Freitag, 30. September 2005
Das Caesarforum

Das Caesarforum wurde von Caesar 54 bis 46 v. Chr. als erstes der Kaiserforen gebaut
Geht man die Via di Salare Vecchia entlang, so kommt man zum Caesarforum (Forum Iulium), dass nur von außen einsehbar ist. Es liegt (durch die Bautätigkeit der Jahrhunderte) etwas unterhalb des heutigen Straßenniveaus.
Betrachtet man die Ruinen wirken sie besonders unaufgeräumt. Dasi ist bei Ruinen zugegebener Maßen häufiger der Fall. Aber hier fiel es mir besonders auf. Viele der verbliebenen Bruchstücke liegen kreuz und quer auf dem Boden verteilt.
Weitere und ausführlichere Informationen über das Caesarforum gibt's bei Ombelico. Dort warten auch sonst zahlreiche Tipps über Rom und Italien.
Ganz in der Nähe der Sehenswürdigkeiten von Rom gibt es zahlreiche private Zimmer, Pensionen oder auch die eine oder andere Ferienwohnung. Infos: romehome oder romabed.
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Geändert am 28. November 2005 um 14:56 Ganz Italien für 19 Euro

Die Ferrovie dello Stato macht Italienfans im Oktober zum Schnäppchenpreis mobil: Für 19 Euro können Zugreisende den ganzen Tag zwischen Südtirol und Sizilien unterwegs sein.
Die italienische Staatsbahn führt die Sonderaktion im Oktober durch. Verkauft werden die Fahrkarten für 19 Euro aber nicht am Schalter, sondern im Supermarkt. Das Ticket kann am Tag seiner Gültigkeit für beliebig viele Fahrten in der zweiten Klasse genutzt werden, wie die italienische Bahn am Mittwoch mitteilte. Ausgenommen von dem Angebot sind Eurostar- und Nachtzüge, für die Reservierungen notwendig sind.
Quelle: Spiegel-Online
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Mittwoch, 28. September 2005
Der Tempel der Vesta und
das Haus der Vestalinnen

Das Haus der Vestallinen.
Der runde Vestatempel wurde der Überlieferung zufolge von Numa errichtet, der hier das Palladium (Statue der Minerva) aufstellte, sowie andere von Äneas nach Italien gebrachte Kultgegenstände, von deren Erhaltung die Sicherheit der Stadt abhing.
Mit dem Kult der Vesta, der Göttin des Herdes, waren sechs weibliche Priester von aristokratischem Rang beauftragt, die schon im Alter von sechs his zehn Jahren ausgewählt wurden. Dreißig Jahre standen die Mädchen im Dienste der Göttin und solange mussten sie auch Jungfrauen bleiben. Die Priesterinnen genossen viele Privilegien, obwohl sie bei Übertretung das Schicksal erleideten, lebendig auf dem Verbrecherfriedhof begraben zu werden, weil das Blut einer Vestalin nicht vergossen werden durfte. Am Ende ihrer Dienstzeit hatten die Vestalinnen die Möglichkeit zu heiraten, was aber viele aus der Überzeugung, dass das Unglück bringe, nicht taten.
Haus der Vestalinnen
Zu ihren Aufgaben gehörte auch die Aufbewahrung von Testamenten. Das heilige Feuer brannte im Rundtempel, der deswegen noch öfter als andere Gebäude Bränden zum Opfer fiel. Hinter dem Rundtempel ist noch der idyllische Innenhof mit dem Wasserbecken und den Staturen einiger Vestalinnen zu sehen, außerdem die Zellen, in denen sie wohnten. Die letzte Vestalin verließ 394 nach dem Verbot der nichtchristlichen Kulte das Atrium Vestae.
Dieser Rundtempel, wurde nach starken Zerstörungen 191 n. Chr. durch die Initiative von Julia Domna, der Gattin des Septimius Severus, so wiederaufgebaut, wie wir ihn noch heute sehen. Daneben errichtete man das Haus der Priesterinnen, das um einen Innenhof mit Portikus gebaut wurde, auf dessen Mitte Teiche und Brunnen standen. Hier müssen auch die zahlreichen Statue der Vestalinnen gestanden haben, die im Laufe der Ausgrabungsarbeiten ans Licht kamen. Die Vestalinnen wohnten in komfortablen Räumen im oberen Stockwerk des Hauses, das sogar mit Heizöfen und zahlreichen geheizten Badezimmern ausgestattet war.
Die Regia war der Überlieferung nach das Haus des Nurna Pompilius und danach der Sitz des Pontifex Maximus, des obersten Priesters. Es war ein uraltes Gebäude, in dem unter anderem die heiligen Schilde sowie die Kalender und Annalen der Stadt aufbewahrt wurden.
Quelle: Die Römer Online
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Geändert am 29. September 2005 um 18:06 Mittwoch, 28. September 2005
Papst empfängt
Kirchenkritiker Küng

Hans Küng.
Die erste große Überraschung im Pontifikat von Benedikt XVI.: Der Papst
ist während einer Audienz mit dem Kirchenkritiker Hans Küng
zusammengetroffen. Dem Theologen war 1979 von Benedikts Vorgänger
Johannes Paul II. die Lehrerlaubnis entzogen worden.
Das Treffen habe bereits am Samstag stattgefunden, sagte
Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls. Das Oberhaupt der katholischen
Kirche und Küng hätten eine "freundschaftliche" theologische Diskussion
geführt, sagte Navarro-Valls. Der Schweizer Kirchenkritiker, der in
Tübingen lebt und dort lange Jahre an der Universität gelehrt hatte,
hatte sich im April enttäuscht über die Wahl des früheren Kardinals
Joseph Ratzinger zum Papst geäußert.
Die beiden Theologen kennen sich bereits aus der Zeit des Zweiten
Vatikanischen Konzils (1962-1965). "Beide Seiten waren sich einig, dass
es nicht sinnvoll sei, im Rahmen dieser Begegnung in einen Disput über
die Lehrfragen einzutreten, die zwischen Hans Küng und dem Lehramt der
katholischen Kirche bestehen", so Navarro-Valls.
Der 77 Jahre alte Küng sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP,
er sei sicher, dass das Treffen in der katholischen Welt als ein
hoffnungsvolles Zeichen gesehen werde. Denn es zeige, dass Benedikt
mehr positive Absichten habe als manche zu Beginn seines Pontifikats
erwartet hätten. Das Gespräch sei ermunternd, sehr konstruktiv und
sogar freundlich verlaufen. Es sei ein Schritt nach vorn, doch von
Versöhnung wolle er nicht sprechen. Es sei vielmehr ein Zeichen
gegenseitigen Respekts.
Er kenne den früheren Kardinal Joseph Ratzinger seit den gemeinsamen
Zeiten an der Universität Tübingen, sagte Küng der Nachrichtenagentur.
Dort hätten sie drei Jahre lang täglich zusammengearbeitet, bis sich
ihre Wege getrennt hätten. Einige Wochen nach Ratzingers Wahl zum
Papst, über die er sich öffentlich enttäuscht äußerte, habe er ihm
einen Brief geschrieben und um ein ernsthaftes Gespräch gebeten. Er sei
sehr froh, dass es zu dem Treffen gekommen sei. Es sei klar gewesen,
dass die strittigen Punkte ausgeklammert seien.
Er habe den heutigen Papst nach der großen Kontroverse der Jahre 1979
und 1980 nur noch einmal gesehen, und zwar in Bayern im Jahr 1983,
sagte Küng weiter. Damals sei die Lage noch sehr angespannt gewesen.
Nunmehr habe er den Eindruck gehabt, die gleiche Person wie in den
glücklichen Tübinger Jahren wiedergetroffen zu haben.
Ende der Eiszeit?
Das Gespräch habe sich auf Küngs Bemühungen um ein "Weltethos"
konzentriert, hieß es im Vatikan. Weiteres Thema sei der Dialog
zwischen Naturwissenschaften und Glaubens gewesen. Küng habe gesagt,
bei seinem Projekt "Weltethos" gehe es nicht um eine abstrakte
intellektuelle Konstruktion, sondern um gemeinsame moralische Werte der
großen Weltreligionen. Der Papst habe das Bemühen gewürdigt. "Der
Einsatz für ein erneuertes Bewusstsein der das menschliche Leben
tragenden Werte" sei auch "ein wesentliches Anliegen seines
Pontifikates", fügte der deutsche Papst hinzu.
Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche lobte auch das Bemühen
Küngs, "die Gottesfrage dem naturwissenschaftlichen Denken gegenüber in
ihrer Vernünftigkeit und Notwendigkeit zur Geltung zu bringen".
Das Treffen könnte das Ende einer jahrzehntelangen Eiszeit zwischen
Küng und der katholischen Kirche sein: Nach einem bereits jahrelang
schwelenden Streit mit dem Vatikan veröffentlichte Küng 1970
"Unfehlbar? Eine Anfrage". In dem Essay übte der Theologe heftige
Kritik am Unfehlbarkeitsdogma. Später attackierte er römischen
Zentralismus etwa bei Bischofsernennungen weitgehend über den Willen
der Ortskirchen hinweg.
Vermittlungsversuche des Münchner Erzbischofs Kardinal Julius Döpfner
sowie der beiden Professorenkollegen Karl Lehmann und Walter Kasper
(beide heute Kardinäle) blieben jedoch erfolglos. 1979 entschied sich
Papst Johannes Paul II. schließlich zur Strafe und entzog Küng die
Lehrerlaubnis.
Küngs Popularität beruht nicht nur auf seinen wissenschaftlichen
Leistungen. Wie kaum kein anderer Theologe versteht er es, in seinen
Werken brennende theologische Fragen und Probleme seiner Zeit
aufzugreifen und damit auch Menschen außerhalb der Kirche anzusprechen.
Küng ist stets ein Vorkämpfer für die Erneuerung der katholischen
Kirche gewesen, er setzte sich für den Dialog der Religionen ein,
außerdem für ein Umdenken bei der Sterbehilfe, und er befürwortete den
Verbleib der katholischen Kirche in der staatlichen
Schwangeren-Konfliktberatung.
Forderung nach innerkirchlicher Erneuerung
Geboren wurde Küng 1928 in Sursee im Schweizer Kanton Luzern als erstes
von sieben Kindern eines Schuhhändlers. Nach dem Abitur studierte er an
der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zunächst Philosophie und
dann Theologie. Später wechselte er nach Paris und schrieb dort 1957
seine Doktorarbeit. Nach zwei Jahren als Seelsorger in der Schweiz ging
Küng nach Deutschland, wo er schließlich Professor wurde. Von 1960 bis
zum Entzug der Lehrerlaubnis unterrichtete er an der katholischen
Fakultät der Universität Tübingen erst Fundamentaltheologie, dann
Dogmatik und ökumenische Theologie.
Seine Versuche, einen ökumenischen Konsens zwischen den großen Kirchen
zu finden, brachten Küng immer wieder in Konflikt mit der Amtskirche.
Seine Anfang der sechziger Jahre erhobene Forderung nach einer
innerkirchlichen Erneuerung, die alle Proteste der evangelischen Kirche
- sofern gerechtfertigt - gegenstandslos machen würde, stieß auf
heftige Kritik.
Ironie des Schicksals war, dass Küng nach dem Entzug der "Missio
Canonica" wesentlich unbefangener forschen und schreiben konnte als
zuvor: Da sein Status als Professor und Beamter auf Lebenszeit von dem
Schritt des Vatikans unberührt blieb, wurde Küngs Lehrstuhl einfach aus
der Katholisch-Theologischen Fakultät ausgegliedert.
Damit gab es erstmals in der deutschen Universitätsgeschichte einen
Lehrstuhl für christliche Theologie, der rechtlich keiner Kirche
zugeordnet war.
Quelle: Spiegel Online
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Geändert am 28. September 2005 um 00:41 Montag, 26. September 2005
Rom verhängt Redeverbot für
Notenbankchef Fazio

Antonio Fazio.
Sie kann den Rücktritt von Italiens Notenbankchef Fazio zwar nicht erzwingen, wohl aber den Druck erhöhen: Die Regierung in Rom erteilte Fazio jetzt ein Redeverbot. Beim Weltbanktreffen in Washington sollte ein anderer Italien vertreten.
Anstelle von Fazio habe der neue Wirtschaftsminister Giulio Tremonti den Direktor im Finanzministerium, Ignazio Angeloni, zum Leiter der italienischen Delegation in Washington berufen, sagten Vertreter der italienischen Regierung in Rom und Washington. Fazio sei daraufhin aus Washington abgereist. Der Notenbank-Präsident sei bereits wieder in Italien, hieß es am Flughafen Ciampino in Rom. Bei der Banca d'Italia war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Fazio habe seine Entscheidung zur Abreise nach einem Anruf Tremontis getroffen, hieß es in italienischen Delegationskreisen in Washington. Eigentlich hatte der Notenbankchef vor dem Entwicklungsausschuss der Weltbank sprechen wollen. Tremonti hatte, wie schon zuvor auch Ministerpräsident Silvio Berlusconi den Rücktritt Fazios gefordert. Dem Notenbankchef wird vorgeworfen, sich in einer grenzüberschreitenden Übernahmeschlacht im Bankensektor parteiisch verhalten zu haben. Deshalb ermittelt die Staatsanwalt in Rom unter anderem gegen ihn. Fazio hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Erst am Donnerstag war Tremontis Amtsvorgänger Domenico Siniscalco zurückgetreten, weil er Fazio nicht zum Rücktritt bewegen konnte. Fazio ist seit 1993 Gouverneur der Bank von Italien. Seine Amtszeit ist unbefristet. Zwar versucht die Regierung ihn durch verstärkten Druck zum Rücktritt zu bewegen, sie kann ihn jedoch nicht entlassen. Dies könnte nur der aus 13 Mitgliedern bestehende Aufsichtsrat der Zentralbank mit einer Mehrheit von zwei Dritteln. Das nächste Treffen des Gremiums soll am Donnerstag stattfinden. Italienischen Medien zufolge ist es jedoch unwahrscheinlich, dass der Aufsichtsrat etwas gegen Fazio unternimmt.
Quelle: Spiegel-Online
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Geändert am 28. September 2005 um 23:03 Sonntag, 25. September 2005
Das Pantheon

Den Bau des zwischen 27 und 25 v. Chr. errichteten Tempels wurde von dem Schwiegersohn des Augustus, Marcus Vipsanius Agrippa, der sich für die allgemeine Erneuerung des Viertels einsetzte.
Nachdem es ein Brand fast völlig zerstört hatte, ließ es Kaiser Hadrian wieder aufbauen. Dank der Kennzeichnung auf den Ziegelsteinen konnte das Gebäude zwischen 118 und 125 n. Chr. datiert werden. Es wurden viele radikale Veränderungen an dem Gebäude vorgenommen, man änderte die Orientierung der Fassade und setzte ihr die große Kuppel auf; auf dem Archtrav fertigte man die, noch heute zu erkennende Inschrift an, die den Bau Agrippa in seinem dritten Konsulat zuschreibt.
Das Gebäude hat sich im wesentlichen unversehrt erhalten. Im späten Altertum schenkte der byzantintinsche Kaiser Phokas Papst Bonifatius IV. das Monument, der es 609 zur Kirche Santa Maria ad Martyres weihte. Die Fassade zeigt die klassische Stirnseite römischer Tempel mit einem Säulenportikus, den ein dreieckiger Tympanon abschließt, der im Laufe der Jahrhunderte unterschiedlich und widersprüchlich genutzt wurde.
Durch den traditionellen Pronaos gelangt man in den Innenraum, dessen runder Grundriss direkt die Trommel der weltberühmten Kuppel bildet. Geht man durch das große Bronzeportal, das wenn es auch häufig restauriert wurde, vermutlich noch das Original aus römischer Zeit ist, kommt man in den Innenraum des Gebäudes, über dem sich eine riesige Kuppel mit einem Durchmesser von 43,30 m befindet, die als die größte gemauerte Kuppel der Welt gilt.
Das harmonische Aussehen des Bauwerks wird durch die Proportionen bestimmt: die Distanz zwischen Fußboden und dem höchsten Punkt der Kuppel ist genauso groß wie der Durchmesser; so dass sich innen eine exakte Halbkugel bildet. Die Kuppel ist in fünf Reihen von Kassettenfächern eingeteilt, die sich zu einer 8,92 m breiten Öffnung zusammenziehen.
Die Kuppel wurde über einer Holzverschalung aus Mörtel mit Tuffstein in einem Stück gegossen. Sie war in der Antike mit vergoldeten Bronzeziegeln gedeckt. Kaiser Constans II. ließ 663 die Ziegel nach Byzanz schaffen. 735 ersetzte sie Papst Gregor III. durch einen Bleiüberzug. Das Innere der Kuppel, eine raffiniert die Wölbung betonende, perspektivisch getriebene Kassettendecke, wurde ebenfalls seiner Vergoldung beraubt.
Die Bronzeverkleidungen an der Kassettendecke ließ Papst Urban VIII. Barberini abnehmen. Aus ihr wurden 80 Kanonen und der Baldachin des Altars in der Peterskirche gegossen, was zu dem berühmten Pasquill Anlass gab: "Quod non fecerunt barban, fecit Barberini." (Was die Barbaren nicht gemacht haben, machte Barberini)
Der Innenraum erscheint daher als ein einziger erhabener Raum, der ganz auf Rundung angelegt ist, was das helle Licht, das durch das für die römische Architektur ebenfalls charakteristische zentrale Auge einfällt, noch unterstreicht. In dieser Konzeption es blieb seit der Zeit der Römer unverändert.
Unterhalb dieser Öffnung war in der Antike ein Wasserbecken, das eventuellen Regen auffing, heutzutage fehlt unverständlicherweise solch ein Becken und der Regen prasselt direkt auf den Boden.
Die Nischen in den Wänden beherbergten die Götterstatuen: Das Pantheon war in der Tat, der Gesamtheit der zwölf himmlischen Götter geweiht und hat daher auch seinen Namen bekommen: Das lateinische Wort "pantheon" wird aus dem zusammengesetzten griechischen Wort "pan" (alles) und "theós" (Gott) abgeleitet.
Natürlich sind die Götterstatuen, die in den großen Nischen standen, verschwunden und wurden durch den Hauptaltar und die Grabmäler ersetzt, unter denen das des Raffael ins Auge fällt. Im Pantheon befinden sich auch einige Grabmäler der italienischen Könige.
Quelle: Die Römer-Online
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Geändert am 25. September 2005 um 23:48 Samstag, 24. September 2005
Präsident von Malawi beim Papst

Castel Gandolfo.
Papst Benedikt XVI. empfing gestern, Donnerstag, Präsident Bingu Wa Mutharika von Malawi in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.
Der Präsident der südostafrikanischen, an Tansania, Mosambik und Sambia angrenzenden Republik kam in Begleitung seiner Frau und mit Gefolge. Details über die Unterredung, die sich in eine Serie von Gesprächen des Heiligen Vaters mit Staats- und Regierungschefs aus aller Welt einfügt, sind nicht bekannt.
Kürzlich riefen die Vereinten Nationen zur Sammlung von 88 Millionen Dollar auf, um damit die große Hungersnot in Malawi zu lindern, von der rund ein Drittel der 12 Millionen Einwohner betroffen sind. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Malawi ist in den vergangenen Jahren, unter anderem auch wegen der Verbreitung der Immunschwäche Aids, auf 37,5 Jahre gesunken. 80 Prozent der Bevölkerung sind Christen.
Quelle: Zenit
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Freitag, 23. September 2005
Der Konstantinbogen

Nach seinem Sieg gegen seinen Rivalen Maxentius - am 28. Oktober 312 - an der Milvischen Brücke, entschied sieh Konstantin seinen Wohnsitz nach Trier zu verlegen. Er kehrte erst drei Jahre später nach Rom zurück, um das zehnjährige Jubiläum seiner Machterhebung zu feiern. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Triumphbogen eingeweiht, den der Senat zu seinen Ehren, entlang des Weges errichtet hatte, der von den Prozessionen der triumphierenden Generäle gegangen wurde, die die Stadt vom Campus Martius bis zum kapitolinischen Jupitertempel durchquerten.
Da für den Bau des riesigen Monuments nur wenig Zeit zur Verfügung gestanden hatte, wurde er mit einer; bis dahin undenkbaren Methode errichtet. Beim Bau des Bogens wurden Teile von älteren Monumenten verwendet, insbesondere durch Plünderung öffentlicher Gebäude aus den Epochen der Kaiser Trajan, Hadrian und Marc Aurel. Konstantinbogen
Die vier Platten aus der Zeit des Trajan schmückten wahrscheinlich
ursprünglich den oberen Bereich, d.h. die Attika, der Basilika Ulpia,
während die Medaillons aus der Zeit Hadrians vielleicht am Eingang
eines Tempels angebracht waren, der dem Antinuus, dem vom Kaiser
Hadrian geliebten Jüngling geweiht war. Die Reliefs von Marc Aurel
hingegen, waren vermutlich Teil der Dekoration eines Triumphbogens, der
zu Ehren seines Siegs über die germanischen Völker errichtet worden
war. Um ein einheitliches Resultat zu erhalten, wurden die Gesichter
der verschiedenen Kaiser den Gesichtszügen Konstantins angeglichen.
Einen derartigen Raubbau an Denkmälern anderer Kaiser hat es vor oder
nach Konstantin nicht gegeben, zwar wurden gelegentlich andere
Kunstwerke umgearbeitet, doch kaiserliche Monumente galten immer als
unantastbar.
Berühmt wurde die Milvische Brücke durch die Schlacht vom 28. Oktober
312, in der Konstantin seinen Mitkaiser Maxentius besiegt. Das
Christentum interpretierte diesen Sieg später als Triumph über die
anderen römischen Religionen.
Eusebius und Lactantius schmückten die Ereignisse mit der Legende vom Kreuz Christi aus, das Konstantin mit dem Hinweis "hoc signo victor eris" (Unter diesem Zeichen wirst du, Sieger sein - oder - unter diesem Zeichen wirst du siegen) im Traum erschienen sei. Der Legende nach ließ er seine Truppen eine Kreuz auf die Schilde malen und konnte so den Sieg erringen.
Die Tatsache aber dass Konstantin noch zehn Jahre nach der Schlacht beinahe ausschließlich römische Götterdarstellungen auf seine Münzen prägen ließ sowie den Titel Pontifex Maximus und den religiösen Kaiserkult beibehielt, verweisen die Erzählung in das Reich der Fantasie.
Nicht göttlicher Beistand hat Konstantin bei der Schlacht begünstigt,
sondern ein strategischer Fehler des Maxentius, der sein Heer mit dem
Rücken zum Tiber aufstellte und sich selbst durch Abbrechen der
Milvischen Brücke den Rückzug vereitelte. Er und zahllose seiner
Soldaten ertranken bei der Flucht. Für Konstantin war dieser Sieg der
entscheidende Schritt zur Alleinherrschaft über das römische Reich.
Die künstlerisch wohl bedeutendste Darstellung der Kreuz-Legende stammt
von Bernini, sie befindet sich im rechten Pavillon des Portikus der
Peterskirche.
Quelle: Die Römer Online
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Geändert am 23. September 2005 um 22:14 Donnerstag, 22. September 2005
Hitzige Debatte um Ehe
ohne Trauschein
Die Worte des Präsidenten der italienischen Bischofskonferenz (CEI), Kardinal Camillo Ruini, der sich gegen die Gleichberechtigung unverheirateter Paare geäußert hat, sorgen für hitzige Debatten in Italien. Der Führer der größten Linkspartei (DS), Piero Fassino, meinte zwar, die Bischöfe hätten das Recht, sich zu dem Thema zu äußern, die Linke habe jedoch das Recht, sich zu den Interessen unverheirateter Paare zu äußern, die ihr Zusammenleben besser regeln wollten.
Während Ruini sein Plädoyer für die Familie hielt, protestierten Homosexuellengruppen gegen die "unnachgiebige Haltung" der Kirche in Fragen der Sexualmoral. Sie warfen dem Vatikan vor, mit seiner Einmischung in das politische Leben Italiens die Verabschiedung eines Gesetzes zu verhindern, das Homosexuellenpaaren die Gleichberechtigung sichern würde.
Der Präsident der Bischofskonferenz kündigte an, die Kirche werde es "kritisch begleiten", wenn Rom gesetzliche Rahmenbedingungen für unverheiratete Paare schaffe, "die über privatrechtliche Abmachungen hinausgehen". Es gehe der Kirche aber nicht darum, unverheiratete Paare - egal ob hetero- oder homosexuell -, an den Pranger zu stellen. Die italienischen Bischöfe forderten die Politik auf, den rechtlichen Schutz von Ehe und Familie weiter zu gewährleisten. Deren Stellung dürfe durch die rechtliche Anerkennung nichtehelicher Lebensgemeinschaften nicht relativiert werden.
Es sei falsch, die verschiedenartigen Lebensformen als gleichwertig zu bezeichnen, meinte Ruini. Es entstünden Probleme, wenn Kinder keinen "wirklichen, dauerhaften Raum des Schutzes und der Geborgenheit" hätten.
Der italienische Oppositionschef Romano Prodi hatte vergangene Woche mit einem ersten Schritt in Richtung Legalisierung von Homo-Partnerschaften für heftige Diskussionen in Italien gesorgt. In einem Brief an die Organisation für die Rechte der italienischen Homosexuellen, Arcigay, hatte Prodi Unterstützung für die Einführung des so genannten "Zivilen Solidaritätspakts" (PACS) signalisiert, der in Frankreich die gemeinsame steuerliche Veranlagung, Gütergemeinschaft und bevorzugte Erbbestimmungen von Paaren vorsieht.
"Der zivile Solidaritätspakt hat in 96 Prozent der Fälle nichts mit dem Problem der Homosexuellen zu tun. Millionen von Menschen, die seit Jahren zusammen leben, gemeinsam Kinder oder Erbschaftsprobleme mit der Wohnung haben, sind am Solidaritätspakt interessiert", verteidigte sich Prodi vor den Angriffen der Kirche. Er habe niemals die Einführung der Ehe unter Homosexuellen sowie deren Adoptionsrecht befürwortet.
Quelle: Standard.at
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Geändert am 22. September 2005 um 13:52 Mittwoch, 21. September 2005
Bald Kurtaxe für Rom-Touristen?

Bis zu drei Euro sollen Touristen künftig zahlen.
Vorerst ist es nur einer von vielen Vorschlägen einer Kommission, den klammen Finanzen der Stadt Rom aufzuhelfen. Rom-Touristen sollen künftig eine "Kunst-Taxe" zwischen einem und drei Euro pro Nacht bezahlen.
Die Gäste in billigen Pensionen und preiswerten Häusern von Ordensschwestern, bei denen es damit um spürbare Prozente geht, ebenso wie die Vermögenden in teuren Luxushotels, wo es fast nur Promille wären. Bei zwanzig Millionen Übernachtungsgästen im Jahr eine nicht zu verachtende Summe.
Die "Hochkommission für den Steuer-Föderalismus", die Möglichkeiten der "subsidiären" Finanzierung erkundet, sieht darin einen Weg, wie es heißt, "die hohen Ausgaben für die Erhaltung der Kunstzierden des historischen Zentrums, der Parks und aller archäologischen und architektonischen Monumente der Ewigen Stadt" zu bezahlen.
Ganz einfach erscheint es also, die Kosten abzuwälzen auf jene, die ohnehin nach Rom kommen. Noch überzeugender ist es, einen Schrei der Empörung und des kompromißlosen Protestes auszustoßen.
Der Unsitte der "Kurtaxe", die, wie die Erfinder dieser Kunst-Taxe nicht zu erwähnen versäumen, in Frankreich und Deutschland praktiziert wird und auf die der römische Finanz-Assessore Causi mit begehrlichen Augen schaut, muß in Rom konsequent gewehrt werden.
Es sollte auch zu denken geben, daß die ohnehin im Vergleich mit anderen Ländern hohen Übernachtungskosten in Rom schon Ausweichbewegungen der gebeutelten Touristen hervorriefen. Während in der Stadt Rom im August dieses Jahres die Übernachtungen im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres um mehr als zwölf Prozent stiegen, nahmen sie in der Umgebung um mehr als 56 Prozent zu.
Quelle: FAZ
Apropos Übernachtung: Ganz in der Nähe der Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreiche private Zimmer, Pensionen oder auch die eine oder andere Ferienwohnung. Infos: romehome oder romabed.
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Geändert am 7. Oktober 2005 um 20:46 Dienstag, 20. September 2005
Der Titusbogen

Der Titusbogen, der auf der Anhöhe des Velia genannten Hügels auf dem Forum Romanum steht, wurde vermutlich 81 n. Chr. von Kaiser Domitian zum Andenken an den Triumph seines Bruders Titus über die Juden errichtet. Titus hatte 71 n. Chr. einen Aufstand der Juden gegen die römische Herrschaft in einem Feldzug niederschlug, der mit der Eroberung und Zerstörung Jerusalems endete.
Die Widmung, auf der zum Kolosseum gerichteten Seite des Bogens, erlaubt uns die genaue Identifizierung des Monuments, von dem wir aus antiken Schriften keinerlei Notiz haben.
Die beiden Reliefs; an den inneren Flanken der Tordurchfahrt zeigen die Glanzpunkte des Triumphes des Titus in überhöhter, symbolträchtiger Art. Realistisch dargestellt sind die erbeuteten Tempelschätze der Juden, darunter die rituellen Trompeten und der siebenarmige Leuchter, die im Zug mitgeführt wurden. Die beiden Tafeln gelten als die wichtigsten Beispiele römischer Reliefkunst.
Den in Rom lebenden Juden war es von der jüdischen Obrigkeit verboten, unter dem Bogen hindurchzugehen, denn sie sollten diese Gotteslästerung nicht anschauen.
Der Titusbogen diente im Mittelalter, wie auch das Kolosseum, als Festung für die Familie Frangipani, die ihn zu einem Turm umbaute.
Erst im 19. Jh. wurde der Bogen von den unschönen An- und Aufbauten befreit. Seine heutige Gestalt, eines der Wahrzeichen Roms, beruht weitgehenden auf Ergänzungen und Rekonstruktionen. Die Reliefs aber sind echt.
Die erwähnten Beutestücke aus dem Tempel von Jerusalem wurden als Weihegaben im Friedenstempel niedergelegt. Dort blieben sie fast 400 Jahre, bis bei der Plünderung der Stadt durch die Vandalen im Jahr 455 auch diese Schätze geraubt wurden.
Quelle: Die Römer-Online
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Geändert am 20. September 2005 um 19:24 Montag, 19. September 2005
"Papamobil" bringt 122.000 Euro

Keine fünf Minuten und da fiel der Hammer: Wer der neue Eigentümer des weißen Ford ist, der früher Papst Johannes Paul II. gehörte, wird nicht verraten. Kein Geheimnis ist, dass der weiße, kantige Straßenkreuzer am Samstag bei der Versteigerung im Auktionshaus Henry's im rheinland-pfälzischen Mutterstadt (Rhein-Pfalz-Kreis) zum Höchstgebot von 122.000 Euro den Besitzer wechselte – nicht so viel, wie das Auktionshaus gehofft hatte. 200.000 Euro waren der Wunsch, denn soviel hatte ein im Frühjahr versteigerter Golf des jetzigen Papstes Benedict XVI. erzielt.
Das Erstgebot für den Ford lag bei 500 Euro und wurde gleich am ersten Tag der Auktion, die Ende Juni begann, überboten. Während zu Beginn viele ihre Gebote abgaben, verringerte sich die Zahl der Interessenten, als der Preis weiter stieg. Gegen Ende blieben nur noch drei bis vier am Ball. Da kein höheres Gebot am Samstag mehr einging, fiel der Hammer bei 122.000 Euro. Neben diesem Preis muss der Käufer, bei dem es sich nach Angaben des Auktionshauses um einen Bewunderer des verstorbenen Pontifex handelt, noch einen 20-prozentigen Zuschlag berappen.
Johannes Paul hatte den Ford im Jahr 1979 während seiner Reise durch die USA geschenkt bekommen. Der Wagen wurde in den Vatikan eingeführt, später übergab der Papst das Fahrzeug der Caritas in Rom mit der Weisung, seinen Wagen zu verkaufen und den Erlös der Kambodscha-Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen. Daraufhin ging der Ford an einen römischen Autohändler Marco Berti, der ihn wiederum an einen Kollegen in Bonn verkaufte.
1988 gelang das Auto in den Besitz seines jetzigen Eigentümers und weil dieser Mann bereits Kunde des Mutterstadter Auktionshauses ist, erhielten die Vorderpfälzer die Gelegenheit, diesen nicht alltäglichen Artikel zu versteigern.
Quelle: RheinNeckarWeb
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Sonntag, 18. September 2005
Eine Million feierte "Weiße Nacht" in Rom

Eine Million Menschen hat sich Samstagabend trotz strömenden Regens an der "Notte bianca" (Weißen Nacht) beteiligt. Die ganze Nacht hindurch standen im Auditorium und an zahlreichen anderen Orten der italienischen Hauptstadt Musik und Theater auf dem Programm. Auch Museen, Buchgeschäfte und Restaurants waren bis Sonntag um 8.00 Uhr durchgehend offen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen war frei.
Gut 1.000 Künstler beteiligten sich an rund 300 Initiativen. Auf dem Gianicolo-Hügel, der die beste Aussicht auf die Altstadt bietet, wurde am Sonntag etwa um 6.30 Uhr ein "Symphonisches Konzert zum Sonnenaufgang" geboten. Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel war die Nacht hindurch kostenlos.
"In dieser Zeit der Sorge wegen des Terrorismus will Rom ein Zeichen der Hoffnung geben. Wir wollen beweisen, dass sich die Stadt nicht vor der Angst beugt. Der Wille zusammen zu sein und zu feiern, hat gesiegt", betonte der römische Bürgermeister Veltroni.
600.000 Personen benutzten die öffentlichen Verkehrsmittel, die die ganze Nacht hindurch zur Verfügung standen. Zirka 120.000 Touristen mischten sich unter den Römern und feierten die "Notte bianca".
Rund 3.000 Personen arbeiteten an der Organisation mit. Die Idee für das nächtliche Event haben die Römer von den Parisern abgeschaut. Die hatten mit ihrer Idee der "Nuit blanche" in den vergangenen Jahren Millionen Franzosen begeistert.
Quelle: Kleine Zeitung
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Geändert am 18. September 2005 um 23:49 Samstag, 17. September 2005
Stadtrundfahrt für Individualisten

Die Spanische Treppe.
Wer keine komplette Stadtrundfahrt buchen möchte und auch keine Lust hat, sich die Sehenswürdigkeiten Roms komplett zu Fuß zu erlaufen, sollte sich einmal das Angebot der "Stop-'n'-Go" City Tours Busse anschauen. Bei dieser Stadtrundfahrt kann man sich seine Zeit selber einteilen und muss sich nicht an die Zeiten einer ganzen Reisegruppe halten.
Die Busse halten jeweils 9 Mal am Tag an insgesamt 14 ausgewählten Haltestellen. Im Bus kann man sein Ticket lösen und dann für den Tag beliebig oft ein- und aussteigen, wie es einem gefällt. Natürlich gibt es auch Tickets, die an mehr als einem Tag gültig sind.
Hier eine Liste der 14 Stopps:
* Bahnhof Roma Termini
* Veneto / Barberini
* Veneto / Porta Pinciana
* Villa Borghese / Musei
* Piazza del Popolo
* Ara Pacis / Piazza di Spagna
* S. Pietro / Cappella Sistina
* Piazza Navona / Pantheon
* Piazza Venezia / Campidoglio
* Kolosseum / Forum Romanum / Termen
* Circo Massimo / Aventino
* Basilica di S. Paolo
* Catacombe / Appia Antica
* S. Giovanni in Laterano
* S. Maria Maggiore
Wenn man sich für einen Stopp entschieden hat, steigt man einfach aus dem Bus aus und erkundet die Umgebung zu Fuß. Hat man genug gesehen, so kehrt man zu dem Stopp zurück oder sucht sich einen anderen Zusteigestopp, der schneller erreicht werden kann. Die Busse erreichen jeden Stopp immer zu einer festen Zeit und sind trotz des Verkehrs überraschenderweise sehr pünktlich. Im Bus erhält man auch einen Stadtplan, auf dem alle Stops und Haltezeiten der Busse eingetragen sind.
Fahrkarten gibt's in den Bussen und an allen Haltestellen. Die Roma City Tour kostet 12 Euro pro Tag und gilt für eine unbegrenzte Anzahl an Stadtrundfahrten. Abfahrt stündlich ab Hauptbahnhof Termini. Die erste Fahrt startet um 9.30 Uhr.
Weitere Infos: "Stop-'n'-Go" City Tours
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 20. September 2005 um 19:23 Samstag, 17. September 2005
Shopping in Rom

Shopping in Rom ist einfach toll. Selbst wenn man nur ein wenig bummeln
will. Passaggiare - die Lieblingsbeschäftigung der Italiener. Wer
sparen muss, der schlendert einfach durch die Einkaufsstraßen, das ist
schließlich eine der Top-Freizeitbeschäftigungen in Rom.
Vor allem Mode und Schuhe stehen in Rom hoch im Kurs. Bekannte Designer
wie Armani, Versace, Gucci, Valentino oder Laura Biagiotti haben ihre
Läden in Rom in der Gegen rund um die Spanische Treppe. Auch für Kunst,
Antiquitäten oder Designermöbel ist Rom ein gutes Pflaster. Aber auch
für den kleineren Geldbeutel findet man in Rom tolle Boutiquen, die
italienische Mode verkaufen.
Die
Via Appia Nuova ist über Kilometer hinweg eine einzige Einkaufsstraße.
Leider ist sie keine Fußgängerzone. Wer sich vom römischen Autoverkehr
nicht stören lässt, der kann hier wirklich ausgiebig shoppen. Hier
findet man praktisch alles. Am interessantesten ist wohl der erste
Abschnitt, zwischen den Metrostationen S. Giovanni und Re di Roma. Der
Schwerpunkt liegt hier bei Kleidung und Schuhen. Nicht weniger
rattraktiv ist die Via Tuscolana im Bereich zwischen den Metrostationen
Lucio Sestio und Sabaugusta. Hier findet man fast alles was das Herz
begehrt. An der Kreuzung der Via Tuscolana mit dem Viale Palmiro
Togliatti befindet sich das Einkaufszentrum Cinecitta Due. Es liegt
direkt neben dem römischen Hollywood, der Filmstadt Cinecitta und
beherbergt neben einem Supermarkt viele Geschäfte, Bars, Cafes und
(Fast Food-) Restaurants.
Teure Mieten zwingen die Geschäftsinhaber in die Randbezirke oder
gleich ganz außerhalb der Stadt. Große Supermärkte findet man in Rom
kaum. Auch Märkte, Flohmärkte oder Blumenmärkte hat Rom zu bieten.
Allerdings trifft man hier eher auf Touristen als auf Einheimische
Besucher. Die Geschäfte in Rom haben an den Wochentagen von 7.00 bis
22.00 Uhr geöffnet. Bei einer Kaffeepause in Rom muß man für einen
Capuccino ca. 3,50 Euro und für ein Mineralwasser ca. 2,50 Euro
bezahlen.
Quelle: SWR
Ganz in der Nähe der Einkaufsmöglichkeiten gibt es zahlreiche private Zimmer, Pensionen oder auch die eine oder andere Ferienwohnung. Infos: romehome oder romabed.
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Geändert am 17. September 2005 um 00:38 Donnerstag, 15. September 2005
Der Mund der Wahrheit

Die Bocca della verità (Mund der Wahrheit) in der Vorhalle der Kirche San Giorgio in Velabro gilt als antiker Lügendetektor. Wer als Lügner seine Hand in den offenen Mund der in Stein gehauenen Maske legte verlor sie oder verschwand gleich ganz.
Weitere und ausführlichere Informationen über das Caesarforum gibt's bei Ombelico. Dort warten auch sonst zahlreiche Tipps über Rom und Italien.
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Geändert am 28. November 2005 um 14:59 Mittwoch, 14. September 2005
Sehenswerter Marktplatz: Campo de ' Fiori

Der Campo de' Fiori ist ein sehenswerter Marktplatz im historischen
Zentrum von Rom. In der Mitte des Platzes steht die Statue des Giordano
Bruno, der eben hier sein Ende auf dem Scheiterhaufen fand. Die Statue
des Häretikers wurde um die Jahrhundertwende errichtet und blickt
vorwurfsvoll in Richtung Vatikan.
Auf dem Campo de' Fiori gab es alles zu kaufen, was es so an Obst,
Gemüse und Fisch auf diesem Planeten gibt. Und wer damit noch immer
nicht zufrieden war, hatte immer noch die Chance, in den vielen
umliegenden Bäckereien, Pizzerias und Bars etwas aufzutreiben, was
seinem Geschmack entsprach. Es ist ein richtig schöner römischer
Marktplatz.
Manchmal sieht man einen Scherenschleifer, der mit dem Fahrrad kommt.
Dieses Gefährt ist eine richtige Universalmaschine. Einerseits dient
sie der Fortbewegung, andererseits kann man es durch Umlegen der Kette
schnell in ein Schleifgerät verwandeln. Oft sitzt er auf seinem
aufgebockten Fahrrad, lässt die Funken sprühen und reagiert ein bißchen
unfreundlich, wenn er merkt, dass man ihn fotografieren möchte.
So richtig schön wird es auf dem Campo de' Fiori aber erst am Abend
(fast so schön wie auf der Piazza Navona). Am besten, man setzt sich zu
Füßen des Giordano Bruno, beobachtet die Menschen, Römer (Fußball
spielende Kinder, verliebte Pärchen, diskutierende Männer ...) oder
Touristen. Schwer zu beschreiben: Man muß die Stimmung an diesem Platz
selbst erlebt haben.
Quelle: Rom-Treff
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Geändert am 14. September 2005 um 23:52 Mittwoch, 14. September 2005
Die Gründung Roms: Legende und Geschichte

Die kapitolinische Wölfin säugt die Knaben Romulus und Remus.
Die Legende beginnt weit entfernt von Italien in Kleinasien, in Troja. Beim Untergang Trojas, welches bereits 10 Jahre von den Griechen belagert ist, flüchtet Aeneas, von seiner Mutter Venus (Göttin der Schönheit) aufgefordert mit seinem Sohn Iulus (von ihm behaupteten die Julier (z.B. C.Julius.Caesar) abzustammen) und seinem greisen Vater Anchises aus dem brennenden Troja. Nach Irrfahrten kamen sie (in Begleitung einiger Anderen) in Nordafrika, in Karthago an. Die schöne Königin Dido von Karthago verliebte sich in Aenaeas, er hätte sie heiraten und es sich bequem machen können, doch er hatte einen anderen Auftrag, deshalb verliess er sie. (Daraus entstand die Feindschaft zwischen den Karthager (Punier) und den Römern. Daraus entstanden die drei punischen Kriege.)Aeneas hatte den Auftrag ein neues Reich zu gründen. Er segelte zur Küste Latiums, Dido nahm sich aus Liebeskummer das Leben. In Latium angekommen heiratete er die Tochter des dortigen Königs Latius und gründete eine neue Dynastie in seiner neu gegründeten Stadt Alba Longa...
Jahre später kam es zum Konflickt zwischen den Brüdern Numitor und Amulius. Numitor währe der Tronerbe gewesen, doch Amulius liess ihn ins Gefängnis werfen und stieg selbst auf den Thron. Die Tochter des Numitor, Silvia Rea machte er zur Vestalin, ein schlauer Trick, denn Vestalinen waren der Keuschheit verpflichtet. Nun griffen die Götter ein: Silvia Rea wurde von Mars, dem Kriegsgott, schwanger und gebar Zwillinge, Remus und Romulus. Amulius liess sie töten, doch der Diener der dies erledigen sollte hatte Mitleid mit den Kindern und setzte sie in einer Wanne im Tiber aus. Eine Wölfin fand sie und ernährte sie, bis sie von Hirten gefunden und aufgezogen wurden. Als Romulus und Remus zu jungen Männern herangewachsen waren und von ihrer Herkunft erfuhren beseitigten sie ihren Onkel Amulius, befreiten Numitor aus dem Gefängnis und setzten ihn auf den Thron. Sie selbst wollten ein eigenes Königreich gründen, Rom. Sie stritten sich, wie hätte es anders kommen können, darüber wer dieses Reich beherschen soll. Im Zorn erschlug Romulus seinen Bruder. Am 21.April.753.v.Chr. gründete Romulus Rom (Das Jahr 753.v.Chr.errechneten die Römer Jahrhunderte nachher anhand der Generationen, die seit der Gründung gelebt haben.).
Geschichte
Rom wurde tatsächlich im 9. oder sogar 10. Jahrhundert v.Chr. gegründet, von Bauern. Diese pflanzten Hülsenfrüchte an und lieferten von Zeit zu Zeit Scharmützel mit den benachbarten Stämme. Unter den Ruinen des antiken Roms würde man sehr wahrscheinlich Überreste aus dieser Zeit finden, aber welcher Archäologe zerstört solch wundervolle Gebäude wie das Kolosseum um einige Tonscherben und andere Übereste zu finden?! Da dies niemand macht weiss man nicht genau wann und wie Rom wirklich entstanden ist.
Quelle: Imperium Romanum
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Geändert am 14. September 2005 um 02:10 Montag, 12. September 2005
Erbe der Griechen: Die alten römischen Theater

Modell eines römischen Theaters aus der Vogelperspektive.
Das Theater stammt von den Griechen. Bei diesen gehörten es ursprünglich zu religiösen Zeremonien. Später führten sie Theaterstücke, Dramen und Komödien, zur Unterhaltung auf. In Rom wurde das Theater im dritten Jahrhundert vor Christus bekannt. Damals wurden griechische Dramen aufgeführt.
Der Bau des ersten Theaters fand erst etwa 100 Jahre später statt, im Auftrag des Zensors M. Aemilius Lepidus. Ein zweites Theater wurde 154v.Chr. von den Zensoren M. Valerius Mesalla und Cassius Longinus erbaut und von Scipio Nasica zerstört. Diese frühen Theater waren aus Holz und sehr provisorisch, denn der Senat hatte den Bau von festen Theater verboten. Auch das Sitzen während den Vorstellungen hat der Senat verboten, mit der Begründung, dass es sich mit der Würde eines Römers nicht vereinbaren lasse. Trotz solcher, nicht gerade günstiger Umständen sind prächtige Bühnenbilder dieser Zeit überliefert (Claudius Pulchrus 93.v.Chr. und M. Scaurus 58.v.Chr.).
Das erste Theater wurde unter Pompejus im Jahre 55.v.Chr. erbaut. Um das Gesetz zu umgehen, welches einen solchen Bau verbot liess er über den Sitzreihen ein, der Venus geweihten, Tempel bauen. Es fasste 35.000 Personen, davon konnten 25.000 sitzen. Das nächste Theater war dasjenige des Balbus. Erbaut im Jahre 13.v.Chr.. Es fasste 12.000 Personen, davon hatten 8.000 einen Sitzplatz. 11.n.Chr. wurde das Marcellus Theater gebaut. Es fasste 20'000 Personen, davon konnten 15.000 sich setzten.
Die römischen Theater sind im Gegensatz zu den griechischen, welche oft in einem Berg eingebettet waren, freistehende Gebäude. Die Halbrunde Aussenwand wurde von übereinanderliegenden Arkaden geformt. Hinter der Bühne erhebt sich eine gerade Fassade mit derselben Höhe wie das Halbrund des Zuschauerraums.
Zu der Zeit, als diese ersten festen Theater gebaut wurden sank das Drama, für welches es erbaut wurde leider bereits. Die letzten grossen Tragödien gab es zur Zeit Augustus. Dieser schrieb sogar Prämien für gute Dramen aus. Aber auch dies konnte dem Verfall nichts anhaben, die Massen waren einfach mehr an Zirkusspielen begeistert. Plinius der Jüngere meinte dazu: "Nicht nur das gemeine Volk hält die Farben eines erbärmlichen Kleids, das noch erbärmlicher ist als sie selber, für wichtiger, sondern leider auch diejenigen, die sich für besser und erster halten." Und zu den Zirkusspielen (Pferderennen) meinte er folgendes: "Wenn ich an diese faden, dummen und monotonen Amüsements denke, empfinde ich eine gewisse Befriedigung darüber, dass ich beim Anblick dieser Rennen keine Befriedigung empfinde."
Quelle: Imperium Romanum
Ganz in der Nähe der historischen Sehenswürdigkeite12.09.05n gibt es zahlreiche private Zimmer, Pensionen oder auch die eine oder andere Ferienwohnung. Infos: romehome oder romabed.
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Geändert am 12. September 2005 um 13:41 Sonntag, 11. September 2005
Die Säule des Mark Aurel

Die Piazza della Colonna bezieht ihren Namen von der im Jahr 193 nach Christus errichteten Ehrensäule des Kaisers Marc Aurel.
Die Anlage ist 29,6 Meter hoch (wenn man den Sockel mitrechnet, sogar
knapp 42 m) mit einem Durchmesser von 3,7 Metern. Auf dem spiralförmig
ansteigenden Relief sind Szenen aus den Kriegen gegen die Germanen
(171-173) und die Sarmaten (174-175) dargestellt. Es ist beeindruckend,
sich die Qualität der Arbeit mit den vielen Details über Bewaffnung und
andere Dinge anzusehen. Abgüsse zum bequemen Ansehen findet man im
Museo della Civita Romana im Stadtviertel EUR, das mit der Metro sehr
leicht zu erreichen ist.
Im Inneren der Säule führt eine Treppe mit 190 Stufen zur Spitze (nicht
öffentlich zugänglich). Seit 1589 steht eine Bronzestatue des Apostels
Paulus (mit Schwert!)auf der Säule.
Quelle: Rom-Treff
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Samstag, 10. September 2005
"Notte bianca": Schlaflos in Rom

Eine schlaflose Nacht erwartet am 17. September die Bewohner der
italienischen Hauptstadt. In der "Notte bianca" ("weiße Nacht") stehen
die ganze Nacht hindurch im Auditorium und an zahlreichen anderen Orten
der italienischen Hauptstadt Musik und Theater auf dem Programm. Auch
Museen, Buchläden und Restaurants haben bis Sonntagmorgen um 8 Uhr
durchgehend offen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Erwartet werden rund 1,6 Millionen Besucher.
Gut 1000 Künstler beteiligen sich an rund 300 Initiativen. Rund 3000 Personen arbeiten an der Initiative.
Die Idee für das nächtliche Event haben die Römer von den Parisern
abgeschaut. Die hatten mit ihrer Idee der "Nuit blanche" in den
vergangenen Jahren Millionen Franzosen begeistert.
Quelle: Wiener Zeitung
Ganz in der Nähe der historischen Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreiche private Zimmer, Pensionen oder auch die eine oder andere Ferienwohnung. Infos: romehome oder romabed.
Wiener Zeitung
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