliano Amato.

Während Fußballfans in Rom den WM-Sieg feierten, sind im früheren jüdischen Viertel rechtsextreme Schmierereien aufgetaucht. Innenminister Amato verurteilte die Tat.

Im früheren jüdischen Ghetto in Rom sind Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt worden. Wie die Zeitung «La Repubblica» berichtete, gehen die Behörden davon aus, dass die Tat während der Feiern zum italienischen WM-Sieg begangen wurde. Die Schmierereien befanden sich an Gebäuden nahe der Synagoge, unter anderem am Eingang zu einem koscheren Restaurant.


Amato: Schäme mich als Italiener

Innenminister Giuliano Amato besuchte am Dienstag das Gotteshaus und verurteilte den Vorfall. «Als Italiener schäme ich mich und als Innenminister muss ich mir Sorgen darum machen, wie der jüdischen Gemeinde Sicherheit und Ruhe garantiert werden kann», wurde er zitiert.

Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, hob die guten Beziehungen zwischen dem italienischen Staat und der jüdischen Gemeinde der Stadt hervor. Dennoch müsse der Vorfall als Alarmzeichen gesehen werden.

In jüngster Zeit habe es mehrere antisemitische Vorfälle gegeben, sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Roms, Leone Paserman. Er bezog sich damit auf Spruchbänder in Stadien und Schmierereien auf Wänden. Zu tätlichen Übergriffen wie in anderen Ländern sei es glücklicherweise aber nicht gekommen.

Quelle: Netzeitung 



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Alta-Moda-Tage in Rom

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Rom steht ab heute wieder ganz im Zeichen der Mode: Bis zum kommenden Freitag präsentieren Altmeister und Jungstars ihre Kreationen für die Herbst-Winter-Saison 2006/2007.

Jedoch fehlen bei den römischen Alta-Moda-Tagen auch in diesem Jahr wieder die ganz großen Namen der internationalen Modeszene. Auch die traditionelle Schau auf der Spanischen Treppe entfällt - wie bereits in den vergangenen Jahren. Einer der Höhepunkte ist am Montagabend die Schau von Stardesigner Fausto Sarli im Palazzo Valentini im historischen Zentrum der Ewigen Stadt.

Die meisten Defilees finden jedoch im von Stararchitekt Renzo Pianio entworfenen Auditorium statt. Am Dienstag ist dem Modemacher Ermanno Scervino eine Modenschau auf dem Kapitolsplatz gewidmet. Weitere Modeschöpfer, die an der römischen Alta Moda teilnehmen, sind Renato Balestra, der Libanese Tony Ward, das Haus Gattinoni sowie Lorenzo Riva.

Quelle: stol.it

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Geändert am 14. Juli 2006 um 16:19
Dienstag, 11. Juli 2006

Kreuzfahrtschiff getauft
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Bei Rom ist am Wochenende das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" getauft worden. Es ist das neue Flaggschiff der italienischen Reederei Costa Crociere. Taufpatin war die Schauspielerin Eva Herzigova.

Sie ließ in der Nacht zum Samstag im Hafen von Civitavecchia eine Flasche Champagner am Bug zerschellen. Durch die Zeremonie, die bis spät in den Abend ging, führte Antonella Clerici, eine der bekanntesten Moderatorinnen des italienischen Fernsehens.

Die "Costa Concordia" ist nun das größte unter der Flagge Italiens fahrende Kreuzfahrtschiff. Der Bau kostete rund 450 Millionen Euro. Der elfte Cruiseliner der Reederei ist 290 Meter lang und 35 Meter breit (112 000 BRT). Das Schiff bietet Platz für rund 3780 Passagiere. Die insgesamt 1500 Kabinen sind aufgeteilt in 580 Innenkabinen, 920 Außenkabinen - darunter 505 mit Balkon - und 70 Suiten. Unbeladen ist die «Costa Concordia» so schwer wie 110 Jumbo- Jets vom Typ Boeing 747 zusammen, hat die Reederei ausgerechnet. Der Anker wiege mit zwölf Tonnen so viel wie zwei Afrikanische Elefanten.

Der Kreuzfahrer wurde in der Werft Fincantieri in Sestri Ponente bei Genua gebaut. Die Einrichtungen wurde von dem US-amerikanischen Schiffs-Innenarchitekten Joe Farcus entworfen.

Das Motto auf der "Costa Concordia2 ist "Europa". Daher heißen die insgesamt 13 Decks beispielsweise "Germany Deck" oder "Spain Deck". Es gibt eine "Piano Bar Budapest", eine "Diskothek Lisbona" und ein "Kasino Barcellona". Und die größte Bar an Bord, die "Grand Bar Berlino", ist dem deutschen Biedermeier nachempfunden. "Europa ist der rote Faden an Bord - als unser Tribut an die Länder", sagte der Geschäftsführer der Reederei, Pierre Luigi Foschi, am Tag der Taufe.

Die «Costa Concordia kann neben drei Pools auch das größte Wellness-Center an Bord eines Schiffes weltweit vorzeigen. Das "Samsara Spa"», wo sich unter anderem eine Türkische und eine Felsen-Sauna befinden, zehn Behandlungsräume, ein Gym und ein Teehaus, erstreckt sich über zwei Decks und ist insgesamt 2100 Quadratmeter groß. An Bord befindet sich auch der einzige Grand Prix Simulator auf dem Meer. Mit ihm können Gäste Rennen virtuell in den verschiedensten Motodroms der Welt fahren.

Zwei der fünf Restaurants an Bord sind vom italienischen Spitzenkoch Ettore Bocchia inspiriert und gestaltet. Bocchia, mit einem Michelinstern ausgezeichnet, ist Küchenchef des "Grand Hotels Villa Serbelloni" in Bellagio. Zudem gibt es 13 Bars, darunter eine Cognac & Zigarren-Bar sowie eine Kaffee & Schokoladen-Bar. Insgesamt stehen dem Gast 21 000 Quadratmeter Bar- und Loungefläche zur Verfügung.

Nach ihrer achttägigen Premierenfahrt, die am 9. Juli gestartet ist, geht die "Costa Concordia" vom 24. Juli an auf jeweils achttägige Reisen ab/bis Savona nach Barcelona, Palma de Mallorca, Tunis, Malta, Palermo und Civitavecchia/Rom. In der bis zum 19. November dauernden Sommersaison soll die "Costa Concordia" insgesamt 18 Mittelmeerkreuzfahrten machen.

Auch im Winter 2006/2007 wird die "Costa Concordia" im Mittelmeer bleiben. "Der Spa-Bereich sowie zwei Pools, die sich bei Bedarf überdachen lassen, machen sie zum idealen Schiff für mediterrane Reisen auch in der kühleren Jahreszeit", sagt Werner Claasen von der deutschen Vertretung der Reederei in Neu-Isenburg. Als Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrten stehen elftägige Kreuzfahrten ab/bis Savona auf dem Programm. Ziele sind Olympia, Piräus, Rhodos, Limassol, Alexandria und Civitavecchia/Rom.

Bei Buchung bis zwei Monate vor Reisebeginn gelten Bonuspreise, die bei 699 Euro pro Person starten. Kinder bis einschließlich 18 Jahre reisen in der Kabine der Eltern zu einem terminabhängigen Festpreis ab 150 Euro.

Costa Crociere ist ein italienisches Unternehmen der US- amerikanischen Carnival Corporation und nach eigenen Angaben die führende Kreuzfahrtreederei Europas mit mehr als 870 000 Passagieren im Jahr 2005.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger



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Montag, 10. Juli 2006

Jubel in Italien: Die Nacht der Nächte in Rom
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Der "Circus Maximus" außer Rand und Band: Zehntausende Fans feiern ihre Helden in Rom.

Der entscheidende Elfmeter von Fabio Grossi löste auf dem Platz des antiken Circus Maximus in Rom endlosen Jubel aus. Rund 200.000 Fans hatten dort die Entscheidung auf Großleinwänden verfolgt. "Das ist ein wunderbarer Sieg", sagte der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni.

Bereits kurz nach dem Siegtreffer zogen die ersten Autokorsos unter lautem Hupen los, die Menschen schwenkten italienische Flaggen und zündeten Feuerwerkskörper. Hunderte Motorroller rasten lärmend über die Piazza Venezia. Am Ufer des Tiber wurden Feuerwerke und Rauchkanonen gezündet. Viele kulturelle Veranstaltungen, Opernaufführungen und Konzerte waren kurzfristig abgesagt oder verschoben worden. Restaurants und Geschäfte hatten Schilder mit "Domenica chiuso" (Sonntag geschlossen) in die Türen gehängt.

Vereinzelt Ausschreitungen in RomDen Platz Ciampo dei Fiori wurde hingegen von der Polizei geräumt, nachdem einige Fußballfans Polizisten mit Flaschen beworfen hatten, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Auch an anderen Plätzen in Rom gab es demnach Ausschreitungen.

Quelle: tagesschau.de



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Freitag, 7. Juli 2006

Trash People kommen
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Die Müll-Menschen des Aktionskünstlers HA Schult gehen wieder auf große Wanderschaft. Bis zum 1. Mai waren die aus Kölner Müll gepressten Trash People auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom zu bewundern. Im Oktober pilgern die 1,80 Meter großen Gesellen weiter in die ewige Stadt Rom nach Italien und werden dort vom 13. bis 22. Oktober auf der Piazza del Popolo Aufstellung nehmen.

"Die römische Stadtverwaltung war von der Kölner Aktion begeistert, hat uns eingeladen", schwärmt der Künstler gegenüber der Bild-Zeitung. Der Platz liegt im Norden von Roms Altstadt. Von hier aus gehen die Hauptstraßen Via del Corso, Via del Barbuino und Via di Ripetta ab. Die Müllfiguren "bewachen" dann für eine Woche den ägyptischen Obelisken inder Mitte des historischen Platzes, der im Jahre 10 vor Christus vom römischen Kaiser Augustus nach Rom gebracht wurde.

"Das ganze findet parallel zum ersten großen Filmfestival statt. Ein Event in der Größenordnung Venedig, Cannes und Berlin", schwelgt Schult weiter. Die Filmstars, die zu der Zeit im Nobelhotel "Russia" gastieren, hätten dann einen direkten Blick auf die Trash People.

Quelle: Köln.de



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Donnerstag, 6. Juli 2006

Die Trajansmärkte
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Rekonstruktionszeichnung der Trajansmärkte.

Zum Bau des Trajansforum mußte der Architekt Apollodoros von Damaskus unter anderem auch einen Teil des Quirinal abtragen lassen. Danach nutzte er die entstandene Hanglage perfekt aus, um die mehr etagigen Trajansmärkte auf den in mehreren Stufen abgetragenen Hügel Quirinal zu erbauen. Wahrscheinlich ist, daß die dem Trajansforum vorgelagerten Märkte auch deshalb entstanden, weil der Berghang nach der Abtragung abgestützt werden mußte. Nicht umsonst erinnert die Form des Bauwerkes an eine Staumauer. Die Trajansmärkte wurden im ersten Jahrzehnt des 2.Jrh erbaut und entstanden damit vor dem Trajansforum.

Die Trajansmärkte waren wahrscheinlich so etwas wie staatliche verwaltete Lebensmittelläger für die wichtigsten Lebensmittel (so eine Art staatlicher Großhandel). Es gab aber hier auch Einzelhandel.
Im vorderen Bereich schlossen die Märkte mit einer halbrunden Fassade an die östliche Exedra des Trajansforum an. Der gesamte Bau wurde in Ziegelbauweise ausgeführt. An beiden Seiten des Halbrund befinden sich halbrunde Säle, die wahrscheinlich als Vortrags- und Unterrichtsräume dienten. Vorlesungen wurden auch auf den naheliegenden Foren abgehalten.

Auf der untersten Ebene befanden sich 10 Tabernae mir einer nur geringen Raumtiefe. Die fast quadratischen Türen sind aus Travertin gearbeitet. Der obere Teil der halbrunden Fassade ist mit einer Reihe von kleineren Rundbogenfenstern versehen, die den dahinterliegenden überwölbten Gang mit Licht versorgen. An diesem Gang liegen weitere zehn Tabernae. Nach Norden hin trifft er auf einen weiteren Gang mit Läden zu beiden Seiten. Auf der dritten Ebene liegt die Via Biberatica. Das Zentrum der ganzen Anlage bildet der weite Saal, der sich über zwei Stockwerke erstreckt. Sein Haupteingang war sicher auf der Nordseite. Von der Südseite des Saales kommt man in eine Reihe von zweigeschoßigen Räumen. Man vermutet, daß es die Büros der Verwaltung des gesamten Komplexes waren.

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Blick auf den südlichen Teil der Anlage.

Quelle: Antikefan.de

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 12. Juli 2006 um 05:17
Mittwoch, 5. Juli 2006

Vatikan will Dance Hit stoppen
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Der Dance Hit "Touch my body" von Produzent De Lancaster stösst auf kirchlichen Widerstand. Radio Vatikan vermeldete "Dieser Titel müsste verboten werden..." Auch der Vatikan selbst meldete sich zu Wort. In einer offiziellen Stellungnahme durch das päpstliche Institut für kirchliche Musik in Rom wurde dem Münchner Musiclabel Size Music mitgeteilt, dass man das Projekt stoppen werde, wie die Plattenfirma mitteilt.

Die Polemiken seitens des Vatikans gibt es nicht nur wegen des Titels, sondern auch wegen des Videos, indem ein Priester einen Satz aus der Bibel "Du sollst nicht zahlen den Hurenlohn" zitiert. Auch sexistische Szenen sollen in dem Video vorkommen. Die Möglichkeit einer Einigung ist derzeit nicht in Sicht. Das Angebot einer Geldspende seitens des Musiklabels hat das kirchliche Oberhaupt dankend abgelehnt und verlangt den Titel in allen Clubs in Österreich, Schweiz und Deutschland aus dem Sortiment zu nehmen.

In der Schweiz ist der Titel auf Platz 3 der Clubhits. In Deutschland Top 20 und in Österreich momentan Top 30. Size Music wird nichts zurück ziehen. Die Veröffentlichung laufe und man werde die Sache durchziehen, „ob mit oder ohne den Segen des heiligen Vaters", wie das Label mitteilt.

Quelle: Persönlich.com



Current mood: Skeptisch

»16:05     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)    

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Dienstag, 4. Juli 2006

Chaos durch Taxistreik
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Ein Streik italienischer Taxifahrer in den großen Metropolen hat Tausende Touristen vor eine harte Geduldsprobe gestellt. Allein auf dem römischen Flughafen Fiumicino waren viele eingetroffene Flugreisende ratlos, weil es keine Taxis in die Innenstadt gab.

Stattdessen fuhren die Taxifahrer aus Protest gegen die neue Regierung von Ministerpräsident Romano Prodi im 30- Stundenkilometer-Tempo über den römischen Autobahnring. Ähnliche Protestaktionen gab es in Mailand, Turin und Genua. Die Taxifahrer wehren sich gegen Liberalisierungs-Schritte der neuen Mitte-Links-Regierung. Demnach soll es künftig einfacher sein, eine Taxilizenz zu bekommen. Die Entscheidung darüber soll dann allein bei den Gemeinden liegen. Prodi äußerte zwar Verständnis für die Aktionen, seine Koalition werde aber vom Weg der Reformen nicht abweichen.

Die Regierung hatte weitere Liberalisierungen für Banken, Notare und zum Beispiel für den Verkauf von Medikamenten in Supermärkten beschlossen.

Quelle: BRF-Online



Current mood: Fies

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Montag, 3. Juli 2006

Roms frühe Entwicklungsphase
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Lucius Junius Brutus.

Eine wichtige Phase der Stadtentwicklung fällt in die Mitte des 7. Jahrhundert v. Chr. als der sagenhafte König Ancus Marcius regierte. Dieser König ließ die erste hölzerne Brücke über den Tiber bauen und gründete mit Ostia den Hafen der Stadt an der Tibermündung.

Im Jahre 659 v. Chr. zerstört Rom die feindliche und ebenfalls mächtige Stadt Alba Longa und festigte damit seine herausragende Stellung. Am Ende des 7. Jahrhundert v. Chr. griffen die Etrusker in die Geschicke der Stadt ein, da ihnen diese zu mächtig wurde. Unter der Herrschaft der Tarquinier wuchs die Stadt rasch zur größten Stadt der italienischen Halbinsel. Die Servianische Stadtmauer (erbaut ab 565 v. Chr. und wiederhergestellt 380 v.Chr.) vermittelt einen guten Eindruck von der Größe der Stadt im 6. Jahrhundert v. Chr. Sie umschloss eine Fläche von 426 Hektar, die allerdings nicht vollständig besiedeltet war.

Im Jahr 616 v. Chr. wird Tarquinus Priscus der erste etruskische König der Stadt. Er legt das Forum Romanum und den Circus Maximus an. Der Jupiter-Tempel (Baubeginn 590 v.Chr.) auf dem Kapitol als auch das heute teilweise noch sichtbare Abwassersystem (die Cloaca Maxima, Baubeginn ca. 600 v.Chr.) stammen ebenfalls aus dieser Zeit und zeugen vom Reichtum und der Macht der damaligen Stadt. Letzendlich regieren nach Romulus sieben etruskische Könige die Stadt.

Der letzte von ihnen, Tarquinius Superbus wird 510 v.Chr. von den Römern unter Lucius Junius Brutus vertrieben. Aber auch die Jahrzehnte danach sind von einer starken Bautätigkeit geprägt, wie der Saturn-Tempel (Weihung wahrscheinlich 498 v.Chr) und der Dioskuren-Tempel auf dem Forum zeigen.

Quelle: Antikefan.de



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romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

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