This life is fulfilling me.

Einträge "Mein Tag":

Samstag, 17. Februar 2007

sextán

Lange schon bin ich mir uneins über diesen Eintrag. Soll ich oder soll ich nicht. Hier nun meine Entscheidung.

Sechzehn, sedecim, kuusitoista, δεκαέξι (dekaéxi ausgesprochen) oder 拾陸 (shíliù). Die 16 ist die einzige natürliche Zahl, für die zwei ungleiche Zahlen m und n existieren (m=4 und n=2 oder umgekehrt), für die m^n\, und n^m\, übereinstimmen. Sagt Wikipedia. Oder für mich viel wichtiger, zwei mal zwei mal zwei mal zwei ist gleich sechzehn. Daher ist diese Zahl eine großartige Zahl. Acht reicht nicht, zweiunddreißig ist zu viel. Aber sechzehn, das ist goldrichtig.

Denn: Man kann ausschließlich mit einem Klopapier von sechzehn Blatt Länge ohne dekadenter Materialverschwendung eine genügend Sicherheit versprechende Dicke bei perfekter Faltung entlang der Perforationen erreichen.

So gelingt auch der nächste Abort ohne unansehliche und unangenehm riechende Spuren an den Händen. Eine schöne Woche und guten Schiss.

Currently playing: Sigur Rós - Svo Hljótt

Mittwoch, 31. Januar 2007

Der Integrität Willen

Im Übrigen:

Es war ein Stern. Einen Stern habe ich hier geschenkt. Getauft auf "A. in the sky with diamonds", einem Namen, den ich ihr vor langer Zeit gegeben hatte.

Currently playing: Im Loop: Moby - My weakness / Natural Blues / Why does my heart feel so bad?

Qualvolle Dynamik der Konstanz

"Jetzt! Jetzt!" rief die Königin. "Schneller! Schneller!" Und nun sausten sie so schnell dahin, daß sie beinahe nur noch durch die Luft segelten und den Boden kaum mehr berührten, bis sie plötzlich, als Alice schon der Erschöpfung nahe war, innehielten, und im nächsten Moment saß Alice schwindlig und atemlos am Boden. Die Königin lehnte sie mit dem Rücken gegen einen Baum und sagte gütig: "Jetzt darfst du ein wenig rasten." Voller Überraschung sah sich Alice um. "Aber ich glaube fast, wir sind die ganze Zeit unter diesem Baum geblieben! Es ist ja alles wie vorher!" - "Selbstverständlich", sagte die Königin; "was dachtest du denn?" - "Nun, in unserer Gegend", sagte Alice, noch immer ein wenig atemlos, "kommt man im allgemeinen woandershin, wenn man so schnell und lange läuft wie wir eben." - "Behäbige Gegend!" sagte die Königin. "Hierzulande mußt du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst. Und um woandershin zu kommen, muß man noch mindestens doppelt so schnell laufen!"

Lewis Carroll: "Alice hinter den Spiegeln"

Was soll man tun, wenn das Gesicht der Welt um einen herum, das man so klar und mit all seinen Facetten kannte, das sich wie gemalt im Gedächtnis festsetzte, seine Farbe verliert, verwischt, dann nur schemenhaft erkennbar ist, um letztendlich ein trauriger, grauer Fleck zu werden? Was soll man fragen, wenn das, was vorgibt, Wirklichkeit, Realität, Wahrhaftigkeit zu sein, seine Maske ablegt und das Darunter entblößt: eine unerträglich schmerzende Anstattwahrheit, eine verzogene und verzerrte Fratze des gewohnten Bildes? Und kann man überhaupt etwas fragen, wenn einzig die Sprachlosigkeit des Schockierten den spärlichen Schutz verspricht, nach dem man nunmehr schreiend verlangt?

Sie sitzt tief, die Trauer. Dieser eine Blick, immer wieder. Enttäuschung, Kühle, Ablehnung, Verwehrung... Aber auch einen Moment lang etwas, was wie Verachtung aussieht? Ich mag es nicht deuten, der Gedanke quält, und doch ist ohne diesem grauen Verdacht meine Qual Legion. Wie entrinnen? Wie retten? Einfach, doch vielleicht töricht wäre es zu laufen. Laufen, einfach nur laufen. Und doch: Muss ich einsehen, dass ich laufe, um doch an der Stelle zu bleiben, dass ich mich weiter bewege, um Ruhe zu finden.

Currently playing: Im Loop: Moby - My weakness / Natural Blues / Why does my heart feel so bad?

Freitag, 29. Dezember 2006

Man erzählt sich, es soll auch nette Menschen geben.

Geschichten, die die Menschheit schreibt. Das Leben wird das ja mal verkraften können. - Dass Banken gerne etwas zurückgelehnt die Transaktionen ihrer Kunden bearbeiten, v.a. dann, wenn ihre Kunden keine Gebühren entrichten, dass böse Geister fast sagen möchten, es werde in deutschen Banken geschlampt... - das ist nichts Neues. Insofern ist der Fernabsatz von Geschenken, die natürlich fristgerecht unter Tannenbaum, im Gras oder einfach auf dem Tisch liegen müssen, recht heikel, sogar riskant. Aber da lasse ich mich darauf ein, wenn es denn etwas "besonderes", naja halbwegs "besonderes" sein soll. Es geht ja auch wieder mal um A. Das Weihnachtsgeschenk, ein Satz Partnerhandschuhe (symbolisches Angebot), war wie gemacht für A. und zudem eines der obigen Sorte. Ein Wöchlein blieb für Überweisung und Versand, monetäre Ruhezeit Wochenende natürlich inklusive. Aber es hat zum Glück geklappt.

Der Terminplan blieb und bleibt aber auch nach den Feiertagen voll, da die Liebste schon nächsten Donnerstag ihren Geburtstag feiern möchte. Natürlich habe ich mir auch dazu etwas ausgedacht. Was: top secret. Erwähnenswert ist nur, dass der nötige Betrag laut Aussage der Bankangestellten erst am Dienstag, eher am Mittwoch auf dem Konto ankommt. Also viel zu spät. Was machen? Verkäufer eine Mail schreiben, Sachverhalt erklären und lieb und nett um den rechtzeitigen Versand trotz fehlendem Zahlungseingang bitten. Aussichtlos.
Eigentlich. Denn der zuvorkommende Herr aus Oberbayern gewährte mir die Bitte und so kommt das ersehnte Paket dann doch schon am Dienstag bei mir an.

Currently playing: Louis Armstrong - Cornet Chop Suey
Current mood: Alles klar

Freitag, 22. Dezember 2006

Vom Regen in die Traufe oder...

...vom feuchten Furz zum dünnen Schiss.
Derbe Synopse dieses Tages.
Auf lange Sicht kein Kurzweil in der Schule, in den letzten beiden Biologie-LK-Stunden des Jahres 2006 wurden Plätzchen und Kuchen verköstigt. Fünfzehn Uhr wurde es dann Zeit für ein Spiel der Basketball-Schulmannschaft; man hatte mich gebeten, mitzuspielen, obwohl ich noch nie mit dem Team trainiert habe. Am Ende waren wir vier Personen, die gegen vier plus zwei Gegner antreten sollten. Spiel verloren, Brille kaputt, durchnässt.

Was soll man da noch sagen. Vielleicht, dass ich morgen von 18 bis 21 Uhr in aller Kälte singen darf. Das auch noch in Spandau (am anderen Ende der Stadt, anderthalb Stunde Fahrtzeit). Genauer Ort wird nicht verraten, die Situation ist schon abstoßend und peinlich genug.

Merry Christmas everyone. Auf dass Wham bald Geschichte sind.

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PS: Und spätestens jetzt ist dieses Wochenende verflucht, denn der Kerl, bei dem ich via Internet A.s Weihnachtsgeschenk gekauft habe, meldet sich nicht. Habe ihn etliche Male gebeten, schnell zu versenden, damit ich die Ware noch unter den Baum legen kann. Minimum drei Mails sind ins Land gegangen, das Geld dümpelt auch schon auf Chemnitzer Konten vor sich hin, aber das Paket steht nicht vor mir und der gute Herr findet keine Worte. Bravo, ich liebe dieses Fest.

A. übrigens auch. Ohne obiger Ironie. Aber ein Geschenk habe ich dennoch nicht. Geld für ein neues sowieso nicht.

Merry Christmas everyone. Auf dass Wham und Chemnitzer Handelskontoren bald Geschichte sind. Und mich gleich dazu, so macht's ja kaum mehr Spaß.

Currently playing: Lila Downs / Mariachi de Tecalitlán juvenil - La Llorona
Current mood: Skeptisch
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