VorbemerkungEs kann nur dann sinnvoll etwas erzählt werden, wenn etwas Denk- oder Merkwürdiges geschehen ist: Was war nachher anders als vorher? Das wird hier unter „Ereignisse, Thema, Figuren“ erfasst.
Dann gibt es denjenigen, der erzählt, und seinen Erzählgestus oder seine Erzählweise. Das wird als „Erzähler[figur]“ erfasst.
Schließlich gibt der Erzähler seinem (impliziten oder ausdrücklich genannten) Zuhörer zu verstehen, worauf seiner Meinung nach das Geschehen hinausläuft und inwiefern es erzählenswert ist: Worin liegt die Bedeutung der erzählten Ereignisse?
Zwei Anmerkungen dazu:
a) Man muss als Leser dem Erzähler die Bedeutung des Geschehens nicht blind abnehmen; man darf ihm (und auch dem vermuteten Konzept des Autors) widersprechen (manchmal soll man es sogar nach Absicht des Autors tun) - auch „Künstler“ können nicht eo ipso höhere Einsicht beanspruchen.
b) Schüler neigen wie andere Leser dazu, sich fürs erzählte Geschehen zu interessieren; das ist nicht schlecht, aber nicht genug - wir müssen als Analytiker bei der zweiten oder vierten Lektüre zu begreifen suchen, wie da eine Erzählung gemacht worden ist.
1. Die Erzählerfigurgestaltet aus ihrer Perspektive (Situation) in ihrer Sprache die Erzählung. Man unterscheidet den auktorialen Erzähler, die im Text auftauchende Erzählerfigur (meistens Ich-Erzähler) und das personale Erzählen. Wichtig ist das Verhältnis (zeitlich, aber auch emotional: Nähe/Distanz) des Erzählers zum Geschehen. - Das Erzählen kann auch durch andere Sprechweisen (beschreiben, kommentieren ...) unterbrochen werden.
Normalerweise blickt der Erzähler auf ein vergangenes Geschehen zurück; die entsprechende Zeitform (Tempus) ist das Präteritum. Erzählen heißt (im Prinzip), Ereignisse distanziert darzustellen.
2. Die Anordnung der erzählten Ereignissekann durch die Reihenfolge der Darbietung und durch thematische oder personengegebene Verbindung mehrerer Handlungs- bzw. Erzählstränge vorgenommen werden. Bei der Zeitstruktur ist zu beachten
- die Chronologie der Ereignisse (vs. Reihenfolge des Erzählens),
- das Verhältnis von „erzählter Zeit“ (Geschehen) und Erzähldauer (Raffung, Dehnung; zeitgleiches Erzählen bei wörtlicher Rede),
- Präsentation der Vorgeschichte oder Andeutungen bzw. Vorgriffe auf Kommendes durch den Erzähler.
Das nennt man insgesamt die Zeitstruktur des erzählten Geschehens.
3. Wie alle Texte haben Erzählungen ein
Thema (oder mehrere Themen): Auf der Achse der Bedeutung an Anfang und Ende steht ein Gegensatz, eine Differenz; es wird also mindestens eine wesentliche Veränderung erzählt. Das Thema kann ausdrücklich benannt werden, aber auch in bestimmten Symbolen oder im Wortfeld eines Sinnbereichs erscheinen.
4. Für eine Erzählung ist entscheidend, was
Figuren tun, denken, erleben und erleiden (und wie der Erzähler das sieht!). Die Figuren stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander (manchmal in einem unbestimmten); sie können eine Krise durchleben.
5. Auch in Erzählungen werden
rhetorische Mittel (bis hin zu Stil und Sprachebene) sowohl vom Erzähler wie von der Figuren verwendet, welche in ihrer Leistung, d.h. mit ihrem Beitrag zu Thema und „Sinn“ zu beschreiben sind.
6. Es gibt eine Reihe von
Gattungen erzählender Texte (Roman, Novelle, Kurzgeschichte, Fabel, Biografie usw.); meistens ist es hilfreich, deren „normale“ Struktur zu kennen, sofern es eine solche gibt. Man kann dann untersuchen, ob die normale Struktur vorliegt oder abgewandelt worden ist.
7. Eine Erzählung
analysieren heißt nicht: die Ereignisse in irgendeiner Reihenfolge nacherzählen, auch nicht: mit einer Figur alles miterleben [obwohl man das natürlich können muss!]; sondern: die Erzählung von außen betrachten und dann beschreiben (erklären), wie was erzählt worden ist, wie die Erzählung gemacht ist - sozusagen: dem Erzähler auf den Mund (und in den Kopf) schauen! Dabei sind die Ergebnisse als Ganzes zu sehen, aber gegliedert darzustellen!
8. Man sollte
die Bedeutung, die eine Erzählung zur Zeit ihrer Entstehung (vermutlich? tatsächlich? für wen?) hatte, von der unterscheiden, die sie möglicherweise für unsere Zeit oder für einen persönlich hat. Man kennt oft nur sich selbst als Leser; dann soll man nicht von den Lesern sprechen; wenn man (Sekundärliteratur oder) andere Leser kennt, kann man sich mit ihnen auseinander setzen.
Siehe Stichworte: „Epik, Erzähler, Perspektive“ im Metzler Literatur Lexikon und anderen Wörterbüchern!
Braak, Ivo: Poetik in Stichworten (viele Auflagen, immer gut!)
Vogt, Jochen: Aspekte erzählender Prosa. Düsseldorf (7. Aufl. 1990).
Boothe, Brigitte: Erzählen als kulturelle Praxis (als pdf-Datei im www greifbar, weitere Aufsätze!)
www.wg-west.de/Textinterpretation.pdf (Datei: Übersicht über Methoden der Erzähltextanalyse, ähnlich von der Uni Bremen:)
www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/homepages/spoerl/texte/Narr_Paper10.pdfhttp://www.thomasgransow.de/Fachmethoden/Deutsch/Bauformen.htmlhttp://www.li-go.de/definitionsansicht/prosa/erzaehltextanalyse.htmlhttp://de.wikipedia.org/wiki/Typologisches_Modell_der_Erz%C3%A4hlsituationenhttp://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=9336&ausgabe=200604http://209.85.129.104/search?q=cache:LaqQMTJE078J:www.ruhr-uni-bochum.de/Einführung in die
Grundbegriffe der neueren Erzähltheorie:http://www.jungeforschung.de/grundkurs/erzaehlen2.pdfhttp://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/einfuehrungsvorlesungen/2004/160604_web.pdfNachtrag zur Erzählerfigur:Die Figur des Erzählers wird von Schülern leicht unterschätzt, weil sie am Inhalt des Erzählten interessiert sind; dieser „Inhalt“ lebt aber nicht nur von den Ereignissen, sondern auch von der Art, wie er erzählt wird: also auch von der Eigenart und Position des Erzählers. Die Bedeutung des Erzählers lässt sich an humorvollen Erzählungen besonders gut demonstrieren, vgl. Stichwort „Humor“ in literaturwissenschafltichen Wörterbüchern!
1. Der Ich-Erzähler ist eine der Figuren des erzählten Geschehens:
a) Er ist den anderen Figuren überlegen und teilt dies seinen Hörern (und damit dem Leser) mit; aus dieser Überlegenheit kann die humorvolle Sicht des Geschehehens entstehen. So fälscht der jugendliche Ich-Erzähler in Paul Schallück: Pro Ahn sechzig Pfennige, die Kirchenbücher, um frechen Nazis eins auszuwischen und freundliche Menschen von ihren Ahnensorgen im Dritten Reich zu befreien; in der Rahmenerzählung wird die politische Karriere des Herrn Klaaps in der Bundesrepublik relativiert. Wenn der Ich-Erzähler nicht von Anfang an überlegen ist, kann er, anders als manche Figuren, im Lauf des Geschehens zur Einsicht kommen (Josef Carl Grund: Der Backenzahn des Propheten).
b) Er ist der Figuren (und dem Wissen der Leser) unterlegen; in dieser Sicht der Unwissenheit erscheint manches im Leben „Normale“ als komisch; vgl. Irmgard Keun: Tante Millie soll heiraten. - Großvertreter solcher Ich-Erzähler sind Huckleberry Finn und der Taugenichts.
2. Der Erzähler ist keine Figur des erzählten Geschehens:a) Er ist auktorial und kommentiert ein seltsames Geschehen entsprechend klug; dies tut etwa der Erzähler in Isaac Bashevis Singer: Der erste Schlemihl. - Er könnte es auch ironisch kommentieren; dafür sehe ich im Augenblick kein Beispiel.
b) Er ist nicht auktorial;
b 1) unter den Figuren seines Geschehens ragt eine durch Klugheit hervor und sorgt für die richtige Sicht und Gerechtigkeit im Widersinn des Weltlaufs. Dies tut der alte treffliche Iwan Panfilytsch in Michael Sostschenko: Bienen und Menschen, der gegen den Widerstand eines bornierten Stationsvorstehers die Bienen in die Kolchose holt;
b 2) die Ereignisse des von ihm erzählten Geschehens sind jedoch aus der Sicht eines jeden „normalen“ Lesers so eindeutig zu bewerten, dass er sich eines Kommentars enthalten kann. Er schließt also den Pakt mit seinen Lesern über die Bewertung der Ereignisse, ohne dazu (etwa zum Wettrüsten) etwas sagen zu müssen; dies ist in : Der gesunde Menschenverstand, der Fall.
Fazit:
Der Erzähler schließt mit seinen Zuhörern und so mit den realen Lesern der Erzählung einen Pakt und legt sie auf eine von ihm bestimmte Sicht der erzählten Ereignisse fest. Er kann dies von verschiedenen Erzählerpositionen aus tun, wobei die hier genannten nur auf einer groben Schematisierung beruhen.
(Die Beispiele stammen aus „Loewes Schmunzelkabinett“. Hrsg. von Lieselott Baustian, Bayreuth 1981.)
Ergänzungen zum „Deutschbuch für die Oberstufe“: TTS, S. 143 ff.Der Autor schafft das Werk; er stellt sich (vielleicht) bestimmte (intendierte) Leser vor. Er erreicht reale Leser; wir sind sowohl Leser wie Analytiker. - Der Erzähler richtet sich an (stumme) Hörer oder an fiktive „Leser“ innerhalb des erzählten Geschehens; diese sind nicht die realen Leser, der Autor ist nicht der Erzähler! (-> Skizze!)
Für die Analyse erzählender Texte sind
die folgenden Analyseschwerpunkte (in jeweils unterschiedlicher Weise) bedeutsam:
* der Erzähler (-> Hörer/fiktive Leser):
- Erzählertyp und -perspektive,
- sein sprachliches Handeln,
- die Einstellung und
- Nähe/Distanz zum Geschehen;
* die Sprechweise der Erzählers:
- Wortwahl, Satzbau, Sprachebene,
- Erzähltechnik (u.a. Zeitstruktur, Chronologie),
- rhetorische Mittel,
- realistisches oder bildhaftes Erzählen;
* die Elemente des Geschehens:- Figuren,
- Geschehen, Handlungsstränge,
- Zeit(struktur),
- Raum (Landschaft) und Epoche;
* weitere Elemente der Be-Deutung:- Überschrift(en),
- Motive, Leitmotiv,
- Textsorte und medialer Ort,
- „Anklang“ an andere Werke (Motiv, Stoff).
Diese vier Schwerpunkte sind nur aus analytischen Gründen isoliert; ihr solltet bloß prüfen können, ob ihr alle wesentlichen Aspekte bedacht habt. In Wirklichkeit ist die Sprechweise natürlich die des Erzählers, gehört die Zeitgestaltung zur Sprechweise und ist ein wesentliches Mittel, „Bedeutung“ zu erzeugen... Der Erzähler und die Elemente des Geschehens, in gewisser Weise auch die „Elemente der Bedeutung“, sind typisch für die Analyse erzählender Texte; die Analyse der Sprechweise (und der Be-Deutung) gehört zu jeder Sprech- und Textanalyse.
Ein Werk ist eine sprachlich gestaltete
Einheit; man versteht es, wenn man die Sinn-Einheit (das Thema) und deren Gestaltung, also den Aufbau des Werks erfasst. Bei jeder Analyse muss man also
das Thema bestimmen sowie den Aufbau beschreiben und in seiner Bedeutung für das Thema erklären. - Die Elemente, aus denen das Werk besteht und die den Sinn bilden, muss man beschreiben können.
* Analysieren heißt, das eigene Verständnis am Text zu prüfen und zu begründen.
* Verstehen heißt: ein Werk mit seiner eigenen Literatur- und Welterfahrung verbinden können; dazu muss man es nicht in allen Einzelheiten bejahen. Vermutlich enthalten Werke ein Potenzial an Bedeutung über verschiedene Epochen hin... -
Vgl. auch „Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache“, S. 119;
http://www.thomasgransow.de/Fachmethoden/Deutsch/Bauformen.htmlWas im Modell des Arbeitsbuchs TTS nicht erfasst wirdDas Modell des Arbeitsbuchs ist
ein unhistorisches Modell, d.h. es berücksichtigt nicht, dass alle Texte und damit alle Erzählungen in Zusammenhängen stehen. Eine andere Frage ist jedoch, wie weit man diese Zusammenhänge kennen muss, um eine Erzählung „richtig“ zu verstehen, und ob wir in der Schule diese Zusammenhänge - etwa aus Zeitgründen - hinreichend erhellen können.
Um diesen theoretischen Vorspann am Beispiel zu verdeutlichen: Wir lesen zunächst Erzählungen, die um 1810 in Deutschland veröffentlicht worden sind, und zwar von Heinrich von Kleist und von Johann Peter Hebel. Erste Frage: Was für Leute waren das? Was haben sie sonst noch getan und geschrieben? Kann man ein Werk von seinem Autor her verstehen?
Zweite Frage: Hat es etwas zu bedeuten, dass die Erzählungen um 1810 geschrieben worden sind, und zwar gerade in Deutschland? Was war damals „los“? Es war die Zeit nach der Aufklärung (18. Jh.), nach der Revolution (1789), der Napoleonischen Herrschaft über Europa. Schiller und Goethe hatten versucht, einen von der Politik unabhängigen Bereich der Kunst zu schaffen - was man heute „Klassik“ nennt, während schon die jungen Wilden die dunklen Seiten des Lebens in der Literatur zu erfassen suchten („Romantik“); gleichzeitig lebte noch die religiöse Erweckung des 18. Jahrhunderts im deutschen Protestantismus („Pietismus“, in der Literatur: „Empfindsamkeit“); das Bürgertum kam neben dem Adel zur Geltung. Kann man ein Werk wesentlich als Ausdruck seiner Zeit oder Epoche verstehen?
Die dritte Frage geht davon aus, dass ein Kunstwerk anderen gleicht, also einen bestimmten Typus verkörpert: Kleists Erzählung gilt als Novelle, Hebels Erzählung ist eine Kalendergeschichte aus einem süddeutschen Heimat- oder Bauernkalender. Was trägt die literarische Form (Textsorte) zum Verständnis eines Werks bei? (Es genügt nicht, irgendwelche „Merkmale“ b l o ß zu benennen... !)
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Fragen: Wissen wir etwas von der Entstehungsgeschichte dieses Werks? Ist es für bestimmte Leser (für eine Leserschicht: Hebels Kalender) geschrieben? Ist es untergründig mit einem oder mehreren bestimmten Werken verwandt? Wie haben die ersten Leser das Werk aufgenommen?
Über Erzählform und Erzählverhalten - eine nachträgliche Klärung bzw. Erleuchtung
Im TTS findet man „Ein Modell literarischen Erzählens“ (S. 143 ff.), wo unter anderem zu lesen ist: „Der Autor wählt die Erzählform. (...) Der Erzähler zeigt ein bestimmtes Erzählverhalten.“ Außerdem spreche der Erzähler aus einer bestimmten Sichtweise (Außersicht/Innensicht). Die im TTS eingeführte „Du-Form“ findet man in der Literatur sonst nicht, das ist eine Spezialität von Cornelsen.
Die
Erzählform ist das, was man auch Außen- oder Innensicht des Geschehens nennt, nichts anderes! Von der Erzählform gibt es bei TTS keine Vermittlung zum Erzähler; die Begriffe sind, wie oft bei TTS, unklar (Musterbeispiel: die Analyse politischer Reden - das krause Schema ist irgendwo abgeschrieben, ohne dass es dadurch verbessert worden wäre!)
Im Internet wird man schnell, wenn man die Unterscheidung von Erzählform und Erzählverhalten klären will, auf ein Buch verwiesen: Einführung in die neuere dt. Literaturwissenschaft, von Jürgen H. Petersen und Martina Wagner-Egelhaaf unter Mitarbeit von Dieter Gutzen, 7. Aufl.!
Es ist nun interessant, wie andere denkende Menschen mit den Kategorien des genannten Buches umgehen. Im Basislexikon der Fernuni Hagen (
http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/) wird also die Außensicht oder Er-Erzählform ganz einfach unterteilt in die drei Möglichkeiten auktorialen, personalen und neutralen Erzählens. Das ergäbe ein Schema etwa dieser Art:
1) Außensicht: a) auktorialer Erzähler, b) personales Erzählen, c) neutraler Erzähler;
2) Innensicht: Ich-Erzähler.
Der Charme dieser Übersicht besteht darin, dass eine bestimmte Erzählform mehrere Arten des Erzählverhaltens unter sich begreift; das entspräche der Unterscheidung von uni/bunt, wobei „bunt“ dann gestreift, gefleckt, kariert usw. heißen könnte. Im TTS denkt man dagegen, Erzählform/Erzählverhalten/Sichtweise verhielten sich wie früher in der Mengenlehre Größe/Farbe/Form (kleines blaues Dreieck).
Interessant sind auch der entsprechende wikipedia-Artikel sowie
http://www.hoegy.de/wiki2/index.php/Prosa/Erz%C3%A4hltechnik und das Protokoll der Seminarsitzung von Prof. Dr.
Andreas Böhn (Proseminar 1.1 Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft, WS 03, vom 10.11.03, als rtf-Datei greifbar).
Neuere Theorienlernt man kennen, wenn man die Stichworte Erzähltheorien, Autorfunktion und Autorschaft, historische Modelle der im
Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie (3. Auflage, 2004) liest. Ob man allerdings diese Diskussion an die Schüler herantragen soll, bezweifle ich - selbst in Kl. 11 kennen Schüler oft nicht den Unterschied zwischen Autor / Sprecher (Erzähler, lyrisches Ich usw.) bzw. können sie nicht mit dieser Unterscheidung arbeiten. - Wenn diese Unterscheidung klar ist und wenn man die Perspektive des Sprechers erfasst und beschreiben kann, langt's für die Schule!