This life is fulfilling me.

Einträge "Licht im Dunkeln":

Donnerstag, 17. August 2006

Neues bringt der Mai. Nicht nur der.

Neben dem erfreulichsten Ereignis des Mai, dieses Jahres und wohl noch um einiges länger habe ich eine weitere Liebe nach außen zu kehren, nämlich die zu Zitaten. Aphorismus hier, Sprüchlein da, Einwurf dort. Sei es von großen Menschen, aus der Tagespresse oder einfach nur, was mir anderwaltig aufgefallen ist.

Ab damit in den Blog, soll ein Balg draus werden. 

Currently playing: Rumplestitchkin - Vodoo Smile
Current mood: Alles klar

Dienstag, 16. Mai 2006

Ein klein wenig Anarchie hat noch keinem geschadet

Ich denke, es ist an der Zeit für ein verwaltungstechnisches und redaktionelles Experiment. Zeitraum erst einmal unbegrenzt. Ich weiß nicht, was es bringen wird, aber ich möchte meinen Lesern die Möglichkeit geben, in diesem Blog selbst Artikel zu veröffentlichen. Zwar "nur" in einer eigenen Sparte, aber immerhin. "Fremde Gedanken" soll sie heißen.

Welchen Grenzen das unterworfen ist, weiß ich selbst nicht so genau. Die Richtlinien des BlogHofs bilden dabei jedoch das Minimum allen redaktionellen Ausmaßes. Weiterhin wäre es auf jeden Fall von Vorteil, die Übereinkommungen einzuhalten, die ich einst in der Sparte "Licht im Dunkeln" getroffen habe. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Anonymisierung, gutem Ton und Nontrivialismus. Die Themenwahl soll frei sein, jedoch sind blogrelevante Themen und solche, die nicht illegal und anstößig sind, die erste Wahl.

Redaktionelle Eingriffe durch mich sind selbstverständlich vorbehalten, auch wenn ich an dieses Experiment den Anspruch stelle, eine gewisse journalistische Freiheit zuzulassen.

Wer kann nun aber schreiben? Prinzipiell, also von meiner Seite aus, jeder. Nur verlangt es die Software des Anbieters, dass Autoren Mitglieder des BlogHof sein müssen. Wer sich als Nichtmitglied daran nicht störe, kann sich natürlich auch anmelden!

So denn: Lasset die Spiele beginnen!

Currently playing: Moby - Run on
Current mood: Gespannt wie ein tattriger Eisntein vor seinen Aufbauten

Samstag, 1. April 2006

Etwas Verwaltung bitte

Ich habe auch aufgrund des letzten Artikels beschlossen, die Muse hier nicht mehr so zu nennen. Würde ihr und mir nicht mehr gerecht. Sie wird jetzt unter dem Majuskel K. geführt. Willkommen K.! Auf eine gute Zukunft! Ich werde mich darum bemühen!

Daneben wird hiermit eine neue Person eingeführt: W. ist der Freund, mit dem ich jenen ICQ-Auszug schrieb, der in K. verliebt ist und auf dessen Samba-Konzert ich war.

Daneben beschäftigt mich aufgrund eines aktuellen Beispiels in meinem Freundeskreis die Frage, ob eine Beziehung existieren kann, wenn es einem Partner nicht ermöglicht ist, den anderen bei sich zu Hause zu empfangen. Können sich damit beide arrangieren oder tötet das die Beziehung ab? Ich bin zweigeteilt.

Currently playing: Marycones - Ta bouche
Current mood: Nach Argumenten ringend

Freitag, 17. Februar 2006

Auf dem Prüfstand

Da ist mein digitales Tagebuch nicht einmal einen ganzen Tag alt, schon wird sein journalistischer Anspruch auf die Probe gestellt.

Es ist etwas geschehen. Etwas nicht unwichtiges. Etwas bewegendes. Aber auch etwas brisantes. So brisant, dass jegliche Berichterstattung zum moralischen Feldzug werden würde. Wie also verfahren? Soll man schonungslos dokumentieren, aber dabei die Privatsphäre verletzen? Oder über Dinge schweigen, die zum Himmel schreien?

Die Entscheidung fällt schwer. Als selbsternannter BILD-Kritiker bin ich mir der Geschichte bewusst und weiß mit dem Namen Benno Ohnesorg etwas anzufangen. Was hier kumulierte, soll also nun auf dieser Ebene ein Sequel finden? Das ist nicht zu verantworten. Wie also verfahren?

Ist es rechtmäßig, Informationen zu verheimlichen, obgleich man den Anspruch zur Schau trägt, offen mit allem umzugehen? Kann man sich verschließen und doch offen sein? Ein eigenartiges Paradoxon. Heine meinte einst in seinem Werk "Idee. Das Buch Le Grand": "Die deutschen Zensoren --------------- Dummköpfe ------" und karikierte damit seinerzeit die mediale Situation Deutschlands. Dennoch kann ich es nicht billigen, ein Fegefeuer für die Offenlegung eines Themas zu entfachen, nach dem auch nie gefragt wurde. Nachfrage und Angebot. Der Goethe-Bund möge es mir verzeihen.

Currently playing: Xiu Xiu - Saturn
Current mood: Skeptisch

Freitag, 17. Februar 2006

"Die Rechtfertigung der Zielsetzung" oder "Warum Babys schreien"

Soeben habe ich nach dem zweiten Weg zur Besserung gefragt. Rhetorisch, hypothetisch oder rein fordernd, kann ich nicht entscheiden. Doch als Forderung kam es postwendend an. "Empfänger verzogen" heißt es immer noch in diesem Blog.

Zurück zum Thema: Samma Sankappa heißt die zweite Auflage des achtfachen Pfades. Die rechte Absicht. Ob dieses zu modern geratene Tagebuch eine rechte Absicht verfolgt, liegt also in meiner Hand. Und ob sie dies durch die schonungslose Darstellung der tiefen Abgründe in meinem flach schlagenden Herzen erlangen kann.

Eigentlich ungewöhnlich für einen Neugeborenen in der Welt der Blogs. Wo doch ein gesundes Baby einen Herzschlag von 120 - 160 je Minute hat, bleibe ich mit meinen 50 - 80 pro Minute doch recht ruhig. Weniger als die Hälfte ist das. Mein Blog ist nicht gerade lebendig. Fast tot möchte man meinen. This life is killing me. Aber den ersten Schrei nach der Geburt hat mein Blog schon vollzogen. Aber warum? Warum muss jeder Neue in dieser so unsteten Welt auf sich aufmerksam machen?

Das sind sicherlich nur Minderwertigkeitskomplexe. Wer schreit, hat was zu sagen. Und fühlt sich unverstanden. Ich erkenne mich wieder. Oder schreit das Neugeborene nur, um der Mutter zu symbolisieren: "Ich bin da, es geht mir gut. Bitte sorge dich um mich, ich möchte jemanden zum Liebhaben."?

Eine nette Idee. Sie gefällt mir. Ich möchte sie nicht auf die Probe stellen. Zu groß die Angst, sie könnte daran zerbrechen.

Currently playing: The White Stripes - Ball and biscuit
Current mood: Skeptisch
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