Freitag, 25. Juli 2008
Rom will Kunstschätze per Überwachungskameras schützen
Die Stadt Rom will ihre Kunstschätze besser vor Vandalen und Dieben schützen. Die Gemeinde will 2.000 Videoüberwachungsanlagen einsetzen, die Tag und Nacht 107 archäologische Stätten, Monumente, Denkmäler und historische Villen beobachten sollen. Auch die Kontrollen in den Museen sollen verschärft werden, um Diebstähle zu verhindern. Die Videoanlagen sollen unter anderem auf den Trevi-Brunnen, auf das Forum Romanum und auf die Spanische Treppe gerichtet werden.
"Die Gewissheit, das man aufgenommen wird, bremst Vandalen. Daher denken wir an ein System, mit dem Touristen informiert werden, dass sie aufgenommen werden", sagte das für Kulturfragen zuständige Stadtratmitglied Umberto Croppi. Alle Bilder, die die Videoanlagen liefern, sollen von einer Polizeizentrale kontrolliert werden.
Quelle: derStandard
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von: romehome
Mythen rund um Rom
Hoffen auf die Münze im Brunnen.
Der Trevibrunnen ist ein gutes Geschäft für die Stadt Rom: 600.000 Euro fischen städtische Bedienstete pro Jahr aus dem Wasser. Es ist Geld, das abergläubische Touristen in die 26 Meter hohe und 20 Meter breite "Fontana di Trevi" geworfen haben. Man wirft mit der rechten Hand über die rechte Schulter, so lautet das ungeschriebene Gesetz. Dann darf man auf eine Rückkehr in die "Ewige Stadt" hoffen.
"Ich bin schon zum zweiten Mal in Rom. Vielleicht habe ich meine Rückkehr der Münze zu verdanken, die ich damals in den Brunnen geworfen habe", sagt eine tschechische Touristin. Die Münze im Brunnen ist allerdings nur eine von vielen Mythen und Legenden, die sich um Italiens Hauptstadt und ihre Sehenswürdigkeiten ranken.
Wahrheitsmund
Woher der Mythos rund um den Trevibrunnen stammt, ist nicht bekannt. Anders ist das bei der Legende von der "Bocca della Verità", dem "Wahrheitsmund" an der Kirche Santa Maria in Cosmedin: Sie entstand im Mittelalter. Demnach sollten jedem, der nicht die Wahrheit sagt und seine Hand in die Mundöffnung der antiken Maske steckt, die Finger abgebissen werden. Versagten im Mittelalter die Kräfte des Mundes, wurde mit dem Schwert nachgeholfen. Seine heutige Berühmtheit verdankt der Mund wohl auch einer Szene im Hollywood-Klassiker "Ein Herz und eine Krone", in der Gregory Peck seine Hand in den Mund steckt - zum Schrecken von Filmpartnerin Audrey Hepburn.
Nero-Spuk
Mehr noch als den Wahrheitsmund im Mittelalter fürchteten die Römer ihren Kaiser Nero im ersten Jahrhundert nach Christus. Die Angst vor dem "Brandstifter Roms" war auch lange nach seinem Tod so lebendig, dass die Sage umging, Nero spuke in einem Walnussbaum an der Stelle, an der seine Urne vergraben liegt. Raben, die in dem Baum lebten, galten als Dämonen, die den verstorbenen Kaiser im Jenseits für seine Verbrechen quälten. An der Stelle des Baumes ließ Papst Paschalis II. 1099 erstmals eine Kirche errichten. In der Hoffnung, dem Spuk ein Ende zu bereiten, wurde der Walnussbaum gefällt. Heute befindet sich an der Stelle die Kirche Santa Maria del Popolo.
Romulus und Remus
Die wohl bekannteste Legende jedoch bezieht sich auf den Ursprung der Stadt. Der Sage nach wurde Rom von den Zwillingen Romulus und Remus gegründet, die von ihrem Onkel, dem König von Alba, ausgesetzt und von einer Wölfin in einer Grotte gesäugt wurden. Der Ort dieser animalischen Ammenschaft soll im August 2007 entdeckt worden sein: Aufnahmen, die eine ins Mauerwerk eingeführte Sonde zwischen dem Tempel des Apoll und der Kirche Sant' Anastasia gemacht hat, belegen die Existenz einer bis dahin unbekannten Grotte mit einer Höhe von 9 und einem Durchmesser von 7,5 Metern.
Frei zugänglich und seit jeher ein Magnet für Pilger und Touristen ist der Petersdom. In ihm befindet sich eine Marmorstatue des Apostels Petrus. Unzählige Besucher des Doms haben dem Heiligen durch eine Berührung seines Fußes ihre Ehrerbietung bezeugt - wo einstmals Zehen und Fußnägel ausgeprägt waren, ist heute nur noch blanker Stein übrig geblieben. Und auch diejenigen, die den Heiligen nicht einmal namentlich identifizieren können, berühren den Fuß. "Das bringt doch sicher Glück, oder?", hofft ein amerikanischer Tourist.
Nicht nur Touristen
Aber noch einmal zurück zum Trevibrunnen: Wer nicht spart und gleich zwei Münzen ins Wasser wirft, der verliebt sich dem Volksmund zufolge in eine Römerin oder einen Römer. Drei Münzen führen angeblich gar zu einer Heirat mit der entsprechenden Person. "Das war mir nicht bekannt, aber gegen eine Heirat mit einer Römerin hätte ich nichts", erzählt ein junger Kanadier, der soeben sein gesamtes Hartgeld ins Nass geworfen hat. Und für die Mythen rund um Rom sind keineswegs nur Touristen anfällig, denn bisweilen sieht man auch Römer einen kleinen Obolus in die schmucke "Fontana" werfen.
Quelle: OÖ Nachrichten![]()
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.
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von: romehome
Geändert am 24. Juli 2008 um 13:33 Mittwoch, 23. Juli 2008
Camorra wollte Lazio Rom übernehmen

Geldwäsche-Skandal um Lazio Rom..
Die Camorra wollte mit Hilfe von Aktien des italienischen Erstligisten Lazio Rom Geldwäsche betreiben. Zehn Verdächtige wurden mittlerweile festgenommen.
Die Mafia wollte mit Hilfe von Strohmännern den italienischen Erstligisten Lazio Rom übernehmen, der an der Mailänder Börse notiert ist. Zehn verdächtige Personen wurden in Rom wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen, wie die italienischen Sicherheitsbehörden am Dienstag bekanntgaben.
Die Verdächtigen sollen versucht haben, Geld der Camorra mit dem Kauf von Lazio-Aktien zu waschen und somit die Kontrolle über den Verein zu übernehmen. Die Camorra, deren Clans sich vorwiegend in Neapel aufhalten, ist mit der sizilianischen Mafia gleichzusetzen.
Haftbefehl gegen Lazio-Mittelfeldspieler Chinaglia
Zu den Festgenommenen zählt auch der neapolitanische Unternehmer Giuseppe Diana, der wegen seiner Verstrickungen mit der Camorra bekannt ist. Ein neuer Haftbefehl wurde zudem gegen den ehemaligen Lazio-Mittelfeldspieler Giorgio Chinaglia erlassen. Wegen eines Skandals um mutmaßliche Kursmanipulationen von Lazio-Aktien war Chinaglia bereits im vergangenen November zur Zahlung einer Geldstrafe von 4,2 Millionen Euro verurteilt worden.
Chinaglia hatte 2005 italienischen Medien berichtet, ein ungarischer Pharmakonzern sei am Kauf von Lazio interessiert. Dies hatte die Aktien des seit dem Jahr 2000 an der Mailänder Börse notierten Klubs in die Höhe getrieben, obwohl sich die Informationen als haltlos erwiesen
Quelle: Focus Online
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Dienstag, 22. Juli 2008
Tourist zertrümmert Tochter fast den Schädel

Der Tatort in Rom: Das Gefallenen-Denkmal an der Piazza Venezia.
Ein offensichtlich seelisch gestörter Tourist hat seiner vierjährigen Tochter am römischen Gefallenen-Denkmal an der Piazza Venezia fast den Kopf zertrümmert.
Das Mädchen liegt im Koma, nachdem der 37 Jahre alte Franzose es in der Nacht zum Sonntag aus bisher noch nicht bekannten Gründen an den Haaren gepackt und mit dem Kopf mehrfach auf den Boden gestoßen hatte. "Das Kind weinte sehr, nach dem Aufschlagen auf dem Marmor war es ruhig", sagte eine Polizistin, die versucht hatte, dem Mädchen zu helfen.
Alkohol oder Drogen spielten nach ersten Erkenntnissen der Polizei bei dem Vorfall keine Rolle. Jedoch seien Psychopharmaka bei dem Mann aus Paris gefunden worden.
Quelle: T-Onine.de
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von: romehome
Montag, 21. Juli 2008
Der Palazzo Altemps

Palazzo Altemps.
Der Palazzo Altemps und die Schwestergalerie, der Palazzo Massimo alle Terme beinhalten die schönsten Stücke der staatlichen römischen Antikensammlung. Der Palazzo Altemps besitzt einen sehr schönen zentralen Innenhof und alle Räume sind wunderbar restauriert. Besonders schön ist die schöne bemalte Loggia im ersten Stock. In den zwei Etagen des Palastes stehen zwar nur wenige Objekte aber dafür sind es alles Meisterwerke der antiken Kunst.
Der Palazzo Altemps wurde 1585 von Kardinal Mark Sittich von Hohenems erbaut, einem Neffen von Papst Pius IV. Altemps ist die latinisierte Version seines Namens. Heute ist in dem Palast ein Teil des Museo Nazionale Romano untergebracht, vor allem die Skulpturensammlung der Familie Ludovisi.
Der „Ludovisische Thron" ist ein griechisches Original aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Dargestellt ist die Geburt der Aphrodite aus dem Meer. Höchstwahrscheinlich handelt es sich nicht um einen Thron, sondern um einen Altar aus Großgriechenland, also Süditalien oder Sizilien.
Weiter sind in der Sammlung beachtenswert: die Statue eines Galaters, der seine Frau und sich nach verlorener Schlacht tötet, sowie Statuen der Juno, Athene und des Orest und der Elektra.
Die Eintrittskarte für den Palazzo Altemps gilt auch für die anderen Gebäude des Museo Nazionale, also den Palazzo Massimo, das Thermenmuseum in den Diokletiansthermen und die „Crypta Balbi".
Adresse:
Piazza di Sant'Apollinare, 44
Buslinien C3, 30, 70, 81, 87, 116, 116T, 186, 492, 682
Quelle: rijamo.de
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von: romehome
Geändert am 21. Juli 2008 um 10:18 Nächste Seite >>