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Quo vadis europa?

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Vor gar nicht all zu langer Zeit, da zuckerte der deutsche Bundeskanzler die Enthüllung des „Weissen Riesen“ mit folgenden Worten: "Triumpf der europäischen Wissenschaft und Ingenieurskunst", auf den man stolz sein könne. In der Tat nicht nur wissenschaftlich. Länder- und Kulturübergreifend – wogegen Ost-West ein Pappenstiel zu sein scheint – wurde ein Kraftakt lanciert.

Eine einzigartige Meisterleistung die zeigt, wie stark Europa sein kann. Der A380 allegorisch für ein geeintes starkes Europa, bereit die von ihm geschaffene Weltzivilisation zu (rück zu) erobern.

Und nun? Der Vogel EuroAir fliegt, aber wohin? Mit wem an Bord? Und aktuellste Frage: Wer zahlt den Sprit?

England will nicht mehr zahlen als ihr Anteil wäre, Frankreich will mehr als ihnen zustünde und Italien, ja Italien… oh bella italia, dove c'è musica? Bleibt noch ein Deutschland, das zu sehr mit sich selbst beschäftig ist um die ihm – in wirtschaftlicher Hinsicht - zustehende Leader-Rolle auszufüllen.

Nochmals Schröder: "Wir haben nach den Sternen gegriffen und nun wesentliche Teile davon in der Hand." Nur weiss Europa nichts besseres, als diese Teile auf eine Fahne zu pappen.

Frische Luft, dringend!

der rastgeber 

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