Soeben habe ich nach dem zweiten Weg zur Besserung gefragt. Rhetorisch, hypothetisch oder rein fordernd, kann ich nicht entscheiden. Doch als Forderung kam es postwendend an. "Empfänger verzogen" heißt es immer noch in diesem Blog.
Zurück zum Thema: Samma Sankappa heißt die zweite Auflage des achtfachen Pfades. Die rechte Absicht. Ob dieses zu modern geratene Tagebuch eine rechte Absicht verfolgt, liegt also in meiner Hand. Und ob sie dies durch die schonungslose Darstellung der tiefen Abgründe in meinem flach schlagenden Herzen erlangen kann.
Eigentlich ungewöhnlich für einen Neugeborenen in der Welt der Blogs. Wo doch ein gesundes Baby einen Herzschlag von 120 - 160 je Minute hat, bleibe ich mit meinen 50 - 80 pro Minute doch recht ruhig. Weniger als die Hälfte ist das. Mein Blog ist nicht gerade lebendig. Fast tot möchte man meinen. This life is killing me. Aber den ersten Schrei nach der Geburt hat mein Blog schon vollzogen. Aber warum? Warum muss jeder Neue in dieser so unsteten Welt auf sich aufmerksam machen?
Das sind sicherlich nur Minderwertigkeitskomplexe. Wer schreit, hat was zu sagen. Und fühlt sich unverstanden. Ich erkenne mich wieder. Oder schreit das Neugeborene nur, um der Mutter zu symbolisieren: "Ich bin da, es geht mir gut. Bitte sorge dich um mich, ich möchte jemanden zum Liebhaben."?
Eine nette Idee. Sie gefällt mir. Ich möchte sie nicht auf die Probe stellen. Zu groß die Angst, sie könnte daran zerbrechen.

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