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Inspirationsloch - oder doch nicht?

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Vielleicht sollte ich eben doch keine großartige Begleitung dazu schreiben. Nur Melodie, Rhythmus-Gitarre und Schlagzeug. Das war's. Ein eigenartiger Gedanke. Wo ich doch sonst reine Akkorde immer verpöne. Typisch Beatles-Fan. Auf der ewigen Suche nach der Begleitstimme. Sie klingen immer so träge und berechnet. Eine Zweitstimme entfacht Assoziationen und spielt mit den Gedanken.

Ich habe wieder die Stripes gehört. Und gesehen. "The hardest button to button" und "Seven nation army". Die Klassiker im Vollbild. Immer wieder und wieder. Und es ist perfekt. Simpel und "catchy", wie der Musiker zu sagen pflegt.

Simplizität ist alles in der Musik, das ist das erste, was ich über das Songwriting gelernt habe. Meine besten Songs sind sehr einfach. Es gibt zwar auch Stücke, die komplizierter sind. Da werden Langkadenzen durch das Bartóksche Achsensystem ergänzt, atonale Übergänge münden in chromatische Kreuzfeuer und sonst geht alles drunter und drüber, auch wenn der Hörer es für einfach klingende Musik hält. Die White Stripes sind jedenfalls Meister der Einfachheit. Sage ich als Hörer. Sie haben mir einen Denkanstoß für die Ergänzung von Opus 79 Version 2 gegeben. Opus 79 Version 3.

Und auch Coldplay waren aktiv. Wie ich bemerke, könnte das Intro von ihnen stammen. Ich bin also beeinflusst. Beeinflusst von zwei Bands, die ich oft und gerne höre. Es musste so kommen. Unweigerlich.

Nur hat die Muse in den wenigen Stunden seit dem letzten Sinnieren über sie an dieser Stelle immer noch nicht zu mir gesprochen. Wie schon seit Monaten. Wie lange wohl noch? Es kann sich nur bessern, ich spüre es. Sie duldet mich wohl in ihrer Nähe. Komm und sprich mit mir!

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