Seltsam. Ich hatte einen Albtraum. Bin mitten in der Nacht aufgewacht vor Schreck, war wohl ein Albtraum mit allen Rafinessen. Ich träume eigentlich selten, bzw. kann mich morgens fast nie an meine Traumerlebnisse erinnern. Aber gleich einen solchen Einstand in den wohl ersten bewussten Traum dieses Jahres zu feiern, das hätte ich mir nicht erträumt.
Man mag Parallelen zu einem Eintrag aus Blumehirns Blog herauslesen, nur zu. Koinzidenz. "Bei der Beurteilung einer Situation ist es zu beachten, vorhandene Koinzidenzen und Korrelationen in ihrer Integrität nicht als Signum eines Kausalnexus zu deuten." sagte einmal wer. Oder so ähnlich. Nun, nach langem Ringen, möchte ich doch den recht kurzen und wohl eher atmosphärisch bedeutsamen Inhalt schildern; ohne Wertungen abzugeben.
Ich kann mich nur noch an ein Momentanbild erinnern, jedoch glaube ich, war die Grundsituation die, das wir in einen Buscrash auf der Autobahn gerieten. Aus "wir" schließe ich irgendeine Gruppe, die mit der Schule zu tun hat, da sich die Figuren dementsprechend arrangieren. Ich für meinen Teil muss bereits aus dem Wrack gekrochen sein, jedoch kam ich einige Zeit später auf der Suche nach A. zurück. Ich ging also in das Wrack, das von innen recht unbeschadet aussah, ging bis ans Ende. Dort befand sich eine Art Sauna, drei Personen saßen da nackt. Eine Person, die hier noch kein Synonym besitzt, aber dennoch von allgemeiner Bedeutung, auch in diesem Blog ist. Nackt, mit erigiertem Glied auf der Rückbank sitzend. Rechts daneben ein Lehrer von mir, ebenfalls nackt, angestrengt vom Masturbieren. Sein Auftreten erkläre ich mir allerdings damit, dass ich erst kürzlich mit ihm ein heiteres Gespräch führte, in der Handlung ist er hier austauchbar. Ganz links und ganz rechts, mit Rücken zu mir zwei weitere Personen, keine Identität. Und die zweite von links ist A., sich gerade entkleidend und just in dem Moment, in dem ich die "Sauna" betrete auch schon ganz entblößt.
Ich wache auf und mir stehen Entsetzen wie auch Tränen in den Augen. Ich weiß, ein Traum spiegelt nicht die Wirklichkeit wieder. Und doch bin ich bestürzt. Ich werde mir kein Beispiel an meinem Vorträumer nehmen. Doch traurig und ängstlich bin ich heute, am nächsten Morgen irgendwie immer noch.

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