Was aber nicht kommuniziert werden will oder darf ist:
Der einzelne Terrorist, der plötzlich die Lust verspürt seinen Unmut gegenüber
westlicher Politik kund zu tun, braucht nicht aus den tiefen Tälern Afghanistans
per Anhalter durch den Orient bis nach Europa zu pilgern. Er ist schon hier,
und noch schlimmer: Er war nie weg! Es ist nicht der Taliban aus Kandahar, es
ist der scheinbar in die Gesellschaft integrierte junge Mann von nebenan, vielleicht
mit Bart.
Was ist nun das Problem? Die Moslems? Der Islam an
sich? Die Befreiungs- und Integrationspolitik des Westens? Weder noch, oder
alles zusammen?
Das Problem sind enttäuschte mit Unzufriedenheit und blindem
Hass erfüllte Menschen, die den islamischen Glauben missdeuten oder
umformulieren und dazu missbrauchen sich gegen ein System zu wehren, von dem
sie vergessen und missverstanden wurden. Und dem Westen fehlt nun ein Feindbild, das aus sicherer weiter
Ferne drohend über den Jordan blickt.
der rastgeber!
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