
Der Piazza del Campidoglio.
Kapitol (lateinisch Capitolium, italienisch Campidoglio) ist die kurze Namensform des kapitolinischen Hügels (mons capitolinus), einer der klassischen sieben Hügel des antiken Rom.
Der Name Capitolium wurde in der Antike von einem angeblich dort gefundenen Kopf (lateinisch caput) hergeleitet; diese Etymologie ist aber umstritten.
Die nördliche der beiden Hügelkuppen beherbergte einst ursprünglich die Fluchtburg und wurde deshalb auch als arx bezeichnet. Hier stand seit dem Jahre 343 v. Chr. der Tempel der Juno Moneta. Später kamen weitere Tempel, vor allem für orientalische Götter, hinzu. Wohl seit dem 6. Jahrhundert nimmt die Stelle des ehemaligen heidnischen Tempels die Kirche Santa Maria in Aracoeli ein.
Die südliche Anhöhe, die in der Antike den Namen capitolium trug, beherbergte den wichtigsten Tempel, den der so genannten römischen Göttertrias (Iuppiter Optimus Maximus Capitolinus, Iuno und Minerva).
In der Senke zwischen diesen beiden Anhöhen befand sich ein kleiner Tempel, der dem Gott Asylius geweiht war. Heute befinden sich auf dem Gebiet der ehemaligen, jetzt aufgeschütteten Senke, der Senatorenpalast (das römische Rathaus), der von Michelangelo entworfene Kapitolsplatz mit einer Kopie der Reiterstatue Mark Aurels, der Konservatorenpalast und der Palazzo Nuovo (beide sind Teil des Kapitolinischen Museums).
Der Name Kapitol wurde in der Zeit des Klassizismus auf andere Gebäude übertragen. Das bedeutendste ist das Kapitol in Washington, D.C., Sitz des US-amerikanischen Kongresses.
Quelle: Netlexikon
Bei einem Aufenthalt in Rom lohnt es sich, rechtzeitig nach einer Ferienwohnung, Pension oder sonstigen Unterkunft Ausschau zu halten. Infos gibt es bei Romehome oder bei Romabed.
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