Es ist schon eine Weile her, da war es gewissermassen
Etikette, ein Freiheits-/ und Status-Symbol gleichermassen, von der
Arbeiterschicht bis zur Chefetage. Die Werbung vermittelte das Feeling perfekt:
Der „lonesome Cowboy,
on the long long way back home“ mitten in der Prärie, ergänzte ideal die
fehlenden Attribute des im Vorort einer Grossstadt lebenden, zur Zahmheit
degenerierten Softies. Für die Damen war es die Eleganz einer bei Tiffanys
frühstückenden Glorie, die es zu erreichen oder der es zu gleichen galt. Dass
der Versuch Cowboy oder Hepburn zu sein höchsten damals dank Filmillusionen funktionierte
und es in die Neuzeit transferiert kläglich scheitert, scheint sich erst
langsam zu etablieren. Gut Ding braucht Weil. Auch neu und noch nicht akzeptiert: Cowboys und Hepburns
stehen nicht mehr im Mittelpunkt sondern werden separiert und von der
restlichen Masse abgespalten.
Was viele Raucher als
eklatante Missachtung der sozialen Kultur sehen ist im Grunde nichts
anderes als das was sie schon immer wollten: Weg von der Masse, hin zum alleine
reitenden
Cowboy. Was bei Tiffanys unsicher ist, garantiert die Prärie: Hier ist rauchen
noch erlaubt!
der rastgeber!
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