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was tun... was lassen...

Es kommt tatsächlich noch vor, dass es mir beschissen geht. Nicht mehr so oft. Meist bei / nach einem streit und oder wenn ich betrunken bin. In solchen Momenten denke ich 'ja! Mach eine Therapie. Du brauchst Sie, Du musst mit deiner Gehirnkacke aufräumen'. Keine Verhaltenstherapie. Mit dem Alltag komme ich klar. Halt eine Aufräumtherapie, nennt sich tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Darüber sprechen, meine Knackpunkte aus der Vergangenheit.

Mein Herr Freund ist auf jeden Fall dafür. Er muss es mit mir aushalten und glaubt fest daran, dass sich in mir einiges lösen könnte. Vielleicht würden sich einige meiner Verhaltensweisen und Reaktionen ändern, die mich und meine Umwelt nur stressen. Eventuell würde ich dann auch meine Medis nicht mehr brauchen.

Und ich? Hier und jetzt im stabilen Zustand? Ich weiß es nicht. Wie sinnvoll ist es in Vergangenem herumzugraben. Alles aufzuwühlen, sich wieder vor Augen zu führen wie scheiße einiges gelaufen ist. Nein, nein, nein höre ich meine innere Stimme sagen. Ich will das nicht, ich will einfach nur leben.

Keine Ahnung was ich tun soll. Ein Vorgespräch, den Fachmann oder die Fachfrau um Rat fragen, wie sinnvoll ist das ganze.

am  6. September 2008  um  08:04

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Hmm, das kann sehr anstrengend sein, ich hatte mit der Thera letztens nur eine kurze Begegnung mit verdrängtem Vergangenem und das hat mich arg mitgenommen, aber letztlich war das drüber reden, bearbeiten und lösen doch sehr gut....ein Stein weniger. ^^
Egal wozu Du Dich entscheidest, ich hoffe es hilft Dir nicht mehr so abzustürzen...mehr Freiheit und Stabilität, gelöst von der Vergangenheitsscheiße...
Bis bald meine Gute!

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