kristofer åström 18.01.06 bielefeld, forum

image.aspx.jpg

 

sit down and sing tour zusammen mit wolke und maria taylor. zuletzt hab ich ihn 2005 gesehen und daher so unglaublich viel vorfreude einfach.

und diese vorfreude schlägt nicht in enttäuschung um. ganz im gegenteil. beim kristofer neige ich ja dazu mit superlativen um mich zu schmeißen, aber wie kann man überhaupt in worten ausdrücken, was diese musik auslöst?

ich sitze da, ganz vorne, und halte abwechselnd die luft an und atme ganz tief durch. weil es so schön ist, dass es fast weh tut.


der erste höhepunkt schon ganz am anfang, als noch wolke (ungefähr wie virginia jetzt! als chansonversion. sehr cool.) auf der bühne stehen. die holen nämlich kristofer zur unterstützung und er muss bei ihrer deutschen (!) version von queens i want to break free mitwirken. und wenn kristofer åström "ich hab mich verliebt..." singt, dann muss sich einfach jeder normale mensch auch verlieben. und zwar in ihn.

dann ist kristofer allein an der reihe. und jetzt kommt auch schon die sprachlosigkeit meinerseits. nur der herr åström, seine gitarre und seine unglaublich schönen lieder.

she came with a friend
she loves me
how can you live with yourself
better with the night
(zusammen mit maria taylor)
the wild
me and the snakes
(laut eigener aussage von einem album, dass seine plattenfirma für zu schlecht für eine veröffentlichung befand)
always on my mind
(zusammen mit maria taylor und dem wolke-sänger)
one good moment
one more drink
all lovers hell
just another lovesong

vom neuen album gibt's auch etwas zu hören. und es verspricht ganz zauberhaft zu werden. weg von den e-gitarren der so much for staying alive wieder hin zu den sanfteren klängen, "simple popsongs that everybody on earth should like". so wie come with me zb. ja, vielleicht ein simpler popsong. aber einer mit den den ganz großen gefühlen drin ♥

 
Current mood:schwebend?

  • »Permalink
  • 2 Kommentare(0)
  • Eintrag versenden
  • von:Karolin

mando diao 8.11.06 dortmund, westfalenhalle 3

default

mando diao.
was soll ich dazu noch sagen? die (musikalischen) favouriten des herzens zu sehen ist immer ein erlebnis.
für welche andere band wartet man vier stunden in der kälte, um auch wirklich wirklich in der ersten reihe zu stehen.

also gut, zunächst zu den vorgruppen. johnossi und razorlight. auf platte schon geliebt, erweisen sich beide bands live als noch besser. eine halbe stunde john und ossi, eine dreiviertelstunde razorlight, einen perfekteren start kann es eigentlich nicht geben. auch wenn es ein bisschen schmerzt, dass das von razorlight ersehnte who needs love? nicht gespielt wird und johnny borrell, klein, dünn und ganz in weiß gekleidet, ein bisschen zur sehr von sich überzeugt ist. die halle tobt schon ganz gut (sie ist nur halb gefüllt, aber trotz des großen raumangebots ballt sich alles vor der bühne. die winterjacken über dem gitter polstern ein bisschen und fangen allzu grobe stöße aus der menge ganz gut ab).

punkt 10 uhr. die spannung knistert auf dem höhepunkt. die bühne ist mit einem halbtransparenten vorhang verdeckt und von hinten erleuchtet. das hallenlicht geht aus, schemenhafte gestalten erscheinen auf der bühne, ein krachendes welcome home luc robitaille eröffnet das set.
mitten in der größten begeisterung (= hysterie) fällt der vorhang und gibt den blick auf die band frei. und auf die lightshow. der ganze bühnenhintergrund ist von kleinen bunten lämpchen erleuchtet. ungewohnt und schon auffällig, aber nicht überladen. sehr gut das ganze.
die zuckenden lichter sind also neu. weitere musiker auf der bühne auch (trompeter und saxophonist). aber mando diao sind mando diao.
at their best. ob laut und schnell oder eindringlich und gefühlvoll. ob gustaf oder björn. ob bring 'em in (motown blood, paralyzed, sheepdog), hurricane bar (all my senses, white wall, god knows, down in the past) oder ode to ochrasy (killer kazcynski, amsterdam, tv& me, tony zoulias...). ganz egal. alle klatschen, tanzen, schreien, schwitzen.
der zugabenteil ist gespickt von highlights. gustaf betritt als erster die bühne. the new boy. ohne worte. tränen in den augen und ein ziehen in der magengrube "everything around us is moving except time..." <3
nach good morning horst tritt die band wieder ab. frenetischer jubel.
die geliebten klassiker chi ga, clean town und das unverwüstliche you can’t steal my love beenden schließlich das konzert. die jungens stürmen aber nicht von der bühne, sondern verabschieden sich artig. verbeugungen, handküsse, gustaf springt in den bühnengraben und nimmt ein bad in der menge. auf dem bühnenhintergrund leuchtet ein "thank you dortmund" auf.
bitte jungs, gern geschehen.

 
Currently playing:the motorhomes // the man
Current mood:rock'n'roll

snow patrol 10.10.06 e-werk, köln

default

 

jetzt ärgere ich mich ein bisschen über mich selbst, weil ich irgendwie die stimmung von einem konzert nur direkt danach annähernd beschreiben kann.

aber da war ich zu müde und jetzt ist das konzert schon wieder über eine woche her.

eine sache jedoch ist gewiss. snow patrol sind live unglaublich viel besser als auf platte <3

ich hätte vorher niemals gedacht, dass es mir so gut gefallen könnte. gary lightbody hat auf der bühne eine wahnsinnige intensität, man (oder ich zumindest) konnte kaum die augen von ihm wenden. und das liegt nicht daran, dass er jetzt so überirdisch hübsch wäre (obwohl er durch diese ausstrahlung wesentlich attraktiver ist, als es zb auf fotos rüberkommt, das muss ich zugeben ;)). nein, er singt und bewegt und verhält sich einfach authentisch, denke ich.nichts wirkt aufgesetzt oder einstudiert. es hat mich sehr an coldplay bzw. chris martin erinnert.

und die musik. ja, die war live einfach... echter, unmittelbarer als auf platte. ich kann das so schwer beschreiben, aber sie hat mich einfach berührt. so klassiker wie run waren natürlich nochmal highlights (die ganze band hat so gestrahlt, weil das ganze e-werk jede zeile mitsingen konnte), aber jedes lied hat mir etwas gegeben. und das hatte ich vorher nicht, wenn ich die cd angemacht hab.
 
Currently playing:snow patrol // run
  • »Permalink
  • 3 Kommentare(0)
  • Eintrag versenden
  • von:Karolin

hushpuppies 24.09.06 bielefeld, forum

default

 

erst die schweden, dann die franzosen.

ein spontankonzert. die können manchmal die besten sein. ich hab die platte selber noch gar nicht, nur von der schwester geliehen und heut den ganzen tag über zur einstimmung gehört. gefällt schon mal sehr.

im forum ist der andrang nicht besonders groß. vielleicht 40, 50 menschen stehen mehr oder weniger interessiert herum. nach der vorguppe (bell mondo. ganz nett eigentlich.) füllt es sich ein bisschen.

die band klettert auf der bühne rum, baut instrumente auf, verteilt handtücher und wasserflaschen (stilles wasser natürlich. franzosen halt). verschwindet nochmal kurz um angetan mit jackets und schickeren schuhen zurückzukommen. automatic 6 auf der platte das letzte lied, hier als einsteiger. und es passt perfect. genau wie der französische akzent.

der song ist die ruhe vor dem sturm. noch eine knappe vorstellung "hello. we are the hushpuppies. and we're from france" und es geht los. einmal quer durch's album. single ("this is our single. it's called single"), you're gonna say yeah, sorry so, 1975, you and me... sänger olivier hat augenscheinlich privatstunden von howlin pelle almquist bekommen, jedenfalls marschiert, hüpft, zuckt und zittert er dem hivessänger nicht unähnlich über die bühne. der schweiß rinnt in strömen und das sanfte comptine und auch die bassautobahn reichen kaum zum luftholen. als i-tüpfelchen das wunderbare packt up like sardines in a crushtin box ganz zum schluss.

zugabe entfällt aufgrund des schmalen songreservoirs (the trap ist die erste platte), dafür sitzen die jungs wenig später selbst neben der bühne am merchandisestand. aufkleber und französischen charme gibt's für umsonst und ein hübsches grünes bandshirt kauf ich zur erinnerung.

merci beaucoup für diesen zauberhaften abend.

 
Currently playing:hushpuppies | you're gonna say yeah

sugarplum fairy 23.09.06 bielefeld, kamp

default

 

grad zurück vom konzert der kleinen schwedenjungen.

arroganz hin oder her, selten so gerockt. victor posed zwar ohne ende, bezieht aber auch brav das publikum mit ein. calle hüpft und springt und schüttelt den kopf, dass das blondhaar nur so fliegt. der rest der band hält sich eher dezent zurück.

alle kracher vom neuen album und das beste vom alten. zum einen also the soul of the sun, don't wake us up, she, last chance und zu meiner besonderen freude it takes time, it takes two. dazu kommen ersehnte songs wie another apple in my mouth, (and please) stay young, sail beyond doubt (den refrain darf das publikum singen) und natürlich als zugabe sweet jackie <3

spätestens jetzt sind alle zweifel verflogen. sollen sie sich doch für die besten halten. heut abend sind sie das auch. die töne sitzen so gut wie die frisuren und fliegende wechsel an den instrumenten bringen höchstens die zuschauer aus dem takt. die norénbrüder erzählen kleine anekdoten, entern gelegentlich den bühnenrand und intonieren beatlessongs. das publikum klatscht, tanzt, tobt.

nach gut 1 1/2 stunden und zwei zugaben stehe ich draußen und kann wieder atmen. verschwitzt, zerzaust, aber überglücklich.

that's rock'n'roll.

 
Currently playing:sugarplum fairy | let me try
Current mood:berauscht

Über mich
schwedensehnsucht.
und fernbeziehungsleid :D
Mehr über mich
« Oktober 2008 »
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
  • .
  • .
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • .
  • .

21Publish - Cooperative Publishing

guenstige buecher
Konzerttickets
Online Hotelbuchung
Notebook Schutzfolien
Kontaktanzeigen