Unsagbare Rückenschmerzen. Kam vielleicht von gestern  oder vom Wochenende. Auto putzen war angesagt. Auf der Rückbank sah es aus wie Dresden 45, unter den Sitzen wuchs schon ein Eigenleben heran, nur gestunken, dass hat es - zum Glück - nicht. Dann daheim ein bisschen aufgeräumt - wieder gebückt. Mittlerweile kann ich kaum meine Hose anziehen ohne dass es schmerzt. Wahrscheinlich bin ich zu ungelenkig geworden - ich sollte mich mehr bewegen resp. Wieder Sport treiben. Leichter gesagt als getan...

Das Wetter ist gut, eigentlich sehr gut. Es regnet leicht, die Temperaturen sind OK, man schwitzt nicht. Da bekommt einer wie ich leicht Lust auf einen guten Film. Citizen Kane vielleicht. Obwohl, heute Abend kommt schon Dr. House. Ich glaube ich verschiebs auf morgen.

Achja, wer wissen will, wo ich in 3 Wochen bin, kann sich das heute Abend 20.15 im ZDF mal ansehen ;)

 
  • »10.07.07, 13:44
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Wenn man auf ein öffentliches Verkehrsmittel wartet, kommt das Transportmittel der Gegenrichtung immer zuerst.
Wenn man etwas Bestimmtes vergessen hat, braucht man es genau zu dem Zeitpunkt, zu dem man es merkt.
Etwas geht gerade dann nicht, wenn man es dringend braucht Wenn ein Gerät ausfällt und man im Handbuch unter "häufige Fehler/mögliche Störungen" nachschaut, dann werden dort zwar viele Fehlerursachen genannt, aber nicht die gerade aufgetretene Ursache.
Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Bauteils ist umgekehrt proportional zu dessen Erreichbarkeit im Gerät, dessen Kosten und dessen Verfügbarkeit.
Man hat genau dann wenig Geld dabei, wenn man etwas sieht, was man schon lange haben will.
Wenn man im Stau die Spur wechselt, weil die andere Schlange schneller vorankommt, stockt diese anschließend und die ursprüngliche fährt schneller.
Wartet man auf jemanden und denkt, er komme nicht mehr, so wird dieser genau dann kommen, wenn man ihm entgegenläuft.
Wenn man die Wahl zwischen zwei gleich langen Warteschlangen hat, nimmt man immer die, an der man zum Schluss länger steht.
Der Rauch eines Lagerfeuers zieht immer dahin, wo man sitzt.
Das Werkzeug, welches man gerade benötigt, liegt in der Werkzeugkiste ganz unten.
Fährt man auf dem Weg zu einem Termin sehr knapp - aber noch im möglichen Zeitrahmen - los, dann verlängert garantiert noch ein Traktor, eine neue Baustelle oder erhöhter Verkehr die Fahrzeit, so dass man letztlich zu spät ankommt.
Wenn deine Mutter jemanden sucht, der den Müll rausbringt, wählt sie mit Sicherheit dich und nicht deine Schwester. Umgekehrt löst die entsprechende Aufforderung zwangsläufig ein "Immer ich" beim Kind aus, egal wie gerecht das Auswahlverfahren ist.
Herunterfallende Gegenstände fallen generell so, dass sie den größtmöglichen Schaden anrichten.
Wenn Software einen Fehler hat, tritt dieser zu dem Zeitpunkt ein, an dem er am meisten Schaden anrichtet

 

 

Wie wahr, wie wahr..... ich glaube ich habe alles schonmal gedacht.

17...

 

Ich finde diese Live8, Live Earth Sachen zwar von der Intension her ganz gut, aber in der Wirkung ziemlich belanglos. Da stellen sich 30 Bands der Welt auf die Bühne und meinen, an einem Tag die Welt verändern zu könne. Nein, das klappte vielleicht bei Woodstock, aber nicht bei so was. Die Musiker treten umsonst auf, aber was ist mit der Organisation, der TV Sender, den ganzen Mitarbeiterm. Roadies, Bühnenhilfen usw... wer bezahlt die? Wo das Geld hin, das die Leute in dieser Stadt für ne Currywurst ausgeben? Ich glaube nicht an die UNESCO oder sonst wo. Zudem, was ist denn mit dem Stromverbrauch? Die „Künstler" - natürlich aus reinem Selbstprofilierungszweck - befehlen uns, keine Stand-By Geräte zu kaufen, duschen, statt zu baden usw... aber wie viel KiloWatt verbraucht denn so ein Konzert mit Hunderten Boxen und allerhand elektrischen Geräten? Sollte man das Geld nicht lieber einsparen und lieber spenden? Und alles nur wegen dem Traum von der idealen Welt..

 

In einer idealen Welt gäbe es weder Bono noch B. Geldorf noch all ihre Kollegen mit ihrem Gesülze. Die Welt wird durch ihren Einsatz nicht besser. Oder hat sich etwas in Äthiopien oder Simbabwe getan, Herr Live Aid? Trällert eure Poplieder und sorgt für die üblichen Promiskandale, anstatt den Leuten mit eurem pseudoguten Gewissen ein schlechtes zu machen. Das ist der sinnvollste Beitrag, den ihr in dieser, der realen Welt, leisten könnt.

 

10 Minuten...

Mehr Zeit braucht kein Mensch um das ADAC Magazin zu lesen. Jeden Monat stehen die gleichen platten Phrasen drin, vom armen Autofahrer der so schlimm abgezockt wird, wenn er andere durch Rasen gefährdet, und natürlich vom Tempolimit auf Autobahnen, das ganz furchtbar schlimm wäre... Ja, ich bin auch Mitglied in diesem Verein, aber das platte Magazin ist jeden Monat aufs Neue eine Zumutung!

 

God is in the cellphone...

Samstag - Porcupine Tree. Zum 4. Mal

Diesmal allein mit Joy. D.h. nicht einfach nur lässig an ner Mauer gelehnt rumstehen und aussehen wie James Dean, nein, energisch einen Platz suchen, dass auch 1,65 m kleine Frauen was sehen können. Am Geländer auf der rechten Seite war so ein Platz, ein wenig erhöht, den Bassisten konnten wir zwar nicht sehen, aber dafür alles andere... (Ich hingegen hätte lieber auf Wesley verzichten statt auf Collin, aber seis drum). Das ganze fand in Offenbach statt. Keine schöne Stadt, überhaupt nicht, dafür aber das „Capitol". Eine umgebaute Synagoge, wenn ich es recht gelesen habe. War schön, war neu, nur die Klimaanlage funktionierte nicht. Also kam es wie es kommen musste, ich schwitze wie ein Bulle. Schon vor der Show.

Pur Reason Revolution schauten wir uns nicht an, gefiel mir schon beim Blackfield Konzert nicht sonderlich. Um 9.15 dann fingen sie an. Als erstes das komplette Album „Fear of blank Planet". Klar. Konzeptalbum. Muss so sein. Der Ton war sauber, kristallklar und die Bässe waren spürbar - Wir waren auch nur 3 Meter vom rechten Boxenturm weg. Wilson, von Metal Hammer „Gott auf Erden"  genannt, war es auch heute. Headbanging, typische SW Handbewegungen Richtung Publikum, ein paar winzige Ansprachen und gute Laune. Sie hatte Spaß die Stücke zu spielen, mal abgesehen vom Basser, der eh immer lächelt.

Nach den 6 Stücken des neuen Album war eine kurze Pause, ehe es weiterging mit alten Stücken. Open Car, Even Less, Drown with me, Half light, Mellotron Scratch usw, ich kriegs nicht mehr ganz zusammen, egal. Die Stimmung war perfekt. Steven Wilson sah immernoch aus wie 20, obwohl er in diesem Jahr seinen 40. feiert. Seine Haare - wie immer ein perfekt gezogener Mittelscheitel, blieb immer ein Scheitel, egal wie er sich drehte, bangte und sich durch die Haare fuhr. Ich bin jedes Mal aufs neue verblüfft. Nach etwa 2 Stunden gingen sie von der Bühne. Zugabe war ein gigantisches Halo und ein perfektes Blackest Eyes, bei dem am Schluss die Riffs so hart waren wie sie nichtmal schwedische Todesmetaller nicht hin bekämen. Zum Kopfnicken. Danach war fertig. Ich fühlte mich befriedigt, Joy ebenso und ich denke die etwa 300 Leute im Capitol auch. Es ist eben immer noch die beste Band der Gegenwart...

PS: noch 20 Tage.

 
  • »03.07.07, 14:27
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Über mich
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Ich kann wohl manchmal singen,
Als ob ich fröhlich sei,
Doch heimlich Tränen dringen,
Da wird das Herz mir frei.

Es lassen Nachtigallen,
Spielt draußen Frühlingsluft,
Der Sehnsucht Lied erschallen
Aus ihres Kerkers Gruft.

Da lauschen alle Herzen,
Und alles ist erfreut,
Doch keiner fühlt die Schmerzen,
Im Lied das tiefe Leid.
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