This life is fulfilling me.

Beziehungs-Wirrwarr, aber irgendwie doch nicht

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Als bereits vorgestellter Freund, der die Muse liebt, mich neulich per ICQ bat, "I miss you" von Blink 182 in eine Partitur zu stecken, da ich mit dem entsprechenden Programm mehr Erfahrung hätte, fragte ich trotz meiner Vorahnung, für wen die Noten bestimmt waren. Die Muse sollte bzw. wollte im Instrumentalkurs (Ein Kurs, in dem nur musiziert wird.) jenes Lied zur Intonationsreife führen, brauchte also entsprechendes Notenmaterial, weswegen sie jenen Freund darum bat. Der wiederum verzweifelte und fragte bei mir an. Da ich meine musikalischen Fertigkeiten so auch noch trainieren konnte, willigte ich ein. Die Partitur war schnell fertig, ich hatte ihm mehrere Versionen zugesandt. Freund bedankte sich, Auftrag ausgeführt. Ich bat ihn noch, der Muse zu sagen, er hätte sie geschrieben. Nicht um mich zu verheimlichen, sondern um selbst in einem gutem Licht zu stehen. Ich gönne ihnen die Partnerschaft. Ehrlich.

Er war dann doch so frei, zum einen die älteste und dazu falsche Version zu wählen und auszudrucken und dann doch zu sagen, dass ich es war, der die Partitur schrieb. Der Mann hätte am Ende besser dastehen können. Aber wenn er es so will, bitte, ich stehe im nicht im Weg. Dann, nach gelungener Instrumentalkursdoppelstunde kam er in der Hofpause auf mich zu und bedankte sich bei mir auch im Namen der Muse. Sie sendet also Boten. Wo sie doch zwei Meter neben mir stand. Oder die Boten ernennen sich zu solchen. Jedenfalls kam alles ganz anders, kaum hatte sie seine Worte gehört, ließ sie es sich nicht nehmen, sich doch tatsächlich persönlich bei mir zu bedanken. Sie brach ihr Schweigen! Ich war sehr froh, man hatte ja schon seit gut sieben Monaten kein Wort mehr gewechselt. Das heißt, doch einmal, da bezahlte sie aber nur die Konzertkarte, die sie bei mir kaufte. Güldet also nicht. Geschäftsgespräche sind keine Gespräche. Nun redet sie also wieder. Zumindest dieses eine Mal. Daraus zu schließen, alles sei wie vorher, wäre töricht und beschönigend. Aber auf eine Entspannung der Lage darf man hoffen.

Die Muse. Kann man sie noch so nennen? So langsam verliert sie ihren Status, was sowohl gute als auch schlechte Seiten hat. Denn sie ist meinen Augen nur noch eine Person unter vielen. Eine, die mir leid tut, weil sie nicht über ihren eigenen Schatten springen kann. Aber den Schritt muss sie tun. Ich bin ihr nichts schuldig. Sie mir vielleicht auch nichts, aber wenn ihr noch was an unserer Freundschaft liegt, dann ist sie am Zug. Laut vereinzelter Stimmen, glaubt sie, ich hasse sie. Humbug. Ich habe sie nie gehasst, noch verachtet oder sonstwie negativ betrachtet. Ich war nur traurig. Und bin ihr aus dem Weg gegangen. Sie fühlt(-e?) sich unwohl in meiner Gegenwart, also muss ich ihr das nicht antun. Ich hoffe, das ändert sich.

Nicht zuletzt vielleicht deswegen, weil der trismegistische Bund ein neues Ziel in sein Auge gefasst hat. Dass A. und ich ein Paar werden. Verkupplungsagentur S. und Freunde. Nicht nur die drei versuchen es, auch obiger Freund und andere in diesem Blog schon erschienene Personen haben ihre Freude daran. Daneben werde ich von etlichen Freunden aus meiner Stufe darauf angesprochen, was wohl zwischen mir und A. laufe. Welch Publizistik. So schnell gehen Gerüchte und Neuigkeiten um. Dazu mit einer erschreckenden Präzision. Es könnte aber auch doch der Stille-Post-Effekt sein. Ich sitze ja auch in der Kette. Ich weiß nur von der Hälfte der Informationen aus erster Hand. Also von mir oder A. selbst. Der Rest ist schleierhaft. Aber interessant allemal.

Oh nein, ich sollte wieder den BILD-Blog lesen, ich interessiere mich schon für Klatsch...

Summer am 1. April 2006 um 19:44
gerüchteverbreitung ist schon was. ich persönlich finde sie beschissen. ich bin schon ein paar mal damit auf die fresse geflogen. die nachricht, die von mir kam, wurde immer mehr verhunst und schussendlich war ich die dumme, die angeblich irgendwas gesagt hat. ja ja...
...
soll ich dir mal meine ehrliche meinung zu a. sagen? oder nein ich bin lieber still. schließlich kenn ich sie ja nicht so gut und kann nur von weitem etwas zu ihr sagen.
ich bin zu oft zu ehrlich. das wurde mir auch schon zum verhängnis.

   

ninikupenda am 1. April 2006 um 19:48
Ist es was positives oder negatives, was du mir jetzt verheimlichst? (Mhh mit der Frage betreibe ich eigentlich schon wieder Informationsselektion und Selbstleugnung, aber was soll's. So bin ich halt.)

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Summer am 1. April 2006 um 21:16
ich glaube es ist völlig egal was ich zu a. sage. und wie meine meinung zu ihr ist. :-P
es ist dein ding.

   

ninikupenda am 1. April 2006 um 22:18
Eigentlich ist es schon egal, wenn es nichts ist, was ich nicht weiß.

0 Punkt(e) vergeben    

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