clean up your broken glass.
ich finde ja.
'cause days don't get you far when you're gone
[Guillemots]
heartache.
schon lange hab ich mich nicht mehr so sehr in der essstörung gesehen, wie jetzt. seitdem ich die pille wieder nehme, esse ich viel zu viel, habe fressanfälle, habe mindestens drei kilo zugenommen. gerade wieder. ich habe ich versucht, mir den finger in den hals zu stecken, es ist mir aber nicht gelungen. bin im dunkeln in der gegend herumgelaufen, die tränen von meinen wangen kullernd. ich habe angst. angst zuzunehmen und angst, ich könnte da wieder hineingeraten. es geht mir alles andere als gut. vielleicht brauche ich doch eine therapie.
Weg bist Du. Es fühlte sich an, wie ein ganz normaler Morgen, an dem Du in die Arbeit gehst. Das Realisieren fehlt noch. Es wird spätestens dann eintreten, wenn ich Abends allein im Bett liege und Dein Parfum mir in die Nase steigt. Ich war doch mal Fräulein Fernbeziehung. Aber man gewöhnt sich so schnell an die Nähe. Ich hoffe sehr, dass Du in zwei Monaten auch da bist, wo ich bin.
Vermissen.
wer schon.
jetzt, wo meine oberzickenphase endlich wieder überwunden ist und ich mich auf's wesentliche konzentrieren kann: ich will nicht schlafen, nicht zeit schinden, nichts will ich. nur die letzten, viel zu wenigen, drei tage mit dir genießen.
wer weiß, was nach den zwei monaten ist. wer weiß schon.
sms-verkehr.
es ist immer schwer jemanden zu lieben, wie er es verdient, wenn man sich mit sich selbst so schwer tut. ich bin oft destruktiv und gleichzeitig so verletzbar, das sind eigenschaften, mit denen schwer umzugehen ist. ich kann es auch nicht. ich kann nicht einmal behaupten, so bin ich halt, denn ich mag es selbst nicht so hinnehmen. es tut mir leid. ehrlich.
antwort:
"ich versuchs in einem satz: morgen ist ein neuer tag... :)"
♥
.
and i'm afraid of how much i love you
[klammern]
ich kann mich nicht ändern. ich bin so gefangen in meinen angewohnheiten. ich versuche, zu entkommen, aber ich kann es nicht. warum lege ich das handy im angetrunkenen zustand nicht einfach zur seite und lasse es da, wo es ist? wieso kann ich nicht einfach mal abschalten, ohne an ihn zu denken? ich stehe zwischen diesen vielen netten menschen, habe spaß, unterhalte mich, trinke, tanze. und irgendwann kommt der punkt, da werde ich so zuwendungsbedürftig, dass ich es nicht mehr aushalte. es ist wie ein virus, der mich überfällt und ich habe keine kontrolle. der griff zum handy, sms, antwort, wieder sms. mein herz schreit treffentreffentreffen und meine hand schreibt: "sollen wir uns noch treffen?". antwort ist ja, aber "weiß noch nicht genau wo, ich sag dir noch bescheid". freude. aber ich kann nicht warten und rufe dann eins, zwei, drei, vielleicht auch vier mal an oder schreibe sms. er mag das nicht. er sagt, ich klammere. ich sage die verschiedensten dinge, warum und weil und dass und so weiter. das problem ist, ich kann es mir selbst nicht erklären. ich verstehe mich selbst nicht, warum ich nicht einfach warten kann, bis er mir schreibt, wo genau wir uns treffen. warum ich nicht zumindest in der zeit einfach noch die party genießen kann, ich haue ja eh schon wieder so früh ab, obwohl ich das nicht vorhatte. wegen meines scheiß bedürfnisses. ich will das weg haben, ich mag das auch nicht, ich hasse es, ich will frei sein davon.
ich kann keine beziehung.
du gehst.
in zwei wochen gehst du, sagst du.
so schnell habe ich mich gewöhnt
an das gefühl nach dem aufwachen,
an das glitzern in meinen augen,
das sich in deinen reflektiert,
an die worte, die geschichten.
an die abneigung in meiner stimme,
an die in deiner, wenn wir uns streiten.
an die wärme, die überwiegt
und mich mitreißt in eine welt
abseits des gefühls
der zeit oder des ortes.
doch ich gehe nach hause,
du nicht, glaubst du, du weißt es nicht.
die angst, dich zu verlieren
an eine fremde stadt.
die angst, gefangen zu sein
in meinen gedanken,
ersetzt zu werden
in deinen.
ich da, du dort.
die wahrscheinlichkeit ist hoch,
herzschmerz.
)