
Mozart als Knabe.
Wie jeder Musikliebhaber weiß, markiert 2006 den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Opernhäuser in der ganzen Welt führen "Don Giovanni" und "Figaro" auf, während Mozart-Biographien und CD-Sammlungen mit seinen Konzerten und Sonaten die Musikalienhandlung zum Bersten bringen.
Auch Rom wurde von diesem großen Komponisten verzaubert, und tatsächlich wurde das Wunderkind aus Salzburg während seines kurzen Aufenthalts in der Ewigen Stadt 1770 herzlich empfangen.
Mozart wird häufig mit den Freimaurern in Verbindung gebracht – den Wiener Freimaurern schloss er sich 1784 an –, und die "Zauberflöte" wird von vielen Gelehrten als Freimaurer-Oper betrachtet. Die wichtigsten Augenblicke seines Lebens fanden jedoch in der katholischen Kirche statt.
Mozart wurde am 26. Januar 1756 geboren und auf den Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus katholisch getauft. "Theophilus", was "Liebhaber Gottes" heißt, wurde schon bald zum berühmteren Spitznamen "Amadeus". Er heiratete im Wiener Stephansdom Costanze Weber, seine Kinder ließ er katholisch taufen und er selbst erhielt die Sterbesakramente aus der Hand eines katholischen Priesters.
In diesem Licht musste der Rombesuch für den 14 Jahre alten Katholiken Mozart von großer Bedeutung gewesen sein. Unmittelbar nachdem sie die Stadt über die großartige Piazza del Popolo betreten hatten, machten sich der junge Mozart und sein Vater Leopold auf den Weg zum Petersdom. Dank Wolfgangs vornehmer Bekleidung und Leopolds geschickten Strategien durften die beiden die vatikanischen Pforten passieren.
In Rom war gerade Karwoche – Gründonnerstag, um genau zu sein. Papst Clemens XIV. war schwer damit beschäftigt, Mahlzeiten an die Armen auszuteilen, die sich kurz vor der Messfeier in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan versammelt hatten. Die beiden österreichischen Musiker fanden den Weg zum Papst und begleiteten dann den Hof in die Kapelle.
Es war Brauch, während der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle jenes außerordentlich schöne musikalische Werk zu singen, das als das "Miserere" bekannt ist und ein Jahrhundert zuvor von Giorgio Allegri komponiert worden war. Die Komposition, die von zwei neunstimmigen Chören aufgeführt wird, wurde ausschließlich in der Sixtinischen Kapelle gegeben und durfte nicht publiziert werden. Sie wurde deshalb von Chorleiter zu Chorleiter weitergegeben.
Das bemerkenswerte Wunderkind Mozart verblüffte alle damit, dass er in seine Unterkunft zurückkehrte und die Musik transkribierte, die er sich während der Liturgie eingeprägt hatte. Sein stolzer Vater schrieb Wolfgangs Mutter Anna: "Vielleicht hast du vom berühmten 'Miserere' gehört. Seine Veröffentlichung ist unter Strafe der Exkommunikation verboten. Gut, wir haben es. Wolfgang hat es aus dem Gedächtnis niedergeschrieben."
Die Kunde des Kindes, das Musik mit einem Mal Hören auswendig lernen konnte, verbreitete sich in ganz Rom. Schließlich kam die Nachricht auch dem Papst zu Ohren. Weit davon entfernt, den Jungen zu exkommunizieren, empfing Papst Clemens Wolfgang mehrmals in Audienz, um ihm Medaillen und Titel zu verleihen.
Die Mozarts besuchten Santa Maria Maggiore und den Quirinalpalast in Begleitung des Papstes. Im Stil frommer Pilger erlangten sie Reliquien, unter denen sich auch eine des Heiligen Kreuzes befand. Und, auch wenn es vielleicht nicht annährend so gesund für seine Seele war, lernte Wolfgang Amadeus Mozart während dieses Julimonats in Rom, wie man Boccia spielt.
Quelle: Zenit
Bei einem Aufenthalt in Rom und Umgebung lohnt es sich, rechtzeitig nach einer Ferienwohnung, Pension oder sonstigen Unterkunft Ausschau zu halten. Infos gibt es bei Romehome oder bei Romabed.
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Leute... seid ihr sicher, dass das acu hnur einen einzigen idioten interessiert? Naja... SUUUUUUUPER (ironie) design. echt tolle (auch ironie) page. weiterso.