
Wegen Renovierungsarbeiten gibt es nach 21 Uhr in Rom keine U-Bahn-Verbindung mehr. Die Arbeiten werden voraussichtlich erst 2007 abgeschlossen sein. Der Verkehr wir ab 21 Uhr oberirdisch durch Busse aufrecht erhalten. Die Haltestellen sind genau die gleichen, sind aber verkehrsbedingt manchmal etwas versetzt oder um die Ecke.
Zur Lösung seiner großen Verkehrsprobleme plant Rom den Bau einer neuen U-Bahn-Linie will. 25,5 Kilometer soll die neue Linie C messen, die mit 30 Stationen den Vatikan mit dem Vorort Pantano verbinden wird.
Die neue Metro, wegen der 4,3 Millionen Kubikmeter Material ausgehoben werden müssen, wird eine schnelle Direktverbindung vom Vatikan zum Kolosseum und von dort zur Lateran-Basilika herstellen. Derzeit ist die dem Vatikan am nächsten gelegene U-Bahn-Haltestelle mehr als einen Kilometer vom Petersplatz entfernt.
Die Bauarbeiten beginnen im März 2006 und sollen 2011 abgeschlossen werden, berichtete Bürgermeister Walter Veltroni. Drei Milliarden Euro wird die neue U-Bahn kosten.
Die italienische Hauptstadt, die derzeit nur zwei U-Bahn-Linien von insgesamt knapp 35 Kilometern Länge hat, erstickt im Privatverkehr. In Rom sind 698 Autos pro 1.000 Einwohner unterwegs, drei Mal so viel wie in Paris und London. Jedes Jahr wächst die Zahl der Kfz in der Ewigen Stadt um 22.000. Wegen der hohen Luftverschmutzung sind jeden Donnerstag nur Autos mit ungeraden Zahlen unterwegs.
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