This life is fulfilling me.

Krieg den Klinken, Friede den Knaufen

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Was wie eine abgedroschene Parole aus längst vergangenen Revolutions- und Aufwiegler-Zeiten klingt, ist leider Gottes viel zu aktuell.
Zumindest für mich.

Auf dem Weg zum sicherlich pädagogisch sehr wertvollen Deutschunterricht in der siebten Stunde ereignete sich das so markerschütternde wie bestialisch-grausame Unheil:
Ganz unauffällig verhielt sie sich dort im Halbdunkel, niemand hätte je auf sie geachtet. Langsam kam sie auch mich zu, ich ahnte nichts von dem Unglück, das mir blühte und dann war es auch schon um mich geschehen.
Sie packte mich an meiner linken, inneren Sakkotasche und riss mit einem fürchterlichem Geschrei mein so geliebtes Sakko weit auf!

Ohje, da war es hin! Eine Fleischwunde Länge mal Breite größer als meine Hand durchschnitt das Innerste meines so vergötterten und geliebkosten Sakkos!

Der Tag war dahin. Nicht, dass ich berechnend wäre, aber so ein Sakko ist nicht billig. Obendrein ist der Herbst kalt, der Winter naht! Ich brauche ein neues Sakko! Aber wohin mit dem alten? Ich liebe es doch!

Und alles wegen einer dummen, dreisten, kleinen Türklinke. Schloss nicht einmal gut ab. Nicht verwunderlich, dass da früher oder später sich solch eine tragische Katastrophe ereignet. Die Schule möchte die entstandenen Kosten auch nicht tragen. Von wegen Haftplichtversicherung. Aber Türknaufe installieren, darauf kommt auch niemand. Den Namen des Architekten gab man mir aber auch nicht.

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