langeweile ist doch oft die ursache vieler seltsamer dinge.. und mitteilungsbedürfniss.. naja, jedenfalls werd ich meinem eigenen blog untreu und verteile meine verworrenen und verwirrenden gedanken über andere blogs, im augenblick vorzugsweise diesen.
auch dieser eintrag könnte eine hommage an den sommer werden, aber der sonnigen gedanken gibt es doch schon so viele. warum nicht also auch ein paar düstere, traurige?
warum zum beispiel hab ich gleichzeitig das gefühl, stärker zu werden, zu wachsen, dem rest überlegen zu sein und gleichzeitig die angst, zurückgelassen zu werden hinter den anderen, mich zu verlieren in der einsamkeit, die größe nunmal mit sich bringt? es ist vermessen zu sagen, ich hätte größe, aber die selbstgewählte unabhängigkeit bringt gezwungenermaßen auch einsamkeit mit sich. monatelang hab ich das gefühl, fliegen zu können, niemandem emotionale rechenschaft schuldig zu sein, bis ich auf dem boden aufschlage und feststelle, dass fliegen sich ganz genauso anfühlt wie fallen.
allein sein ist auf dauer nicht gut. abhängig sein auch nicht. gerade dieses mittelmaß an nähe und distanz zu finden, erweißt sich in meinem momentanen leben als eine der schwersten aufgaben.
das soll genügen, jetzt widme ich mich wieder den sonnenstrahlen und ein paar schöneren gedanken..
greets.

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