This life is fulfilling me.

Einträge "Juni 2006":

Samstag, 24. Juni 2006

Turbulenzen

Gestern gab es den letzten Auftritt des Chores vor der Sommerpause. Eigentlich hatte ich mich im Vorfeld auf das Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gefreut, doch die richtige Stimmung wollte nicht so recht aufkommen. Routine regierte über opportunistische Publikumsbeglückung. Irgendwie war es nicht dasselbe, 23 Uhr zur WM-Zeit vor einem kleinen, vom Fußball erschöpften Publikum und ohne Mikrofonständer zu singen. Bald war auch dieser Auftritt zu ende und so ging es noch schnell zu T.s Geburtstagsfeier, die recht ausgestorben war. Heute nun konnte ich nur sporadisch schlafen, schließlich war ich drei Uhr nachts zu Hause und muss heute gegen 14.00 Uhr losfahren um rechtzeitig zur Generalprobe für den Abiball zu erscheinen. Wohl gemerkt nicht meiner, aber das Abi-Komitee äußerte den Wunsch, dass die Band doch eventuell spielen könne. 22.15 haben wir dann unser kleines Zeitfenster, wofür ich den Tag verschleudern und nicht einmal A. sehen kann.

Ich sehne mich nach ihr, doch die Zeitpläne kumulieren leider in den letzten Tagen weniger. Es ist unabänderlich, aber dennoch würde ich sie heute gerne sehen. Am Dienstag fährt sie ja mit ihrem Kurs nach Weimar. Nicht einmal zum Bus kann ich sie bringen, weil die Planer heutzutage lieber auf die Bahn setzen. Irgendwie erfüllt mich ihre Abwesenheit mit Unbehagen, ich könnte eigentlich zuversichtlicher sein. Schwarzmalerei ist ein Seelengift, Schluss damit.

Ich weiß nicht mehr, warum ich noch zur Schule gehe. Sicher, ich sehe A. und sehr viele Freunde, doch der Bildungsteil bleibt gänzlich auf der Strecke. Da werden Fehlinformationen betreffend die abiturielle Laufbahnplanung gestreut, die mich und andere Schüler stark einschränken. Da wird Unterricht unter Niveau erteilt, da wird im Englischunterricht nur Deutsch geredet und nahezu 100 Prozent der Unterrichtszeit mit Filmen und Projektarbeit verbracht - Wissenserwerb gleich null, meine Sprachfähigkeit lässt nach, kaum auszumalen, wie es den anderen gehen muss. Da kann man für Nichtstun auf dem Zeugnis zehn Punkte erhalten, da werden einem chronisch Gelangweilten wie mir fünfzehn Punkte für möglich erklärt. Der Anspruch an dieser Schule ist inakzeptabel. Einzig mein Mathematik LK macht etwas Spaß, aber wirklich fordernd ist der auch nicht. Der Biologie LK ist unterkühlt, da muss noch geklärt werden, zu welcher Klasse der Feuersalamander zählt und da kann man die ganze Zeit in seiner Langeweile schlafen/quatschen/rumblödeln und zählt dennoch zu den Kursbesten.

Und dennoch sind meine Noten nicht die besten. Ich gehe nur noch zur Schule um mich zu langweilen. Vielleicht ist dies der Grund für meine lediglich "guten" Leistungen. Früher, auf der alten Schule, war alles besser. Ich wünschte, ich hätte damals die Möglichkeiten genutzt, die Klassen zu überspringen.

Currently playing: Ghinzu - Cockpit inferno
Current mood: Gelangweilt
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Dienstag, 20. Juni 2006

Im Herzen berührt.

My idea of a good time
is lying here with you.
With the sun on my face.

I guess that's why
I could do those things
lying here with you.
With the sun on my face.

Dies sind die ersten Zeilen eines Liedes, das ich schon den ganzen Tag in Dauerschleife höre. Es beginnt mit seichtem Hauchen und endet auch damit. Sanfte Akustik-Arpeggien untermalen die träumerische Atmosphäre. Bald setzt der Refrain über demselben wunderbaren Klangteppich ein:

I guess I go on,
I guess I will try to hold on.
Oh Lord, yeah.
I guess I go on, I guess I go on.
I was your soldier, I was your soldier.
I was your man, I was your man.
I was your man, I was your man.

Wunderhafte Melodien zeichnen ein sanftes Bild dieses Refrains, die Arpeggien nun von der dynamisch zurückhaltenden elektrifizierten Gitarre gezaubert. Darauf wiederholen sich die Zeilen von oben, wenn auch vertauscht. Welch Geniestreich. Dann, der Refrain setzt ein zweites Mal ein. Musikalische Raffinessen erinnern mich an ein anderes Genie, dessen Musik ich nicht mehr höre, den ich aber nach wie vor für großartig und virtuos halte. Über diesem etwas forscheren Refrain setzt sich eine Hintergrundstimme ab, die mit Schmerz und Rührung singt. Dann ist das Wunderwerk zu Ende. Ich bin entzückt. Im klassischen Sinne.

Es erinnert mich an den Zauber von A., abgesehen vom melancholischen Präteritum des Liedes. Dieselbe Anmut bei meiner anderen Liebe, der Musik. Welch Ausdruck meiner Verehrung von A. könnte besser passen, Liebesbriefe dahin. Ich bin entzückt.

Currently playing: Rumplestitchkin - Sun on my face
Current mood: Auf einer Woge voller lieblicher Träume schwebend

Samstag, 17. Juni 2006

Ich bin zu müde, um zu schlafen.

Ich bin so unendlich müde. Müde von all dem, was um mich herum geschieht. All meine Zeit bleibt ungenutzt, all meine Energie verliert sich in der Leere der vielen großen und kleinen Misserfolge in meinem Leben. Ich bin gelangweilt von allem, ich verbleibe ungefordert und ungefördert. Ich bin so unsagbar unkreativ, dass es mir im Herzen schmerzt. A. meint, ich solle ein Buch schreiben. Dazu fehlen mir die Disziplin und die Akribie, die Kreativität und der Erfolg.

Ich bin so unendlich müde. Ich würde am liebsten alles verschlafen bis zu dem Zeitpunkt, an dem A. an mein Bett tritt und mich sanft weckt, auf dass ein neuer Tag voller Leben und Kreativität beginne. Einfach die nächsten Tage, Wochen, Monate, Gott bewahre, vielleicht sogar Jahre voller geistiger Lehre überschlafen und aufwachen in einem Mekka des Schaffens und der Freude. Ja, das wäre schön; ich bin zu müde, um zu schlafen.

Currently playing: The Dears - We can have it
Current mood: Traurig
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Mittwoch, 14. Juni 2006

Buhmann Kapitalismus

Der Sommer kam überraschend, eigentlich wie immer. Mein T-Shirt-Sortiment befindet sich kurz vorm Kollaps, eigentlich wie immer. Doch wenn man für den ganzen Sommer nur zwei helle und eine handvoll schwarze Shirts hat, ist das nicht mehr lustig. Also mussten neue herangeschafft werden. Doch erste einmal muss man den Laden des Vertrauens suchen und vor allem finden. H&M war von vornherein abgelehnt, weil mein Kleiderschrank sonst immer von Hennes gesponsert und von Mauritz ausgestattet wurde. Auf der Suche nach günstiger Vintage- und Urban-Mode - für den weniger Bewanderten auch gerne "studentische Mode" - kommt Otto Normalverbraucher nur selten an H&M vorbei. Um dem ein Ende zu setzen, habe ich mich schlau gemacht, wo ich so kurzfristig ein paar T-Shirts ergattern kann. Zwar sind mir einige sehr empfehlenswerte Internet-Shops bekannt, aber da ich sie sofort brauchte, fiel das aus. Daher musste also an diesem heißen Tag hier in Berlin gesucht werden. Von den horrenden Preisen einiger Designerläden ließ ich mich angesichts der prekären Bekleidungslage in meinem Leben nicht abschrecken und suchte weiter. Bald wurde ich fündig und für das Shirt waren auch 25€ nicht zu viel. Dann noch ein anderes bei Jack & Jones gekauft, obgleich der Laden suspekt auf mich wirkte. Später ging es dann auf den Ku'damm. Auch auf der Suche nach England-Trikots, die kaum ein Händler anbot, weil Deutschland und Brasilien sich besser verkaufen, und dennoch mit 70€ eine Unverschämthteit waren, bin ich also über die Meile flaniert und unweigerlich geschah es dann doch: H&M hypnotisierte mich. Im Endeffekt habe ich viel zu wenig gekauft für diesen Tag, aber mit drei T-Shirts und einem Polo-Shirt sollte man wohl dennoch zufrieden sein. Erst einmal; die Internet-Shops können jetzt kommen.
Currently playing: Ghinzu - Dragon
Current mood: Alles klar
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Montag, 12. Juni 2006

Pro nostalgische Eigenheiten des Lebens und Liebens

Lange hatte ich mich der Lyrik abgewandt und lange war ich bestrebt, wieder etwas zu schreiben. Doch Leere war in meinem Kopf, die erwünschte Kreativität blieb aus. Vorweg muss ich sagen, dass sich das auch nicht geändert hat, wenn ich das richtig beobachte. Nun habe ich einen Versuch unternommen, dem entgegen zu wirken.

Ich habe einen Liebesbrief geschrieben. Kein poetischer Hocherguss, aber sie hatte wohl Gefallen daran. Das Wochenende lang hatte ich den Text vorbereitet und vorgeschrieben, bis ich ihn dann in seiner Rohfassung auf ein weißes Blatt Papier schrieb und nach langem und vor allem verzweifeltem Suchen doch noch einen Briefumschlag in diesem Haus fand und das Vorhaben somit perfekt war. Nicht ganz. Papier, Schrift, Tinte, Text und alles, was noch fehlt, waren scheinbar nicht so perfekt, wie erhofft. Jedenfalls rede ich mir das ein. A. gefiel es trotzdem und so ist doch alles perfekt.

Currently playing: Die Kinder vom Bahnhofsklo - Mein anderes Ich
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

the next best.

langeweile ist doch oft die ursache vieler seltsamer dinge.. und mitteilungsbedürfniss.. naja, jedenfalls werd ich meinem eigenen blog  untreu und verteile meine verworrenen und verwirrenden gedanken über andere blogs, im augenblick vorzugsweise diesen.

auch dieser eintrag könnte eine hommage an den sommer werden, aber der sonnigen gedanken gibt es doch schon so viele. warum nicht also auch ein paar düstere, traurige?

warum zum beispiel hab ich gleichzeitig das gefühl, stärker zu werden, zu wachsen, dem rest überlegen zu sein und gleichzeitig die angst, zurückgelassen zu werden hinter den anderen, mich zu verlieren in der einsamkeit, die größe nunmal mit sich bringt? es ist vermessen zu sagen, ich hätte größe, aber die selbstgewählte unabhängigkeit bringt gezwungenermaßen auch einsamkeit mit sich. monatelang hab ich das gefühl, fliegen zu können, niemandem emotionale rechenschaft schuldig zu sein, bis ich auf dem boden aufschlage und feststelle, dass fliegen sich ganz genauso anfühlt wie fallen.
allein sein ist auf dauer nicht gut. abhängig sein auch nicht. gerade dieses mittelmaß an nähe und distanz zu finden, erweißt sich in meinem momentanen leben als eine der schwersten aufgaben.

das soll genügen, jetzt widme ich mich wieder den sonnenstrahlen und ein paar schöneren gedanken..
greets.

Currently playing: the strokes - is this it.
Current mood: want a bit?
von: beaver in Rubrik: Fremde Gedanken

Sonntag, 11. Juni 2006

Sein oder nicht sein, das ist auch bei mir die Frage

Ich weiß nicht, wo ich stehe. Ich führe ein unstetes Leben, bin hier und bin dort nicht. Bin dies und bin das nicht. Ich bin gefangen zwischen den Polen, weiß nicht, ob ich lebe oder sterbe, weiß nicht, ob ich bin, war oder werde. Kann nicht ausmachen, wie ich mich fühle oder soll. Einerseits erlebe ich glücklichste Momente und dann bin ich wieder zerrissen zwischen Langeweile und Existenzpflicht. Ich laufe kurz heiß und dann folgt eine andauernde Rekonvalenzzeit.

So geht es mir derzeit in allen Bereichen des Lebens. Ich versuche, ein guter Partner zu sein und doch kann ich nicht immer da sein, wenn ich es möchte. Alles, was ich beginne, versandet in Unvollständigkeit und Vergessenheit. Ich möchte den Staub der Trägheit wegblasen, doch hält mich etwas Unbekanntes in meiner Ohnmacht. Ich sieche in einem Koma, das ich mir selbst geschaffen und das mir keine Antwort lässt, ob ich bin oder nicht. Etwas hält mich davon ab, die Dinge zu ergreifen und mich in eine Realität zu manifestieren, die noch morgen sichtbar sein wird. Sein wird oder nicht sein wird, das ist hier die Frage. Vielleicht habe ich Angst, mein spärliches Sein in etwas zu investieren, dessen zukünftiges Sein, dessen Werden sich nicht in meinem gegenwärtigen Horizont bewegt. Vielleicht habe ich Angst, eine Rechnung einzugehen, deren Ergebnis für mich im Verborgenen liegt. Ich weiß es nicht.

Vielleicht lähmt und betäubt mich auch die Sehnsucht nach A. Aus verschiedenen Gründen können wir uns nicht so oft sehen, wie wir das wollten, wobei der größte Teil dieser Gründe wohl auf meiner Seite angesiedelt ist, woran ich allerdings nicht viel Schuld trage. Oder mich dieser zumindest entziehen will. Wenn ich könnte, wäre ich acht Tage die Woche bei ihr, so wie die Beatles es einst besangen. Wenn ich könnte, teilten wir bereits eine Unterkunft, wie Bob Marley und seine Wailers einst davon erzählten. Sicherlich klingt das infantil und unüberlegt. So sieht mein Gemüt aber aus, ganz irrational und "gefühlsecht". Ich wünschte, ich besäße genug "Sein" um frei genug zu sein, frei zu sein.

Currently playing: I love you but I've chosen darkness - I want to die in the hot summer
Current mood: Unstet
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Donnerstag, 8. Juni 2006

Einen Tag ungeschehen machen

Könnte ich, würde ich den letzten Tag aus dem Kalender streichen. Ihn auslöschen, überspringen, verschlafen haben, für irreal erklären, mir die Illusion schaffen, alles wäre nur ein Gespinst meiner lebhaften wie grausamen Fantasie. Doch es geht einfach nicht. So einfach wie es klingt, ist es leider auch. Ich habe einen Fehler gemacht. Das macht jeder, aber das ist keine Entschuldigung. Fehler kann man verhindern. Das habe ich nicht getan, weil ich mir nicht selbst ins Gewissen geredet habe, und deswegen musste oder gar muss ich dafür büßen. So einfach wie es klingt, ist es leider auch. Erklärungen wurden gegeben, doch keine Erklärung kann helfen, wie wahr sie auch sein mag. Ich habe alles gesagt, was ich dazu sagen konnte. Es war genauso wenig, wie ich mir dabei gedacht hatte. Der Mensch macht nun einmal Fehler, wenn er sich bedrängt oder gestresst fühlt. Auch keine Entschuldigung, nur wieder eine Eklärung.

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Du hast Recht behalten. Warum, weiß ich nicht, aber ich kann dich verstehen. Es tut mir leid.

Currently playing: The Jim Yoshii Pile-Up - A toast to the happy couple (Welch ironisches Leben)
Current mood: Verletzt und verletzend
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Mittwoch, 7. Juni 2006

Auf Achse

Da heute die Schule ausfällt und ich bis zum frühen Nachmittag alleine zu Hause bin, werde ich heute einen Musiktag einschieben. Will heißen: Den ganzen Tag musizieren und schreiben, analysieren und anwenden. Gestern haben wir im Gospelchor zwei neue Lieder gelernt, die beide musiktheoretisch hoch interessant sind. Eines davon wartet mit einer höchst wirkungsvollen Modulation, das andere mit chromatischen Durchgängen und Stoccati auf. Ich bin gespannt, was der Tag bringt.

Soeben riss mir beim Jammen die hohe E-Saite, sodass ich endlich meine neuen Blue Steel Cyrogenic Activated von Dean Markley auspacken kann. Sie klingen sehr gut, ich freue mich schon auf die Resultate. Mal schauen, ob mir mein künstlerisches Gemüt heute genehm ist.

Currently playing: Dean Markley E-String - was für ein klarer Sound
Current mood: Alles klar

Sonntag, 4. Juni 2006

Stressfaktoren

Gestern zum Karneval der Kulturen hier in Berlin, der sich jährlich mit einem sehr großen Publikum, Musikern, Wägen und Köstlichkeiten aus aller Welt schmücken kann, haben wir inmitten des Trubels, in der Heilig-Kreuz-Kirche, ein einstündiges Konzert gegeben. Der mit ca. 900 Leuten leicht überladene Raum erschallte vor Applaus aber auch vor unserer schlechten Leistung. Ein Wunder, wie das keiner unter den Gästen gemerkt haben kann. Wir trafen uns schon fünf Stunden zuvor, um eine produktive Probe zu haben, viel gebracht für den Abend schien sie nicht. Ich werde bei der nächsten Probe einiges anmerken müssen. Das wird hoffentlich ein Nachspiel geben. Danach flanierte man noch mit eigens aus Dresden angereisten Gospelfreunden über die im Zeichen des Karneval stehenden Straßen, bis der Körper streikte. So fand ein ausgezehrter und ruheloser Tag sein Ende.

Ich vermisse A. Und mache mir Sorgen um sie - wegen ihrem Ex-Freund. Der geht hartnäckig ihrer Wiedereroberung nach. Lässt das Telefon glühen und verhält sich auch sonst eher als Revisionist denn als würdevoller Verlierer. Verlierer gegen ihre Beziehung, nicht gegen mich. Ich habe ihn nur einmal getroffen, fand ihn ganz nett. Aber so langsam wandelt sich mein Bild. Ganz gegen moralische Maximen werde ich zum boshaften Racheengel und wünsche ihm alles Böse an den Hals. Kein vorbildliches Verhalten, aber bisher auch keine andere wirkungsvolle Lösung in Sicht. Was zählt, ist, dass ich sie liebe und sie mich. Eine Festung ist unsere Liebe gegen die anstürmenden Widrigkeiten.

Ich liebe dich.

Currently playing: Ghinzu - One shot ballerina
Current mood: Ärgerlich
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag

Donnerstag, 1. Juni 2006

Auf der sechsten Stufe

Heute gab es etwas zu feiern. A. und ich hatten Einmonatiges. Dazu habe ich mich seit 7.30 beim Bäcker an der Schule versteckt um dann gegen 8.05 eine rote Rose nebenan zu kaufen. Diese habe ich ihr dann gegen 8.20 vorbeigebracht. Während ihres Englischunterrichtes wohlgemerkt. Dazu bin ich also in den Raum gestürmt, hab ihr die Rose überreicht und einen Kuss gegeben. Und weil man ja nicht länger stören will, geht man auch schnell wieder raus. Gefallen hat es ihr aber trotzdem.

Dass ich im Handball-Kurs erstaunliche zwölf Punkte bekommen habe und zu morgen eine gigantische Englischhausaufgabe fertig haben muss, ist dabei absolut nebensächlich.

Das erinnert mich an Kohlbergs Moral-Modell. Scheint wohl die fünfte Stufe zu sein, wenn nicht die sechste.

Currently playing: The Moldy Peaches - Jorge Regula
Current mood: Verliebt
von: ninikupenda in Rubrik: Mein Tag
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