
Ein Jahrhunderthochwasser lockt in Rom die Touristen an: Starke Regenfälle haben den Tiber gestern auf zwölf Meter ansteigen lassen - der höchste Pegel seit 50 Jahren, wie die Präfektur heute mitteilte.
Für morgen seien neue Regenfälle angekündigt, die den Fluss sogar auf 14 Meter steigen lassen könnten. Eine Gefahr für die Stadt bestehe indes nicht, kritisch werde es erst ab einem Pegelstand von 17 Metern.
Gedränge auf den Brücken
Während sich Tausende Touristen und Einheimische auf den Brücken drängten, um das Naturschauspiel zu beobachten, mussten mehrere hundert Obdachlose ihre Schlafstätten am Flussufer verlassen.
Auch in Fiumicino, das gut 20 Kilometer von Rom entfernt an der Mündung des Tiber liegt, mussten 300 Menschen ihre Wohnungen in der Nähe des Flusses verlassen. Die Unterkünfte waren illegal am Flussbett gebaut worden.
Eine Entschärfung der Lage ist nicht in Sicht: Die Meteorologen befürchteten für den Lauf der Woche weitere Niederschläge.
Quelle: ORF
Bei einem Aufenthalt in Rom lohnt es sich, rechtzeitig nach einer Ferienwohnung, Pension oder sonstigen Unterkunft Ausschau zu halten. Infos gibt es bei Romehome oder bei Romabed.
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