Samstag, 31. Dezember 2005
Zwei Obdachlose in Rom erfroren

In Rom sind bei eisigen Temperaturen zwei Obdachlose gestorben. Ein 22- Jähriger sei auf dem Bahnhof Termini erfroren, berichtete die Zeitung "La Repubblica". Ein weiterer Obdachloser sei tot in einem Auto in der Nähe des Bahnhofs Tiburtina entdeckt worden. Warum die Männer nicht in einem der Obdachlosen-Zentren Roms mit insgesamt 4000 Betten übernachtet hat, war unklar. Es sei teilweise bis zu zehn Grad kälter als normalerweise zu dieser Jahreszeit, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Das italienische Fernsehen sprach von "sibirischem Klima".
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Rom erhält das größte Hotel Italiens

Im März 2006 soll in Rom das größte Hotel Italiens, das "Marriott Park Hotel", eröffnet werden.
Das Fünf-Sterne-Haus, das in einem 20 Morgen großen, mediterranen Park zwischen dem Flughafen Fiumicino und der römischen City liegt, hat 601 Zimmer und Apartments, darunter drei Präsidenten-Suiten von je 92 Quadratmetern und 316 King-Deluxe-Suiten. Es verfügt nach eigenen Angaben über Europas umfangreichstes Kongreßzentrum mit 41 variablen Konferenzräumen für insgesamt 7000 Personen sowie mehrere Ball- und Theatersäle.
Generaldirektor Hans R. Fritz ist zur Zeit dabei, die geeigneten Angestellten für das Haus zu engagieren. Der 64jährige Deutsche war unter anderem zehn Jahre lang Generaldirektor des "Cavalieri Hilton" in Rom und arbeitete zuletzt in China.
Quelle: Die Welt
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Samstag, 24. Dezember 2005
Hadids Kunstzentrum braucht Geld

Finanzierungsprobleme gefährden das neue Zentrum für zeitgenössische Kunst in Rom, das die aus dem Irak stammende Stararchitektin Zaha Hadid geplant hat.
Knapp ein Viertel des Museums, dessen Bau im März 2003 begonnen wurde,
sei bereits fertig gestellt, so der "Corriere della Sera". Aber die von
der Regierung Berlusconi beschlossenen Kürzungen im Kulturbereich
gefährden das Projekt, ein Baustopp droht.
Bisher wurden 20 Millionen Euro für das Museum ausgegeben, notwendig
sind mindestens weitere 60 Millionen Euro. Sollte das Geld aufgetrieben
werden, würde das Kulturzentrum Ende 2007, zwei Jahre nach dem
vereinbarten Termin eröffnet werden, schreibt "Corriere della Sera".
Architektin Hadid, die diese Woche mit dem italienischen Kulturminister
Rocco Buttiglione die Baustelle besucht hat, protestierte wegen der
finanziellen Schwierigkeiten.
Buttiglione betonte, er könne gegen die Geldprobleme nichts
unternehmen. Die Regierung Berlusconi wird noch bis Ende dieser Woche
einen Sparplan mit Kürzungen von 30 Milliarden Euro über die Bühne
bringen, um das ausufernde Defizit einzudämmen.
Wegen der Einschnitte im Kulturbereich war es in Italien bereits zu
heftigen Protesten gekommen. Der Kulturminister hatte sogar mit dem
Rücktritt gedroht und hat eine Reduzierung der Kürzungen in seinem
Ressort erreicht.
Hadids neues Museum soll zu einer Belebung des kulturellen Angebots in Rom beitragen. Das Ausstellungsgelände für die Kunst des 21. Jahrhunderts, auch MAX-XI genannt, wird an Stelle einer ehemaligen Kaserne im nördlichen Teil von Rom errichtet.
Quelle: Espace
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Geändert am 24. Dezember 2005 um 03:19 Mittwoch, 21. Dezember 2005
Der Petersplatz

Der
von Bernini geplante, 240 Meter breite, elliptische Platz geht an der
Seite zur Kirche hin in ein Trapez über. Dies lässt die überbreite
Fassade des Domes schmaler wirken und betont die Kuppel. In der Mitte
des Platzes steht ein Obelisk, der aus dem Circus des Caligula und Nero
stammt, in dem Petrus hingerichtet worden sein soll.
Dieser Circus lag in der Antike links vom heutigen Petersdom. Im Fuß des Obelisks soll sich Caesars Asche, in seiner Spitze ein Teil des Kreuzes Jesu befinden. Der original ägyptische Obelisk hat ein geschätztes Gewicht von 322 Tonnen und steht auf einem Fundament mit vier Bronzelöwen. Seine Aufrichtung auf dem Petersplatz war eine technische Meisterleistung der Zeit. Auf beiden Seiten befindet sich ein je 14 m hoher Brunnen. Der rechte wurde 1613 unter Paul V. von Carlo Maderno, der linke 1677 von Bernini gestaltet.
Die den Platz umsäumenden Kolonnaden sind 17 m breit und absolut symmetrisch zum Mittelpunkt des Platzes. Zwischen den 284 in 71 Viererreihen angeordneten Säulen verbergen sich 140 Heiligenstatuen, die von 1667 bis 1669 unter Alexander VII. und Clemens IX. gestaltet wurden.
Ausführliche Informationen: Netlexikon
Bei einem Aufenthalt in Rom lohnt es sich, rechtzeitig nach einer Ferienwohnung, Pension oder sonstigen Unterkunft Ausschau zu halten. Infos gibt es bei Romehome oder bei Romabed.
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Geändert am 1. Januar 2006 um 19:32 Dienstag, 20. Dezember 2005
Ara Pacis - Altar des Friedens

Die Errichtung der Ara Pacis, des großen Altar des Friedens wurde 14 v. Chr. beschlossen und fünf Jahre später wurde sie von Augustus eingeweiht. Auch in Augustus Erzählung über seine Taten wird uns davon berichtet.
Im Kaiserreich des Hadrian wurde es wegen der beachtlichen Erhebung des umliegenden Gebietes notwendig, das Monument mit einer Mauer zu isolieren, wodurch von dem Gebäude, nur noch der obere Teil, mit seinem figurativen Fries zu sehen wm. Das Monument aus Marmor besteht aus einer rechteckigen Umrandung mit zwei großen Eingängen auf den Längsseiten, das auf einem Podium steht, zu dem eine Freitreppe führt.
Im Innenraum steht der eigentliche Altar auf einem erhöhten Podest, das auf allen vier Seiten von drei Stufen umgeben ist. Weitere fünf Stufen erlaubten es dem Priester; die horizontale Plattform des Altar zu erreichen. Die Wiederentdeckung der ersten Fragmente der Ara Pacis geht auf das Jahr 1568 zurück, als im Fundament des Palazzo Almagià, neun gemeißelte Blöcke gefunden wurden.
Drei Jahrhunderte später fand man weitere Reliefs, so dass es möglich wurde, sie dem Altar der Augustus geweiht war zuzuordnen. Anlässlich des zweitausendjährigen Geburtstags des Kaisers, wurde die Ara Pacis 1927-1928 wiederzusammengesetzt und nicht weit von der Stelle, wo sie ursprünglich gestanden hatte, wiederaufgebaut.
Quelle: Die Römer-Online
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Geändert am 20. Dezember 2005 um 14:28 Montag, 19. Dezember 2005
Die Pyramide des Cestius

Bei der Porta S. Paolo steht, einbezogen in die Aurelianische Mauer, die Pyramide des Cesitus. Zwei Inschriften an der Ostseite und an der Eingangsfront weisen die Pyramide als Grabmal des "C(aius) Cestius L(uci) filius Pob(lilia tribu) praetor, tribunus plebis (septem) vir epulonum" aus, also des Gaius Cestius, Sohn des Lucius, aus der Tribus der Publilia, Praetor, Volkstribun, Septemvir Epulonum (ein Priesterkollegium mit sieben Mitgliedern zur Ausrichtung kultischer Gastmähler).
Auf der Ostseite folgt noch eine kleinere Inschrift, die besagt, daß der Bau in nur 330 Tagen vollendet wurde. Inschriften auf zwei Sockeln, die zur Aufstellung der Statuen des Verstorbenen dienten, erwähnen als Erben des Toten die Träger berühmter Namen, so den Consul des Jahres 31 v. Chr., M. Valerius Messalla, oder den Schwiegersohn des Augustus, Agrippa. Die Entstehung des Baus wird auf die Zeit von 18-12 v. Chr. datiert. Der Bestattete wird im allgemeinen mit C. Cestius, dem Praetor des Jahres 44 v. Chr., identifiziert. Das Grabmal geht auf ägyptische Vorbilder zurück, die zu dieser Zeit, nach der Eroberung Ägyptens durch Augustus im Jahre 30 v. Chr., stark in Mode kamen.
Die Seitenlänge des quadratischen Baus beträgt 29,50 Meter, die Höhe 36,40 Meter. Man betritt das Grabmal durch eine kleine Pforte auf der Westseite, folgt einem 10 Meter langen, ziegelverblendeten Gang und kommt so zur Grabkammer. Sie ist aus dem ansonsten massiven Gußmauerwerk ausgespart, 5,85 x 4 Meter groß und ebenfalls ziegelverblendet. Er ist damit einer der ältesten datierbaren römischen Ziegelbauten.
Quelle: Roma Antiqua
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Geändert am 20. Dezember 2005 um 14:27 Montag, 19. Dezember 2005
Merkel trifft Berlusconi

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Montag, dem 19. Dezember 2005, zu einem ersten Besuch nach Rom reisen. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Freitag in Berlin mit. Merkel werde dort am Abend mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu einem Gespräch zusammentreffen. Themen der Unterredung sollen nach Angaben Stegs die bilateralen Beziehungen sowie europapolitische und internationale Fragen sein.
Quelle: Finanztreff
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Freitag, 16. Dezember 2005
Das Grabmal der Caecilia Metella
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Das Grabmal der Caecilia Metella gilt als eines der imposantesten Grabmonumente entlang der Via Appia in Rom.
In der 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. wurde es für die Tochter des Generals Quintus Metellus Creticus und die Schwiegertochter Crassus' erbaut. Es handelt sich hierbei um einen auf einem 8 Meter hohen Sockel errichteten travertinverkleideten Rundbau mit einem Durchmesser etwa 20 Meter und einer Höhe von 11 Meter, mit einem Bukranionfries, der eigentlich die Basis für einen mit Erde gefüllten kegelförmigen Tumulus bilden sollte.
Caecilia Metellas Grabmal wurde im Mittelalter von römischen Adligen als Festung umgebaut. Hiervon zeugt noch heute die erhaltene Zinnenbekränzung. Die Zinne (v. althochdeutsch zin = Stab) ist ein pfeilerförmiges Stück Mauerwerk auf den Wällen von Burgen und frühen Festungen. Sie diente zur Deckung der Verteidiger gegen die Fernwaffen der Angreifer. Zinnen und Maschikulis (Schießscharten) waren beliebter Zierrat in der Architektur des 19. Jahrhundert.
Das Grab und die angebaute Festung können besichtigt werden.
Quelle: Netlexikon
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Geändert am 16. Dezember 2005 um 19:30 Donnerstag, 15. Dezember 2005
Zu viel Sickerwasser im Kolosseum

Nach der Schließung des weltberühmten "Goldenen Hauses" (Domus Aurea) in Rom gibt es jetzt auch schlechte Nachrichten über das Kolosseum: Wegen des Klimawandels und häufiger Niederschläge sickere immer mehr Wasser durch die Jahrtausende alten Steine des antiken Amphitheaters. Besonders für die oberen Stockwerke bestehe Gefahr: "Zwar hält sich das Amphitheater derzeit noch ganz gut, aber die oberen Teile müssten dringend restauriert werden", sagte Angelo Bottini, der Leiter des Archäologischen Amtes der Stadt Rom. In einigen Teilen des Kolosseums benötigten Besucher heute bereits Schirme, um sich vor dem Sickerwasser zu schützen.
Es gebe aber nicht genug finanzielle Mittel, um alle nötigen Restaurierungen vorzunehmen, berichtet die Zeitung "Il Messaggero". Dem Archäologie-Amt stünden momentan für Ausgrabungen und Reparaturen 15 Millionen Euro pro Jahr zu Verfügung - mindestens 300 Millionen Euro würden aber benötigt. "Mir bleibt eigentlich nur die Wahl, was ich einstürzen lasse", erklärte Bottini.
Die Domus Aurea - das "Goldene Haus" des römischen Kaisers Nero (37 bis 68 n.Chr.) - war vor wenigen Tagen wegen Baufälligkeit geschlossen worden. Die notwendigen Arbeiten werden vermutlich zwei Jahre dauern und fünf Millionen Euro kosten. Die weltberühmte Sehenswürdigkeit war erst 1999 nach langer Renovierung teilweise wiedereröffnet worden.
Quelle: Standard.at
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Mittwoch, 14. Dezember 2005
"Porno-Steuer" kommt

Nun ist es fix: Die Regierung in Rom will die "Porno-Steuer" einführen. Im Rahmen eines Pakets mit Änderungen zum Haushaltsgesetz 2006 wurde beschlossen, dass die Einnahmen durch Herstellung, Vertrieb und Verkauf von Pornomaterial mit 25 Prozent besteuert werden soll.
Besteuert werden auch Gegenstände, die in Sex-Shops verkauft werden, wie aufblasbare Puppen, Vibratoren und Sadomaso-Reizwäsche. Auch gewalttätige Filme sollen besteuert werden. Eine zehnprozentige Mehrwertsteuer muss für Abos für Pornosender gezahlt werden.
Die "Porno-Steuer" soll 220 Millionen Euro in die Staatskasse spülen. Sie soll das Haushaltsdefizit verringern helfen und Steuererleichterungen für Familien finanzieren.
"Ich glaube, die Porno-Steuer ist nicht aus moralischen Gründen wichtig", wurde die Abgeordnete Daniela Santache von der Nachrichtenagentur ANSA zitiert. "Ich denke aber, dass es in einer Zeit schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen für Familien richtig ist, die Steuer für Produkte zu erhöhen, die nicht lebenswichtig sind."
Quelle: Standard.at
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Dienstag, 13. Dezember 2005
Neros \

Der italienische Kulturminister Rocco Buttiglione hat das "Goldene Haus" des römischen Kaisers Nero (37-68 n. Chr.) wegen Einsturzgefahr gesperrt. Nach den schweren Niederschlägen der vergangenen Tage sei Wasser in die "Domus Aurea" eingedrungen.
"Zum Schutz der Besucher und des Personals angesichts der Einsturzgefahr haben wir die 'Domus Aurea' geschlossen", sagte der Minister bei einer Pressekonferenz. Als "Wunderwerk der Architektur" wurde das "Goldene Haus" gepriesen. Es war der prunkvollste Palast der Antike, neben den Pyramiden in Ägypten eine der größten Sensationen des Altertums. Seit 1999 ist ein Teil der Anlage im Herzen Roms wieder zugänglich - fast 2.000 Jahre war sie verschüttet.
Eine Stadt in der Stadt
Nero ließ sich eine Stadt in der Stadt errichten: mit gigantischen Gebäuden, einem künstlichen See an der Stelle des späteren Kolosseums, Weinbergen, Viehweiden und einem Wildgehege. In der mit Gold, Edelsteinen und Elfenbein überzogenen Villa präsentierte sich der "verrückte Kaiser" als Sonnengott. Seine 80.000 Quadratmeter große Anlage wurde von nachfolgenden Herrschern überbaut.
Besucher mussten sich bisher anmelden, wenn sie das "Goldene Haus" besuchen wollten, und wurden nur in Gruppen von etwa 25 Personen eingelassen. Allein im vergangenen Jahr besuchten mehr als 300.000 Menschen die "Domus Aurea". Die Anlage war aus Sicherheitsgründen seit 1981 für das Publikum geschlossen und wurde bis 1999 restauriert. Weder die Ausgrabungsarbeiten noch die Restaurierung sind jedoch abgeschlossen.
Bereits 2001 war nur wenige Stunden vor der Öffnung für Besucher in einem Raum ein Teil der Decke eingestürzt. Archäologen schlagen Alarm: "Auch in den Kaiserforen gibt es Probleme mit dem Abfluss des Wassers." Erst vor einigen Monaten war ein Teil der antiken Aurelianischen Mauer im Süden Roms eingestürzt.
Quelle: ORF
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Geändert am 16. Dezember 2005 um 19:28 Montag, 12. Dezember 2005
Papst: Weihnachten "kommerziell verschmutzt"

Das Weihnachtsfest leidet nach Auffassung von Papst Benedikt XVI. zunehmend unter einer "Art Verschmutzung durch den Kommerz". In der heutigen Konsumgesellschaft verdränge der Kommerz zunehmend den wahren Geist des Weihnachtsfestes, sagte der Papst gestern beim Angelusgebet in Rom.
Besinnung, Einkehr und innere Freude würden immer stärker in den Hintergrund gedrängt. Dagegen befürwortete er die Tradition der Krippen unter den Weihnachtsbäumen. Diese seien ein einfaches Mittel, den Glauben an Gottes Liebe darzustellen und an die Kinder weiterzugeben.
Zum Angelusgebet waren wieder Tausende Gläubige auf den Petersplatz gekommen. Der Papst grüßte sie auf Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Polnisch und Italienisch. Zum ersten Mal feiert Benedikt XVI. in diesem Jahr als Papst das Weihnachtsfest.
Quelle: ORF
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Geändert am 12. Dezember 2005 um 13:42 Freitag, 9. Dezember 2005
Karnevalstrubel in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtsbaum vor dem Petersdom.
Rhythmisch leuchtende Lichterketten aus weißen oder grün, blau, rot und gelb gefärbten Birnen stimmen die Römer auf Weihnachten ein. Auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt der Piazza Navona im Herzen der Altstadt herrscht Hochbetrieb. Porchetta, die römische Version des Spanferkels, gehört ebenso dazu wie Maroni-Röster. Doch die Gesichter hinter den Theken in den bunten Buden muten wenig römisch an, denn die meisten Verkäufer stammen aus Pakistan.
Eine italienische Touristin posiert mit aufgespanntem Schirm für ein Erinnerungsfoto im Nieselregen vor dem Neptun-Brunnen am nördlichen Ende des ovalen Platzes. Der Meeresgott reitet auf einem Riesenfisch und blickt ungerührt über das Treiben auf der Piazza hinweg.
Karneval hat begonnen
Unweit vom Barockbrunnen ruhen zwei Feuerwehrleute in dunkelgrünen Overalls mit im Lampenlicht reflektierenden weißen Streifen an einem Schießstand aus. Weihnachten auf der Piazza Navona bedeutet vor allem Vergnügen, leicht schwermütige deutsche Besinnlichkeit kommt in dieser Faschingsstimmung nicht auf.
Schließlich hat der Karneval längst begonnen, dessen übermütiges Rennen durch die Stadt mit brennenden Kerzen Johann Wolfgang von Goethe und E.T.A. Hoffmann eindrucksvoll beschrieben haben. "Ciao, amore", ruft eine römische Großmutter ihrer Enkelin zu, um sie mit einem spielerisch angedrohten Abschied von den Buden wegzulocken.
Die Kleine lässt aber trotz des im römischen Dezember häufig fallenden Regens nicht so leicht vom Karussell ab. Die weißen Karussell-Pferde versetzen Kinder in Begeisterung. Deren erwachsene Begleiter denken beim Anblick der friedlich sich aufbäumenden Vierbeiner zu Walzermusik eher an den Wiener Prater.
Ringe-Werfen für einen Plüschbär
Auch Gladiatoren vom Kolosseum vergnügen sich auf Roms traditionellem Weihnachtsmarkt rund um Berninis Vier-Ströme-Brunnen. Einer von ihnen legt sorgfältig seinen Helm auf der Theke der Bude ab, bevor er sich beim Ringe-Werfen versucht und so einen kleinen Plüsch-Bären für seinen Sohn gewinnt.
Ein amerikanisches Touristenpaar fotografiert den antik verkleideten Römer anschießend vor der Kulisse des Weihnachtsmarktes. Dabei wurden auf der Arena, deren Form noch heute im Oval der Piazza Navona erhalten ist, in der Antike Wagenrennen, aber keine Gladiatorenkämpfe veranstaltet.
Auf der bunten Weihnachts-Kirmes der Ewigen Stadt fehlen Strümpfe für die Befana-Hexe, die italienische Kinder am Dreikönigstag anstatt des Nikolaus Anfang Dezember beschenkt, ebenso wenig wie riesige bunte Lutscher.
Lutscher in Fußball-Farben
Allerdings muss beides in den Farben der Lieblings-Fußballmannschaft sein. Neben dem Gelb-Rot des AS Rom finden sich auch das Hellblau der städtischen Konkurrenz von SS Lazio und das Schwarz-Weiß von Juventus Turin.
Nebenan gibt es bunte Kugeln für den Weihnachtsbaum, der meist aus Plastik besteht, damit er jedes Jahr wieder aus der Kiste geholt werden kann. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Verwandten in einer anderen Stadt benötigt, findet das Kolosseum, Michelangelos Pietà und römische Wagenlenker in Kunstharz.
"Die machen wir selbst", versichert der Mann dem Käufer, der eher auf eine Herkunft aus Hongkong spekuliert. Einen wichtigeren Platz beim römischen Weihnachten als der mittlerweile aus Nordeuropa etablierte Weihnachtsbaum nimmt in Italien die Krippe ein.
Krippen wichtiger als Christbaum
Eine Schar von neugierigen Römern und Touristen belagert einen Stand mit Krippenfiguren. Der italienischen Tradition gemäß stellen die mit kleinen Elektromotoren in Bewegung gebrachten Figuren meist alte Berufe wie das Schmieden dar. Eine wenige Zentimeter hohe Bäuerin für neunzig Euro rührt die Polenta, den Maisbrei, an, der für die Landbevölkerung der Region bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Hauptnahrungsmittel darstellte.
Aber auch ganz unrömische Windmühlen bietet die Familie an. Ein blinder junger Mann befühlt die Mühlenflügel, während seine sehende Freundin fragt: "Die ist schön, nicht?" Mit einem Lächeln, das die Schönheit seines inneren Bildes von der Mühle zeigt, stimmt er ihr zu.
Quelle: Netzeitung
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Geändert am 9. Dezember 2005 um 15:11 Donnerstag, 8. Dezember 2005
Olympisches Feuer in Rom eingetroffen

Die Fackel mit dem Olympischen Feuer für die Winterspiele von 10. bis 26. Februar 2006 in Turin ist am Mittwoch, 7. Dezember, in Rom eingetroffen.
Eine Maschine der italienischen Militärluftwaffe landete am Vormittag auf dem römischen Flughafen Ciampino mit dem Präsidenten des Organisationskomitees der Winterspiele (TOROC), Valentino Castellani, der die Olympiafackel trug.
Castellani hatte die Fackel am Dienstag vom griechischen NOK-Präsidenten Minios Kiriakou bei einer feierlichen Zeremonie im Athener Panathinaikon-Stadion, 1896 Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, erhalten.
Am Donnerstag, 8. Dezember, schickt Italiens Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini in Rom als ersten Fackelläufer auf den Weg.
Insgesamt 10.001 Läufer tragen die Fackel nach Turin, wo das Olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele am 10. Februar im Stadio Palasport Olimpico vor 36.000 Zuschauern und Millionen TV-Zusehern vom bisher unbekannten Schlussläufer - als Favorit wird Ex-Skisuperstar Alberto Tomba gehandelt - entzündet wird.
Quelle: ORF
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Geändert am 8. Dezember 2005 um 14:04 Mittwoch, 7. Dezember 2005
Kalender mit gut aussehenden
Priestern boomen in Rom

Ein Kalender mit gut aussehenden Priestern sorgt in Italien für Furore.
Der Fotograf Piero Pazzi hat für jeden Monat des kommenden Jahres einen
gut aussehenden Seminaristen oder Pfarrer vor bekannten Kirchen und
Monumenten in Rom abgelichtet. Der Kalender kostet zehn Euro und
enthält auch historische und praktische Informationen über den Vatikan
und seine Museen in vier Sprachen. Die prägnanten Schwarz-Weiss-Fotos
der jungen Priester sind das Resultat einer mehrmonatigen Arbeit des
Fotografen Pazzi.
"Ich habe die Priester meist auf der Strasse getroffen und sie gebeten,
sie fotografieren zu dürfen. Fast niemand hat sich geweigert. Der
Inhalt des Kalenders ist seriös, niemand wird nackt gezeigt, es gibt
keinerlei Skandal", betont Pazzi. "Warum ich junge Priester gewählt
habe? Niemand hätte dem Bild eines alten Pfarrers Interesse geschenkt",
sagt der
Fotograf, dessen Kalender sich vor allem bei Frauen grösster Beliebtheit
erfreut.
Einige Käuferinnen zweifeln jedoch, dass die gut aussehenden
abgebildeten Männer wirklich Priester sind. "Wenn alle Priester so gut
aussehen würden, wären die Kirchen voll", kommentierte eine 20-Jährige.
Pazzis Priester konkurrieren mit den Kalenderblättern der
Frauenzeitschriften, die die entblössten und gestählten Körper
männlicher Spitzensportler zeigen. Die Kalender von Fussballstar Andrej
Schewtschenko oder Formel-1-Rennfahrer
Giancarlo Fisichella sind besonders gefragt.
Quelle: Basler Zeitung
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Dienstag, 6. Dezember 2005
Kunsthandelsprozess geht weiter

Der Prozess wegen illegalen Handels mit Kunstschätzen gegen die ehemalige Kuratorin des Getty-Museums in Los Angeles, Marion True, ist am Montag in Rom fortgesetzt worden. Prozess-Beobachtern zufolge wurden erneut vor allem Verfahrensfragen geklärt.
Außerdem wurden im Gerichtssaal erstmals Fotos jener Kunstwerke gezeigt, die aus Raubgrabungen stammen sollen und die True über Mittelsmänner gekauft haben soll. Eine erste Verhandlung hatte bereits Mitte November stattgefunden, nachdem der Prozess im Juli formell eröffnet worden war. Insgesamt sollen rund 200 Zeugen gehört werden; bis zur Urteilsverkündung kann es Monate dauern.
Die Angeklagte soll nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft über Jahrzehnte hinweg antike Kunstwerke im Wert von 20 Millionen Dollar erworben haben, obwohl sie gewusst habe, dass diese aus illegalen Grabungen in Italien stammten. Experten in Rom sprachen bereits im Vorfeld von einem «Musterprozess», der Richtung weisend für ähnliche Streitigkeiten weltweit sein könnte. Mitangeklagt ist der in der Schweiz lebende Kunsthändler Emanuel Robert Hecht.
Bei den mehr als 40 Kunstwerken handelt es sich vor allem um antike römische, griechische und etruskische Skulpturen, Amphoren und Vasen. Sie stammten überwiegend aus Raubgrabungen in der Nähe des Vesuv und auf Sizilien.
Das Getty Center in Los Angeles gilt als eines der reichsten und modernsten Museen der Welt. Es beherbergt Teile der Sammlung des kalifornischen Ölmagnaten J. Paul Getty (1892-1976).
Quelle: Schwäbische Zeitung
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Montag, 5. Dezember 2005
Deutsche Pilger strömen nach Rom
Papst Benedikt XVI. grüßt bei der Generalaudienz die Gläubigen.
Seit der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger als Benedikt XVI. zum Papst gewählt wurde, strömen die Deutschen das ganze Jahr nach Rom wie nie zuvor, so Don Antonio Tedesder, der das Pastorale Zentrum für die Pilger deutscher Sprache leitet. In dem Renaissance-Palast an der Via della Conciliazione drängen sich die Reisegruppen und lassen sich von Don Antonio den Weg zu den wichtigsten Heiligtümern der Ewigen Stadt weisen.
Ein Muß für alle Pilger in Rom sind zunächst die vier Hauptbasiliken: Petersdom, Sankt Paul vor den Mauern, Lateranbasilika und Santa Maria Maggiore. "Früher wurden die Wege zwischen den Kirchen als Fußwallfahrt zurückgelegt", erklärt Weihbischof Engelbert Siebler, Romkenner und Präsident des Bayerischen Pilgerbüros. Er empfiehlt jedoch öffentliche Verkehrsmittel: "Heute ist ein Gang durch die Stadt einfach kein spirituelles Erlebnis mehr", seufzt der Münchner.
Die meisten Pilger zieht es zum lebenden Pontifex: "Einmal den Heiligen Vater aus der Nähe sehen", bringt ein Mittfünfziger aus Bingen das Ziel seiner Romreise auf den Punkt.
Am ehesten klappt das bei der wöchentlichen Generalaudienz. Jeden Mittwoch spricht der Papst vor dem Petersdom oder - bei schlechtem Wetter - in der nahegelegenen Audienzhalle zu seinen Gläubigen. Mit wehender Soutane läuft Don Antonio voran. Durch die riesigen Säulengänge geht es auf den Platz: Trachtengruppen schwenken dort bunte Banner, asiatische Nonnen testen ihre Fotohandys. Um 10.15 Uhr biegt das "Papamobil" auf den Platz ein und dreht Runden durch die Menge. "Knapp 70 000 Teilnehmer sind es heute", schätzt Don Antonio.
Um überhaupt auf den Platz zu kommen, ist eine Eintrittskarte nötig. Die gibt's aber kostenlos beim deutschen Pilgerzentrum. Jubelrufe gehen wie eine Welle über den Petersplatz, unzählige Arme und Kameras strecken sich dem Papst entgegen. Als Benedikt schließlich auf dem Sessel Platz nimmt, kommt er nur bis zum "Liebe Brüder und Schwestern . . . ", als erneut Applaus aufbrandet. Auch die anschließende Bibelauslegung wird häufig unterbrochen: Sprecher verlesen in sechs Sprachen, welche Pilgergruppen sich heute auf dem Platz versammelt haben - Jubel der jeweils Genannten schallt zurück. Nach dem Ende der Audienz geht der klein wirkende, weiß gekleidete Mann langsam auf die nächstliegende Absperrung zu und schüttelt Hände. Wieder klicken Fotoapparate, drängen Menschentrauben heran. "Ich hab' drei Finger erwischt!", freut sich ein Pilger, als der Papst vorüber ist.
Informationen: Deutsches Pilgerzentrum (Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca), Via della Conciliazione 51, 00193 Rom, Tel. 0039/06/689 71-97 oder -98; Fax 0039/06/686 94 90, Internet: www.pilgerzentrum-rom.de
Quelle: Abendblatt
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Geändert am 5. Dezember 2005 um 14:15 Freitag, 2. Dezember 2005
Wegen Kondom-Werbung von
Weihnachtskonzert ausgeladen

Ihre Werbung für Kondome bei einer Anti-Aids-Kampagne hat für die brasilianische Sängerin Daniela Mercury Folgen: Der Vatikan hat sie vom Weihnachtskonzert Anfang Dezember im Beisein von Papst Benedikt XVI. in Rom ausgeladen. Der Vatikan lehnt den Gebrauch von Verhütungsmitteln zum Schutz vor der Immunschwäche Aids und Geschlechtskrankheiten ab. Mercury erklärte, sie bedauere die Entscheidung sehr.
Die aus Bahia stammende junge Sängerin ist nicht nur Botschafterin des Anti-Aids-Programms der Vereinten Nationen, sondern auch des Uno-Kinderhilfswerks Unicef. Zum Konzert am 3. Dezember werden Künstler aus aller Welt im Vatikan erwartet.
Quelle: Blick.ch
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Donnerstag, 1. Dezember 2005
Die Galleria Borghese

Die Galleria Borghese liegt in der Villa Borghese. Die Villa Borghese wurde Anfang des 17. Jahrhunderts im Auftrag des Kardinals Scipione Borghese gebaut und steht inmitten einer Parkanlage. Im Erdgeschoß der Villa Borghese befinden sich zeitgenössische sowie antike Skulpturen. Die Galleria Borghese beinhaltet eine der bedeutensten Statuengruppen des Barockmeisters Bernini, wie den "Raub der Proserpina", "Apollo und Daphne" und "David", sowie die bekannte "Paolina Borghese" von Canova.
Im ersten Stock sind einige der berühmten Werken von Tiziano zu bewundern (z.B. "Venus und Liebe"), sowie Werke von so bedeutenden Künstlern wie Raffaello, Rubens, Veronese, Boticelli, Caravaggio, Lucas Cranach, Berruguete, Bronzino, Domenichini, Bassano, Perugino, Pinturicchio, Lotto, G. Romano, Dossi, Correggio und usw.
Die Adresse: Piazzale Scipio Borghese 5.
Zur Homepage der Galleria Borghese (Englisch).
Bei einem Aufenthalt in Rom lohnt es sich, rechtzeitig nach einer Ferienwohnung, Pension oder sonstigen Unterkunft Ausschau zu halten. Infos gibt es bei Romehome oder bei Romabed.
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 1. Dezember 2005 um 17:09