
Der spanische Konzern Abertis will trotz Widerstands der Regierung in Rom die 14-Milliarden-Euro-Fusion mit dem italienischen Maut-Unternehmen Autostrade vorantreiben.
Das sagte Abertis-Chef Salvador Alemany am Dienstag. Kurz zuvor hatte Infrastruktur-Minister Antonio Di Pietro vor einem Parlamentsausschuss damit gedroht, bei einer Fusion ohne Genehmigung der Regierung Autostrades Lizenz zu entziehen. Di Pietro nimmt Anstoß an der geplanten Beteiligung des spanischen Bauunternehmens ACS an dem fusionierten Konzern. Dies verletze die Regel, nach der kein Bauunternehmen in einer Straßenbetreiber-Gruppe vertreten sein dürfe, hatte Di Pietro Ende Mai erklärt.
Quelle: Reuters
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