This life is fulfilling me.

Stressfaktoren

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Gestern zum Karneval der Kulturen hier in Berlin, der sich jährlich mit einem sehr großen Publikum, Musikern, Wägen und Köstlichkeiten aus aller Welt schmücken kann, haben wir inmitten des Trubels, in der Heilig-Kreuz-Kirche, ein einstündiges Konzert gegeben. Der mit ca. 900 Leuten leicht überladene Raum erschallte vor Applaus aber auch vor unserer schlechten Leistung. Ein Wunder, wie das keiner unter den Gästen gemerkt haben kann. Wir trafen uns schon fünf Stunden zuvor, um eine produktive Probe zu haben, viel gebracht für den Abend schien sie nicht. Ich werde bei der nächsten Probe einiges anmerken müssen. Das wird hoffentlich ein Nachspiel geben. Danach flanierte man noch mit eigens aus Dresden angereisten Gospelfreunden über die im Zeichen des Karneval stehenden Straßen, bis der Körper streikte. So fand ein ausgezehrter und ruheloser Tag sein Ende.

Ich vermisse A. Und mache mir Sorgen um sie - wegen ihrem Ex-Freund. Der geht hartnäckig ihrer Wiedereroberung nach. Lässt das Telefon glühen und verhält sich auch sonst eher als Revisionist denn als würdevoller Verlierer. Verlierer gegen ihre Beziehung, nicht gegen mich. Ich habe ihn nur einmal getroffen, fand ihn ganz nett. Aber so langsam wandelt sich mein Bild. Ganz gegen moralische Maximen werde ich zum boshaften Racheengel und wünsche ihm alles Böse an den Hals. Kein vorbildliches Verhalten, aber bisher auch keine andere wirkungsvolle Lösung in Sicht. Was zählt, ist, dass ich sie liebe und sie mich. Eine Festung ist unsere Liebe gegen die anstürmenden Widrigkeiten.

Ich liebe dich.

w. am 8. Juni 2006 um 00:45
Vor einem Auftritt an dem gleichen Tag is immer scheisse, da du dann zum konzert richtig alle bist. außerdem zeugt es ein bisschen von unproffesionalität :-P !

   

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