
Es war Premiere und Finale zugleich: Papst Benedikt XVI. hat heute zum Abschluss der Weltbischofssynode in Rom seine ersten fünf Heiligsprechungen vorgenommen.
Bei den neuen Heiligen handelt es sich um den polnischen Erzbischof Josef Bilczewski von Lwiw (Lemberg) in der Ukraine, den ukrainischen Priester Sigmunt Gorasdowski, den chilenischen Jesuiten Alberto Hurtado sowie die beiden Italiener Italiener Felice da Nicosia und Gaetano Cantanoso.
Gestern hatten die mehr als 250 an der Synode teilnehmenden Bischöfe eine Reihe von Lehrmeinungen für die katholische Kirche verabschiedet. Alle 50 Empfehlungen wurden gebilligt und damit bisherige Positionen der Kirche bestätigt, teilte der Vatikan mit. Bei der Synode haben die Bischöfe drei Wochen lang über die Lage der Katholischen Kirche in der Welt diskutiert.
In seiner Predigt vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz nahm der Papst heute auf zwei der Hauptthemen der neuen Lehrmeinungen Bezug. So bezeichnete er den Zölibat als "wertvolles Geschenk" und rief katholische Politiker auf, "keine Dichotomie zwischen Glaube und Leben" zuzulassen.
Quelle: Blick online
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